DE53473C - Einrichtung für Mehrfarbendruck von Druckerpressen - Google Patents
Einrichtung für Mehrfarbendruck von DruckerpressenInfo
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- DE53473C DE53473C DENDAT53473D DE53473DA DE53473C DE 53473 C DE53473 C DE 53473C DE NDAT53473 D DENDAT53473 D DE NDAT53473D DE 53473D A DE53473D A DE 53473DA DE 53473 C DE53473 C DE 53473C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/42—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for multicolour printing on sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE IB: Druckerei.
(County of Chester).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Druckerpressen zum Drucken mit zwei oder
mehreren Farben bei einem Durchgang von einem Drucksatz oder einem Stein. Bei dem
bisher üblichen Verfahren des Drückens mit mehreren Farben wurde der Satz für jede
Farbe besonders gesetzt, oder für jede Farbe wurde ein anderer Stein oder* ein anderer
Cylinder benutzt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht hauptsächlich darin, dafs die verschiedenen
Farben neben einander in Form von Bändern auf eine Walze übertragen werden, welche sie
auf eine Platte oder ein Färbkissen bringt, von welcher sie auf die gewöhnlichen Färbwalzen
übertragen werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine mit der vorliegenden Neuerung versehene Schnellpresse
gewöhnlicher Construction mit hin- und hergehendem Fundament dargestellt.
Fig. ι zeigt in einem verticalen Längsschnitt die wesentlichsten Theile einer mit der vorliegenden
Neuerung versehenen Schnellpresse.
Fig. 2 zeigt die Maschine von hinten gesehen.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht von rechts nach Fig. 2 und
Fig. 4 eine Seitenansicht von links nach Fig. 2.
Zwischen den beiden Seitenrahmen A der Schnellpresse liegt das hin- und hergehende
Fundament B mit der Färbplatte C, von welcher die Farben auf die Färbwalzen E übertragen
werden. D ist der Druckcylinder.
Auf dem Rahmen A der Schnellpresse ist ein Rahmen F angeordnet, welcher eine Anzahl
von Farbvertheilungswalzen trägt, durch welche die verschiedenen Farben in Streifen-·
form auf die Färbplatte C des hin- und hergehenden Fundaments gebracht werden. Ueber
der Färbplatte C ist eine Massewalze G angeordnet. Ueber dieser Walze G sind zwei, drei
oder mehr Sätze von Walzen angeordnet, von denen die untersten HI und J mit der Massewalze
G in Berührung stehen, während keine Walze mit der Walze eines anderen Satzes in
Berührung kommt. Die Walzen HI und J sind von verschiedener Länge und jede auf
einer Welle angeordnet, auf der sie verschoben und in jeder beliebigen Stellung festgestellt
werden können. Sie können durch andere Walzen von beliebiger Länge ersetzt,
werden, auch können zwei oder mehrere Walzen auf einer Welle angebracht werden, je nachdem
dies erforderlich ist. Diese Walzen müssen jedoch so angeordnet werden, dafs zwei Walzen
zugleich auf dieselbe Stelle der /Massewalze G einwirken. Zweckmäfsigerweise haben diese
Walzen alle denselben Durchmesser und sind von Messing oder einem anderen geeigneten
Metall. In Berührung mit jeder der kurzen Walzen HI und J ist über jeder derselben
eine Walze h i und j angeordnet, welche sich über die ganze Länge der Presse erstrecken,
so dafs sie stets mit den Walzen HI und J
in Berührung bleiben, welche Stellung diese auf ihren Wellen auch einnehmen. In Berührung
mit den Walzen h i und j sind die
Claims (1)
- Walzen H1I1 und J1, welche den Satz vervollständigen. Diese Walzen haben aufser der Drehbewegung noch eine hin- und hergehende Bewegung (ungefähr 8 bis io cm), um die Farbe auf den Walzen ordentlich zu vertheilen und Anhäufungen von Farbe auf den Walzen zu verhüten.Die Massewalze G wird durch eine Kette angetrieben, welche über das Rad g, Fig. 2, läuft, während die verschiedenen anderen Walzen von einem auf der Welle der Massewalze G angeordneten Zahnrade gl mittelst der Zahnräder f angetrieben werden. Die hin- und hergehende Bewegung der Walzen H1I1 und J1 wird durch das Schneckengetriebe KK1 mittelst Schubstange k und Hebels k1 erzielt.Die verschiedenen Farben werden auf die Walzen H1I1 und J1 mittelst eines Spatels, einer Auftragwalze und von diesen auf die Walzen h i und j vertheilt oder auf eine sonst geeignete Weise aufgetragen und von diesen wiederum an die Walzen HI und J abgegeben. Die Walzen HI und J erhalten also jede eine andere Farbe und übertragen diese an die Massewalze G. Da jeder dieser Walzen' kürzer ist als die Massewalze und jede dieselbe an einem anderen Theil ihres Umfanges berührt, so bilden sich auf der Massewalze Ringe von Farben, deren Breite der Breite der Walze entspricht, von der die Farbe entnommen ist.Die Breite der Walzen HI und J richtet sich nach der Breite der Typenspalten, welche mit der betreffenden Farbe gedruckt werden sollen.Unter der Massewalze sind ein Paar Walzen LI angeordnet, welche abwechselnd mit der Massewalze G und der Färbplatte C in Berührung kommen, die Farbe von der Massewalze abnehmen und sie in Form von Bändern auf die Färbplatte - übertragen. Da die Farbplatte sich hin- und herbewegt, so werden die Farben zuerst auf die Färbwalzen E und von da auf die Typen übertragen.Die Walzen L sind in Armen L1 gelagert, welche auf der Welle Z1 befestigt sind, die bei jeder Umdrehung der Maschine von der Hubscheibe M in eine oscillirende Bewegung versetzt wird. Die Hubscheibe M wirkt auf den lose auf der Welle I1 angeordneten Hebel m, der mittelst einer Stellschraube mit einem auf der Welle /' befestigten Hebel ml in verschiedenen Stellungen verbunden werden kann. Auf diese Weise kann man die Walzen L und / nach Belieben gegen die Massewalze G und die Färbplatte C einstellen. !Die Uebertragungswalzen L und Z können auch fortgelassen werden und die Massewalze G kann so angebracht werden, dafs sie bei jedem Spiel der Presse direct mit der Färbplatte C in Berührung kommt. Anstatt, wie auf - deri Zeichnungen dargestellt, drei Sätze Walzen über der Massewalze G anzuordnen, kann man natürlich auch eine andere Zahl nehmen, je nach der Zahl der Farben, mit denen gedruckt werden soll. iDie vorliegende Neuerung kann man an Handpressen oder an Schnellpressen verschiedener Construction anbringen, indem die verschiedenen Walzen dann den verschiedenen Formen der Maschine angepafst werden. :Da die verschiedenen Farben in Ringform auf die Färbwalzen übertragen werden, so kann jede Typenspalte des Drucksatzes mit einer anderen Farbe gedruckt werden.Pate ν τ--An spruch:Die Uebertragung der Farben durch lange hin- und hergehende Walzen H1I1J1 auf kurze, der Breite der zu bedruckenden Typenspalten entsprechende Walzen HIJ und von diesen auf eine gemeinsame Massenwalze G zur Abgabe an die Druckform durch intermittirend bewegte Uebertragungswalzen L LHierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53473C true DE53473C (de) |
Family
ID=328127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53473D Expired - Lifetime DE53473C (de) | Einrichtung für Mehrfarbendruck von Druckerpressen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE53473C (de) |
-
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