DE52804C - Mefsvorrichtung für dickflüssige Stoffe - Google Patents

Mefsvorrichtung für dickflüssige Stoffe

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DE52804C
DE52804C DENDAT52804D DE52804DA DE52804C DE 52804 C DE52804 C DE 52804C DE NDAT52804 D DENDAT52804 D DE NDAT52804D DE 52804D A DE52804D A DE 52804DA DE 52804 C DE52804 C DE 52804C
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Germany
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Application number
DENDAT52804D
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D. SCHMÄDEKE in Eystrup b. Verden, Prov. Hannover
Publication of DE52804C publication Critical patent/DE52804C/de
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/42—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type
    • G01F11/44—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type for liquid or semiliquid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Mefsapparat für dickflüssige Stoffe, welcher bezweckt, aufser der genauen Bestimmung des aus dem Behälter heraus zu befördernden Quantums, das Eintrocknen des Stoffes und Verunreinigen des Gefäfses zu vermeiden, in welches der abgemessene Stoff eingeführt wird.
Ein solcher Mefsapparat ist auf der beiliegenden Zeichnung in der Fig. 1 im Schnitt dargestellt, und zwar in Verbindung mit einem den dickflüssigen Stoff enthaltenden Gefäfs. Die Fig. 2 ist ein Grundrifs des für sich dargestellten Mefsapparates. In den Fig. 3 und 4 ist die Vorder- und Seitenansicht der Modification eines Details vom Mefsapparat dargestellt.
Ein solcher Mefsapparat besteht im wesentlichen aus einem prismatischen Gehäuse a, in dessen oberer Wand eine von dem einen Ende des Gehäuses ausgehende, über die ganze Breite des letzteren, sich erstreckende Oeffnung a1 angeordnet" ist. An dem dieser Oeffnung gegenüberliegenden Ende des Gehäuses α'ist ein cylindrischer Ansatz α2 angeordnet, welcher durch einen Stöpsel b verschlossen ist. Dieser Stöpsel b ist centrisch durchbohrt und dient als Führung für eine mit einem Handgriff ausgerüstete Stange c\ an welcher ein im Innern des Gehäuses α spielender Schieber c befestigt ist. Dieser Schieber ist aus einem nachgiebigen Material, wie Filz oder dergleichen, hergestellt und erhält solche Abmessungen, dafs die Kanten desselben sich dicht schliefsend an den Innenflächen des Gehäuses α vorüberbewegen lassen. An dem cylindrischen Ansatz a?, ist ein Hahn d angeordnet, dessen Küken am unteren Ende offen ist, so dafs, falls eine seitliche Bohrung dl des Kükens mit einem nach dem Hohlraum des cylindrischen Ansatzes a2 führenden Kanal d2 sich deckt, die dickflüssige Masse aus dem Küken austreten kann. Das Austreten der Masse wird durch die Bewegung des Schiebers von der Oeffnung al nach dem Hahn d hin beschleunigt. Das Gehäuse α füllt sich selbstthätig, sobald der Schieber c ganz nach hinten geschoben ist, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt; alsdann wird der Schieber c vorgeschoben, so dafs bei geschlossenem Hahn d in dem auch an der oberen Seite verschlossenen Theil des Gehäuses α ein Quantum des dickflüssigen Stoffes eingezwängt wird. Dieser Stellung des Schiebers c entspricht die Nullmarke einer Scala e, welche am Gehäuse a befestigt ist und auf welcher ein Zeiger / der Stange c1 spielt. Die ferneren Theilstriche dieser Scala e sind entsprechend den kleinsten Mengen des Stoffes angeordnet, welche man abmessen will. Die Menge des ausgetretenen Stoffes ergiebt sich alsdann als Differenz des Mafses, welches auf der Scala e beim Beginn der Bewegung des Schiebes c abgelesen wurde, und demjenigen Mafs, welches die Scala beim Ende dieser Bewegung anzeigt. Der Hahn d ist zu öffnen, sobald der Schieber c vorgeschoben werden soll, zu schliefsen, nachdem, diese Bewegung beendet ist.
Um das Zurückbewegen des Schiebers c zwecks Eintretenlassens von frischem Stoff vor demselben zu erleichtern, kann auch derselbe mit einigen Oeffnungen c2 ausgerüstet werden, Fig. 3 und 4. Dieselben sind für gewöhnlich jedoch durch einen an der in diesem Falle im
Schieber c
drehbaren
„3
Stange cl befestigten
zweiten Schieber cs verschlossen. In diesem Falle ist es erforderlich, die Stange c1 etwas zu drehen, bevor man dieselbe in das Gehäuse hineinschiebt, und in die ursprüngliche Lage zurückzudrehen, bevor dieselbe wieder herausgezogen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Mefsvorrichtung .für dickflüssige Stoffe, bestehend aus einem am Boden eines Behälters zu befestigenden, an dem einen Ende durch eine Oeffnung (a1) mit dem Innern desselben in Verbindung stehenden prismatischen Gehäuse (a), in welchem ein Schieber (c) angeordnet ist, um mit Sicherheit die Masse, welche in den —■ nicht unter der Oeffnung (a1) befindlichen — Theil des Gehäuses (a) eingetreten ist, durch einen Hahn (d) hindurchpressen zu können, wobei die Gröfse der Bewegung dieses Schiebers (c) auf einer Scala (e) abgelesen werden kann, auf welcher ein mit dem Griff (c1) des Schiebers (c) verbundener Zeiger (f) spielt.
  2. 2. Bei einem Mefsapparat der unter i. angegebenen Art die Anordnung von Löchern (c2) im Schieber (c), welche durch einen — an der in diesem Falle in ,dem Schieber (c) drehbaren Stange (c1) befestigten — zweiten Schieber (c3j verschlossen werden können, zum Zwecke, bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers (c) das Ausweichen des hinter demselben befindlichen dickflüssigen Stoffes zu erleichtern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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