DE532283C - Verfahren zur Herstellung eines Wegebelagmaterials - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines WegebelagmaterialsInfo
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Classifications
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- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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-
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Wegebelagmaterials Die Hauptforderungen, die an eine Wegebahn gestellt werden müssen, um sie haltbar gegenüber jedem Verkehr bei den wechselnden Einwirkungen der Witterung zu haben, sind die, die einzelnen- größeren oder kleineren Mineralpartikeln, woraus die Decke der Wegebahn in der Hauptsache besteht, widerstandsfähig gegen Abnutzung und so .miteinander zusammengekittet zu erhalten, daß die- Wegebahn wasserdicht ist und sie ferner eine gewisse Weichheit und Elastizität besitzen muß, ohne daß die Mineralpartikeln sich im Verhältnis zueinander verschieben.
- Die früheren Versuche, diese gegenseitigen Forderungen durch Anwendung von Wegebelägen aus Asphalt oder asphaltähnlichen Massen zu erfüllen, bei denen man hauptsächlich Wert darauf gelegt hatte, durch die Klebekraft und Konsistenz des Bindemittels ein intensives Zusammenkitten der Mineralpartikeln zu erreichen, hatten gezeigt, daß selbst bei Verwendung' des besten Bindemittels es nicht zu verhindern war, daß die Partikeln sich unter dem Verkehrsdruck untereinander verschoben. Unter solchen Verschiebungen wurden die Partikeln teils abgenutzt, teils zu ganz feinem Staub zermahlen, welcher durch das Bindemittel gepreßt wurde und dadurch zuletzt ganz außerstande war, der Wegebahn die nötige Festigkeit zu geben. Gemäß dem derzeitigen Stande der Technik ist nun bereits ein Verfahren bekannt, welches diesen Übelständen abhelfen soll. Dasselbe besteht darin, daß man als Bindemittel Pech oder Bitumen bzw. Erdgummi und als Füllstoff Bergkalkstein verwendet. Die mit dieser Mischung hergestellten Straßenbeläge erfüllen aber nicht die eingangs erwähnten Forderungen, die man an eine gute Wegebahn stellen muß, in genügendem Maße. Die Ursache liegt wohl darin, daß der zerkleinerte Bergkalkstein nicht ausreichend unregelmäßig, eckig, rauh und porös ist, so daß die Partikeln bei der Komprimierung nicht genügend fest ineinandergreifen bzw. nicht dauerhaft festkitten.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Material als Grundstoff für den Wegebau auszuwählen, welches eine große Abnutzungsfestigkeit besitzt und durch Zermalmen oder Granulierung in solche Partikeln zerteilt wird, die eine derart unregelmäßige und eckige Form sowie rauhe Oberfläche haben, daß sie während der Komprimierung geradezu ineinandergreifen und einander festhalten. Außerdem soll es ein Material sein, welches mit Rücksicht auf die vorgesehene Imprägnierung so porös ist, daß die Imprägnierung unter Verwendung eines Maximums von Bitumen geschehen kann, während die Menge des Bindemittels zwischen den einzelnen Partikeln, vorausgesetzt, daß ein weiteres Zermalmen stattfindet,- sich in eine Anzahl kleiner Einheiten teilen,' die jede für sich dasselbe Eingriffsvermögen hat, wie die ursprünglichen Partikeln und jede gleicbfalls von einer dünnen Schicht des Bitumen umgeben ist, auf Grund der vorherigen Imprägnierung der Partikeln.
- Als das bestgeeignete Material für diesen Zweck hat sich der Korallenkalksteinerwiesen. je nach der Verwendung wird der Korallenkalkstein zu Partikeln verschiedener Größen gemahlen oder granuliert und kann ohne weitere Behandlung als Füllstoff für Asphaltbeläge benutzt werden, deren Herstellung nach den bisher bekannten Methoden erfolgt, z. B. als Gußasphalt, Stampfasphalt usw.
