DE522549C - Antrieb der Druckspindeln fuer die Zungen von Brikettpressen - Google Patents

Antrieb der Druckspindeln fuer die Zungen von Brikettpressen

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DE522549C
DE522549C DEM111031D DEM0111031D DE522549C DE 522549 C DE522549 C DE 522549C DE M111031 D DEM111031 D DE M111031D DE M0111031 D DEM0111031 D DE M0111031D DE 522549 C DE522549 C DE 522549C
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DEM111031D
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BWS Technologie GmbH
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Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/224Extrusion chambers
    • B30B11/225Extrusion chambers with adjustable outlet opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Antrieb -der Druckspindeln für die Zungen von Brikettpressen Gegenstand der Erfindung ist ein Antrieb für die Druckspindeln von Doppelpressen mittels Schneckenrad und Schnecke. Bei Doppelpressen macht die Anordnung dieser Antriebe insofern Schwierigkeiten, als die Druckspindeln nahe beieinanderliegen. Man hat bereits Antriebe gebaut, bei denen die Schneckenräder in verschiedenen Höhenlagen angeordnet sind und das zuunterst liegende Schneckenrad die andere Druckspindel umfaßt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß das untere Schneckenrad nur eine geringe Drehung machen kann und dann auf seiner Spindel umgesteckt werden muß. Man hat auch bereits durch Einschaltung eines Stirnrädervorgeleges zwischen Druckspindel und Schneckenradgetriebe die Entfernung der Schneckenradachsen voneinander bzw. von den gegenseitigen Druckspindeln so weit vergrößert, daß die Schneckenräder ungehindert gedreht werden können. Bei dieser Anordnung können indes die Durchmesser der Stirnräder auf den Druckspindeln nur gering sein. so daß hohe Zahndrücke und damit große Lagerdrücke und entsprechend große Bewegungswiderstände auftreten.
  • Die Erfindung betrifft eine Bauart, bei der die Schneckenräder unmittelbar auf den zugehörigen Druckspindeln angeordnet sind. Bei den bekannten Ausführungen von Druckspindelantrieben für die Zungen von Brikettpressen ist das Schneckenrad auf die Druckspindel gegen Drehung gesichert aufgesetzt. Demgegenüber besteht ein wesentliches Merkmal der Erfindung darin, daß das Schneckenrad lose laufend auf der Druckspindel sitzt und mittels einer an ihm angebrachten umstellbaren Sperrklinke, die in ein Sperrad der Druckspindel eingreift, mit letzterer gekuppelt wird. Die Umstellung der Klinke soll durch einen federnden Druckbolzen erfolgen, der mittels eines unter dem Schneckenrade und gegen dieses verdrehbar angeordneten Handrades auf dem Rücken der Sperrklinke verschiebbar ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schneckenräder als Segmente ausgebildet sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden Druckspindelantriebes und mehrere Anwendungsformen desselben an Zwillingsdoppelpressen gezeigt.
  • Abb. i und 2 zeigen eine Ausführungsform der Klinkeneinrichtung des Schneckenrades mit Verstellvorrichtung der Klinke in senkrechtem bzw. waagerechtem Schnitt.
  • Abb.3 und .1 zeigen einen Druckspindelantrieb für eine Ziiillingsdoppelpresse, bei der zwei Handräder an den Längsseiten des Preßkopfes und zwei Handräder an der Stirnseite des Preßkopfes angeordnet sind.
  • Abb. 5 und 6 zeigen einen Druckspindelantrieb bei einer Zwillingsdoppelpresse, beidem alle vier Handräder an den Längsseiten des Preßkopfes angeordnet sind.
