DE530041C - Waeschestampfer - Google Patents

Waeschestampfer

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DE530041C
DE530041C DE1930530041D DE530041DD DE530041C DE 530041 C DE530041 C DE 530041C DE 1930530041 D DE1930530041 D DE 1930530041D DE 530041D D DE530041D D DE 530041DD DE 530041 C DE530041 C DE 530041C
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laundry
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rammer
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F5/00Hand implements for washing purposes, e.g. sticks 
    • D06F5/02Plungers, dollies, pounders, squeezers, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Wäschestampfer Wäschestampfer mit zwei ineinanderliegenden, unten offenen Hohlzylindern o. dgl., in deren Innerem ein beim Niederdrücken der Vorrichtung entgegen Federwirkung sich nach oben verschiebender Kolben geführt ist, sind bereits bekannt. Diese Einrichtungen dienen ausschließlich nur dem Zwecke, in die Wäsche bzw. Waschflüssigkeit Druckluft oder Waschflüssigkeit einzupressen, um dadurch den Reinigungsgrad zu erhöhen. Praktisch konnten sich diese Waschvorrichtungen deshalb nicht einführen, weil in altbekannter Weise die beste Reinigungswirkung durch Schwenken oder intensive Bewegung der Wäsche erzielt wird, was diese bekannten Waschvorrichtungen jedoch nicht in vollem Maße erreichen.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung einen Wäschestampfer,. ,dessen Wirkung nicht .darauf beruht, daß Druckluft oder Waschflüssigkeit gegen die Wäsche gepreßt wird, sondern darin, daß infolge der Erzeugung von Unterdruck in einem Zwischenraum zwischen dern beiden Hohlzylindern die Wäsche in diesen Hohlraum gesaugt und--dadurch einer intensiven Bewegung unterworfen wird. Solche größeren Zwischenräume zwischen den beiden Hohlzylindern von Waschvorrichtungen sind auch bei den bekannten Einrichtungen dieser Art zum Teil schon vorhanden, jedoch kann die erfindungsbemäße Wirkung dort nicht eintreten, weil es an der Verbindung dieses Kohlraumes sowohl mit dem Zylinderraum als auch mit der Atmosphäre mangelt.
  • Der erfindungsgemäße Wäschestampfer besteht aus zwei feststehenden, ineinanderliegenden, unten offenen Hohlzylindern und einem sich in dem inneren Zylinder führenden, beim Niederdrücken des Stampfers entgegen Federwirkung nach oben verschiebbaren Kolben und kennzeichnet sich dadurch, daß der zwischen den festen Zylindern vorhandene Hohlraum über dem Flüssigkeitsspiegel durch Öffnungen sowohl mit dem Hohlraum des inneren Zylinders - als auch durch kleine Öffnungen mit der Außenluft in Verbindung steht.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Waschvorrichtung, und zwar Fig. i im Schnitt in Ruhestellung, Fig. 2 im Schnitt in Arbeitsstellung.
  • Die Waschvorrichtung besteht aus einem an seiner Unterseite offenen, kuppelförmigen Behälter i, in dessen Innerem ein Zylinder 2 untergebracht ist. In diesem ist ein Kolben 3 geführt, welcher einen über den unteren Rand q. des Behälters i vorstehenden zylindrischen Ansatz 5 besitzt. Die Ruhestellung des Kolbens 3 ist durch den Kopf 6 eines zentrischen Bolzens 7 bestimmt, welcher die obere Wandung 8 des Zylinders 2 und die obere Wandung g des Behälters i durchsetzt und nächst der Wandung 8 mit einem Ringansatz io versehen ist. Durch eine Schraubenmutter i i des Bolzens 7 sind der Zylinder 2 unter gi@f#lter i aneinander befestigt. Der Kopf 6 des Bolzens 7 ist zum Angriff mit einem Schraubenzieher mit einem Schlitz r2 ausgestattet. Die Verschiebung des Kolbens 3 in dem Zylinder erfolgt entgegen der Wirkung einer Feder 13-. Durch große öffnungen 14 der Wandung des Zylinders 2- ist Verbindung zwischen dem Zylinder 2 und dem Behälter i geschaffen. Dieser trägt a=n seiner Wandung des weiteren noch kleinöffnungen 15, welche dem Austritt der Luft-dienen. An der oberen Wandung 9 des Behälters i ist auf einer Platte i6i eine mit Durchbohrungen 17 versehene Muffe 18 angeordnet, -welche der Befestigung eines Stieles dient.