DE1010218B - Verfahren zur Gewinnung wertvoller Produkte aus Rohoelen durch Destillation und thermische Umsetzung - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung wertvoller Produkte aus Rohoelen durch Destillation und thermische Umsetzung

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DE1010218B
DE1010218B DEST9181A DEST009181A DE1010218B DE 1010218 B DE1010218 B DE 1010218B DE ST9181 A DEST9181 A DE ST9181A DE ST009181 A DEST009181 A DE ST009181A DE 1010218 B DE1010218 B DE 1010218B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/28Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid material
    • C10G9/32Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid material according to the "fluidised-bed" technique

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung wertvoller Produkte aus Rohölen durch Destillation und thermische Umsetzung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verkokung schwerer Erdölrückstände durch Berührung mit heißen aufgewirbelten Feststoffen., ferner auf ein für eine derartige Verkokung besonders geeignetes Verfahren.
  • In neuerer Zeit wurde vorgeschlagen, schwere Rückstandsöle dadurch zu verkoken, daß man sie in einen Verkokungskessel einspritzt, in dein sich eine aufgewirbelte Schicht heißen feinverteilten Kokses befindet. Die für die Verkokung erforderliche Wärme wird erhalten, indem man -einen Teildes Kokses durch eine außerhalb ;des Verkokungsgefäßes befindliche Verbrennungskammer und zurück zum Verkokungsgefäß führt. Dieses Verfahren hat gegenüber dein verzögerten Verkokungsverfahren den großen Vorteil, daß es kontinuierlich durchgeführt werden kann. Die Entwicklung dieses mit einer Wirbelschicht arbeitenden Verkokungsverfahrens brachte jedoch viele Betriebs- und Verfahrensschwierigkeiten mit sich. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die flüchtigen Kohlenwasserstoffe, die bei einer derartigen Verkokung entstehen, weiterzubehandeln, insbesondere katalytisch zu kracken. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Weiterbehandlung dieser Produkte durch eine auf besondere Weise geführte Destillation und Rückführung des Destillationsrückstandes in die Verkokungszone.
  • Da das Gasöl, das bei der Wirbelschicht-Verkokung erhalten wird, gewöhnlich in einem katalytischen Krackverfahren weiterverarbeitet wird, muß es von Verunreinigungen, die den K .atalysator vergiften, verhältnismäßig frei sein. Bei der in der Wirbelschicht durchgeführten Verkokung werden jedoch leicht aschebildende Stoffe, wie z. B.. Eisen-, Nickel-, Chrom- und Vanadiumverbindungen, verdampft. Weiterhin werden hochsiedende ringkondensierte aromatische Kohlenwasserstoffe mit schlech-ten katalytischen Krackeigenschaften von den Verkokungsprodukten mitgeführt. Aus diesem Grund wird in der Praxis das Verkokungsprodukt vorsichtshalber fraktioniert, um aus dem für die katalytische Spaltung bestimmten Beschickungsmaterial hochsiedende Fraktionen, die diese Substanzen enthalten, zu entfernen.
  • im allgemeinen werden diese schweren Fraktionen in den Verkokungskessel zurückgeführt, damit die gesamten in diesen Fraktionen enthaltenen Kohlenwasserstoffe in leichtere und damit wertvollere Produkte umgewandelt werden können. Da eine Fraktionierung bei hohen Temperaturen verfahrenstechnisch schwierig und in :bezug auf die erforderliche Wärme auch nicht wirtschaftlich ist, ist sie gewöhnlich nicht 100°/oig selektiv. Da ferner zur Vermeidung der Mitführung von ringaromatischen Kohlenwasserstoffen und Asche eine verhältnismäßig niedrigsiedende Gasöifraktion abgetrennt wird, enthalten die bei der Abtrennung erhaltenen schweren Fraktionen große Mengen an erwünschten leichten Produkten, die zusammen mit den hochsiedenden Substanzen kondensiert werden. Die unmittelbare Rückführung dieser schweren Fraktionen in das Verkokungsgefäß hat folgende Nachteile: 1. Es wird ein größeres Verkokungsgefäß (etwa 15 bis 400/,) zur Aufnahme der .zurückgeführten Gasöldämpfe benötigt; 2. es tritt ein Verlust an leichterem Gasöl ein, das infolge wiederholter Pyrolyse zu Koks und Gas umgewandelt wird; 3. die Krackqualität wird durch die thermische Spaltung des Gasöls herabgesetzt.
