DE620526C - Induktionsspule mit veraenderlichem Rauminhalt, insbesondere fuer kernlose Induktionsoefen - Google Patents
Induktionsspule mit veraenderlichem Rauminhalt, insbesondere fuer kernlose InduktionsoefenInfo
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Classifications
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- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
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- H05B6/02—Induction heating
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Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- General Induction Heating (AREA)
Description
Die bekannten Induktionsspulen haben im allgemeinen festliegende Abmessungen. Dieser
Umstand ist für Öfen mit verschieden dimensionierten Behandlungsobjekten nachteilig.
Es wurde daher bereits vorgeschlagen, die axiale Dimension des Spuleninnenraumes
dadurch zu verändern, daß man eine hochkant gewickelte Wendel in Richtung
ihrer Achse ausziehbar gestaltete. Dieser
ίο ältere Vorschlag hat den Nachteil, die Form
des Querschnitts des Innenraumes beim Ausziehen der Wendel unverändert kreisförmig
zu belassen, während in der Praxis vielfach eckige Gebilde zu behandeln sind, z. B. beim
Glühen von Barren, Trägern, Bändern usw.
Diesen praktischen Forderungen kommt
die erfindungsgemäße Spule entgegen, bei der die Querschnittsform des Spuleninnenraurnes
in zur Spulenachse senkrechten Ebenen veränderbar ist.. Damit wird technisch insofern
ein erheblicher Fortschritt erzielt, als die Spule den eckigen Querschnittsformen der
meisten Heizobjekte angepaßt werden kann.
Die erfindungsgemäße Änderung des Spuleninnenraum.es
kann durch Platten aus Metall erfolgen, die die einzelnen Teile der Spule versteifen, während dazwischen unversteifte
Spulenteile bestehen bleiben. Die versteiften Spulenteile können eine gemeinsame Befestigungseinrichtung,
durch die der Zusammenhalt der Windungen und eine Verstellung des Abstandes der versteiften Spulenteile gewährleistet
ist, besitzen.
Wählt man beispielsweise nur zwei derartige Versteifungsstellen, so kann man die
beiden mechanisch miteinander koppeln, wodurch der im wesentlichen längsrechteckige
Querschnitt des Spuleninnenraumes bezüglich seiner Höhe verstellbar wird. Natürlich
lassen sich durch Anordnung mehrerer Versteifungsstellen, zwischen denen aber jeweils
ein unversteifter Spulenteil erhalten bleiben
muß, die mannigfaltigsten Querschnittsänderungen erzielen, was insbesondere noch dadurch
gesteigert werden kann, daß man eine Versteifung in peripherer Richtung kürzer wählt als die andere.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 hat die Spule 11 vier
Windungen, deren Material ein biegsamer Metallstreifen von beliebiger Breite und
Stärke ist; dabei können diese Dimensionen z. B. von der Art der Beschickung oder von
der durchgehenden Stromstärke abhängig sein. Zwei nicht benachbarte Teile der die
übliche Spiralwindungsform aufweisenden Spule sind zwischen Metallplatten 12, 13, 14,
ιό gefaßt, wobei zwischen den Platten und
den Drähten sowie zwischen den einzelnen Drähten Streifen 17 aus Isolierstoff angeordnet
sind. So entstehen zwei versteifte, nicht benachbarte Spulenteile. Diese Teile werden
durch nachgiebige Zwischenglieder miteinander verbunden, die bogenförmig dargestellt
sind. Die Metallteile 12, 13, 1.4.,. 16 sind etwas
breiter ausgebildet als die die Spule bildenden Drähte, so daß außerhalb der Spule eine
Anzahl zusammenhaltender Schraubenbolzen 18 angeordnet werden kann. Das Material
dieser Teile ist vorzugsweise nichtmagnetischer Stahl von hohem Ohmschen Widerstand,
um ihre Erhitzung und Wirbelstromverluste möglichst zu vermeiden. Die Platten 13 und
14 können in an sich bekannter Weise hohl ausgebildet und für den Durchfluß eines
Kühlmediums eingerichtet sein.
Zur elektrischen Isolierung der Bolzen 18
sowohl von den leitenden Elementen der Spule 11 als auch von den versteifenden
Halteplatten sind Isolierbuchsen vorgesehen, durch die die Bolzen 18 geführt werden.
Muttern 21 und Unterlagscheiben 22 aus Isoliermaterial sind am Ende der Bolzen vorgesehen,
letztere auch unter den Schraubenköpfen. Federn 23 zur Einwirkung auf die
Platten 13, 14 sind zwischen weiteren Scheiben angeordnet und dienen der Erhaltung
eines veränderlichen Zwischenraumes zwischen den versteiften Teilen der Spulenanordnung.
Dadurch ist die Veränderung des Zwischenraumes zwischen den Platten 14, 13
durch Drehung der Muttern 21 ermöglicht. Die weiteren Teile des Ofens, wie Tragkonstruktion
usw., sind fortgelassen, da alle hierfür gebräuchlichen Einrichtungen im vorliegenden
Falle benutzt werden können.
