DE532015C - Steuervorrichtung fuer die Schwingbewegung der Nadeln von Naeh- und Stickmaschinen - Google Patents

Steuervorrichtung fuer die Schwingbewegung der Nadeln von Naeh- und Stickmaschinen

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DE532015C
DE532015C DES82826D DES0082826D DE532015C DE 532015 C DE532015 C DE 532015C DE S82826 D DES82826 D DE S82826D DE S0082826 D DES0082826 D DE S0082826D DE 532015 C DE532015 C DE 532015C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B55/00Needle holders; Needle bars
    • D05B55/02Devices for fastening needles to needle bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für die Schwingbewegung der Nadeln von Näh- und Stickmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für die Schwingbewegung der Nadeln für Näh- und Stickmaschinen, z. B. Hohlsaumnähmaschinen, insbesondere von Zweinadelmaschinen. Bei derartigen Maschinen ist es notwendig, eine völlig synchrone Schwingbewegung der beiden-Nadeln herbeizuführen.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen die Nadeln synchron identische Schwingbewegungen erhalten und die Nadelträgerstangen an den gegenüberliegenden Gelenkpunkten eines Gelenkvierecks gleitend geführt sind, dessen dritter Gelenkpunkt an dem Maschinengestell befestigt ist, während der diesem gegenüberliegende Gelenkpunkt eine Schwingbewegung erhält.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen erhält der vierte Gelenkpunkt seine Schwingbewegung von einer nur nach einer Richtung wirkenden Nocke, während die Bewegung nach der anderen Richtung unter der Einwirkung einer Feder erfolgt.
  • Die Bewegung der Nadelträgerstangen ist daher von der Hauptwelle der Maschine ausgehend nicht zwangsläufig. Dies hat den Nachteil, daß die unter dem Einfluß der Feder erfolgende Rückbewegung bei großen Arbeitsgeschwindigkeiten der Maschine nicht schnell genug einsetzt, so daß Betriebsstörungen die Folge sind.
  • Es sind weiterhin Vorrichtungen bekannt, bei denen eine der Nadelträgerstangen von einer Schubstange unmittelbar gesteuert wird und ihre Bewegung auf die andere Nadelträgerstange überträgt. Zur Ausführung dieser Bewegungsübertragung benötigen diese Vorrichtungen zwischen den beiden Nadelträgerstangen komplizierte Gelenkverbindungen, beispielsweise Kugelgelenkverbindungen, die für ihre eigene gegenseitige Verschiebung Spiel haben-müssen, das mit der Zeit zunimmt und den Synchronismus der Schwingbewegungen der Nadelträgerstangen beseitigt, soweit dieser bei Inbetriebnahme der Maschine vorhanden war.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung vermeidet diese Nachteile vollständig, indem die Nadelträgerstangen synchron identische Schwingbewegungen durch eine zwangsläufige, von der Hauptwelle der Maschine ausgehende Steuerung erhalten, wobei jede dieser Nadelträgerstangen ihre Bewegung unmittelbar empfängt.
  • Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gelenkparallelogramm, dessen einer Gelenkpunkt an einem Vorsprung des Maschinenkopfes befestigt und dessen anderer Gelenkpunkt mit einer Schubstange der Maschine verbunden ist und an der Bewegung derselben teilnimmt. Die Nädelträgerstangender Maschine sind an einem in senkrechter Richtung schwingenden Gelenk bzw. an der Verlängerung der das gegenüberliegende Gelenk mit dem festen Gelenkpunkt verbindenden Parallelogrammseiten im gleichen Abstand vom festen Gelenkpunkt gleitend geführt. In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. ia- und-ib eine teilweise geschnittene Ansicht des Maschinenarmes mit der Nadelsteuervorrichtung, Abb. z eine Teilansicht der Nadelsteuervorrichtung, Abb. 3 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung, Abb.4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie X-X der Abb. 3, um 9o° gedreht, Abb. 5 eine Aufsicht auf die Schwingungsregelvorrichtung.
  • Die Hauptwelle i der Maschine (Abb. i ) treibt über die Zahnräder 2 und 3 eine Kurvenscheibe 4 an, die sich auf der Zwischenwelle 5 dreht.
