DE528212C - Achsenregler - Google Patents

Achsenregler

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DE528212C
DE528212C DER80029D DER0080029D DE528212C DE 528212 C DE528212 C DE 528212C DE R80029 D DER80029 D DE R80029D DE R0080029 D DER0080029 D DE R0080029D DE 528212 C DE528212 C DE 528212C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Achsenregler, insbesondere für Reibungsgetriebe. Achsenregler, bei denen durch den Ausschlag exzentrisch gelagerter Schwungstücke eine auf der Welle sitzende Hülse verdreht und diese Verdrehung mit Kurven und Rollen in eine axiale Bewegung umgesetzt wird, sind bekannt.
Der Zweck der Erfindung ist, Achsenregler dieser Bauart so zu gestalten, daß alle Teile
zur Übertragung der Drehkräfte und zur Umsetzung der Drehung in eine axiale Verschiebung vollständig verkapselt sind und ständig unter öl gehalten werden können.
Hiernach besteht das Neue eines Achsenreglers gemäß dieser Erfindung darin, daß der axial verschiebbare Teil mit einem im Deckel des Reglergehäuses verschiebbaren, die Kurven und Rollen umschließenden Gehäuse gegeben und dieses Gehäuse mit dem des Reglers treibend verbunden ist durch einen in eine Innenverzahnung des Reglergehäuses eingreifenden Zahnkranz. Das axial verschiebbare Gehäuse erhält einen diametral durchgehenden Bolzen als Träger für die RoI-len, während das Kurvenelement auf einer inneren Hülse geformt, letztere mit einem mit den innenverzahnten Schwungmassen kämmenden zentralen Ritzel aus einem Stück hergestellt, und drehbar auf einem festen Widerlager angeordnet wird.
Die Erfindung soll nunmehr an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben werden.
Es stellen dar:
Abb. ι eine Ausführungsform eines Achsenreglers gemäß dieser Erfindung in der Ansicht von vorn,
Abb. 2 denselben Regler im Querschnitt, und zwar speziell hier in der Anwendung auf ein Reibgetriebe und zur Steuerung der axial verschiebbaren Triebscheibe eines solchen Reibgetriebes.
Auf einer treibenden Welle α ist das Reglergehäuse b befestigt, in welchem auf den mit d bezeichneten Zapfen die Schwungmassen c gelagert und verbunden sind mit je einer im Gehäuse auf einem entsprechenden Zapfen/ verankerten Federe (Abb. 1). Die Schwungmassen c. sind mit einer Verzahnung c1 versehen und greifen ein in ein zentrales Ritzel g, welches auf einer Hülse g1 befestigt bzw. mit derselben aus einem Stück gearbeitet ist. Die Hülse g1 ist auf der Reglerwelle α drehbar.
Die Schwungmassen c sind auf den Zapfen d unmittelbar neben dem Flansch b1 des Reglergehäuses b drehbar gelagert und bei c3 kreisbogenförmig gestaltet, damit sie sich in der äußersten Stellung der Innenform des Flansches b1 anpassen. In der Ruhelage werden die Schwungmassen durch die Federn e
gegen je einen auf der Rückwand des Gehäuses b festgenieteten Anschlag b2 gehalten.
Die drehbare Hülse g1 ist mit Kurven h versehen, die, wie aus Abb. 2 ersichtlich, einen ungefähr schraubenförmigen Verlauf haben und auf die Rollen i des axial verschiebbaren Körpers wirken sollen. Letzterer ist in Form eines Gehäuses k gegeben. Die Rollen i sind auf einem im Gehäuse k diametral durchgehenden Bolzen/ gelagert. Wird die Drehgeschwindigkeit des Gehäuses b vergrößert, so bewegen sich die Schwungmassen c entgegen der Wirkung ihrer Rückholfedern e um ihre Drehzapfen d entsprechend auswärts, so daß mit den Verzahnungen c1 eine Drehung der Hülse g-1 um die Welle α erzwungen und mit dem Kurvenelement h das Gehäuse k eine den jeweiligen Verhältnissen entsprechende axiale Verschiebung erfahren wird. Die Zahl der Schwungmassen c ist an sich selbstverständlich beliebig. Indes ist die Verwendung von drei oder vier Schwungmassen besonders vorzuziehen, weil dann die ganze Konstruktion besser ausbalanciert wird und der verfügbare Raum innerhalb des Gehäuses sich voll ausnutzen läßt.
