DE53503C - Gekerbter Zeichenmafsstab mit Schutzvorrichtung gegen Lagenänderungen beim Abstechen - Google Patents
Gekerbter Zeichenmafsstab mit Schutzvorrichtung gegen Lagenänderungen beim AbstechenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/02—Rulers with scales or marks for direct reading
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom i. Januar 1890 ab.
Drückt man bei Zeichenmafsstäben, deren
Theilstriche an der Mafsstabkante in Kerben zur ' Führung von Abstecknadeln endigen, Fig. 1
bis 3, die an der Spitze doch immer kegelförmig auslaufenden Nadeln b mehr oder
weniger tief in das Papier ein, so ist damit unvermeidlich ein Verrücken des Mafsstabes in
der Richtung der Theilstriche, also senkrecht zur scharfen Mafsstabkante, verbunden, Fig. 4;
denn die Nadelzonen, die nach einander in die Kerbe kommen, haben immer gröfseren Durchmesser
und verdrängen den Mafsstab, um für sich Platz zu finden. Hat man auf einer Linie
sehr viel Punkte vom Mafsstab auf einmal abzustecken, so ist dieses Verrücken lästig. Wollte
man hinter dem Mafsstab oder durch Löcher in diesem Befestigungsnadeln in das Papier
einstecken, so würde ja die Mafsstablage damit gesichert sein, doch müfste dann das Papier,
in welches die Nadelstiche geführt werden, dem Nadelseitenschub nachgeben. Immerhin würden
die Nadelfiankenflächen gegen die Kerbeninnenflächen
bei jedem Nadelstich stark angedrückt werden. Demgemäfs nutzten sich die
Kerben unter der beim Abstecken sie angreifenden Reibung nach längerem Gebrauch stark
aus, so dafs man nicht mehr mit Sicherheit auf die unbedingte Genauigkeit einer jeden Mafsabtragung
sich verlassen könnte. Es ist deshalb eine Vorkehrung getroffen worden, den Mafsstab gegen das Verdrängen durch die
Nadeln nachgiebig und dagegen selbstthätig rückgängig zu machen; damit wird eine Verminderung
der Kerbenausnutzung bezweckt. . Man erreicht die Nachgiebigkeit, wenn man die schon gedachten Befestigungsnadeln hinter
Federn feststicht, durch deren Vermittelung sie erst zu dem Mafsstab in festheftende Beziehung
treten. In Fig. 5 sieht man in einer Aussparung im Mafsstabende eine platte Feder a
eingesprengt, deren freies Ende zu einer Hülse zusammengerollt ist. Durch diese Hülse führt
man eine Befestigungsnadel n. Der Mafsstab wird nun dem Seitenschub einer Abstecknadelspitze
b weichen, doch wird die Feder an der Befestigungsnadel η ihn immer wieder in seine
Anfangslage zurückdrücken, sobald die Abstecknadel wieder zurückgezogen ist.
Solche federnde Stützung gegen Befestigungsnadeln kann in verschiedener Art ausgeführt
sein. In Fig. 6 und 4 ist in einem runden Loch eine spiralförmig gewundene Feder Λ1
an dem Mafsstabkörper befestigt. Eine andere Plattfederanordnung läfst Fig. 7 erkennen. In
Fig. 8 und 9 wirkt eine Schraubenfeder c auf einen runden Schieber r, der parallel der Theilstrichrichtung
geführt ist, und dessen Kopf auf der Rückseite des Mafsstabes in eine dort eingearbeitete
Kerbung hineinreicht. In die Kerbung wird hinter dem Mafsstab gegen den Schieber die Befestigungsnadel festgesteckt.
In den Fig. 10 bis 12 ist in einem ähnlichen
prismatisch geführten Schieber s die Befestigungsnadel κ1 untergebracht und senkrecht geführt.
Eine kleine Schraubenfeder i hält sie an einem kolbenartigen Wulst empor und mit
der Spitze oberhalb der unteren Mafsstabfläche.
Soll der Mafsstab auf dem Reifsbrett festgelegt werden, so wird auf die Knöpfe k der in der
dargestellten Weise an dem Mafsstab doppelt angebrachten Nadeln nx gedrückt. Die Spitzen
stechen in das Papier und dessen Unterlage ein und halten sich durch Reibung darin.
Durch geringes Drehen an den Knöpfen wird eine solche Befestigungsnadel wieder gelöst und
zieht sich, durch die Feder i aufgetrieben, in den Schieber hinein aufwärts wieder zurück;
ihre Spitze hindert dann nicht daran, den Mafsstab beliebig über das Papier zu verschieben.
In der Spiralfeder (Fig. 6) kann die Nadel festgemacht sein, und dieselbe Feder kann
neben ihrem Hauptzweck auch den Zweck haben, die unbenutzte Nadel emporzuhalten,
indem sie nicht nur seitlich, sondern auch nach oben hin zu federn vermag. Eine derartige
Einrichtung verdeutlichen die Fig. 13 bis 15.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche.An einem in der scharfen Kante an den Theilstrichen gekerbten Mafsstab dieFederna bezw. λ1 a1 a'6 oder c, um hinter dieselben Befestigungsnadeln η für den Mafsstab zu stechen, damit dieser beim Einstechen der kegelförmigen Abstecknadel b in das Papier nachgiebt und beim Herausziehen der letztgenannten Nadel in seine Anfangslage zurückkehrt.An einer Federeinrichtung nach Anspruch 1. eine mit einer Feder i ausgerüstete senkrechte Prismaführung zum Halten der Befestigungsnadel n1, Fig. 11 und 12, oder statt dessen eine die Nadel tragende, nach oben wirkende Spiralfeder a3, Fig. 13 bis 15, zum Zwecke, bei Nichtbenutz'ung der Nadel deren Spitze oberhalb der Mafsstabunterfläche zu halten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE53503T | 1890-01-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53503C true DE53503C (de) | 1890-09-09 |
Family
ID=33557805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189053503D Expired DE53503C (de) | 1890-01-01 | 1890-01-01 | Gekerbter Zeichenmafsstab mit Schutzvorrichtung gegen Lagenänderungen beim Abstechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53503C (de) |
-
1890
- 1890-01-01 DE DE189053503D patent/DE53503C/de not_active Expired
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