DE528306C - Dichtungsring fuer Kolbenventile - Google Patents

Dichtungsring fuer Kolbenventile

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DE528306C
DE528306C DE1930528306D DE528306DD DE528306C DE 528306 C DE528306 C DE 528306C DE 1930528306 D DE1930528306 D DE 1930528306D DE 528306D D DE528306D D DE 528306DD DE 528306 C DE528306 C DE 528306C
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sealing ring
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/30Details

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Bisher bekannte Dichtungen für Kolbenventile, insbesondere solche Ringe aus fest zusammengepreßten Itplatten oder aus dem bekannten Jenkinsmaterial, welche den Durch-Strömmitteln (Dampf, Wasser, Gase, Säuren) unmittelbar ausgesetzt sind, leiden mehr oder weniger an dem Übel, daß sie zu schnell zerstört werden, auch die Elastizität verlieren und ausgewechselt werden müssen, was natürlieh Betriebsstörungen und Kosten verursacht. Die schnelle Zerstörung der Ringe hat ihre Ursache darin, daß durch das mit holier· Gewalt erfolgende Zusammenpressen die Homogenität des Dichtungsmaterials verändert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen durch eine beliebige Einrichtung (z. B. einen Konus) nur radial zu spannenden Dichtungsring derart zweckmäßig auszubilden,-daß
ao ein Zusammenquetschen des Dichtungsmaterials vermieden und gleichzeitig ein elastisches Anliegen des Ringes an die zylindrische Dichtungsfläche erreicht wird.
Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die abwechselnd übereinandergeschichteten Metall- und Dichtungsscheiben des Dichtungsringes durch radiale Schlitze oder Einschnitte derart in mehrere Sektoren unterteilt sind, daß sich der Ring in seiner ganzen Höhe radial ausdehnen und an die Zylinderwandung elastisch andrücken läßt.
Es sind zwar Dichtungsringe für Stopfbüchsen oder Wasserabsperrhähne bekannt, die aus übereinandergelegten Scheiben bzw. aus Metall- und Weichpackungsscheiben bestehen. Diese Ringe eignen sich aber nicht für eine sichere und einstellbare (elastische) Abdichtung der Zylinderfläche; denn die einzelnen Scheiben sind ringförmige starre Glieder, die sich radial nicht dehnen lassen.
Erfindungsgemäß wird ferner die Dichtungsfläche des Ringes von einem Metallgewebe umgeben, in dessen Maschen weiches Dichtungsmaterial beim Spannen des Ringes eingedrückt wird. Auf diese Weise ergibt sich eine glatte, wenig zerstörbare Dichtungsfläche. In der Zeichnung stellen dar:
Abb. ι eine einzelne Metallscheibe,
Abb. 2 und 3 zwei Axialschnitte eines Dichtungsringes mit konischer Außenfläche und eines Ringes mit konischer Innenfläche.
Der Dichtungsring besteht aus den Metallscheiben a und den aus elastischem Material bestehenden Scheiben & (ζ. Β Itplatten), die wechselweise übereinandergelegt und zusammengepreßt sind. Die Scheiben sind mit radialen Schlitzen c oder Einschnitten versehen, so daß die Scheiben in einzelne Sektoren unterteilt sind, die mittels einer geeigneten Spreizvorrichtung (Konus) radial nach außen oder innen gedrückt werden können. Die äußere Dichtungsfläche des Ringes (Abb. 2) bzw. die innere Fläche des Ringes (Abb. 3) ist mit einem Metallgewebe d umgeben, das an den Stirnkanten des Ringes umgebördelt ist.
Bei Dehnung oder Verengung des Dichtungsringes durch einen Konus werden die
einzelnen Sektoren der Scheiben gleichmäßig zusammen um geringe Masse radial verschoben, wobei der radial ausgeübte Druck auf das Metallgewebe übertragen und dadurch der Ring gegen die Dichtungsfläche gepreßt wird.
Zwischen dem Metallgewebe d und den Scheibena, δ kann ein dünnes Polstern aus elastischem, gut dichtendem Material (z. B.
ίο Asbest mit Graphit) eingelegt sein, das bei Spannen des Ringes in das Metallgewebe hineingedrückt wird und ein gleichmäßiges Anliegen und Abdichten des Ringes bewirkt.
Zum Abdichten zwischen Kolben und Zylinder genügt es, wenn die innere Struktur und die äußere Hülle eine geringe radiale Verschiebung der Masse ermöglichen, ohne daß der Ring seinen Zusammenhalt und eine gewisse Elastizität verliert. Je nach dem Verwendungszweck wird die Hülle aus eng- oder weitmaschigem Metallgewebe gefertigt, welches von einer weichen Füllmasse (Asbest, Graphit u. dgl.) durchsetzt ist, eine feste, glatte Oberfläche bildet und eine lange Lebensdauer des Dichtungsringes gewährleistet. Das Erweitern und Verengen des Ringes ist natürlich begrenzt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dichtungsring für Kolbenventile, bestehend aus abwechselnd übereinandergeschichteten Metallscheiben und elastischen Scheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben durch radiale Schlitze in Sektoren unterteilt sind, die eine begrenzte radiale Erweiterung oder Verengung des Dichtungsringes !ermöglichen.
2. Dichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsfläche von Metallgewebe (d) umgeben ist, in dessen Maschen beim Spannen des Ringes weiches Dichtungsmaterial eindringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930528306D 1930-09-19 1930-09-19 Dichtungsring fuer Kolbenventile Expired DE528306C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4241963A1 (de) * 1992-12-12 1994-07-07 Klinger Ag Zug Absperrventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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