DE526417C - Hochfrequenzspule, insbesondere fuer Induktionsoefen - Google Patents
Hochfrequenzspule, insbesondere fuer InduktionsoefenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/36—Coil arrangements
- H05B6/42—Cooling of coils
Landscapes
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Description
Bei elektrischen Induktionsöfen, die mit Strom hoher Frequenz gespeist werden, betragen
die Verluste in der Primärspule einen beträchtlichen Teil der gesamten aufgenommenen
Leistung des Ofens. Es ist deshalb sehr wichtig, die Spule derart auszubilden, daß die Verluste in ihr verringert werden.
Bei Leitern aus flachem Kupferband, wie sie bei der Induktionsspule für Induktionsöfen
allgemein verwendet werden, bewirkt der Haupteffekt, daß der Leitungsquerschnitt, insbesondere
bei Hochfrequenzstrom, nur zu einem geringen Teil ausgenutzt wird. Der Widerstand des Leiters kann durch Vergrößerung
des Querschnittes nicht über eine gewisse Grenze hinaus verringert werden. Wenn der Leiter ein zylindrisches Solenoid
bildet, verteilt sich der Strom nicht gleichmäßig über den Leiterquerschnitt, sondern
hat die größte Dichte in dem dem Innern des Solenoids zunächst gelegenen Leiterteil. Um
den Widerstand einer gegebenen Spule zu verringern, müßte daher die Höhe des Leiters
möglichst groß und die Stärke der isoherenden und kühlenden Zwischenräume zwischen den einzelnen Windungen möglichst
klein gewählt werden. Dies hätte jedoch den Nachteil, daß in dem Leiter starke Wirbelströme
hervorgerufen werden würden, die wiederum hohe Verluste zur Folge hätten.
Man hat bereits versucht, die Spulenwindungen hohl auszubilden und durch den
Hohlraum Kühlflüssigkeit zu leiten, doch hatte dies den Nachteil, daß der wirksame
Leiterquerschnitt erheblich verringert wurde, so daß die Spule und damit der ganze Ofen
zwecks Erreichung einer bestimmten Leistung viel höher gebaut werden mußte, als es sonst
erforderlich gewesen wäre. Andererseits ist bei elektrischen Maschinen bekannt, einzelne
Leiter einer Spule breiter auszubilden als die anderen, so daß sie über die anderen
seitlich hinausragen und durch ihre vergrößerte freie Fläche für eine verbesserte
Wärmeableitung sorgen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun die Wärmeabgabe dadurch noch weiter
verbessert, daß die über die übrigen Leiter seitlich hinausragenden Leiter in ihrem äußeren
Teil als Rohre ausgebildet sind. Durch diese Ausbildung wird die wärmeabgebende Fläche erheblich vergrößert. Außerdem ergibt
sich dabei der Vorteil, daß man durch diese Rohre Kühlflüssigkeit leiten und auf
diese Weise die Spule überaus wirksam kühlen kann, ohne daß dadurch die Höhe der
Spule vergrößert wird.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ausführungsform, bei der der in radialer Richtung hinausragende
Leiter 3 als Rohr ausgebildet ist, dessen zwischen den anderen Leitern liegender
Teil 4 flach gepreßt ist. Der hohle Raum 5 des Leiters besitzt einen genügend großen
Querschnitt, um diejenige Kühlflüssigkeitsmenge aufnehmen zu können, die zur Ableitung
der im Leiter entstehenden Wärme notwendig ist. Der rohrförmige Teil 3 des Leiters kann dieselbe Höhe haben wie die
übrigen Leiter zusammen.
Abb. 2 zeigt im wesentlichen dieselbe Anordnung mit zwei rohrförmigen Leitern 3
und vier flachen Leitern 2.
Claims (2)
1. Hochfrequenzspule, insbesondere für Induktionsöfen, bei der Leiter größerer
radialer Breite zwischen Leitern geringerer radialer Breite liegen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiter größerer radialer Breite als Rohre ausgebildet sind, und daß der zwischen den Leitern geringerer
radialer Breite liegende Teil des
' Rohres flach gepreßt ist.
2. Hochfrequenzspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den
verbleibenden rohrförmigen Teil der Leiter größerer radialer Breite Kühlflüssigkeit
geleitet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH119403D DE526417C (de) | Hochfrequenzspule, insbesondere fuer Induktionsoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH119403D DE526417C (de) | Hochfrequenzspule, insbesondere fuer Induktionsoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526417C true DE526417C (de) | 1931-06-08 |
Family
ID=7173328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH119403D Expired DE526417C (de) | Hochfrequenzspule, insbesondere fuer Induktionsoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526417C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256277B (de) * | 1964-11-27 | 1967-12-14 | Telefunken Patent | Hochfrequenz-Spulenanordnung veraenderbarer Induktivitaet fuer grosse Stroeme |
-
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- DE DEH119403D patent/DE526417C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256277B (de) * | 1964-11-27 | 1967-12-14 | Telefunken Patent | Hochfrequenz-Spulenanordnung veraenderbarer Induktivitaet fuer grosse Stroeme |
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