DE522923C - Musikinstrument mit lichtelektrischer Klangerzeugung - Google Patents
Musikinstrument mit lichtelektrischer KlangerzeugungInfo
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- DE522923C DE522923C DESCH91239D DESC091239D DE522923C DE 522923 C DE522923 C DE 522923C DE SCH91239 D DESCH91239 D DE SCH91239D DE SC091239 D DESC091239 D DE SC091239D DE 522923 C DE522923 C DE 522923C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H3/00—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
- G10H3/03—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires
- G10H3/06—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires using photoelectric pick-up means
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Description
- Musikinstrument mit lichtelektrischer Klangerzeugung Bei den bisherigen- Musikinstrumenten mit lichtelektrischer Klangerzeugung gelangten im allgemeinen umlaufende Phonogramme oder Schlitzblenden zur Anwendung. Zum Entwerfen der feinen Phonogrammlinien auf die lichtelektrische Zelle war meist viel teuere Optik notwendig; auch bereitete eine störsichere Lagerung und ein ebensolcher Antrieb der Umlaufkörper Schwierigkeiten.
- Es ist daher, um diesen Mängeln zu begegnen, bereits vorgeschlagen worden, die obigen Umlaufkörper durch fest angeordnete Schwingkörper zu ersetzen. Die danach verwandten Schwingkörper tragen an ihrem freien Ende einen Spiegel, von dem ein Lichtstrahl reflektiert wird, der beim Schwingen des Spiegels ein ruhendes Phonogramm abtastet. Erstlich ist hierbei jedoch, um Feinheiten des Phonogramms wiederzugeben, auch wieder teuere Optik notwendig, und sodann wird eine zweckmäßige Erregung der Schwingkörper bei der Eigenart der Lichtmodulation zu verwickelten Einrichtungen führen.
- Diese Nachteile der vorgenannten Eüirichtungen sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
- Es kommen bei der neuen Einrichtung zum Erzeugen eines- Tones von zu verändernder Klangfärbung Zungenpfeifenserien zur Anwendung, wie solche Zungenpfeifen bei Mundharmoniken verwandt werden. Die einzelnen Pfeifen stellen getrennte Zellen dar. die mittels eines gemeinsamen Mundstückes zu einem Ganzen zusammengehalten werden und durch Anschließen des Mundstückes an eine Saugluftführung auf bekannte einfache Weise durch Tastatur regelbare Luftströmung zu erregen sind. Um dabei die Schwingungen der Pfeifenstimmen Lichtbüscheln aufzudrükken, werden die Lichtbüschel durch Röhrchen, die das gemeinsame Mundstück durchstoßen, einfach über den Rücken der Stimmen geführt, von wo sie alsdann durch die für den Eintritt der Saugluft vorhandene öftnung der Zellen auf Reflektoren gelangen. die sie auf die Photozelle werfen. Die Klangsynthese ist dabei ebenfalls in bekannter Weise, und zwar dadurch zu bewirken, daß in den Strahlengang der Lichtbüschel vor der Photozelle nur jeweils eine geeignete Blende eingerückt wird.
- Die zugehörige Zeichnung gibt von dem neuen Musikinstrument ein einfaches schematisches Ausführungsbeispiel des technischen Elementes zur Erzeugung eines in der Klangfarbe zu verändernden Tones wieder. Von einem gemeinsamen, an eine Saugluftführung L angeschlossenen Mundstück k sind sieben einzelne Zellen darstellende Zungenpfeifen b zu einem Ganzen zusammengehalten. Von den Zungenpfeifen ist eine in einem Grundton, die andern in dessen Obertöne abgestimmt. Das Mundstück h ist von Röhrchen f durchstoßen, die von einer Lichtquelle e Lichtbüschel e über den Rücken der Stimmeng führen, von wo die Lichtbüschel alsdann durch die für den Eintritt der Saugluft vorhandene öffnung der Zellen auf Reflektorenh gelangen, die sie auf eine Photozelle i werfen. Gerät die Stimme g in Schwingungen, so schneidet sie das Lichtbüschel e und verändert im Takt ihrer Schwingungen die Stärke des Lichtbüschels. Dadurch entsteht in der Photozelle ein den Schwingungen der Stimme g gleichartig schwankender Photostrom, der verstärkt werden kann. Mittels der Taste m; die auf ein in. die Saugluftleitung L eingebautes Ventil n wirkt, kann die Stärke der Saugwirkung, und somit die Stärke der Schwingungen der Stimme g geregelt werden. Da die Saugluft auf alle Zungenpfeifen gleich stark wirkt, führen deren Stimmen alle gleich große Schwingungen aus. Um aber die Obertöne des Grundtones entsprechend einer bestimmten Klangfarbe nur in zweckmäßiger Zahl und Stärke ertönen zu lassen, ist in den Gang der Lichtstrahlen vor der Photozelle eine geeignet beschaffene Blende o eingeschaltet, die die aus den einzelnen Pfeifen kommenden Lichtbüschel e nur in bestimmter Zahl und Stärke durchläßt. Solcher Blenden können verschiedene vorhanden und jeweils zur Erzeugung einer anderen Klangfarbe beschaffen sein. Die Blenden sind dabei zweckmäßig so anzuordnen, daß sie für den beliebigen Gebrauch durch Fußhebel oder Tastendruck in den Strahlengang des Lichtes einschwenkbar sind.
Claims (5)
- PATPNTANSPRÜCHE: i. Musikinstrument mit lichtelektrischer Klangerzeugung, dadurch gekennzeichnet, daß zur synthetischen Herstellung von Klängen unter Verwendung von Grundton und Obertönen über durch Saugluft wahlweise gesteuerte Zungenstimmen einer entsprechenden Anzahl von Zungenpfeifen getrennte Lichtbüschel geführt werden, deren durch die Schwingungen der als Blenden arbeitenden Zungenstimmen erzeugte Schwingungen einer einzigen lichtelektrischen Zelle zugeleitet werden.
- 2. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Zellen ausgeführten, zu einem Grundton und seinen Obertönen gehörigen Zungenpfeifen mit einem gemeinsamen Mundstück an eine Saugleitung angeschlossen sind.
- 3. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer gemeinsamen Lichtquelle ausgehenden Lichtbüschel zu den Stimmzellen durch Röhrchen geleitet werden, die durch das gemeinsame Mundstück hindurchgeführt sind.
- 4. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Lichtbüschel durch den Rücken der Zungenstimmen -erfolgt.
- 5. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klangstärke durch Regulierung der Saugluft, die Klangfarbeneinstellung in bekannter Weise durch Pgdale oder Tasten (gesteuerte Blenden erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH91239D DE522923C (de) | 1929-08-13 | 1929-08-13 | Musikinstrument mit lichtelektrischer Klangerzeugung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH91239D DE522923C (de) | 1929-08-13 | 1929-08-13 | Musikinstrument mit lichtelektrischer Klangerzeugung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522923C true DE522923C (de) | 1931-04-16 |
Family
ID=7444603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH91239D Expired DE522923C (de) | 1929-08-13 | 1929-08-13 | Musikinstrument mit lichtelektrischer Klangerzeugung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522923C (de) |
-
1929
- 1929-08-13 DE DESCH91239D patent/DE522923C/de not_active Expired
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