DE532253C - Glimmrelais - Google Patents
GlimmrelaisInfo
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- DE532253C DE532253C DEG63848D DEG0063848D DE532253C DE 532253 C DE532253 C DE 532253C DE G63848 D DEG63848 D DE G63848D DE G0063848 D DEG0063848 D DE G0063848D DE 532253 C DE532253 C DE 532253C
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- Germany
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- discharge
- relay
- electrodes
- glow
- another
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- Expired
Links
- 229910052756 noble gas Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
- H01J17/02—Details
- H01J17/30—Igniting arrangements
Landscapes
- Lasers (AREA)
Description
Stellt man die Spannung an den Elektroden einer Glimmröhre zwischen Zünd- und
Löschspannung ein, so kann man bekanntlich eine Zündung der Glimmentladung dadurch
hervorrufen, daß man mit Hilfe von Röntgen- oder Gammastrahlen oder auch auf photoelektrischem Wege im Inneren des Entladungsraumes
Ionen erzeugt. Ebenso kann die Ionenerzeugung unter Benutzung einer ίο schwachen Hilfsentladung erfolgen, die von
einer dritten Elektrode ausgeht. Es ist bereits vorgeschlagen worden, diese Erscheinung zu
Relaiszwecken zu verwenden, da die zur Erzeugung der zündenden Hilfsentladung notwendigen
Ströme gegenüber der in der gezündeten Glimmentladung fließenden Stromstärke
sehr gering sein können. Das so entstehende Relais wird als Glimmrelais bezeichnet
und unterscheidet sich von Verstärkerröhren mit und ohne Gasfüllung durch seine Wirkungsweise insofern grundsätzlich, als'
durch die Hilfsentladung keine Modulation der Hauptentladung erfolgt, sondern nur die
Hauptentladung zum Einsetzen gebracht wird, etwa wie ein mechanisches Relais mit
Klebanker bei Erregung seines Primärkreises den Sekundärkreis schließt und dann bis auf
weiteres geschlossen hält.
Bei Gleichrichtern, Lampen u. dgl. hat man natürlich schon häufig von der zündenden
Wirkung einer Hilfsentladung Gebrauch gemacht. Dabei spielte jedoch die Höhe der zur
Zündung erforderlichen Energie nur eine tmtergeordnete Rolle. Soll dagegen die Entladungsröhre
im obigen Sinne als Relais dienen, so muß das Ziel sein, bereits durch möglichst geringe Spannungsschwankungen
und verschwindend kleine Stromstärken im Primärkreis die Hauptentladung mit Sicherheit
zu zünden. Die Erfindung betrifft eine Ausbildung der Relaisröhre, welche dieses
Ziel mit einfachsten Mitteln in hohem Maße zu erreichen gestattet.
Die erfindungsgemäße Relaisröhre besteht aus einem mit verdünntem Gas, insbesondere
Edelgas, gefüllten Entladungsgefäß, in dessen Innerem drei flächenf örmige, undurchbrocliene
Elektroden parallel zueinander in geringem, höchstens aber den kürzesten Ausmaßen dieser
Platten entsprechendem Abstande voneinander angeordnet sind. Es entsteht auf diese
Weise zwischen den Elektroden ein im wesentlichen homogenes Feld, und es hat sich
gezeigt, daß unter solchen Umständen der spontane Aufbau des Kathodenfalles an der
Hauptkathode bereits durch eine besonders geringe Menge von Ladungsträgern zu erfolgen
vermag. Gleichzeitig werden die Zündpotentiale niedrig und scharf definiert. Darüber
hinaus hat die verhältnismäßig dichte Anordnung der drei Elektroden parallel zueinander
den Vorteil, daß die von der Hilfsentladung erzeugten Ionen unmittelbar an derjenigen Stelle entstehen, wo sie zum Aufbau
der Hauptentladung benötigt werden. 5g
Die Abbildung zeigt schematisch ein Entladungsrelais der gekennzeichneten Art. In
dem Glasballon 1, der mit verdünntem Edelgas gefüllt ist, sind parallel zueinander und
in geringem, höchstenfalls ihren kürzesten Ausmaßen entsprechendem Abstande voneinander
drei flächenförmige, undurchbrochene Elektroden 2, 3 und 4 angeordnet. Im Gebrauch
verwendet man zweckmäßig die mittlere Elektrode 4 als Hilfselektrode und erzeugt
zwischen ihr und der Kathode 3 eine schwache Hilfsentladung, welche bei geeigneter
Vorspannung der Hauptelektroden 2, 3 dann zwischen diesen eine kräftige Entladung
zu zünden vermag. Statt paralleler Platten können natürlich ebensogut konzentrische
Zylinder verwendet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Glimmrelais, bestehend aus einer mit 8g drei Elektroden ausgerüsteten und mit verdünntem Gas, insbesondere Edelgas, gefüllten Glimmröhre, bei dem die Relaiswirkung darin besteht, daß die Glimmentladung zwischen den Hauptelektroden durch eine schwache Entladung von einer Hilfselektrode aus gezündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden aus drei parallel zueinander in geringen, höchstenfalls ihren kürzesten Ausmaßen entsprechenden Abständen voneinander angeordneten, undurchbrochenen Metallflächen bestehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG63848D DE532253C (de) | Glimmrelais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG63848D DE532253C (de) | Glimmrelais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532253C true DE532253C (de) | 1931-08-26 |
Family
ID=7133333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG63848D Expired DE532253C (de) | Glimmrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2478873A1 (fr) * | 1980-03-24 | 1981-09-25 | Gte Prod Corp | Lampe a decharge a vapeur de metal a haute pression et faible puissance |
-
0
- DE DEG63848D patent/DE532253C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2478873A1 (fr) * | 1980-03-24 | 1981-09-25 | Gte Prod Corp | Lampe a decharge a vapeur de metal a haute pression et faible puissance |
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