DE708780C - Verfahren und Vorrichtung zum Spalten oder Polymerisieren von Kohlenwasserstoffen in der Gasphase - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spalten oder Polymerisieren von Kohlenwasserstoffen in der Gasphase

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DE708780C
DE708780C DEW101665D DEW0101665D DE708780C DE 708780 C DE708780 C DE 708780C DE W101665 D DEW101665 D DE W101665D DE W0101665 D DEW0101665 D DE W0101665D DE 708780 C DE708780 C DE 708780C
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Dr-Ing Horace Weir
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HORACE WEIR DR ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Spalten oder Polymerisieren von Kohlenwasserstoff en in der Gasphase Die Erfindung bezieht sich auf ein .. Verfahren zum Spalten oder Polymerisieren von Kohlenwasserstoffen in der Gasphase unter Anwendung von Wärme und Druck in mehreren Stufen und unter absatzweiser Abscheidung hochsiedender Anteile sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bekannt, daß die Koksbildung eine der Hauptschwierigkeiten beim Spalten und Polymerisieren gasförmiger Kohlenwasserstoffe darstellt, auf die besonders geachtet werden muß. Wenn der Anteil an teerigen Stoffen während des Laufes eines Kohlenwasserstoffstromes durch eine hoch erhitzte Spaltzone einen gewissen Betrag erreicht, so findet an den Wänden der Vorrichtung eine Ausscheidung von diesen Teeren statt, und ein gewisser, wenn auch kleiner Prozentsatz des Teeres wird in festen, anhaftenden Keks u@m.-gewandelt. Die Verunreinigung der inneren Oberfläche der Spaltvorrichtung mit festen Stoffen erfordert die Unterbrechung des Spaltvorganges, um die Vorrichtung zu reinigen. Aus diesem Grunde ist es allgemein üblich, den Kohlenwasserstoffstrom nur in beschränktem Grade der Spaltung bzw. Polymerisierung zu unterwerfen, ihn dann aus der Spaltzone zu entfernen, abzukühlen und in seine sich durch das Spalten ergebenden Komponenten Teer, Gasöl, Benzin und Gas zu trennen. Das restliche Gasöl wird dann für gewöhnlich zur weiteren Behandlung wieder in Umlauf gebracht.
  • Dieses Verfahren, bei dem also der Spaltprozeß vorzeitig unterbrochen wird, hat Nachteile; denn es entstehen hierbei beträchtlich höhere Arbeitsunkosten, da das Öl bei jedem Umlauf gekühlt und wieder erwärmt werden inuß. Außerdem ist das Entfernen des Gases ungünstig. Das beim Spaltprozel:) gebildete Gas neigt dazu, ein gewisses Gleichgewicht zu .erreichen oder in Anwesenheit von beträchtlicher. Mengen Gas, hauptsächlich der ungcsüttigten Bestandteile, die Bildung weiterer großer Mengen Gas zu verhindern. Es ist auch bekannt, daß ein Teil der ungesättigten Bestandteile des Gases zu Verbindungen polymerisiert wird, die die Flüssigkeiten im Siedebereich des zu gewinnenden Treibstoffes darstellen.
  • Es ist zwar schon ein stufenweises Arbeitsverfahren vorgeschlagen worden, bei dem ein absatzweiser Betrieb derart durchgeführt wird, daß die zu spaltenden Kohlenwasserstoffgase abwechselnd -einer Heizzone und einem erweiterten Reaktionsraum zugeführt «-erden. In diesem Reaktionsraum soll zugleich die Spaltung der Kohlenwasserstoffgase und das Absetzen der hochsiedenden Bestandteile stattfinden. Dies macht große Reaktionsräume nötig, in denen die strömenden Gase allmählich zur Ruhe kommen müssen, um das' Absetzen der hochsiedenden Bestandteile zu erreichen. Trotzdem ist es auf diese Weise im praktischen Betrieb nicht möglich, eine weitg e 'hende oder gar Z> vollkemmene Befreiung der Kohlenwasserstoffgase von den feineren hochsiedenden Bestandteilen zu erhalten. -Die großen Reaktionsräume bieten überdies keine Gewähr dafür, daß die einzelnen Teile des zu behandelnden Stoffes einer gleich langen Reaktionszeit ausgesetzt sind.
  • Zur Beseitigung der beschriebenen Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Abscheidung der hochsiedenden Anteile zwischen den einzelnen Stufen durch an sich bekannte Zentrifugalbewegung des Gasstromes erfolgt. Für die Durchführung dieses Verfahrens sind nur verhältnismäßig kleine Vorrichtungen erforderlich, und es werden keine großen Zeiten zum Abscheiden der hochsiedenden Bestandteile benötigt. Der Hauptvorteil besteht jedoch darin, daß die Vollkommenheit der Abscheidung durch Anwendung entsprechend hoher Gasgeschwindigkeiten beliebig gesteigert werden kann.
