DE5324C - Schutzvorrichtung für Pflanzen - Google Patents
Schutzvorrichtung für PflanzenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G13/00—Protection of plants
- A01G13/20—Protective coverings for plants
- A01G13/26—Cloches
- A01G13/262—Cloches with flexible coverings
Landscapes
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Description
1878.
Klasse 45.
CARL SIMON in ZABERN (Elsass). Schutzvorrichtung für Pflanzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. September 1878 ab.
Der Pflanzenmantel ist ein mit einem entsprechenden Ueberzuge versehenes Gestell, welches
sich dem zu schützenden Gegenstande der Form und Gröfse nach anpafst, an letzterem
befestigt wird und ihn von allen Seiten schirm-"artig umschliefst.
Dieses Gestell besteht aus einem starken Stabe A, halbkreisförmig gebogen, welcher an
seinem unteren und oberen, ersterem senkrecht gegenüberstehenden Ende, mit je einer ringförmigen,
waagerechten Oeffnung C versehen ist. Der untere Theil des Trägers, und wenn nöthig,
auch dessen oberer Theil, ist derart mit einem, mit Dornen zum Einhacken oder mit Löchern
zum Einlassen von Stiften ausgestatteten Befestigungsstabe D verbunden, dafs letzterer mit
den beiden Ringen C in einer senkrechten Linie sich über einander befinden.
In den beiden Ringen C sind, im allgemeinen mindestens vier, nach Bedürfhifs mehr, etwas
schwächere Stäbe B vermittelst Oesen so befestigt, dafs sie in diesen Ringen beliebig nach beiden
Seiten des feststehenden Trägers sich bewegen lassen. Zwei dieser bewegbaren Stäbe, welche
beide jedoch unmittelbar nebeneinander sich befinden und je zwischen sich und dem Träger
mindestens einen ähnlichen Stab haben müssen, bilden die Schlufsstäbe. Die beiden Schlufsstäbe
haben unmittelbar bei ihrer Befestigung an dem unteren Ring, wenn nöthig auch bei
dem oberen, je eine derartige Ausbiegung E, dafs dieselben unten eine Oeffnung bilden, entsprechend
der Basis des zu schützenden Gegenstandes, bezw. oben entsprechend der Theile, welche herausragen sollen.
Die Gebrauchsweise des Pflanzenmantels ist sehr einfach. Derselbe wird mit dem Befestigungsstabe
entweder durch Anbinden oder vermittelst Stiftnägel, oder . durch Einsenken in die
Erde an dem zu schützenden Gegenstand selbst, oder an einen Stab angebracht und alsdann
vermittelst der Bänder G theilweise geschlossen oder geöffnet erhalten.
Gegenüber dem seitherigen Schutzverfahren, insbesondere für freistehende Pflanzen, für welche
der Pflanzenmantel vorzugsweise geeignet ist, gegen Frost, Hagel, Feuchtigkeit, Wind, raschen
Temperaturwechsel, Insecten und Vögel, bestehend in deren Bedeckung mit Stroh, Reisig,
Brettern, Glas oder mit Gerüsten aus Stangen, Draht, Bindfaden, Tuch, sowie gegenüber dem
Räucherverfahren zum Schutz der Reben, hat die Anwendung des Pflanzenmantels den Vorzug,
1. dafs der Schutz augenblicklich zur Hand ist und der Pflanzenmantel in aufgeklapptem Zustande
dauernd an dem zu schützenden Gegenstande ohne Nachtheil belassen werden kann;
2. dafs er vermöge seiner einfachen Construction von langer Haltbarkeit und verhältnifsmäfsiger
Billigkeit ist; 3. dafs er den Pflanzen keinen Schaden durch Druck oder Reibung anthut, da
dieselben von der Umhüllung nicht berührt werden, und 4. dafs der von ihm erwartete
Schutz ein sicherer ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5324C true DE5324C (de) |
Family
ID=283820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5324D Active DE5324C (de) | Schutzvorrichtung für Pflanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5324C (de) |
-
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