- Nach einer vorausgehenden Imprägnierung der Partikeln wird ein Produkt erreicht, welches ohne weiteren Zusatz von Bitumen als Bindemittel fertig für den Gebrauch ist, das aber übrigens, was sehr wesentlich ist, eine solche Konsistenz hat, daß es längere Zeit gelagert und transportiert werden kann, ohne in großen Massen zusammenzuballen, indem es nach Imprägnierung äußerlich als ganz trockendes Material erscheint, dessen inwendige Hohlräume aber dennoch mit Bitumen gefüllt sind.
- Die Imprägnierung geschieht in bekannter Weise am besten., wenn der gemalhlene oder granulierte- Korallenkalkstein in einer rotierenden Trommel auf etwa 6o° erwärmt und dabei evtl. vorhandene Feuchtigkeit aus den Hohlräumen der Partikeln ausgetrieben wird. Unmittelbar darauf wird dem Material Bitumen zugesetzt, z. B. Kohlenteer oder Kohlenpräparate, die -so weit erwärmt sein müssen, daß sie dünnflüssig werden. Durch die langsame nun folgende Abkühlung der Partikeln werden deren Hohlräume sich allmählich mit Bitumen vollsaugen. Ein solches Material kann im erkalteten Zustand in passenderSchichthöheausgelegtwerden,wonaches !, in bekannter Weise mit einer Handwalze leicht gewalzt wird. Die Oberfläche kann in bekannter Weise mit, einer Emulsion behandelt werden, die aber die Eigenschaft haben muß, daß sie etwas in die Schicht eindringt und dadurch recht schnell die oberen Partikeln zusammenkittet. Die weitere Komprimierung und das Zusammenkitten kann dem Verkehr überlassen werden.
- Ohne vorhergehende Imprägnierung kann der Korallenkalkstein in zerkleinertem oder granuliertem Zustand auf die Wegebahn in passender Höhe, wie bekannt, ausgelegt und gut gewalzt werden, wonach es mit warmem Teer, Asphaltemulsidn o. dgl. Stoffen behandelt wird, welche die Eigenschaft haben, in den Belag einzudringen. Unmittelbar- nach der Imprägnierung kann die Wegebahn in bekannter Weise getrocknet werden, evtl. mit einer leichten Walze, mit erwärmten Walzen, damit die Imprägnierungsmasse leichter in die Hohlräume der Partikeln eindringen kann.
- Hieraus geht hervor, da ß der- Korallenkalkstein unter vielen Formen -und Verhältnissen angewendet werden kann und der Grund hierfür nicht nur in der großen Abnutzungsfestigkeit, sondern auch in dem außerordentlich großen Eingriffsvermögen der einzelnen Partikeln liegt, welches es bewirkt, daß ein Wegebelag mit obengenannten Partikeln als Grundstoff eine Einheit bildet, deren einzelne Partikeln nicht durch den Verkehrsdruck gegeneinander sich verschieben, sondern im Gegenteil sich-anejuander festhaken, wodurch der Druck über eine große Fläche verteilt wird; wichtig ist auch die Porösität- des Materials,' durch welche eine Imprägnierung der Partikeln -unter Anwendung eines Maximums von Bitumen möglich ist.
- Der Korallenkalkstein kann naturgemäß gleichzeitig mit anderen Füllstoffen Verwendung finden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Herstellung eines Straßenbelagsmaterials durch Vermischen von bituminösen Bindemitteln mit kalkhaltigen mineralischen Füllstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß als Füllstoff Korallenkalkstein verwendet wird.
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Korallenkalkstein vor, während oder nach der Zugabe@des bituminösen Bindemittels erwärmt wird zum Zweck der Austreibung der Feuchtigkeit aus den inneren Hohlräumen der Partikel.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB532283X | 1928-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532283C true DE532283C (de) | 1931-08-24 |
Family
ID=10467066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH123900D Expired DE532283C (de) | 1928-10-29 | 1929-10-26 | Verfahren zur Herstellung eines Wegebelagmaterials |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532283C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760835C (de) * | 1941-03-09 | 1954-07-12 | Zwietusch E & Co Gmbh | Briefverteilwerk |
-
1929
- 1929-10-26 DE DEH123900D patent/DE532283C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760835C (de) * | 1941-03-09 | 1954-07-12 | Zwietusch E & Co Gmbh | Briefverteilwerk |
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