  • Die Erfindung läßt weiterhin eine wesentliche Verschärfung der Bedingungen hinsichtlich Spaltzeit und Spalttemperatur zu, und zwar sowohl für Hochdruckspaltverfahren als auch für Niederdruckspaltverfahren. Der Grad der Verschärfung der Reaktionsbedingungen hängt von der Wirtschaftlichkeit der Vorgänge ab. Faktoren, wie die nötige Oktanzahl des Benzins, das Verhältnis des Wertes des Gases und des Brennöles und andere ähnliche Faktoren müssen in Betracht gezogen werden, - um im Einzelfall zu entscheiden, wie weit die bei (lern vorlic@enden Verfahren angewendctcn Reaktionsbedingungen verschärft werden können.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die in vorgeschalteten Stufen abgeschiedenen hochsiedenden Anteile oder geringe Mengen anderer hochsiedender üle in nachgeschaltete Stufen vor der Abscheidung hochsiedender Anteile eingeführt. Dies ermöglicht die Abscheidung auch der feinsten hochsiedenden Anteile, indem der Umstand ausgenutzt wird, daß die kleineren \ebeltcilchcn von den größeren eingespritzten Flüssigkeitsteilehen mitgerissen werden. Der Teer des vorhergehenden Abscheiders kann so nutzbringend angewendet werden-.und diese Wirkung kann dadurch unterstützt «erden, daß man an dieser Stelle die zusätzliche Einspritzung einer weiteren Flüssigkeit, wie Gasöl oder schwere Kohlenwasserstoffprodukte, z. B. ein hochsiedendes Destillat, vornimmt. Da das Temperaturgleichgewicht nicht sofort nach der Einspritzung hergestellt wird, kann man auch ein leichteres Produkt benutzen und doch die gewünschte Abscheidung der hochsiedenden Bestandteile der verarbeiteten hohlenwasserstoife erhalten. Die vorn Abscheidcr entnommene Teermischung kann gegebenenfalls sofort etwas gekühlt werden, bevor sie in die Leitung zurückgeführt wird.
  • Bei der Unterteilung des Spalt- bzw. Polymerisationspro7esses in mehrere Stufen könnten die Teerströme aller Abscheider zu einer gemeinsamen Stelle gebracht werden. Es hat sich jedoch gezeigt, . daß diese Anordnung hauptsächlich bei Hochdrucksystemen nicht so wünschenswert ist. Offensichtlich ist es wichtig, daß der Druck in der Teerabilußleitung nur wenig unter dein Druck in dem Abscheider gehalten wird. Bei Hochdrucksystemen muß, wenn der Teer unmittelbar zur atmosphärischen geleitet wird, ein Ventil vorgesehen werden, das jederzeit den richtigen Druckabfall aufrechterhält, und zwar in Übereinstimmung mit allen Änderungen, die bei dem Gesamtdruck vorkommen können, was besonders bei einem hahcn Druckabfall nicht immer leicht zu erreichen ist. Es wurde befunden, daß es besser ist, den Teer von einem Abscheider in die Hauptleitung vor dem nächsten Abscheider zu leiten. Bei dieser Anordnung wird zweckmäßig der Teerstrom aus dem letzten Abscheidrr unmittelbar in die Hauptleitung vor dem Druckregelventil geführt, das den Druck der ganzen @pa@t-bzw. Polymerisationsanlage regelt. Bei dieser Anordnung stellt jedes Teerablaufrohr eine Umgehungsleitung für eine Stufe der Spaltanlage dar. Entsprechenderweise entsteht in jeder Teerabtlttßleituiig ein Druckabfall, der sich jedoch in gewünschter Weise automatisch mit den Änderungen des Gesamtdruckes ändert. Vorzugsweise ist die Druckdifferenz so eingeregelt, daß lediglich genügend Gas durch die Ablaufrohre strömt, um diese sauber auszublasen.
  • Erfindungsgemäß wird zur Durchführung des neuen Verfahrens eine Abscheidevorrichtung benutzt, deren Abscheidung sehr wirksam ist und bei der die Teerflüssigkeit der Einwirkung des heißen Gases möglichst schnell entzogen wird, da sonst ein Verkoken der Flüssigkeit in den Abscheidern eintritt, wodurch diese unbrauchbar werden würden: ,Die neue Vofrichtung zur Abscheidung der hochsiedendeh Anteile, die eine die Zentrifugalbewegung des Gasstromes bewirkende Drallplatte enthält, ist dadurch gekennzeichnet, daß dem die Drallplatte enthaltenden Rohr ein gleichachssges Rohr mit kleinerem Durchmesser an seiner Gaseintrittsstelle gegenübergestellt ist. Wenn die Drallplatte erfindungsgemäß weiterhin an der engsten Stelle eines sich in Strömungsrichtung der Gase verjüngenden Rohres angeordnet ist, so wird dem Gasstrom eine verstärkte Zentrifugalbewegung erteilt, wodurch die Ausschleuderung der .spezifisch schwereren hochsiedenden Anteile nach der äußeren Randzone des Gassttomes hin verbessert wird.