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Waschvorrichtung ist folgende: Die Vorrichtung wird in den die Wäsche und die Lauge enthaltenden Behälter gestellt, derart, .daß der untere Rand q. des Behälters i in die Lauge eintaucht. Durch Niederdrücken des Kuppelbehälters, i wird durch den Kolben 3 Luft gefördert, welche durch die öffnungen 14 in den Behälter i gelangt und zusammen mit der durch Niederdrücken des Behälters i komprimierten Luft durch die Öffnungen 15 zum großen Teil austritt und bei vollständigem Niederdrücken in die Lauge gelangt und diese mischt (siehe Pfeil Fig. 2). Wird der Behälter i nach dem Niederdrücken entlastet und emporgehoben, so wird der -Kolben 3 unter der Wirkung der Feder 13 verschoben und durch diesen Luft angesaugt, welche ein Vakuum in dem Behälter i und damit ein Ansaugen und Heben der Lauge samt der Wäsche zur Folge hat.- Gleichzeitig erfolgt aber auch durch den Behälter i selbst und den Ansatz 5, wenn dieser vom Boden entfernt wird, durch den äußeren Luftdruck bedingt, ein Heben der Lauge und Wäsche, was die Arbeitsleistung verdoppelt. Mit dem Ansaugen der Lauge erfolgt jedoch auch in geringem Maße ein Ansaugen von Luft durch die Öffnungen 15 (siehe Pfeil Fig. i). Durch- das Ansaugen und Heben wie auch durch das. darauffolgende Faltenlassen der Wäsche kommt dieselbe fortgesetzt in Bewegung. In ebenderselben Weise wird die Lauge durch Ansaugen und Abstoßen einerseits und durch die Beipressung von Luft durch die Luftlöcher andererseits in Bewegung gehalten. Durch diese beiden Tätigkeiten wird das Reinigen der Wäsche in der Lauge bedeutend verkürzt. Die Luftlöcher 15 sind so klein gestaltet, daß die Luftpumpe noch ein .genügendes Vakuum zu erzeugen in der Lage ist, ohne daß ein Spritzendes Wassers eintritt.
  • Gegenüber anderen ähnlichen Vorrichtungen besitzt die erfindungsgemäße Waschvorrichtung den Vorteil, daß nicht nur ein Bewegen des Wassers erfolgt, sondern durch Heben und - Faltenlassen der Wäsche diese stets gerieben und dadurch gereinigt wird. Durch das ständige Bewegen der Wäsche und des Wassers (Lauge), vermischt mit fortgesetzter Luftzufuhr, ist dieser kleine Apparat den großen Waschmaschinen in der Leistung vollkommen gleich. Er besitzt gegenüber diesen Einrichtungen sogar noch den Vorteil, daß ein Verletzen der Wäsche durch Schwingflügel, da solche fehlen, nicht erfolgen kann. Gerade aus diesem Grund können mit der erfindungsgemäßen Waschvorrichtung die feinsten Gespinste -und Gewebe ohne jede. Beschädigung gereinigt werden.
  • Zur Reinigung. des Apparates kann dieser durch Lösen der Mutter ii rasch und einfach auseinändergelegt werden.
  • Der Griffhalter 18 ist zweckmäßig mit Löchern versehen, -damit ein Zerstocken des eventuellen Holzstieles durch Luftzutritt vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATRN77'ANSPRUCH: Wäschestampfer mit zwei feststehenden, ineinanderliegenden, unten offenen Hohlzylindern und einem sich-in dem inneren Zylinder führenden, beim Niederdrücken des Stampfers entgegen Federwirkung nach oben verschiebbaren Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen .den festen Zylindern (z, 2) vor-. handene Hohlraum über dem Flüssigkeitsspiegel durch .öffnungen (i4) sowohl mit dem Hohlraum des inneren Zylinders (2) als auch durch kleine öffnungen (15) mit der Außenluft in Verbindung steht.
DE1930530041D 1930-06-03 1930-06-03 Waeschestampfer Expired DE530041C (de)

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