Die Arbeitsweise mit der Spule beim Schmelzen z. B. kleiner Metallteile ist dabei
folgende:
Die Metallteile werden bei 26 in den Schmelzraum eingeführt, mittels beweglicher
Trageinrichtungen, die der Übersichtlichkeit wegen nicht mit abgebildet sind, durch den
regelbaren Innenraum der Spule geführt und "40 λ-erlassen die Spule bei 27. Ebenso besteht
die Möglichkeit der Bearbeitung langer Metallteile, die in axialer Richtung durch die
Spule bewegt werden.
Wenn die axiale Breite einer einzelnen Windung zu groß ist, kann eine Mehrzahl
schmaler Streifen angewandt werden, wie Fig. 2 zeigt.
Besonders störend wirkt bei der induktiven Erhitzung der sogenannte induktive Widerstand.
Zu seiner regelbaren Verminderung/ sind zwei Sätze magnetischer L-finniger Metallamellen
31, 32 vorgesehen, die die Windungen in ihren flexiblen (Fig. ι und 2) oder
in ihren versteiften Teilen (Fig. 4 und 5Ί umfassen
können und die gemäß der Erfindung gegeneinander und in ihrem Abstand gegenüber
der Spule verschiebbar ausgebildet sind. Selbstverständlich können auch andere Formen
und Anordnungen dieser Lamellen wie auch andere Einrichtungen zur Verminderung des induktiven Widerstandes überhaupt angewandt
werden:
Soll der Widerstand der Spule verringert werden, so kann es auf die in Fig. 3 dargestellte
Art geschehen. Hier ist der versteifte Teil der Spule in der Mitte schmaler ausgebildet
als an den Enden, was die Vermeidung der verlustbedingenden Kantenwirkung zur
Folge hat. Der Breitenunterschied zwischen dem Mittelteil 33 und dem Endteil 34 ist 7c
deutlich erkennbar.
In Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, die besonders die örtliche
Anordnung der Lamellen zur Verbesserung des Leistungsfaktors erkennen läßt. In η>
diesem Falle umfassen die Lamellensätze nicht die flexiblen, sondern die versteiften
Teile der Spule. Die beiden Sätze der L-förmigen
magnetischen Lamellen 36 und 37 haben größere Abmessungen als die Sätze 31
und 32 der Fig. 1 und 2.
Claims (4)
1. Induktionsspule mit veränderlichem ε Rauminhalt, insbesondere für kernlose
Induktionsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Spuleninnenraumes
in zur Spulenachse senkrechten Ebenen veränderbar ist. <
2. Induktionsspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Platten aus
Metall einzelne Teile der Spule versteifen, während dazwischen unversteifte Spulenteile
bestehen bleiben.
3. Induktionsspule nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
versteiften Spulenteile eine gemeinsame Befestigungseinrichtung besitzen, durch .
die der Zusammenhalt der Windungen : und eine Verstellung des Abstandes der versteiften Spulenteile gewährleistet ist.
4. Induktionsspule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame
Befestigungseinrichtung in isolierten durchgehenden Schraubenbolzen und in isolierten Federn besteht.
5· Induktionsspule nach Anspruch 1, bei der die Spule ganz oder zum Teil umfassende
Lamellen zur regelbaren Ab- änderung des magnetischen Widerstandes vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellen, aus mehreren Teilen (31, 32) bestehen, die gegeneinander und
in ihrem Abstand gegenüber der Spule verstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US620526XA | 1930-09-20 | 1930-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620526C true DE620526C (de) | 1935-10-23 |
Family
ID=22039906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES97457D Expired DE620526C (de) | 1930-09-20 | 1931-03-18 | Induktionsspule mit veraenderlichem Rauminhalt, insbesondere fuer kernlose Induktionsoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620526C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882879C (de) * | 1948-11-21 | 1953-07-13 | Conz Elek Citaets Ges M B H | Einrichtung zur induktiven Trocknung von lackierten, gefaerbten oder benaessten Blechtafeln oder -baendern, vorzugsweise aus Eisenblech bis 0, 3 mm Staerke |
| DE1440983B1 (de) * | 1963-06-07 | 1969-11-13 | Allg Elek Citaets Ges Aeg Tele | Induktor zum Erwaermen der Enden von langgestreckten Werkstuecken |
-
1931
- 1931-03-18 DE DES97457D patent/DE620526C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE882879C (de) * | 1948-11-21 | 1953-07-13 | Conz Elek Citaets Ges M B H | Einrichtung zur induktiven Trocknung von lackierten, gefaerbten oder benaessten Blechtafeln oder -baendern, vorzugsweise aus Eisenblech bis 0, 3 mm Staerke |
| DE1440983B1 (de) * | 1963-06-07 | 1969-11-13 | Allg Elek Citaets Ges Aeg Tele | Induktor zum Erwaermen der Enden von langgestreckten Werkstuecken |
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