  • Es ist zwar eine zu diesem Zweck bestimmte Vorrichtung, bei der dem Gasstrom durch eine Drallplatte eine Zentrifugalbewegung erteilt wird, bekannt; jedoch sind hierbei zur Abscheidung der spezifisch schwereren Bestandteile an der engsten Stelle eines sich nach beiden Enden zu erweiternden Rohres, über den Umfang verteilt, radial gerichtete Bohrungen angeordnet. Die Abscheidung ist jedoch eine sehr - unvollkommene, da nur ein geringer Anteil der hochsiedenden Stoffe zufällig den Weg in diese Bohrungen findet. Wollte man zur Verstärkung der Abscheidewirkung nach dem Raum außerhalb der. Bohrungen ein nennenswertes Druckgefälle vörsehen, so würde wiederum ein sehr großer Gasverlust auftreten. Diese Mängel vermeidet die erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Beispiel in Verbindung mit einem Apparat, der für diese Zwecke besonders geeignet erscheint, erläutert.
  • In der Zeichnung stellt Fig. i ein Diagramm dar, auf dein der Lauf der Kohlenwasserstoffflüssigkeit durch eine für den Vorgang des Verfahrens vorbereitete Spalteinrichtung gezeigt wird.
  • Fig. z ist ein vergrößerter Längsschnitt durch einen für das Verfahren geeigneten Abscheider und Fig. 3 eil-' Schnitt (wieder leicht vergrößert) gemäß Linie 3-3 in Fig. 2. Nach Fig. r wird das zu behandelnde Kohlenwasserstofföl, z.13. ein Gasöl, durch Rohr io in die Abteilung 12 der Spaltanlage geführt. Die Flüssigkeit ist zuvor in einem Vorwärmer (in der Zeichnung nicht dargestellt) auf die Spalttemperatur gebracht worden und befindet sich deshalb in der Gasphase. In der Zeichnung sind die Stufen der Spaltanlage beispielsweise als Rohrschlangen dargestellt; es kann aber auch irgendeine andere übliche Form einer Spaltvorrichtung benutzt werden, so z. B. eine Reihe von parallelen, mit Kopfstücken verbundenen Rohren. Die mit 13 bezeichnete Spaltvorrichtung wird durch eüle entsprechende Beheizin ig auf die gewünschte Spalttemperatur gebracht.
  • Der Kohlenwasserstoffstrom wird in der Zone 12 der Spaltvorrichtung auf Spaltteinperatur gebracht und gehalten. Als Ergebnis wird ein Teil des üls in Gas, Benzin und Teer umgewandelt. Der Strom, der jetzt eineu Teil oder allen Teer als einen Nebel von fehlen Tröpfchen enthält, geht durch Rohr 15 zum Abscheider 16, in welchem diese Nebel unter Anwendung einer Zentrifugalbewegung (wie später beschrieben) abgeschieden werden. Der teerfreie Kohlenwasserstoffstrom, der hauptsächlich aus Gas, Benzin und Gasöl, die nicht wesentlich gekühlt wurden, besteht, geht durch die Zone 2ö der Spaltvorrichtung, in der er einer weiteren Spaltung unterzogen wird, wonach er durch das Rolir 2 i in den Abscheider 22 gelangt. Der im Abscheider 16 abgetrennte Teer wird durch das Rohr 17 in die Leitung z i eingeführt, kurz bevor diese in den Abscheider 22 mündet. Das Rohr 17 ist zum Ausgleich für den Druck in Zone 2o mit einem Ventil i9 aus-gerüstet und ermöglicht den Durchgang des Teers und einer kleinen Menge Gas und Dampf.
  • In gleicher Weise geht der den Abscheider 22 verlassende Kohlenwasserstoffstrom durch Rohr 24 nach Zone 26, wo er seine letzte Spaltbehandlung erfährt. Es ist klar, daß das mehrmalige Spalten in den Zonen i2, 2o und 26 beträchtlich intensiver sein kann als das bei einem einfachen Umlauf ausgeführte Spalten, so daß, wenn überhaupt, nur wenig unverändertes Gasöl zurückbleibt, was den Vorteil hat, daß. nachträgliche Wärmebehandlungen des Benzins, um ihm eine höhere Klopffestigkeit zu geben, sich für gewöhnlich erübrigen. Nach einmaligem Durchsetzen nicht umgewandeltes Gasöl kann nochmals durch die Spaltanlage hindurchgeführt werden.
