DE52547C - Nach Art des Ballspiels auf einem Tisch zu spielendes Gesellschaftsspiel - Google Patents

Nach Art des Ballspiels auf einem Tisch zu spielendes Gesellschaftsspiel

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DE52547C
DE52547C DENDAT52547D DE52547DA DE52547C DE 52547 C DE52547 C DE 52547C DE NDAT52547 D DENDAT52547 D DE NDAT52547D DE 52547D A DE52547D A DE 52547DA DE 52547 C DE52547 C DE 52547C
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Germany
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DENDAT52547D
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G.SCOTf in Birkenhead, England
Publication of DE52547C publication Critical patent/DE52547C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/06Games simulating outdoor ball games, e.g. hockey
    • A63F7/0604Type of ball game
    • A63F7/0628Golf

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für ein im Zimmer zu spielendes Spiel, welches auf den Grundsätzen des unter dem Namen »Golf« (game of golf) bekannten Schlagballspiels beruht.
Fig. ι beiliegender Zeichnung veranschaulicht in Seitenansicht einen Spieltisch mit darauf aufgestellten Hindernissen. Fig. 2 zeigt den Tisch in oberer Ansicht mit den verschiedenen Löchern, Hindernissen u. s. w. Die Fig. 3, 4 und 5 stellen verschiedene Formen von Schlägern dar. Fig. 6 veranschaulicht die Art der Anwendung eines dieser Schläger.
Auf die Tischplatte A1 bezw. das Tischtuch wird die aus Filz oder anderem elastischen Material bestehende Bahn A gelegt.
Dieselbe ist etwa 50 cm breit und besteht im dargestellten Falle aus vier Streifen, welche bei α einfach stumpf an einander stofsen können. Die Bahn kann jedoch auch aus einem ganzen Stück herausgeschnitten sein. In den freien Raum A2 in der Mitte der Bahn können die Reserveschläger EFGHI und die Reservescheiben J gelegt werden.
Quer zur Bahn werden die verschiedenen Hindernisse B aufgestellt, welche Nachahmungen von Gräben, Steindämmen, Erdbänken, Rasendämmen, Hecken, Hürden u. dergl. darstellen. Diese Hindernisse werden aus Holz, verzinntem Eisen oder Pappe hergestellt und entsprechend bemalt. Die Höhe der Hindernisse beträgt etwa 5 bis ι ο cm.
Sümpfe, Teiche u. dergl. können durch Stückchen von Filz dargestellt werden, welche, wie bei C ersichtlich ist, in geeigneten Zwischenräumen auf die Bahn gelegt werden. In letzterer befinden sich auch Löcher, welche, wie bei D, entweder unmittelbar in den Filz A eingeschnitten sind oder an deren Stelle hohle Cylinder D1 aus Buchsbaumholz, Metall oder anderem festen Material zur Anwendung kommen, welche auf der Bahn aufgestellt werden, so dafs die Scheiben in dieselben hineinspringen können.
Bei dem Schläger / ist das Blatt aus Stahl oder anderem dichten und harten Metall, welches sich gut poliren läfst, hergestellt.
Der Schläger E, welcher aus einer schmalen Leiste von Elfenbein oder Buchsbaumholz besteht (Fig. 5), eignet sich besonders dazu, die Scheibe J die Bahn entlang zu schnellen. Der Schläger F, Fig. 3 und 6, kann mit beiden Enden benutzt werden; mit dem Ende f, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist, wenn es sich um kurze, verticale Sprünge handelt, mit dem schraubenzieherförmigen Ende f1, wenn ' die Scheibe / einen weiten hohen Sprung machen soll (s. Fig. 2 linke obere Ecke). Die Formen G und H kommen gelegentlich, jedoch nicht so häufig wie die übrigen zur Anwendung, und der Schläger/erweist sich insofern oft vortheilhaft, als dadurch, dafs sein glattes Blatt aus Stahl oder anderem polirten Metall nach rückwärts über eine Scheibe gezogen wird, diese direct nach rückwärts schnellt, so dafs beispielsweise in dem Falle, wo eine Scheibe, am Füfs eines Hindernisses hingefallen ist, wie dies in Fig. 2 an der rechten Seite dargestellt ist, die Scheibe aus dieser Lage in die punktirt dargestellte Lage zurückgeschnellt wird. Auch kann die Scheibe mittelst des Schlägers / fast vertical in die Höhe geschnellt
werden, was ζ. B. erforderlich ist, wenn dieselbe dicht neben einem der Cylinder D1 liegt und in denselben hineinfallen soll. Selbstredend können die Schläger auch noch vielfach andere Formen haben, und die Schlagkanten können entweder vollständig rechtwinklig, gerundet, abgeschrägt, gekrümmt oder sonst geeignet gestaltet sein.
Die beim Golfspiel im Freien üblichen Bälle sind, wie bereits erwähnt, durch Elfenbeinoder Knochenscheiben J ersetzt, welche etwa 20 mm Durchmesser haben und ι bis 1,5 mm dick sind. Jeder Spieler benutzt eine besondere Scheibe, und die Spielregeln, welche bei dem Golfspiel im Freien gelten, kommen auch im vorliegenden Falle zur Anwendung, so z. B. stehen Strafen darauf, dafs eine Scheibe in einen Teich oder Sumpf bezw. über einen Damm oder in einen Graben u. dergl. gespielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein nach Art des Ballspiels auf einem Tisch zu spielendes Gesellschaftsspiel, bestehend aus einer geschlossenen elastischen Bahn (A), welche auf einen Tisch gelegt wird, einer Reihe in geeigneten Zwischenräumen angeordneter Löcher (DJ bezw. dieselben ersetzender Becher (D1), einer Reihe von Hindernissen (B), Spielscheiben (J) und Schlägern (E F GH IJ, mittelst welcher die Scheiben (J) in der verschiedensten Weise von ihrem Platz geschnellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52547D Nach Art des Ballspiels auf einem Tisch zu spielendes Gesellschaftsspiel Active DE52547C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889250C (de) * 1943-08-21 1953-09-10 Wilhelm Bauer Einschaltmuffe, insbesondere fuer keramische Rohrleitungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889250C (de) * 1943-08-21 1953-09-10 Wilhelm Bauer Einschaltmuffe, insbesondere fuer keramische Rohrleitungen

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