DE533345C - Muldenkippwagen - Google Patents

Muldenkippwagen

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DE533345C
DE533345C DE1930533345D DE533345DD DE533345C DE 533345 C DE533345 C DE 533345C DE 1930533345 D DE1930533345 D DE 1930533345D DE 533345D D DE533345D D DE 533345DD DE 533345 C DE533345 C DE 533345C
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DE
Germany
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trough
bumper
dump truck
pawl
tilting
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Expired
Application number
DE1930533345D
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ALBERT RICKERT
WALTER AUERBACH
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ALBERT RICKERT
WALTER AUERBACH
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Application filed by ALBERT RICKERT, WALTER AUERBACH filed Critical ALBERT RICKERT
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Publication of DE533345C publication Critical patent/DE533345C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

Die Muldenkipper mit größerem Inhalt von 3 cbm an aufwärts haben heute immer noch den großen Nachteil, daß sie sich schwer oder nur unter Zuhilfenahme von besonderen Kippbäumen kippen lassen. Andere Ausführungen, bei welchen die Mulde auf zwei Stützpunkten ruht, sind zu kompliziert und kippen auch nur bedingungsweise, besonders wenn Schlamm gefördert werden muß. Der Gegenstand dieser ίο Erfindung soll nun eine Kippvorrichtung von wenigst möglichen Einzelteilen sein, welche allen Ansprüchen, die an eine solche gestellt werden, genügt.
Die Erfindung besteht darin, daß das zykloidenförmige Antriebsorgan als an den Stirnseiten der Mulde befestigte Kippbleche ausgebildet ist, deren Bogen mit einer Sperradzahnung versehen ist, in die eine SperrkHnke und eine von Hand zu bedienende Stoßstange eingreifen.
Zeichnungen veranschaulichen diese Kippvorrichtung, und zwar zeigt
Abb. ι den Muldenkipper von der Stirnseite aus gesehen mit festgestellter Mulde im Fahrzustand und
Abb. 2 den Muldenkipper mit gekippter Mulde.
Die Mulde liegt mit ihren kreisförmigen Abrollwinkeln auf den Abrollblöcken, deren geneigte Bahnen Aussparungen zum Eingreifen von an den Abrollwinkeln angegossenen Zähnen haben. Die Mulde ist in der Lage, mit sicherer Führung nach rechts oder links abzurollen. Soweit handelt es sich um eine Ausführung von Muldenkippern, wie sie im allgemeinen üblieh ist.
An beiden Stirnseiten der Mulde ist nun an deren unterem runden Teil je ein Kippblech 1 angenietet, welches an seinem unteren, nach einer Zykloide begrenzten Rande mit Rasten zum Angreifen der Sperrklinke 6a und der Stoßstange 4 versehen ist. Auf dieses Kippblech 1 ist eine Blechplatte 9 aufgenietet, welche eine keilförmige AnschlagfLäche hat und zum Feststellen der Mulde in ihrer Lade- und Fahrstellung dient. Diese Feststellplatte 9 liegt an der Außenseite des Kippbleches i, also zwischen Kippblech und Abrollbock. An der Innenseite des Abrollbockes befindet sich, auf einer Achse 7 drehbar gelagert, der zweiarmige Sperr- und Feststellhebel 6. Dabei ist der eine Arm a die genannte Sperrklinke, der andere Arm b dient ' als Feststellhebel für die Mulde. Der Hebel 6 ist durch seine Achse mit dem Handhebel 8 fest verbunden. Der Kipphebel 2 ist durch den Blattzapfen 3, welcher am Abrollbock vernietet ist, drehbar gelagert und ist ebenfalls als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Der untere kürzere Arm hat nur eine Länge von etwa 70 mm, während der obere, als Handgriff ausgebildete Teil eine Länge von etwa 1200 mm hat. An dem kurzen Arm ist durch den Bolzen 5 die Stoßstange 4 angelenkt. An dem Abrollbock ist außerdem noch ein Nocken 10 angenietet, gegen welchen sich im Ruhezustand die Stoßstange 4 legt.
Soll die Mulde gekippt werden, so wird der Handhebel 8. hochgehoben und zurückgelegt.
583345
Die Sperrklinke 6iT legt sich hierbei in eine der Rasten des Kippbleches i. Der Klemmhebel 66 hat sich hierbei von der Feststellplatte 9 entfernt und die Mulde hierdurch zum Kippen nach der dem Handhebel entgegengesetzten Seite zu freigegeben. Durch abwechselndes Auf- und Abbewegen des Handhebels 2 wird nun die Stoßstange 4 hochgedrückt und bringt die Mulde zum Abrollen. In ihrer Endstellung wird die Mulde durch die Sperrklinke 6a gehalten, so daß ihr vollständiges Entleeren erfolgen kann. Der Handhebel 2 wird nun wieder ganz angehoben, dabei bleibt die Stoßstange in einer Raste des Kippbleches 1. Hierdurch wird er ig gehalten, und der Wagen kann mit gekippter Mulde vorgezogen werden, ohne daß der Handhebel 2 hindert.