  • Das in Zone 26 anfallende Produkt geht durch das Rohr 27 über Ventil 28, das den im .ganzen System gewünschten Druck regelt und gelangt von einem niedrigen oder atmosphärischen Druck zu dem Verdampfer 3o, der mit einer Kühlschlange 32 ausgerüstet ist. Dieser Verdampfer ist für die Trennung des Teeres vorgesehen, der durch Rohr 36, geregelt durch Ventil 38, abfließt. Das Gas und die Benzindämpfe sowie irgendwelche restliche Ole «-erden, wie dies bekannt ist, zu einer Fraktionierkolonne geleitet.
  • Die teerige Flüssigkeit des Abscheiders 22 wird durch Rohr 23 kurz vor dem Ventil 28 in Rohr 27 geleitet. Rohr 23 ist zur Kontrolle. des Druckabfalls mit Ventil-25 versehen. Die Leitungen ¢o und 4z sind vorgesehen, um ge«iinschtenfalls geringe Mengen zusätzlicher Flüssigkeit in den Kohlenwasserstoffstrom, der in die Abscheider 16 und 22 fließt, einzuführen.
  • In Fig.2 und 3 sind die Einzelheiten der Konstruktion der Abscheider 10 und ? 2 dargestellt. Das Rohr 15 ist durch den Flansch 44 mit dem zylindrischen Gehäuse des Abscheiders verbunden. Innerhalb dieses Gehäuses ist das Venturirohr ¢6 angeordnet, an dessen engster Stelle sich die Drallplatte .18 befindet. Die Drallplatte besteht aus feststehenden schaufelförmigen Blechen. Die Drallplatte .18 gibt den hindurchströmenden 'Kohlen«-asserstoffgasen und nebelförmigen Tröpfchen eine schnell rotierende Bewegung. Vorzugsweise ist im Zentrum der Ablaufseite. der Drallplatte 4.8 ein im Querschnitt kreisförmiges Glied 50 vorgesehen, um die Bildung eines Wirbels der aus der Drallplatte ¢8 kommenden Gase zu vermeiden. Das Austrittsende 52 des Venturirohres ist allmählich erweitert ausgebildet. Die konische Expansionsdüse 5,1 hat an ihrer Gaseintrittsseite einen kleineren Durchmesser als die Austrittsstelle des Venturirohres, so daß zwischen beiden ein kleiner ringförmiger Spalt gebildet wird. Durch diesen ringförmigen Spalt gelangen die Tröpfchen des Teeres in das äußere Gehäuse 16.
  • Das Rohr 17 leitet die gesamte teerige Flüssigkeit weiter, und Ventil i g kann benutzt werden, um diese Flüssigkeit und eine kleine Menge Dampf hindurchzulassen. Die im wesentlichen teerfreie Gas- und Dampfmasse dehnt sich in Düse 5,1 aus, die einen Teil der kinetischen Energie in statischen Druck umwandelt, ehe der teerfreie Kohlenwasserstoffstrom in das Rohr 18 gelangt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die beschriebene Vorrichtung können auch Anwendung finden in der Polymerisation von Kohlenwasserstoffgasen zu flüssigen Kohlenwasserstoffen. Auch bei diesem Verfahren wird für gewöhnlich Teer gebildet, dessen Entfernung .auf dem erfindungsgemäßen Wege vorteilhaft ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Spalten oder Polymerisieren von Kohlenwasserstoffgin in der Gasphase unter Anwendung von Wärme und Druck in mehreren Stufen und unter absatzweiser Abscheidung hochsiedender Anteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidung der hochsiedenden Anteile zwischen den einzelnen Stufen durch an sich bekannte Zentrifugalbewegung des Gasstromes erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in vorgeschalteten Stufen abgeschiedenen hochsiedenden Anteile oder geringe Mengen anderer hochsiedender Ole in nachgeschalteten Stufen vor der Abscheidung hochsiedender Anteile eingeführt werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Abscheidung der hochsiedenden Anteile bei Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, enthaltend eine die Zentrifugalbewegung des Gasstromes bewirkende Drallplatte, dadurch' gekennzeichnet, daß dem die Drallplatte enthaltenden Rohr an der Gasaitstrittsseite ein gleichachsiges Rohr mit kleinerem Durchmesser an seiner Gaseintrittsseite gegenübergestellt ist. ¢. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallplatte an der engsten Stelle eines sich in Strömungsrichtung der Gase verjüngenden Rohres angeordnet ist.
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