DE52608C - - Google Patents

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DE52608C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Druckerei.
Neuerung an Schreibmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1889 ab.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich speciell auf Schreibmaschinen, bei denen jede Taste zwei Zeichen bedient, und welche verschoben werden mufs, um je nachdem auf den Hebel für die eine oder für die andere Type einwirken zu können.
Die Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in der Ansicht, in Fig. 2 im Horizontalschnitt nach 2 - 2, Fig. 3, in Fig. 3 im Verticalschnitt nach 3-3, Fig. 2, in Fig. 4 im Schnitt nach 4-4, Fig. 3, dargestellt. Fig. 5 ist eine perspectivische Ansicht einer Taste.
Die die Typenhebel zum Druck der betreffenden Type niederbewegenden Tasten 2 führen sich mit Stielen 3 in Muffen oder Röhrchen 4, die fest in der vom Gehäusetheil 6 getragenen Platte 5 sitzen. Die Führungsröhrchen sind auf zwei entgegengesetzten Seiten mit Längsschlitzen 7, Fig. 1 und 3,. versehen, in welche die Stiele 3 mit Ansätzen 8, Fig. 5, fassen. Letztere führen die Stiele bei der Auf- und Niederbewegung und verhindern ihre Drehung, gestatten aber seitliche Bewegung derselben aus der Verticalen heraus, indem sie die Schlitzbreite nicht voll ausfüllen. Eine zwischen die am Stiel feste Scheibe 9 für die Ansätze 8 und dem Boden des Röhrchens 4 eingespannte Feder 10 hält die Tasten nach oben gedrückt. Die Röhrchen 4 sind oben durch drehbare Deckel 11 mit Schlitz 12 zum Durchlafs der Stiele 3 geschlossen; nach Zurückdrehen dieser Deckel kann man die' Taste sammt Stiel herausnehmen.
Die unteren Enden sämmtlicher Tastenstiele fassen durch "Löcher einer Platte 13, die mittelst der in 15 angeschlossenen Gelenke 14, Fig. 2 und 3, in 16 an die Oberplatte 5 angehängt ist, so dafs sie in der Längsrichtung der Maschine hin- und hergeschwungen werden kann, um die Stiele mit ihren unteren Enden auf die Typenhebel der einen oder anderen Serie aufzusetzen, Fig. 4. Diese Verstellung der Platte 13 erfolgt durch Niederdrücken der beiden Hebel 17 mittelst der sie verbindenden Stange 18, Fig. 2.
Die Hebel 17 sind mit ihren innenliegenden Enden, an der oscillirenden Welle 19 befestigt, die mittelst Armes 21 und Gelenkes 20 mit Platte 13 verbunden ist, Fig. 3 und 4. Der Arm 21 ist mittelst der Feder 22 an die Oberplatte 5 angehängt. Drückt man 18 nieder, so wird 13 nach links hin (z. B. mit den Stielenden über die Hebel für grofse Buchstaben) verschoben; läfst man 18 los, so dreht die Feder den Arm nach oben, so dafs die Platte zurück-, d.h. nach der anderen Seite hin (z. B. mit den Stielenden über die Tastenhebel für kleine Buchstaben) verschoben wird.
Die Tasten 2 werden zur Erleichterung der Griffe am zweckmäfsigsten in diagonalen Streifen angeordnet, Fig. 1.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Schreibmaschinen, bei denen jede Taste zum Drucken zweier Zeichen verwendet wird und die Tasten je nach der zu druckenden
    Type nach rechts oder links verschoben werden müssen:
    i. eine Einrichtung zur Tastenverschiebung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Tasten mit ihren Stielen 3 durch Löcher einer Platte 13 fassen, welche durch Gelenk 20, 21 einerseits mit der durch Taste 18 und Hebel 17 zu drehenden oscillirenden Welle 19 und andererseits mit der Feder 22 verbunden ist, Fig. 2, 3 und 4.
    2. Die Führung der federnden Tastenstiele in Längsschlitzen 7 von Röhrchen 4 mittelst Ansätze 8, deren Breite geringer ist als die Schlitzweite, so dafs sich die Stiele seitlich aus der Verticalen ■ bewegen können, aber an Drehung verhindert sind, Fig. 3 und 5.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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