  • Um diese schwerwiegenden wirtschaftlichen Nachteile, die der vorstehend erwähnten Ausführungsform des Kreislaufverfahrens anhaften, zu beseitigen, wurde das vorliegende Verfahren entwickelt. Bei normalem Betrieb wird dem Wirbelschicht-Verkoker getopptes Rohöl zugeführt, das zur Entfernung von Rohbenzin und Gasöl unter atmosphärischem Druck und im Vakuum destilliert wurde. Erfindungsgemäß kann durch Rückführung der schweren Fraktionen aus der Wirbelschichtv erkokung zur Vakuumdestillation das in diesen Fraktionen enthaltene Gasöl im wesentlichen entfernt und zur katalytischen Bearbeitung weitergeleitet werden. Auf diese Weise werden die wirtschaftlichen Nachteile der üblichen Verfahrensweise vermieden. Das neue Verfahren wird in der Zeichnung erläutert.
  • Ziel der Erfindung ist demnach ein verbessertes Verfahren zur Umwandlung von getopptem Rohöl mit hohen Ausbeuten an Rohbenzinen und Gasölen, die für die weitere katalytische Spaltung geeignet sind, ferner -ein Verfahren, bei dem die Menge der mit .dem Rückstandsöl zum Verkokungskessel zurückgeführten Gasöle herabgesetzt wird und insbesondere die Leistung des Wirbelschicht-Verkokungsverfahrens erhöht sowie die praktische Durchführbarkeit durch geschickte Behandlung der fraktionierten rückgeführten schweren Fraktionen aus dem Verkoker verbessert wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird folgendermaßen durchgeführt: Das Rohöl wird zuerst bei gewöhnlichem Druck und dann im Vakuum destilliert, um die natürlichen Rohbenzine und Gasöle für andere Verfahren zu gewinnen. Das auf diese Weise mengenmäßig verringerte Rohöl wird dann in ein übliches Wirbelschicht-Verkokungsgefäß gesprüht. Die aus dem Verkokungsgefäß austretenden flüchtigen Stoffe werden in Gasöle für die katalytische Spaltung und schwere, die Verunreinigungen enthaltende Fraktionen getrennt. Die schweren Fraktionen werden nicht zum Verkokungsgefäß, sondern zur Vakuumdestillationszone geführt, in der die Gasöle aus den schweren Fraktionen entfernt werden, bevor man letztere erneut der Pyrolyse unterwirft.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, tritt das Rohöl durch Leitung 1 in die Anlage ein, nachdem es zweckmäßigerweise auf etwa 315 bis 425° erhitzt wurde. Es wird zuerst in einer üblichen, bei normalem Druck betriebenen Fraktioniersäule 10 fraktioniert und in leichte Gase, die durch Leitung 2, eine Rohbenzin-Fraktion, die durch Leitung 3, eine Gasölfraktion, die durch Leitung 4, und in getoppte Rohölböden, die durch Leitung 21 abgezogen werden, getrennt. Die leichten Gase, das Rohbenzin und das Gasöl werden zu üblichen, nicht gezeigten Raffinationsanlagen geleitet. Das getoppte Rohöl strömt durch die Leitungen 21 und 5 in die Vakuumdestillationskammer 20, wo weiteres Gasöl von dem getoppten Rohöl abgetrennt und durch die Leitung 6 in Leitung 4 geleitet wird. Das Rohöl aus der Vakuumdestillation wird dann durch die Leitung 7 zum Wirbelschicht-Verkokungskesse130 geleitet und in die dichte aufgewirbelte Schicht der Koksteilchen, deren Teilchengröße 75 bis 500 #t beträgt, gesprüht. Selbstverständlich kann die Wirbelschicht auch aus anderen feinkörnigen Feststoffen, wie z. B. Sand, bestehen. Der Verkokungskessel selbst bildet keinen Teil der Erfindung. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Verkokungsanlage aus einem Verkokungskesse130 und einer hier als Verbindungsleitung 70 gezeigten Vorrichtung zum Erhitzen oder Verbrennen von Feststoffen. An Stelle der rohrförmigen Verbrennungskammer kann gewünschtenfalls der übliche Wirbelschicht-Brenner verwendet werden. Beide Arten sind hinreichend bekannt, und beide arbeiten für den vorliegenden Verwendungszweck zufriedenstellend.