  • Die Kurvenscheibe 4 überträgt mittels zweier Hebel 6 und 7 und der Stange 8 die zur Erzeugung der Nadelschwingung erforderliche Bewegung auf die Schubstange g.
  • Die. Schubstange g ist fest an- der Muffe io (Abb. 4) angebracht und in einem zylindrischen Lager 19 mit der Achse y-y derart geführt, daß sie hin und her gehende und Schwingbewegungen- ausführen kann, die auf die Achse 2o und auf die Lenker 12 und 13, die an diese Achse angelenkt sind, übertragen werden.
  • Die Lenker 12 und i3 sind an zwei Hebel i4 und 15 angelenkt, die an ihren Enden schwingende Lager c und d tragen, in denen die Stangen 16 und 17 gleiten. Diese Stangen, sind um die Achsen o und ö drehbar, um eine Schwingung der Nadeln f und f' zu ermöglichen.
  • Die Achsen o und ö sind mit einem Träger verbunden, der an der, wie bei allen Nähmaschinen, eine senkrecht hin und her gehende Bewegung ausführenden Hauptnadelstange i8 der Maschine befestigt ist. Die von der Hauptnadelstange 18 mitgenommenen Stangen 16 und 17 gleiten in den Lagern c und d der Hebel 14 und 15.
  • Der Hebel 14 ist drehbar auf einer zylindrischen Achse e gelagert, die auf einem Vorsprung des Maschinenkopfes befestigt ist (Abb. 3). Die Achse e ist hohl, so daß sich der Hebel 15 in der Achse e des Hebels 14 drehen kann, wodurch beide Lenker die gleiche -Drehachse haben.
  • Wenn die Schubstange g unter der Wirkung der Kurvenscheibe 4 und der Hebel 6 und 7 eine waagerechte, hin undher gehende Bewegung ausführt; öffnet oder schließt sich das- aus den Lenkerin 12 und 13, dem Hebel 15 und dem oberen Arm des doppelarmigen Hebels 14 gebildete Parallelogramm gemäß den Bewegungen der Schubstange g, und die Hebel 14 und 15 nähern sich mit ihren Lagern c und d der Nadelstange 18 oder entfernen sich von ihr, wodurch den Stangen 16 und 17 mit den Nadeln f, f' entsprechende Schwingbewegungen erteilt werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform könnte sich die Kurvenscheibe 4 statt um eine waagerechte, um eine senkrechte Achse drehen. In diesem Fall braucht die Synchronisierungsvorrichtung in Gestalt eines' Gelenkparallelogramms, die den eigentlichen Erfindungsgegenstand bildet, nicht geändert zu werden, jedoch müßte die in Abb. ia und ib dargestellte Schubstange g durch ein anderes Steuermittel ersetzt werden.
  • Abb.5 zeigt einen Teil der Vorrichtung zur Regelung der Schwingungsweite der Schubstange g.
  • Der Hebel 6 (Abb. i) trägt eine Rolle, die um die Achse h drehbar ist und in eine Nut der Kurvenscheibe 4 eingreift. Die Stange 8 verbindet die beiden Hebel 6 und 7, die auf ihren Achsen n und- p drehbar gelagert sind. Der Hebel 7 trägt eine Kulisse r, in der das Ende der Stange 8 verschoben und befestigt werden kann.
  • Der Weg der Schubstange g und demgemäß die Schwingung der Nadeln wird gemäß der Stellung des Endes der Stange 8 auf der Kreisführung r vergrößert oder verkleinert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung für die Schwingbewegung der Nadeln von Näh- und Stickmaschinen, insbesondere von Hohlsaumnähmaschinen, bei der ein Gelenkparallelogramm . für die Gleichmäßigkeit der Nadelschwingungen und eine Schubstange mit hin und her gehender Längsbewegung vorgesehen ist, gekennzeichnet durch ein Gelenkparallelogramm (i2, 13, 14, 15), dessen einer Gelenkpunkt (e) an einem Vorsprung des Maschinenkopfes befestigt und dessen diesem Gelenkpunkt gegenüberliegender Gelenkpunkt (2o) mit der Schubstange (g) fest verbunden ist und an der Bewegung derselben teilnimmt, wobei die Nadelträgerstangen (16, 17) an dem einen in senkrechter Richtung schwingenden Gelenk (d) bzw. an der Verlängerung der das gegenüberliegende Gelenk mit dem festen Gelenk:-punkt (e) verbindenden Parallelogrammseite im gleichen Abstand vom festen Gelenkpunkt (e) gleitend geführt sind.
DES82826D 1926-03-23 1926-07-24 Steuervorrichtung fuer die Schwingbewegung der Nadeln von Naeh- und Stickmaschinen Expired DE532015C (de)

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