DE532564C - Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen und deren Rueckstaenden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen und deren Rueckstaenden

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DE532564C
DE532564C DEG62291D DEG0062291D DE532564C DE 532564 C DE532564 C DE 532564C DE G62291 D DEG62291 D DE G62291D DE G0062291 D DEG0062291 D DE G0062291D DE 532564 C DE532564 C DE 532564C
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evaporator
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Expired
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DEG62291D
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English (en)
Inventor
William L Gomory
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Standard Development Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen und deren Rückständen Es sind Krackvorrichtungen bekannt, die aus einem Erhitzer und einer Reihe von Gefäßen bestehen, in denen die eigentliche Spaltung vor sich geht. Diese bekannten Vorrichtungen leiden .aber an dem -Übelstand, daß die zwecks Reinigung oder wegen sonstiger Maßnahmen notwendige Ausschaltung eines Spaltgefäßes und Einschaltung eines anderen Spaltgefäßes entweder eine Betriebspause oder zum mindesten einen ungleichförmigen Ablauf des Verfahrens bedingt, der für das ganze Verfahren äußerst störend und sogar gefährlich ist. Die Kontinuität des Verfahrens ist also bei den bekannten Verfahren bzw. Vorrichtungen nicht vorhanden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen und deren Rückständen in einer Reihe von Spaltgefäßen, bei dem die Aus- und Einschaltung einzelner Spaltgefäße ohne die geringste Störung im Ablauf des Verfahrens vor sich geht, was dadurch erreicht wird, daß die verschiedenen Vorrichtungsteile so durch Röhren, Rohrleitungen und Ventile miteinander verbunden sind, daß jedes der Spaltgefäße beliebig aus- und dafür gleichzeitig ein vorbereitetes Spaltgefäß eingeschaltet werden kann, welches vorher in den Zustand versetzt ist, daß der Betrieb der Gesamteinrichtung ununterbrochen vonstatten geht, ohne daß eine Stockung auch nur stoßweise eintritt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung .der Zersetzungszone mit dem angeschlossenen Verdampfer schematisch dargestellt. Die Einrichtungen zum Heizen und zum Kühlen der erhaltenen Produkte sind nicht dargestellt. F1 bis F6 sind Zersetzungsgefäße, von denen jedes mit Einrichtungen zur Aufrechterhaltung der geeigneten Temperatur und des erforderlichen Druckes versehen ist. Diese Einrichtungen sind von bekannter Art rund auf der Zeichnung nicht dargestellt. Zur Aufrechterhaltung der Kracktemperatur in den Krackbehältern können diese sowohl von außen als auch von innen, beispielsweise durch Flammrohre, beheizt werden, am besten jedoch so, daß die Temperatur des Heizmittels nicht viel höher ist als die Temperatur des Öles, so daß eine Überhitzung des Öles an 'den Flammrohren der Krackgefäße nicht eintritt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß man Rauchgase geeigneter Temperatur um die Gefäße oder durch die Flammrohre der Gefäße in an sich bekannter Weise leitet. Die Zersetzungsgefäße Fl bis F6 sind mit Eintrittsleitungen a1 bis a5, die am Boden oder nahe über dem Boden der Behälter einmünden, und mit Austrittsleitungen b1 bis b5, die von dem obersten Teil der Gefäße ausgehen, versehen. Durch die Eintrittsleitungen a1 bis a5 können die einzelnen Gefäße entweder an eine durch die Heizschlange gespeiste Hauptleitung 1 oder an eine Kreisleitung II und durch die Austrittsleitungen blbis. b5 .entweder an dieselbe Kreisleitung II oder an" einre -zum` Verdampfer I führende Leitung III angeschlossen werden. Eine weitere Leitung IV (im nachstehenden Füllleitung genannt) dient zur Zuführung vorgewärmten Öles unter Druck nach den einzelnen Zersetzern F'- bis F5; der Vorwärmer von beliebiger Bauart und die damit verbundene Druckpumpe sind nicht dargestellt. Außerdem kann jeder einzelne Zersetzer F'- bis F" durch die Entleerungsleitung V auch unmittelbar mit dem Verdampfer I in Verbindung gebracht werden.
  • Die Kreisleitung Il gestattet, jeden-beliebigen Zersetzer bei ungestörter Aufrechterhaltung des Betriebes mit den übrigen Zersetzern zwecks Reinigung auszuschalten und an Stelle desselben einen vorher ausgeschalteten und gereinigten Zersetzer .wieder einzuschalten.
  • Es sei angenommen, daß von den im Betriebe befindlichen Zersetzern F-, F2, F3, F¢ der letztere zwecks Reinigung ausgeschaltet werden soll, während der vordem ausgeschaltete Zersetzer F5 bereits entleert und gereinigt worden, aber noch leer ist.