  • Der Wirbelschicht-Verkokungskessel wird etwa bei atmosphärischem Druck oder einem leicht darüber liegenden Druck, wie z. B. bei 0 bis 3,52 kg/cm2 Überdruck, betrieben. Die Böden aus der Vakuumdestillation treten durch eine Mehrzahl von Düsen in den Verkokungskessel ein und kommen mit den heißen aufgewirbelten Koksteilchen in Berührung. Es findet eine Verkokung statt, und das Kohlenwasserstoffgemisch liefert zu einem wesentlichen Teil leichtere Kohlenwasserstoffe. Der Rest lagert sich als KohlenstoffrÜckstand auf den aufgewirbelten Koksteilchen der Schicht ab. Die gasförmigen Verkokungsprodukte steigen nach oben durch den Verkokungskessel und durch einen Gas-Feststoff-Abscheider oder Zyklon 40, in dem mitgeschleppte Feinteilchen entfernt und durch Leitung 13 in die Wirbelschicht zurückgeführt werden. Die heißen Produkte werden dann durch die Leitung 14 in eine Fraktionierzone 60 geführt.
  • Durch die Leitung 8 wird Koks aus dem Verkokungskessel entfernt, damit das Niveau der Wirbelschicht auf der gewünschten Höhe gehalten und die Koksteilchen, die infolge der Kohlenstoffablagerungen eine nicht mehr aufwirbelbare Größe erreicht haben, entfernt werden können. Die Koksteilchen fließen infolge der Schwerkraft durch das Standrohr 8 nach unten. Sie werden durch einen aus der Leitung 9 kommenden Luftstrom erfaßt, der aus einer nicht gezeigten Quelle stammt, und pneumatisch nach oben in die rohrförmige Verbrennungskammer 70 befördert. Die Transportluft bewirkt eine teilweise Verbrennung der mitgeführten Koksteilchen in der rohrförmigen Verbrennungskammer. Diese Verbrennung führt den restlichen oder nicht verbrannten Koksteilchen, die anschließend zurückgeführt werden, Wärme zu. Nach ihrer teilweisen Verbrennung werden die Koksteilchen in einem Gas-Feststoff-Abscheider von den Abgasen, die sich während der Verbrennung bilden, getrennt. Die abgetrennten Feststoffe fließen durch die Leitung 11 nach unten in den Verkokungskessel. Das Abgas wird durch die Leitung 15 aus dem Abscheider entfernt und kann wegen seines Heizwertes an einer anderen Stelle verwendet werden. Die durch die Leitung 11 in den Verkokungskessel zurückgeführte Koksmenge kann größer sein als benötigt. Der Überschuß kann durch Leitung 12 abgeleitet werden.
  • Bei der Verkokung werden die üblichen Betriebsbedingungen angewandt, damit große Mengen von Gasölen hergestellt werden können, die als Beschickungsmaterial für die katalytische Spaltung verwendet werden. So beträgt die Dichte der Wirbelschicht etwa 0,32 bis 0,96 kg/dm3, die Aufwirbelungsgeschwindigkeit etwa 0,15 bis 2,13 m/s, die Verkokungstemperatur etwa 480 bis 565°, die Verweilzeit der Kohlenwasserstoffdämpfe etwa 5 bis 30 Sekunden, und der Betriebsdruck ist etwa gleich atmosphärischem Druck oder liegt etwas darüber. Ein aufwirbelndes Gas, z. B. Wasserdampf, wird durch ein oder mehrere Einlaßrohre, von denen eines bei 31 gezeigt ist, zugeführt.
  • Das aus dem Verkokungskessel abziehende Material wird durch eine Fraktioniersäule 60 in die erwünschten Produkte getrennt. Wie erläutert, werden nur drei Fraktionen abgetrennt, es kann aber auch eine genauere Fraktionierung durchgeführt werden. Nicht kondensierte Gase werden durch Leitung 16 aus der Fraktioniersäule entfernt und in die Leitung 2 eingeführt, durch die sie aus dem Verfahren entfernt werden. Das erwünschte Gasöl einschließlich einiger Benzinfraktionen wird durch die Leitung 17 entfernt und mit dem aus der ersten Destillationsstufe stammenden in Leitung 4 geführten Gasöl vermischt. Das Gemisch von Gasölen kann dann je nach Wunsch der katalytischen Spaltung, der Lagerung oder anderen Verfahren zugeführt werden. Man kann natürlich das aus der Verkokung stammende Gasöl auch von dem anfänglich erhaltenen Gasöl, das als solches in der Beschickung vorlag, getrennt führen und behandeln. Die Bodenfraktion wird aus der Fraktioniersäule durch die Leitung 18 entfernt und in die Leitung 5 geleitet, durch die sie, wie bereits angegeben, in die Vakuumdestillationszone eintritt. Obgleich nicht vorgesehen, kann ein Teil der rückgeführten Bodenprodukte durch die Leitungen 19 und 7 in den Verkökungskessel geleitet werden. Dies hängt von den spezifischen Betriebsbedingungen und der Wirtschaftlichkeit ab.
