DE53455C - Verfahren zur Erzeugung von farbigen photographischen Bildern - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von farbigen photographischen Bildern

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DE53455C
DE53455C DENDAT53455D DE53455DA DE53455C DE 53455 C DE53455 C DE 53455C DE NDAT53455 D DENDAT53455 D DE NDAT53455D DE 53455D A DE53455D A DE 53455DA DE 53455 C DE53455 C DE 53455C
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DENDAT53455D
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Dr. A. FEER in Lörrach
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/56Diazo sulfonates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Color Printing (AREA)

Description

el / -
r J ,KAISERLICHES
Das vorliegende Verfahren beruht darauf, dafs, wie der Erfinder entdeckt. haben will, diazosulfosaure Salze (R-N= N— SO5 Na) mit Phenolalkali und salzsauren oder freien aromatischen Aminen unter dem Einflufs von Sonnen- oder elektrischem Licht ganz allgemein unter Bildung des betreffenden Azofarbstorfes reagiren, . ·, ;: . ■■
Zur Ausführung dieses Verfahrens imprägnirt der Erfinder Papier oder Gewebe mit einer verdünnten molecularen Mischung eines diazosulfosauren Salzes (z. B. .des Anilins, des Amidoazobenzols, des Benzidins und ihrer Homologen) und Phenolalkalis (z.B. Phenol, Resorcin, a- und ß-Naphthol) oder salzsauren oder freien Amins (Anilin, Naphtylamin, Phenylen-. diamin und Homologe). Hierauf trocknet er das Papier bezw. Gewebe im Dunkeln und setzt dasselbe dann, vom Negativ bedeckt, ca. 5 Minuten lang dem Sonnenlicht oder dem elektrischen Licht aus. Dadurch bildet sich" an den belichteten Stellen der unlösliche Azofarbstoffe während an den durch die dunklen Partien des Negativs geschützten Stellen die Präparation in ihrem- ursprünglichen Zustande der Farblosigkeit und Löslichkeit; verbleibt. Hiermit ist das Bild entwickelt. Nach der Exposition wird mit Wasser oder sehr vardUnnter Salzsäure gewaschen, wodurch die an 'den unter dem Negativ unbelichtet gewesenen Stellen unveränderte Präparation durch Lösung entfernt wird. Hiermit ist das Bild fixirt und der Ab-aig nach dem Trocknen fertig.
Nachstehend seien einige Mischungen angeführt, mit denen1 das Papier oder Gewebe behandelt wird.
■·'· i. 25 g toluoldiazosulfosaures Natrium, 25 g ß-Naphtol, 8 g Aetznatron, 1 000 g Wasser.
2. 25 g ditolyltetrazosulfosaures Natrium, 20 g m-Phenylendiamin, 1 000 g Wasser.
3. 25 g ditolyltetrazosulfosaures Natrium, 22 g Resorcin, 16 g Aetznatron, ι 000 g Wasser. : Folgende Beispiele erläutern die Anwendung des ditolyltetrazosulfosauren Natrons, gemischt mit Resorcin und ft-Naphtol bezw. mit a-Naphtol und Phenylendiaminen.
Darstellung der Lösungen:
I. 30 g ditolyltetrazosulfosaures Natron, 20 g Resorcin, 15 g festes kaustisches Natron, alles fein pulverisirt, werden unter gelindem Erwärmen in ι 1 Wasser gelöst. \ r ■
■ II. 30 g ditolyltetrazosulfosaures Natron, 25 g ct-Naphtol, 7 g kaustisches Natron werden in il Wasser gelöst. ·■ "■-'.':; ·:- ;'■■."-: -■>■:■'.:■'
.·... III. 30 g ditolyltetrazosulfosaures Natron, 20 g Phenylendiamin werden in ' 1 1 Wasser gelöst. ■.■-..■; ; ν .,'^;- , ;
Für die Imprägnirung können die Lösungen I. und II. oder die Lösungen II. und III. zu gleichen. Theilen gemischt werden.
Das Papier wird mit der betreffenden Mischung imprägnirt, im Dunkeln getrocknet, dann, vom Negativ bedeckt, 10 bis 15 Minuten dem direqtcn Sonnenlicht ausgesetzt. Nach der Exposition wird mit sehr verdünnter Salzsäure, zuletzt mit Wasser gewaschen und dann das Bild getrocknet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: \
    Verfahren zur Erzeugung von farbigen photographischen Bildern auf Papier oder Geweben, darin bestehend, dafs das Papier oder Gewebe mit einer wasserigen oder alkoholischen Mischung aus einem diazosulfosauren Salz und einem Phenolalkali bezw. einem salzsauren oder freien Amin imprägnirt, im Dunkeln getrocknet, dann,
    lurch Ilen
    vom Negativ bedeckt, dem Sonnenlicht1? elektrischen Licht ausgesetzt wird, wo allein an "den vom Licht getroffenen St ein unlöslicher Azofarbstoff gebildet, das also entwickelt wird, und schliefslich Wasser oder verdünnter Salzsäure die vom Licht getroffene lösliche Präparation ausgewaschen werden, wodurch das Bild fixirt wird.
    nicht
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949383C (de) * 1954-08-26 1956-09-20 Kalle & Co Ag Lichtempfindliche Metallfolie fuer die Druckplattenherstellung, welche mit Diazosulfonaten lichtempfindlich gemacht ist
DE955928C (de) * 1954-06-18 1957-01-10 Kalle & Co Ag Verfahren zur photomechanischen Herstellung von Metalldruckformen unter Verwendung von Diazosulfonaten als Lichtempfindliche Substanzen

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DE955928C (de) * 1954-06-18 1957-01-10 Kalle & Co Ag Verfahren zur photomechanischen Herstellung von Metalldruckformen unter Verwendung von Diazosulfonaten als Lichtempfindliche Substanzen
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