DE529308C - Verbrennungsregler - Google Patents

Verbrennungsregler

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DE529308C
DE529308C DES81408D DES0081408D DE529308C DE 529308 C DE529308 C DE 529308C DE S81408 D DES81408 D DE S81408D DE S0081408 D DES0081408 D DE S0081408D DE 529308 C DE529308 C DE 529308C
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DE
Germany
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steam
pressure
manifold
pressure drop
combustion regulator
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Expired
Application number
DES81408D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max-Ulrich Buechting
Eugen Bretting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. JULI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24 m GRUPPE
S 81408 VJ24m Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 2. Juli
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Verbrennungsregler Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1927 ab
Es sind Verbrennungsregler für Dampfkesselfeuerungen bekannt, bei denen in die Dampfsammelleitung durch den Einbau einer Stauscheibe eine Einschnürungsstelle ausgebildet und an diese ein Membranmanometer angeschlossen ist. Auf das Membranmanometer wirkt einseitig der Dampfdruck in der Sammelleitung und auf der anderen Seite der Druck eines durch eine Flüssigkeit abgeschlossenen Luftpolsters ein.
Diese bekannte Anordnung weist nur eine verhältnismäßig geringe Empfindlichkeit auf, so daß sie z. B. bei statischen Druckschwankungen von etwa Y100 atii kaum zum Ansprechen kommen dürfte. Diese Forderung liegt aber in der Praxis häufig vor. Außerdem ist auch die Betriebssicherheit der bekannten Einrichtung für so rauhe Betriebsverhältnisse, wie sie bei Dampfkesselfeuerungen häufig vorliegen, in manchen Fällen nicht hoch genug. Weiter tritt durch den Einbau der Stauscheibe in die Dampfsammelleitung der Nachteil ein, daß der für den Verbraucher verfügbare Dampfdruck dadurch nicht unerheblich verringert wird. Schließlich sind auch die an dem Membranmanometer der bekannten Einrichtungen verfügbaren Verstellkräfte nur verhältnismäßig gering.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung ein Kolbenmanometer als Dampfdruckmesser benutzt und dieses an ein in die Dampfsammelleitung eingebautes Venturirohr von solcher Bemessung einseitig angeschlossen, daß der in ihm erzeugte Druckabfall ein Vielfaches des durch die Dampfsammelleitung allein erzeugten Druckabfalles beträgt. Dadurch wird erreicht, daß etwaige Änderungen des· Druckabfalles in der Dampfsammelleitung auf der Kesselseite, etwa durch Zu- oder Abschalten von Überhitzerteilen und anderen Rohrleitungen, was sonst störend auf die Regelung einwirken würde, keinen oder nur geringen Einfluß auf das an. das Venturirohr angeschlossene Manometer haben. Gleichzeitig steigt durch den im Meßgerät erzielten größeren Druckabfall auch die Genauigkeit der Anzeigen des Manometers. Außerdem können durch geeignete Bemessung des Venturirohres und des durch ihn erzeugten Druckabfalles die Wirkung des schwankenden Kesseldruckes und die Wirkung der veränderlichen Dampfentnahme den Betriebsverhältnissen gut angepaßt werden.
Endlich kann das Venturirohr durch zusätzlichen Einbau eines DifEerenzdruckmessers gleichzeitig zur Messung der Dampfmenge benutzt werden.
In der Zeichnung ist der Regler dargestellt.
In die Dampfsammelleitung 1, in die bei 2 der Dampf von den Kesseln eintritt und bei 3 zum Dampfverbraucher hinströmt, ist ein Venturirohr 4 eingebaut, an dessen Einschnürungsstelle einseitig ein als Geber die-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
• Dipl.-Ing. Max-Ulrich Büchting und Eugen Bretting in Berlin-Charlottenburg.
nendes Kolbenmanometer 5 angeschlossen ist. Das Manometer^ verstellt über eine Zahnstange 7 und ein Zähnrad 8 einen Ringrohrwiderstand 9,-der den Geberwiderstand einer durch eine Batterie 11 gespeisten Wheatstoneschen Brücke 10 bildet, in der ein Relais 12 liegt, das auf die mechanischen Regelungsvorrichtungen in an sich bekannter und daher nicht gezeichneter Weise einwirkt. Das Relais 12 kann z. B. einen Motor steuern, der den Abgasschieber verstellt oder die Brennstoffzufuhr regelt. Der Widerstand 13 gilt dabei als Rückmelder insofern, als durch ihn nach erfolgter Regelung das Brückengleichgewicht wiederhergestellt wird. Dieser Widerstand 13 wird beispielsweise von einem Zugmesser aus oder in Abhängigkeit von der Rostgeschwindigkeit mittels eines Tachometers mechanisch eingestellt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Auf den Dampfdruck und auf die Strömungsgeschwindigkeit des Dampfes in der Sammelleitung ansprechender Verbrennungsregler, bei welchem ein Dampfdruckmesser einseitig an die Einschnürungsstelle einer in die Dampfsammelleitung eingebauten Meßvorrichtung angeschlossen ist, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Verwendung eines Kolbenmanometers als Dampfdruckmesser und eines in die Dampfsammelleitung eingebauten Venturirohres von solcher Bemessung, daß der in ihm erzeugte Druckabfall ein Yielf aches des durch die Dampfsammelleitung allein erzeugten Druckabfalles beträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES81408D 1927-08-25 1927-08-25 Verbrennungsregler Expired DE529308C (de)

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