  • Bei einem Rohöl aus dem »Elk Basina ist die folgende Materialzusammensetzung zu erwarten:
    Beschickung
    Rohöleinsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 628 hl/Tag
    Luft .......................... 250 m3/Minute
    Entnommene Produkte:
    Abgas......................... 272 m3/Minute
    Nicht kondensierte Gase . . . . . . . . 70 800 m3/Tag
    Unbearbeitetes Rohbenzin,
    Siedepunkt 190,5° .... ... . .. .. 11113 hl/Tag
    Unbearbeitetes Gasöl, Siedepunkt
    190,5 bis 538° (einschl. einiger aus
    dem Verkokungskessel stammen-
    der Materialien, Siedepunkt
    zwischen 538 bis 593°) . . . . . . . . 30164 hl/Tag
    Gasöl aus dem Verkokungskessel,
    Siedepunkt 121 bis 538° ...... 3 683 hl/Tag
    Koks ......................... 147 t/Tag
    Umlaufprodukte: _
    Getopptes Rohöl, Siedepunkt ober-
    halb 460° ................... 14 288 hl/Tag
    Rückgeführte Bodenprodukte,
    Siedepunkt oberhalb 538° ..... 2 175 hl/Tag
    Vakuum-Rohöl, Siedepunkt ober-
    halb 593° (zum Verkokungskessel) 6 033 hl/Tag
    Vakuum-Rohöl, Siedepunkt ober-
    halb 593° . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6827-7938 hl/Tag
    (einschlich rück-
    . geführter Boden-
    ropdukte aus dem
    Verkoker-Gasöl).
    Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Verkokungsverfahrens wurde vorstehend in vereinfachter Form beschrieben und erläutert. Es wird jedoch betont, daB eine vollständige industrielle Anlage noch eine beträchtliche Anzahl zusätzlicher Vorrichtungen, wie z. B. Pumpen, Wärmeaustauscher, Ventile usw., enthält, die vorstehend nicht gezeigt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Gewinnung wertvoller Produkte aus Rohölen durch Destillation dieser Öle in einer unter Normaldruck betriebenen Anlage unter Gewinnung eines Kopfdestillats aus leichten Kohlenwasserstoffen mit Siedebereichen unter demjenigen des Gasöls, einer mittleren Gasölfraktion und einer ersten schweren Bodenfraktion, Destillation dieser ersten Bodenfraktion in einer Vakuumdestillationsanlage unter Trennung in eine Gasölfraktion als Kopfprodukt und eine zweite schwere Bodenfraktion, thermische Umsetzung dieser zweiten schweren Bodenfraktion in einer Wirbelschichtverkokungszone unter Umwandlung dieser Fraktion in dampfförmige Produkte und Koks, Fraktionierung der dampfförmigen Produkte in eine Kopffraktion, eine Gasölfraktion und eine dritte schwere Bodenfraktion, in der alle Verunreinigungen aus den erwähnten dampfförmigen Produkten enthalten sind, und Rückführung der genannten dritten Bodenfraktion in die Verkokungszone, dadurch gekennzeichnet, daB die dritte Bodenfraktion erst zusammen mit der aus der Normaldruck-Destillationsanlage kommenden ersten Bodenfraktion in die Vakuumdestillationsanlage eingeleitet und dort von allen den Bestandteilen befreit wird, die in dem Gasölbereich sieden, bevor man die verunreinigten Destillationsrückstände aus dieser Vakuumdestillationszone in die Verkokungszone leitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Siedebereich der zweiten Bodenfraktion über 565° liegt, die Verkokungsbedingungen eine Temperatur von 480 bis 565°, einen Überdruck bis zu 3,5 atü und eine Dampfverweilzeit von 5 bis 30 Sekunden umfassen, und daB der Siedebereich der die Verunreinigungen enthaltenden dritten Bodenfraktion oberhalb 540° liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Kopffraktion der aus der Verkokungszone dampfförmig entweichenden Produkte bis zu 510° siedet. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 561334.
DEST9181A 1953-12-18 1954-12-16 Verfahren zur Gewinnung wertvoller Produkte aus Rohoelen durch Destillation und thermische Umsetzung Pending DE1010218B (de)

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