DE53115C - Laffete für Schnellfeuer-Geschütze - Google Patents
Laffete für Schnellfeuer-GeschützeInfo
- Publication number
- DE53115C DE53115C DENDAT53115D DE53115DA DE53115C DE 53115 C DE53115 C DE 53115C DE NDAT53115 D DENDAT53115 D DE NDAT53115D DE 53115D A DE53115D A DE 53115DA DE 53115 C DE53115 C DE 53115C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gun
- rapid
- box
- pin
- fire guns
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 241000282693 Cercopithecidae Species 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Laffete für Schnellfeuer-Geschütze.
Diese Erfindung bezieht sich auf Laffeten für Maschinengeschütze kleinen Kalibers.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt einen Längsschnitt einer nach vorliegender Erfindung
construirten Laifete; es ist dies eine sogenannte Gabellaffete. Fig. 2 ist eine Vorderansicht,
zum Theil Schnitt, und Fig, 3 eine halbe Oberansicht derselben. Bei dieser Laffete
ist die Basis ein rechteckiger Rahmen a, der mittelst Federn b von einer Achse c und einem
Räderpaar d d getragen wird. Die Laffete wird von Pferden gezogen, die an einer Deichsel
oder einer Gabel e e angeschirrt sind, welche mit der Achse verbunden ist. Der Rahmen
trägt einen Kasten f mit zahlreichen Abtheilungen f1/1, die zur Aufnahme der Munitionskästen bestimmt sind.
Der untere Theil des Kastens ist in mehrere Abtheilungen getheilt, von denen jede einen
Kasten g aufnimmt, der Munition enthält. Diese Munitionskä'sten treten vorn in die Abtheilungen
ein; sie werden der Länge nach eingeschoben, und die Seite oder die schmälste Fläche ist
nach unten gekehrt. Zwei schmale Thüren^"2/2
an der Vorderseite des Kastens halten die Munitionskästen g g an ihrer Stelle. An den
beiden Enden ist der Kasten höher als in der Mitte und dient zur Aufnahme einer zweiten
Lage von Munitionskästen g1 gl. Die vorderen
Kästen werden durch Thüren f3/3 an ihrer
Stelle gehalten.
Die Deckel /4 dieser Theile des Kastens
bilden Sitze für die Mannschaft, wenn das Geschütz auf dem Marsch ist. Die Sitze sind am
Kasten drehbar angebracht und sind gepanzert. Einer derselben wird gehoben, wenn das Geschütz
in Thätigkeit ist, um das Geschütz von den Munitionskästen in diesem Theile des Kastens aus mit Munition zu versehen. Es
. können auch beide gehoben werden und bilden einen Schild zum Schutz der Bedienungsmannschaft.
Der Theil des Kastens, der dem Feind zugekehrt ist, wenn das Geschütz im Feuer steht, dient als Schild. Unmittelbar
unterhalb der Sitze befinden sich Abtheilungen für Munitionskästen gl g1, und zwar drei unter
jedem Sitz. Diese Kästen sind der Quere nach angeordnet, d. h. die längere Seite der Munitionskästen ist parallel zur Achse. Zwischen den
beiden Fahrsitzen und diesen gegenüber und vor denselben ist ein dritter Sitz h angebracht;
derselbe ist niedriger und gegenüber den beiden anderen verkehrt gestellt und wird beim Feuern
von einem Mann eingenommen. Der Sitz ruht direct auf dem Querholz z, und die Beine
des daraufsitzenden Mannes gehen durch eine Oeffnung im Rahmen nach abwärts; unter
der Achse ist ein Fufsbrett aufgehängt. Auf diesem Sitz steht der Mann in einer bequemen
Stellung zum Richten des Geschützes.
Das Gestell für das Geschütz befindet sich zwischen den zwei Fahrsitzen. Die Schildzapfen
des Geschützes ruhen in einer Gabel /, deren hohler Fufs I1 auf dem oberen Theil
eines Zapfens m ruht. Das Geschütz η kann um den Zapfen einen hinreichend grofsen
Winkel beschreiben, so dafs man es auf das Ziel richten kann; es kann sich aber auch um
seine Schildzapfen η1 drehen, um ihm die erforderliche
Elevation zu geben.
Aufserdem ist aber der Zapfen m in zwei Richtungen beweglich, und zwar zunächst um
eine Längenachse ο am unteren Ende, was das Verticalstellen des Zapfens ermöglicht, wenn
auf unebenem Boden ein Rad höher steht als das andere; mittelst der anderen Bewegung
kann der Zapfen vertical gestellt werden, wenn der Rahmen von vorn nach hinten geneigt ist,
denn das Geschütz wird manchmal abgefeuert, wenn die Pferde angespannt sind, und manchmal,
wenn die Pferde ausgespannt sind und das Ende der Deichsel oder der Gabel auf dem Boden ruht. In letzterem Falle ist der
Rahmen unter einem beträchtlichen Winkel geneigt. Nichtsdestoweniger soll aber der
Zapfen m, auf welchem das Geschütz ruht, angenähert vertical stehen, und wird zu dem
Zwecke von einem Fufs ρ getragen, der längs eines Kreisbogens q verschoben werden kann.
