DE534C - Petroleumlaterne für Eisenbahnwagen - Google Patents

Petroleumlaterne für Eisenbahnwagen

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DE534C
DE534C DE534DA DE534DA DE534C DE 534 C DE534 C DE 534C DE 534D A DE534D A DE 534DA DE 534D A DE534D A DE 534DA DE 534 C DE534 C DE 534C
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DE534DA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D2700/002

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1877.
Klasse 4.
MATHIAS HEINR. THOFEHRN in HANNOVER. Petroleum-Laterne für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. August 1877 ab.
Auf beiliegender Zeichnung Fig. 1 ist eine Coupelaterne dargestellt, die im Aeufseren und der Gröfse nach ganz den heutigen Coupe'-laternen gleicht; in ersterer wird jedoch Petroleum, in letzteren OeI gebrannt. Die äufsere Form und Gröfse wurde beibehalten, um den Eisenbahnen die Anschaffnng der neuen Laterne mit geringeren Kosten zu ermöglichen; die vorhandenen Laternengehäuse können wieder benutzt werden, nur erhalten dieselben die neue innere Einrichtung.
Fig. 2 zeigt diese neue Einrichtung im Detail. A ist ein Petroleumbehälter (Reservoir) in Ringform, derselbe nimmt denselben Platz ein (s. Fig. 1) wie der Oelbehälter der alten Laternen. Von dem Reservoir A aus gelangt das Petroleum durch ein Ventil / und Abfallrohr B in einen zweiten kleineren Petroleumbehälter C1 in den auch der Docht hineinhängt. Dieser ist jedoch in der Zeichnung fortgelassen.
Da der Behälter A durch die Verschraubung D luftdicht verschlossen wird, so kann das Petroleum in dem kleineren Behälter C nur so hoch steigen, bis hydraulischer Verschlufs stattfindet, also bis n. Allmälig verzehrt der Docht Petroleum, das Niveau desselben sinkt unter n, dadurch kann etwas Luft durch die Röhre B in das Reservoir A gelangen, worauf aus diesem eine gleiche Menge Petroleum nach C abfliefst.
Wie aus der Zeichnung Fig. 2 zu ersehen ist, findet der Luftzutritt zur Flamme nicht in der gewöhnlichen Weise statt, sondern tritt, da die das Dochtrohr umgebende Hülse E nicht durchlocht ist, von unten, in der Richtung der Pfeile, in den Brenner ein. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, dafs die Laterne erlöscht, falls etwa durch Undichtigkeit der Verschraubung D, des Behälters A oder Ventil / und Rohr B, der Behälter C ganz mit Petroleum gefüllt wird und dieses durch die Löcher ο ο hindurch bis an den Rand E steigt; der Luftzutritt zur Flamme ist dann abgesperrt und diese erstickt. Aufserdem wird durch diese Art der Luftzuführung das Dochtrohr vor Erhitzung geschützt, da dasselbe der ganzen Länge nach von der einströmenden Luft bestrichen wird.
Damit ebenfalls die von der Flamme ausstrahlende Wärme das Rohr B nicht erhitze, weil sich sonst leicht Petroleumdämpfe entwickeln, ist in einer Entfernimg von ca. 5 mm ein Schutzblech F um die Röhre gelegt; in dem Querdurchschnitt c d, Fig. 4, ist diese Anordnung deutlich zu ersehen.
Soll die Laterne mit Petroleum gefüllt werden, so hebt man den Helm, der sich bei a in Charnieren dreht, ab, zieht den Einsatz Fig. 2 heraus, verschliefst darauf durch Niederschrauben des kleinen Gummikolbens g auf den unteren Sitz des Ventils / die Röhre B: jetzt erst ist die VerschraubungD zu lösen und das Reservoir^ zu füllen; ist dann die Verschraubung wieder gut aufgeschraubt, so schraubt man den Kolben G hoch und fest gegen den oberen Sitz des Ventils I1 so dafs gegen etwaigen Luftzutritt bei p und J)1 Dichtung stattfindet. Cylinder, Brenner und Docht sind nun noch zu reinigen, sowie ebenfalls noch der Blendspiegel (Reflector) H abzupoliren.
Der Docht wird in der üblichen Weise durch die Rädchen r und s regulirt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die Gesammtanordnung der inneren
    richtung für Petroleum und insbesondere:
    Die Anordnung zweier Petroleumbehälter, wovon der eine, der gröfsere (A) höher liegt und dem kleineren (C) zur Speisung dient. Die oben beschriebene Anordnung der nach Bedarf selbsttätigen Speisung des Behälters C durch den Behälter A.
    Die Construction des Ventilchens /.
    Die Construction des Brenners, so dafs die Laterne erlischt, falls Störungen an derselben vorkommen und also jede Gefahr ausgeschlossen ist.
    Hierzu ι Elatt Zeichnungen.
DE534DA 1877-08-10 1877-08-10 Petroleumlaterne für Eisenbahnwagen Expired - Lifetime DE534C (de)

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DE534T 1877-08-10

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