Das Zurückholen der Mulde geschieht dadurch, daß der Handhebel 8 nach außen umgelegt wird. Die Sperrklinke 6a wird hierbei aus der Rast des Kippbleches χ gezogen und drückt gleichzeitig die Stoßstange 4 aus der Rast des Kippbleches heraus und fest gegen den Nocken 10 des Abrollbockes. Hierdurch wird zu gleicher Zeit der Handhebel 2 fest in seiner senkrechten Lage gehalten. Die gekippte Mulde rollt nunmehr, ihres Stützpunktes durch die Sperrklinke beraubt, in ihre Anfangsstellung zurück. Das auf dem anderen, hinteren Kippblech aufgenietete Feststellblatt 9 stößt gegen den zugehörigen Klemmhebel 6* und klemmt sich fest, so daß die Mulde in ihrer Lade- oder Fahrstellung stehenbleibt und nicht pendeln kann. Das diesseitige Feststellblatt 9 des Kippbleches gleitet hierbei über den zugehörigen Klemmhebel 6b hinweg und hebt ihn an, bis er, durch die Schwere des Handhebels 8 unterstützt, hinter das Feststellblatt 9 fällt, hierdurch die Mulde auch auf dieser Seite wieder festlegend. Der Muldenkipper ist nun wieder beladefertig.
Der Zahnbogen des Kippbleches 1 entspricht
der Abrollkurve des Abrollwinkels der Mulde, hierdurch bleiben die Sperrklinke und auch die Stoßstange auf die ganze Dauer des Abrollens der Mulde im Eingriff mit den Rasten des Kippbleches. Bei gewöhnlichem Ladegut, wie Steine, Sand, Schutt und Lehm, genügt ein ein- bis zweimaliges Schwenken des Hebels, bis die Mulde selbsttätig weiter abrollt. Ist die Mulde jedoch zu sehr einseitig beladen und bei sehr großer Schienenüberhöhung, muß sie durch öfteres Schwenken des' Handhebels 2 bis zu ihrer Endstellung gekippt werden. Dieses ist vor allem sehr wichtig bei schlammigem Ladegut, welches schon bei der kleinsten Kippung der Mulde herausfiießt und diese nicht zum Abrollen kommen läßt. Die Mulde kann mit jedem Ladegut beladen, in jeder Stellung, auch bei einer Schienenüberhöhung von 100 mm, stets durch einen Mann gekippt werden.
Der Schwerpunkt der leeren Mulde wird durch die Kippbleche bedeutend weiter nach unten verlegt. Hierdurch kann der an der Stirnseite angenietete Abrollwinkel bedeutend weiter nach unten gesetzt werden. Die praktische Folge hiervon ist, daß die Mulde rascher abläuft und hierdurch auch ein stärkerer Aufschlag auf den Rahmen erzielt wird. Je stärker dieser Aufschlag ist, desto leichter löst sich das Ladegut von der Mulde und wird herausgeschleudert. Dieses ist sehr wichtig, vor allem bei klebriger Lademasse, wie Lehm, Ton usw. Man ist hierdurch auch in der Lage, den Kippwinkel der Mulde um ein Bedeutendes zu vergrößern, so daß die Lademasse leichter herausfließt.
Ein großer Vorteil dieser Erfindung ist die große Einfachheit und Sicherheit, mit welcher sie arbeitet. Die einfache Ausführung sichert aber auch eine lange Gebrauchsdauer der Wagen So und erspart dauernde Ausbesserungskosten. Die Mulde ruht nicht wie bei vielen anderen Systemen auf Zapfen und Schwinghebeln mit einer großen Zähl von Einzelteilen, sondern auf einem festen Abrollbock. Die einzigen beweg liehen Teile an dem Wagen sind die Hebel 6 und die Handhebel 2 mit angelenkter Stoßstange.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Muldenkippwagen, dessen Mulde sich mit ihrem Auflager auf der Stützfläche abwälzt und durch ein zykloidenförmiges Antriebsorgan gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan als an den Stirnseiten der Mulde befestigte Kippbleche (1) ausgebildet ist, deren Bogen mit einer Sperradzahnung versehen ist, in die eine Sperrklinke (6S) und eine von Hand zu bedienende Stoßstange (4) eingreifen.
2. Muldenkippwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (6"), die Stoßstange (4) und deren Handhebel (2) in der Ruhestellung sichert und daß sie über ihre Drehachse hinaus zu einem Klemmhebel (66) verlängert ist, der mittels eines am Kippblech (1) befestigten Widerlagers die Mulde in der Fahrstellung sperrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930533345D 1930-07-25 1930-07-25 Muldenkippwagen Expired DE533345C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE533345T 1930-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE533345C true DE533345C (de) 1931-09-19

Family

ID=6555975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930533345D Expired DE533345C (de) 1930-07-25 1930-07-25 Muldenkippwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE533345C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059492B (de) * 1957-10-01 1959-06-18 Eisen & Stahlind Ag Zweiseiten-Muldenkipper
DE1113236B (de) * 1957-12-23 1961-08-31 Thyssen Huette Ag Schienenfahrzeug mit nach beiden Seiten kippbarer Lademulde

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059492B (de) * 1957-10-01 1959-06-18 Eisen & Stahlind Ag Zweiseiten-Muldenkipper
DE1113236B (de) * 1957-12-23 1961-08-31 Thyssen Huette Ag Schienenfahrzeug mit nach beiden Seiten kippbarer Lademulde

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