  • Das aus der Heizschlange durch die Hauptleitung I der Zersetzungszone zugeführte Rohmaterial wird langsam durch die hintereinandergeschalteten Zersetzer F' bis F¢ hindurchgeleitet, wobei es den folgenden Weg zurücklegt: Hauptleitung I, Ventile ii und 21 (Ventile i i:' und 7 i geschlossen), Eintrittsleitung a' mit Rückschlagventil 31 (Ventil 9i geschlossen), Zersetzer F1; Austrittsleitung b-, Ventile 41 und 51 (Ventile 8i und 61 geschlossen), Kreisleitung II, Ventile72 und 22 (Ventile 62 und 12 geschlossen), Eintrittsleitunga2 mit Rückschlagventi132 (Ventil 92 geschlossen), Zersetzer F2, Leitung b2, Ventile 42 und 52 (Ventile 82 und 62 geschlossen), Kreisleitung II, Ventile 73 und 23 . (Ventile 63 und 13 geschlossen), Eintrittsleitung a3 mit Rückschlagventi133 (Ventil 93 .geschlossen), Zersetzer F3, Leitung b3, Ventile 43 und 53 (Ventile 83 und 63 geschlossen), Kreisleitung II, Ventile 74 und 24 (Ventile 64 und 14 geschlossen), Eintrittsleitung a4 mit Rückschlagventil34 (Ventil 94 geschlossen), Zersetzer F4. Aus dem Behälter F4 gelangt dann das zersetzte Material durch Leitung b4 und Ventile 44 und 84 (in diesem Falle sind die Ventile 54 und 84' geschlossen) in die Leitung III, um durch diese unter Umgehung des Zersetzers F5 bei offenem Ventil 85'. (Ventil 85 geschlossen) unmittelbar oder nach Passieren des Kühlers I durch Reduzierventil G in den Verdampfungskessel I geleitet zu werden. Vor der Aussehaltung des Behälters F4 wird nun der Behälter F6 nach vorheriger Austreibung der Luft durch die Fülleitung IV bei offenem Ventil io5 (während die Ventile ioi, 1o2, 103 und 104 geschlossen sind) mit vorgewärmtem Rohmaterial unter Druck gefüllt. Die hierbei etwa entstehenden Dämpfe entweichen durch das Sicherheitsventil H5 und werden nach Kondensation im Kühler U dem Vorratsbehälter W zu- geführt.
  • Nach erfolgter Füllung des Zer Setzers. F5 wird der Zersetzer F4, nachdem Ventil 64 der Kreisleitung II zur Sicherung der Kontinuität des Betriebes .geöffnet wurde, durch Schließen der Ventile 74, 24, 44 und 84 ausgeschaltet und gleichzeitig Zersetzer F5 durch Öffnen der Ventile 75, 25, 45 und 85 und Schließendes Ventils 85' eingeschaltet. Dann wird Ventil 94 geöffnet, um den zersetzten Inhalt des ausgeschalteten Behälters durch Entleerungsleitung V und Reduzierventil i oo langsarri in den Verdampfer I überzuführen.
  • Der Weg des Rohmaterials vom Zersetzer F3 bis zum Verdampfer I ist nun wie folgt: Leitung b3, Ventile 43 und 53 (Ventile 63 und 83 geschlossen), Kreisleitung II (Ventile 74 und 54 geschlossen), Ventile 75 und 25 (Ventile 65 und 15 geschlossen), Eintrittsleitung a5 mit Rückschlagventil 35 (Ventil 95 geschlossen), Zersetzer F5, Leitung b5, Ventile 45 und 85 (Ventile 55 :und 85 geschlossen), Leitung III, gegebenenfalls Kühler I, Reduzierventil G, Verdampfer I.
  • Aus obigem leuchtet ein, daß der Betrieb der Gesamteinrichtung ununterbrochen vonstatten geht, ohne daß eine Stockung auch nur stoßweise eintritt. Die Kontinuität der Destillation )aus dem Verdampfer wird für die Spanne Zeit, bis der gereinigte Zersetzer eingeschaltet und in normalen Betrieb gebracht wird, durch das zersetzte Material aus dem soeben ausgeschalteten Zersetzer gesichert.
  • Auf ganz gleiche Art erfolgt ,die Ausschaltung eines weiteren Zersetzers nach Reinigung und Füllung des im vorangehenden Beispiel ausgeschalteten Zersetzers F4.
  • Zweckmäßig wird der gereinigte und frisch gefüllte Zersetzer als erstes oder letztes Glied der Reihe in der Strömungsrichtung des Rohmaterials. geschaltet. Es ist ferner vorteilhaft, den als letztes Glied der Reihe geschalteten Zersetzer, solange er diese letzte Stelle behält, d. h. ehe ein weiterer, frisch gefüllter Behälter ihm nachgeschaltet wird, nicht zu heizen, damit das zersetzte Material aus dem vorletzten Zersetzer gezwungen wird, den kühleren Inhalt des frisch gefüllten Zersetzers zu durchströmen, wodurch die Verdampfung der in dem durchfließenden zersetzten Material enthaltenen leichten Kohlenwasser stoffe durch Absorption derselben verzögert wird, wobei eine Wiedervereinigung derselben zu stabileren Kohlenwasserstoffei stattfindet.