Dieser Bogen ist am Kasten f befestigt und bildet die Unterlage des Geschützgestelles. Der
Fufsj? kann längs dieses Bogens q verschoben
und in irgend einer gewünschten Stellung festgeklemmt werden. Der Fufs trägt die Achse o,
um welchen der Zapfen seitlich gedreht werden kann. Er ist auch mit Lagern ρl versehen, in
welchem eine Schraube r angeordnet ist. Die Schraube hat Handräder r1 an den Enden, mittelst
welcher sie gedreht werden kann, und es ist eine Mutter s auf derselben angebracht, welche zwei
Hörner besitzt, die einen Stift m1 umfassen,
der aus dem Zapfen herausragt. Durch Drehung des einen oder des anderen Handrades r1 wird
die Mutter s verschoben und der Zapfen bis zum erforderlichen Grade gegen den Rahmen
geneigt. Der untere hohle Theil der Schildzapfengabel
ist mit einem nach hinten herausragenden Arm /2 versehen, und dieser Arm
trägt eine Mutter t, in welcher die Richtschraube
ti sitzt. In Verbindung mit dem Arm P ist eine Seitenrichtvorrichtung angebracht;
derselbe gleitet auf einer Führungsfläche, -die von Armen m2 getragen wird,
welche aus dem Zapfen m herausragen, und er kann in irgend einer Lage festgeklemmt
werden. Es sind Vorkehrungen getroffen, um alle erforderlichen Werkzeuge mitzuführen.
Der Spaten, die Axt und die Picke oder Haue sind in den Zeichnungen angedeutet.
ν ist ein Netz zur Aufnahme von Seilen und dergleichen, η η sind Stützen, welche niedergelassen
werden, wenn das Geschütz bei ausgespannten Pferden in Thätigkeit ist. Diese Stützen, sowie die Deichsel oder Gabel ruhen
dann am Boden und stützen die Laffete. χ χ sind Bügel und Riemen für die Fahrenden.
Claims (2)
1. Laffete für Schnellfeuer-Geschütze, bei welcher
das die Geschützgabel (I) aufnehmende Lager (m) um eine senkrecht zur Radachse
liegende Welle (o) eingestellt werden kann.
2. Bei der durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten
Laffete die Führung des Fufses (p), in welchem das Lager (m) drehbar gelagert
ist, in Kreisbögen (q).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53115C true DE53115C (de) |
Family
ID=327784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53115D Expired - Lifetime DE53115C (de) | Laffete für Schnellfeuer-Geschütze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53115C (de) |
-
0
- DE DENDAT53115D patent/DE53115C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE53115C (de) | Laffete für Schnellfeuer-Geschütze | |
| DE173151C (de) | ||
| DE926527C (de) | Zusammenklappbare, vorzugsweise zweiraedrige Transportkarre | |
| DE544744C (de) | Tragbare Vorrichtung zum Gewindeschneiden an Rohren | |
| DE162854C (de) | ||
| DE260826C (de) | ||
| DE301358C (de) | ||
| AT29718B (de) | Tragbarer Lafettendreifuß für selbttätige Feuerwaffen. | |
| DE32963C (de) | Schützenwechsel-Einrichtung für mehr als vierzellige Kasten | |
| DE72271C (de) | Eisbrecher • mit Kreissägen und Stampfhämmern | |
| DE661422C (de) | Geschuetz mit senkrecht einstellbarem Pivot | |
| DE46699C (de) | Wall-Laffete für leichte Geschütze | |
| DE206039C (de) | ||
| AT22549B (de) | Für fahrbare Geschütze bestimmte Vorrichtung zum Festlegen des Geschützrohres oder der Oberlafette (Wiege) in der Fahrstellung. | |
| DE486758C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufhebung des Spieles in Kugellagern | |
| DE242133C (de) | ||
| AT222416B (de) | Rechenvorrichtung | |
| AT153282B (de) | Dreifußlafette für Maschinengewehre. | |
| DE202051C (de) | ||
| DE192274C (de) | ||
| DE309118C (de) | ||
| DE379809C (de) | Vorrichtung zur Aufstellung von Maschinengewehren o. dgl. | |
| DE60952C (de) | Um eine wagrechte Achse drehbare Verschwindlaffete mit mehreren Geschützrohren | |
| DE286168C (de) | ||
| DE804270C (de) | Vielfachgeraet mit in senkrechter und waagerechter Ebene beweglichen Anhaengestreben |