Die Hülse g1 ist auf einem mit dem Ende der treibenden Welle α verschraubten Körper ß1 angeordnet und zur Aufnahme des axialen Schubes des Kurvenelementes h mit einem Axialdrucklager α2 eingebaut. Die beiden Kurven des Kurvenelementes h sind im vorliegenden Falle symmetrisch geformt und sollen, wie schon oben erwähnt, auf zwei RoI-len i wirken (von diesen Rollen ist hier nur die eine dargestellt). Das Gehäuse k ist mit der Triebscheibe I eines an sich bekannten Reibgetriebes fest verbunden und gegenüber der Hülse g·1 im Gehäuse des Reglers teleskopartig verschiebbar. Die Verschiebung ist möglich entgegen der Wirkung der mit k1 bezeichneten Federn, die in besondere Taschen oder Bohrungen des zum Reglergehäuse b gehörigen vorderen Deckels &8 eingefügt sind. Das Drehmoment wird von der Reglerwelle a über das Reglergehäuse δ auf das axial verschiebbare Gehäuse k übertragen, indem ein am Gehäuse k vorgesehener Zahnkranz k2 o. dgl. mit einer entsprechenden Innenverzahnung des Gehäusedeckels &s in Eingriff gehalten wird.
Die Kurven des Kurvenelementes h sind mit einer Anlauffläche h1 versehen, die nur wenig oder gar keine Steigung besitzt, um die Reglerwelle α erst auf eine gewisse Mindestgeschwdndigkeit kommen zu lassen, bevor eine bemerkenswerte axiale Verschiebung der Scheibe Z bewirkt wird bzw. um bis zur Erreichung jener Mindestgeschwindigkeit erst ein in der Lagerung der Scheibe/ vorhandenes Spiel aufzuholen. An den Abschnitt h1 schließt sich ein mittlerer Abschnitt/i2 an, der entsprechend der Eigenart des Drehmomentes der Maschine eine erhöhte Steigung besitzt. Schließlich setzt sich an den mittleren Abschnitt h2 noch ein letzter Abschnitt hs an, der eine maximale Steigung besitzt und die Scheibe I äußerst schnell in die dem direkten Gang des Reibgetriebes entsprechende Stellung zu verschieben vermag.
Wie der Zeichnung zu entnehmen, sind bei einer Konstruktion so wie beschrieben alle beweglichen Teile nach außen vollständig abgeschlossen. Natürlich ist es ohne weiteres möglich, das Innere des Reglers mit Öl aufzufüllen, also alle Teile beständig unter Öl laufen zu lassen, so daß die Abnutzung sich bis auf ein Mindestmaß reduzieren muß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Achsenregler, insbesondere für Reibgetriebe, mit axial verschiebbarer Scheibe und exzentrisch eingelagerten Schwungmassen zur Drehung einer zentralen Hülse, wobei die Drehung dieser Hülse durch Kurven und Rollen in eine axiale Verschiebung umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (/) auf einem im Deckel (ba) des Reglergehäuses verschiebbaren, die Kurven und Rollen (h, ΐ) umschließenden äußeren Gehäuse (k) angeordnet und das Gehäuse (k) mit dem Gehäuse des Reglers treibend verbunden ist durch einen in eine Innenverzahnung des Reglergehäuses eingreifenden Zahnkranz (fe2).
  2. 2. Achsenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse (Ji) mit einem die Kurvenrollen (i) tragenden diametral durchgehenden Bolzen (/) versehen ist, während das Kurveneiement (h) auf einer inneren Hülse (g1) geformt ist, die mit einem mit den verzahnten Schwungmassen (c) kämmenden zentralen Ritzel (§■) aus einem Stück gearbeitet und drehbar auf einem festen Widerlager (α1, α2) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER80029D 1928-12-19 1929-12-06 Achsenregler Expired DE528212C (de)

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GB528212X 1928-12-19

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DE528212C true DE528212C (de) 1931-06-26

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DER80029D Expired DE528212C (de) 1928-12-19 1929-12-06 Achsenregler

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