DE534376C - Verwendung von Aluminium-Chrom-Legierungen - Google Patents

Verwendung von Aluminium-Chrom-Legierungen

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DE534376C
DE534376C DESCH90714D DESC090714D DE534376C DE 534376 C DE534376 C DE 534376C DE SCH90714 D DESCH90714 D DE SCH90714D DE SC090714 D DESC090714 D DE SC090714D DE 534376 C DE534376 C DE 534376C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C21/00Alloys based on aluminium
    • C22C21/003Alloys based on aluminium containing at least 2.6% of one or more of the elements: tin, lead, antimony, bismuth, cadmium, and titanium

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Description

  • Verwendung von Alutninium-Chrom-Legierungen Vorliegende Erfindung betrifft die Anwendung einer Legierung des Aluminiums mit Chrom und Antimon für korrosionsgefährdete Teile, wie z. B. für solche, die dem Seewasser ausgesetzt sind.
  • Legierungen des Aluminiums mit Chrom sind beispielsweise aus dem :englischen Patent i 59 oo8 bereits bekannt. Es ist aus dieser Patentschrift auch bekannt, solchen Legierungen geringe Mengen anderer Elemente, wie z. B. Kupfer, Nickel, Zink, Magnesium oder Antimon, zuzulegieren. Der Zweck der Legierungen gemäß, der genannten britischen Patentschrift ist der, Legierungszusammensetzungen zu schaffen, die sich besonders zur Herstellung von Gußstücken eignen und zum mindesten einen Schmelzpunkt besitzen, der höher ist als derjenige allgemein gebräuchlicher Legierungen. Als Verwendungszweck sind dabei besonders hervorgehoben Verbrennungsmaschinen und überhaupt solche Maschinen, de einer hohen: Temperatur ausgesetzt sind.
  • Die vorliegende Erfindung beruht nun darin, erkannt zu haben, daß Legierungen des Aluminiums mit Chrom, bei welchen in bestimmten Grenzen Antimon zugegen ist, ein außerordentlich günstiges Verhalten gegenüber lösenden Agenzien, wie Seewasser und verdünnten Säuren, besitzen, und zwar selbst dann noch, wenn zur Steigerung der Bearbeitbarkeit Magnesium oder zur Verbesserung der Gießeigenschaften Silicium zugesetzt ist. Ausschlaggebend für dieses Verhalten der Legierung ist, wie der Erfinder festgestellt hat, der Gehalt an Antimon, durch welchen der Legierung die Eigenschaft verliehen, wird, selbständig mit den angreifenden Stoffen sofort Schutzüberzüge von Antimonoxychlorid zu bilden, die alle weiteren Angriffe verhindern. Außerdem hat der Zusatz von Antirgon die Wirkung, daß, der Kristall von Chromaluminid in feiner Verteilung " auftritt, also in einer Form, die :ein, gleichmäßiges Gefüge und damit neben höheren Festigkeitseigenschaften eine bessere Korrosionsbeständigkeit bewirkt.
  • Als wirksam im Sinne der Erfindung wurde festgestellt ein Antimongehalt bis zu 5%, während der Chromgehalt 6% nicht übersteigen soll. Außer Chrom können noch die ähnlich wirkenden Metalle Mangan, Nickel, Eisen und Kobalt einzeln oder gemeinsam in den Legierungen gemäß, Erfindung ,enthalten sein, und zwar in solcher Menge, daßi- sie zusammen mit Chrom io% nicht überschreiten. Ist auch Magnesium oder Silicium zugesetzt, so kann erstes bis zu 6%, das andere bis zu 3%, oder gemeinsam zugesetzt können beide bis. zu 9% im Rahmen der angegebenen Einzelprozentgehalte betragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Verwendung von Legierungen: des Aluminiums mit Chrom bis 6% undAntimon bis 5% zur Herstellung von Gegenständen, die lösenden Agenzien, insbesondere Seewasser, ausgesetzt sind. Verwendung von Legierungen nach Anspruch i mit einem' Gehalt an Magnesium,-bis 6% und Silicium bis 3% oder einerri -von diesen beiden Elementerz zur Herstellung von Gegenständen, die lösenden Agenzien, insbesondere Seewasser, ausgesetzt sind.
  3. 3. Verwendung von Legierungen nach Anspruch i und 2, die weiterhin noch die Metalle Mangan, Nickel, Eisen und Kobalt einzeln oder gemeinsam in solcher Menge enthalten, daß sie zusammen mit Chrom i o % nicht übersteigen, zur Herstellung von Gegenständen, die lösenden Agenzien, insbesondere Seewasser, ausgesetzt sind.
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