DE523308C - Zahnradmotor mit in die Zuleitung des Treibmittels eingebautem Luftfilter - Google Patents
Zahnradmotor mit in die Zuleitung des Treibmittels eingebautem LuftfilterInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/08—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing
- F01C1/12—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
- F01C1/14—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
- F01C1/18—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with similar tooth forms
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Zahnradmotor mit in die Zuleitung des Treibmittels eingebautem Luftfilter Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen durch Druckluft oder ein sonstiges gespanntes Gas betriebenen Zahnradmotor, insbesondere auf einen luftumsteuerbaren Zahnradmotor mit Winkelverzahnung auf dem L7mfang der Läufer.
- Bei derartigen, -für manche Zwecke wegen ihrer besonderen Eignung bevorzugt zur Verwendung gelangenden Druckluftmotoren ist es zur Schonung der Läufergetriebe und Aufrechterhaltung eines hohen Wirkungsgrades erforderlich. Fremdkörper, die mit dem Treibmittel in die Maschine gelangen, von dem Getriebe fernzuhalten. Z11 diesem Zwecke werden Filter angewendet, die man bisher zumeist in Form eines Siebes in die Zuführungsleitung des Treibmittels eingebaut hat. Mit dieser bekannten Anordnung des Filters ist der Nachteil verbunden, daß das Sieb durch die aus dem Treibmittel aust;eschiedenen Fremdkörper sich verstopft und hierdurch den Zutritt des Treibmittels (z. B. der Druckluft) zu den Läufern des Motors abdrosselt und so seinen Gang verlangsamt. Man kann dann erst nach gänzlichem Stillsetzen des Motors eine Säuberung des verstopften Filters vornehmen, um den Motor wieder betriebsfähig zu machen. Es ist dies jedoch stets mit besonderen Umständen und unliebsamen Betriebspausen verbunden, denen abzuhelfen geboten erscheint.
- Diese Abhilfe soll erfindungsgemäß dadurch herbeigeführt werden, d,aß das bzw. die Filter einmal von dem Treibmittel durchflossen werden und Fremdkörper zurückhalten, zum anderenmal, z. B. bei Umsteuerung, des Motors durch einen Gasstrom, der etwa auf der zusammenlaufenden Läuferseite in den Zahnlücken entsteht, in umgekehrter Richtung :durchflossen werden, wodurch die vorher .abgelagerten Fremdkörper wieder aus dem Filter entfernt werden. Der herausgeworfene Staub lagert sich außerhalb des Filters in einer dafür vorgesehenen und von außen her zugänglichen Staubkammer ab, soweit er nicht von dem reinigenden Gasstrom ins Freie getragen wird. Die Einschaltung der Filter in den Weg eines in den Motor eintretenden und wieder aus ihm heraustretenden Gasstromes kann gemäß der Erfindung in verschiedener und beliebig wählbarer Weise vor sich gehen; es ist hierbei lediglich die Bedingung zu beachten, daß das bzw. die Filter, die von einem Gasstrom eine Zeitlang in der einen Richtung durchströmt wurden, zwecks Herauswerfens des vorher in ihnen abgelagerten Staubes eine Zeitlang in der entgegengesetzten Richtung durchströmt wer-den.
- Vorteilhaft wirkt sich der Erfindungsgedanke aus bei einem luftumsteuerbaren Zahnradmotor, wie ein solcher in der Zeichnung als ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in den Abb. i bis schematisch dargestellt ist. Von den Abbildungen zeigen die Abb. i und 2 in einem Quer- und einem Längsschnitt den Motor mit, auf die Richtung des Treibmittelstromes bezogen, vor und hinter den Läufern eingesetzten Filtern für die eine Drehrichtung und in den Abb. 3 und d. in gleicher '\@Teise für die entgegengesetzte Drehrichtung, wobei für beide Umlaufrichtungen durch eingezeichnete Pfeile der Drehsinn der Läufer und die Ströniungsrichtung des Treibmittelstromes angedeutet worden ist.
- In den Abbildungen tritt der Treibmittelstrom in das Filter a ein, um nach Verlassen desselben für die Erzeugung der Kraftleistung in dem Motor wirksam zu sein. Es ist nun eine Eigentümlichkeit der Wirkungsweise von Zahnradmotoren, daß das in den "Zahnlücken der wieder zusammenlaufenden Läuferverzahnung eingeschlossene Gas eine Kompression erfährt. Nach der Erfindung wird nun dieses komprimierte Gas ganz oder teilweise dazu benutzt, durch das hier angeordnete Filter b geschickt zu werden, uni dieses zu reinigen. Wird nun der Drehsinn des Motors durch entsprechende Einstellung des Treibmittelumsteuerorgans c geändert, so findet gleichzeitig auch eine Umkehrung der Strömungsrichtung in den Tr eibmittelkanälen des Motors statt. Der Zutritt des Treibmittels zu den Läufern erfolgt alsdann durch das vorher gereinigte Siebfilter, während das bisher für die Zuführung benutzte Filter nunmehr in entgegengesetzter Richtung durchblasen und dadurch von dein vorher aufgefangenen Staub usw. gesäubert wird. Das Spiel wiederholt sich wieder in der anderen Richtung, sobald der Laufsinn des Motors von neuem geändert wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Zahnradmotor mit in die Zuleitung des Treibmittels eingebautem Luftfilter, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Treibmittelstrom mitgeführten und im Filter zurückgehaltenen Fremdkörper durch Hindurchleitung eines Gasstromes in entgegengesetzter Richtung wieder aus dem Filter entfernt werden.
- 2. Zahnradmotor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ein-und Austrittsseite des Treibmittels am Motor zwei Filter angeordnet sind, die wechselweise vom Treibmittelstrom und in entgegengesetzter Richtung zum Zwecke ihrer Reinigung von einem ins Freie ausblasenden Gasstrom durchströmt werden.
- 3. Zahnradmotor nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim luftumsteuerbaren Zahnradmotor das in den Zahnlücken der zusammenlaufenden Läuferzähne zur Verdichtung kommende Gas ganz oder -teilweise für die Filtersäuberung benutzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE523308T | 1930-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE523308C true DE523308C (de) | 1931-04-22 |
Family
ID=6551929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930523308D Expired DE523308C (de) | 1930-05-07 | 1930-05-07 | Zahnradmotor mit in die Zuleitung des Treibmittels eingebautem Luftfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE523308C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152575B (de) * | 1960-04-12 | 1963-08-08 | Demag Ag | Umsteuerbarer Druckluft-Zahnradmotor |
| US3101171A (en) * | 1961-02-27 | 1963-08-20 | Ingersoll Rand Co | Axial flow compressor |
-
1930
- 1930-05-07 DE DE1930523308D patent/DE523308C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152575B (de) * | 1960-04-12 | 1963-08-08 | Demag Ag | Umsteuerbarer Druckluft-Zahnradmotor |
| US3101171A (en) * | 1961-02-27 | 1963-08-20 | Ingersoll Rand Co | Axial flow compressor |
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