  • Die Methode, die Krackprodukte in der letzten Krackkammer durch ein Öl von niedriger Temperatur zu leiten, bevor erstere der Destillation in dem Verdampfer unterworfen werden, hat den weiteren Vorteil, daß keine freie Kohle in den Verdampfer übertreten kann, so daß das Restprodukt (Heizöl), welches in dem Verdampfer gewonnen wird, von sehr guter Beschaffenheit .ist, weil es weder Koks noch sich später absetzende Bestand-. teile enthält.
  • Zum Füllen der neu einzuschaltenden Zersetzer aus der Fülleitung IV wird der Regel nach dasselbe Rohmaterial verwendet, das durch die Heizschlange hindurch in das System geleitet wird; zweckmäßig wird es aber in einem besonderen Apparat vorgewärmt, um .die Gleichmäßigkeit d es Betriebes leichter regeln zu können. Man könnte jedoch die Fülleitung IV auch aus der Heizschlange speisen, von der die Hauptleitung I gespeist wird. Wird das Vorwärmen in einem besonderen Apparat bewirkt, so kann in die Füllleitung zur Erzielung der oben beschriebenen Wirkung ein Rohmaterial von niedrigerer Temperatur, gegebenenfalls auch eine andere Ölart gedrückt werden, als ,zur Speisung der Hauptleitung verwendet wird. Vorteilhaft läßt sich zu diesem Zweck z. B. das hochsiedende Nebenprodukt des Krackverfahrens selbst verwenden.
  • Die Anzahl der Zersetzer kann auch höher sein als fünf, und die Einrichtung zur Ein-und Ausschaltung derselben kann ebenfalls vielfach abgeändert werden.
  • Weitere Vorteile des Verfahrens und der Einrichtung sind nachstehend geschildert. Die verhältnismäßig lange Zeit, die das Rohmaterial unter den besten Zersetzungsbedingungen zubringt, ermöglicht, denselben Grad der Zersetzung. bei einer niedrigen Temperatur zu erreichen als bei den bekannten Verfahren. Z. B. kann man bei der erhöhten Dauer der Zersetzung aus demselben Rohmaterial bei 390 bis 400° die gleiche und sogar noch größere Mengen Benzin herstellen, als wenn bei den bekannten Verfahren, durch die die Zersetzung auf eine kürzere Zeitdauer beschränkt ist, eine Zersetzungstemperatur von 46o° verwendet wird. Durch die Herabsetzung der Temperatur wird aber nicht nur die Lebensdauer der Apparate erhöht, sondern auch die Qualität des Erzeugnisses verbessert und wird auch die Menge des ausgeschiedenen Kohlenstoffes geringer. Außerdem nimmt auch die Menge der entstehenden permanenten Gase ab, und der ausgeschiedene Kohlenstoff :ist locker und haftet nicht an den Wandungen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen und deren Rückständen, bei welchem der ohne wesentliche Zersetzung schnell auf Spalttemperatur erhitzte Rohstoff in Spaltgefäße eingeleitet wird, in denen er auf Spalttemperatur .und -druck gehalten wird und ,die er in gespaltenem Zustand ohne Destillation verläßt, um in einem unter niedrigerem Druck stehenden Verdampfer ein-- geleitet zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig, sobald eines der vom erhitzten Rohstoff bei annähernd gleichbleibender Temperatur durchströmten und in beliebiger Reihenfolge hintereinander schaltbaren sowie ein- und ausschaltbaren Spaltgefäße zwecks Reinigung von dem in ihm niedergeschlagenen Kohlenstoff ausgeschaltet und das in ihm enthaltene Öl in den Verdampfer entleert wird, ein anderes gereinigtes und mit einem auf eine unterhalb der Zersetzungstemperatur liegende Temperatur vorgewärmten Öl gefüllten Spaltgefäß in der Reihenfolge eingeschaltet wird, daß das Spaltgut dieses als letztes Spaltgefäß vor dem Verdampfer durchläuft.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einschalten des gereinigten und mit einem auf eine unterhalb der Zersetzungstemperatur liegende Temperatur vorgewärmten Öl gefüllten Spaltgefäßes das aus dem diesem vorgeschalteten Spaltgefäß kommende Öl durch :den weniger warmen Inhalt des zuletzt eingeschalteten Spaltgefäßes hindurchgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Spaltgefäße (F' !bis F5) durch Leitungen (I bis V) untereinander sowie mit den Aufheizvorrichtungen für das Spaltgut und für das vorgewärmte Öl und mit dem Verdampfer (I) derart verbunden sind, daß jedes einzelne Spaltgefäß beliebig mit dem aus einem der anderen Spaltgefäße oder der Aufheizzone kommenden Spaltgut oder mit dem vorgewärmten Öl gefüllt bzw. in den Verdampfer entleert werden kann.
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