  • Wie die Abb. i und 2 zeigen, ist auf der Druckspindel i das Sperrad 2 durch die Feder 3 gegen Drehung gesichert aufgesetzt. Das Schneckenrad 4 ist hohl ausgeführt, die Klinke 5 ist durch eine öffnung am Umfang des Schneckenrades 4. in den Hohlraum desselben eingeschoben und wird durch den-.Bolzen 6 gehalten. Die Klinke 5 ist doppelseitig symmetrisch ausgebildet und mit einem geraden Rücken versehen. Auf diesen Rücken wirkt ein Federbolzen 7 :ein, der in einem senkrechten Tragarm 8 gelagert ist, welcher seinerseits an dem unter dem Schneckenrad .4 gelagerten, gegen dieses und die Druckspindel i drehbaren Handrad9 befestigt ist. Der Arm 8 reicht durch die untere Wand des Schneckenrades 4. in den hinter der Klinke 5 liegenden Raum durch einen Schlitz i o hinein. In Abb. 2 ist die Klinkeinrichtung in ausgezogenen Linien in der Mittellage, in der die Klinke 5 außer Eingriff mit dem Sperrad 2 steht, gezeigt. Durch Drehen des Handrades 9 wird die Stellung des Armes 8 gegenüber dem Bolzen 6 verändert, hiermit der Federbolzen 7 auf dem Rücken der Klinke 5 verschoben und dadurch die Klinke zum Einschnappen in das Sperrad gebracht und für die eine oder die andere Drehrichtung der Druckspindel i eingestellt. Diese Stellung des Klinkwerkes ist in Abb. 2 in gestrichelten Linien dargestellt. Die Anordnung des Handrades 9 ermöglicht die Einstellbarkeit der Drehrichtung von allen Seiten des Preßkopfes aus. Zum Verstellen- der Druckspindel i läßt man die Klinke so lange im Eingriff, bis das Schneckenrad anschlägt und daher nicht mehr weitergedreht werden kann. Dann wird die Klinke 5 dadurch, daß man das Handrad 9 so weit dreht, daß der Arm 8 mit dem Bolzen 6 auf einem Radius sich- befindet, wieder in ihre wirkungslose Mittelstellung gebracht und das Schnecken-1.-ad 4, das nunmehr außer Eingriff mit der Druckspindel i ist, in seine Anfangsstellung zurückgedreht. Nach Umstellung der Klinke 5 in ihre frühere Lage kann die Druckspindel i in der früheren Drehrichtung weiterbewegt werden. Man kann auch, ohne das Handrad zu betätigen, das Schneckenrad einfach zurückdrehen, wobei die Klinke 5 über die Zähne des Sperrades 2 hinwegspringt. Wenn die Druckspindel in der entgegengesetzten Richtung bewegt werden soll, so wird das Handrad 9 aus der einen Endstellung des Armes 8 gegenüber dem Bolzen 6 über die Mittelstellung hinaus in die andere Endstellung gebracht, wodurch die Klinke 5 das Schnekkenrad 4 mit der Druckspindel 3 in der anderen Drehrichtung kuppelt.
  • In den Abb. 3 bis 6 sind verschiedene Anordnungen von Druckspindelantrieben unter Verwendung der Einrichtung nach Abb. i und 2 gezeigt. Bei der Anordnung nach Abb.3 und 4 n@it den Druckspindeln i i bis 14 sind die Schneckenräder i 5 der Spindeln i i und i-, als Segmente ausgeführt und tiefliegend angeordnet. Die zugehörigen Schneckenwellen ii@ sind senkrecht zur Längsachse der Presse gelagert, so daß deren Handräder 17 an den Längsseiten des Preßkopfes liegen. Die Schneckenräder 18 der innenliegenden Druckspindeln i--> und 13 sind ebenfalls .als Seginente ausgebildet und über den Schneckenrädern 15 angeordnet. Die zugehörigen Schneckenwellen i9 sind parallel zur Längsachse der Presse nach den Außenseiten des Preßkopfes zu angeordnet. Die Handräder 2o dieser Schneckenwellen liegen demnach atü der Stirnseite des Preßkopfes. Die Schneckenräder 15 und 18 sind auf den beiden Hälften der Zeichnung in verschiedenen ßtellungen dargestellt, um die durch die Segmentform erreichte Bewegungsfreiheit, bei der gegenseitige Behinderungen der Schnekkenräder vermieden sind, zu zeigen.
  • Bei der Anordnung nach Abb.5 und 6 liegen die Schneckenräder 21 der Wellen 12 und 14 zuunterst. Diese sind in bekannter «reise nur mit einer Speiche versehen und umfassen finit ihrer Felge die benachbarten Druckspindeln i i und 13. Die zugehörigen Schneckenwellen 22 liegen sämtlich senkrecht zur Längsachse der Presse, deren Handräder :23 also auf den Längsseiten des Preßkopfes. Die Schneckenräder 2.1 der Spindeln i i und 13 sind darüber angeordnet, ihre Schneckenwellen 25 liegen ebenfalls senkrecht zur Längsachse der Presse und werden von Handrädern 26, die auf die Schneckenwellen 22 der Druckspindeln 12, 14 aufgesteckt sind, mittels Stirnrädergetriebe 27 angetrieben. Diese Anordnung ist günstiger als die vorher beschriebene, da alle Handräder an den Längsseiten des Pr eßkopfes sitzen und daher alle v:)n derselben Stelle aus gehandhabt werden können.
  • Durch die Erfindung wird in baulich einfacher Weise der Nachteil der bekannten Druckspindelantriebe für Doppelpressen verniieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb der Druckspindeln für die Zungen von Brikettpressen mit zwei dicht nebeneinander in einem gemeinsamen Formkanal liegenden Formen mittels Schneckenrad und Schnecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenräder mit den Druckspindeln durch umstellbare Sperrwerke ,gekuppelt werden. Antrieb der Druckspindeln für die Zungen von Brikettpressen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer kastenartigen Höhlung des auf der Druckspindel lose laufenden Schneckenrades eine zweiseitig wirkende symmetrische Sperrklinke eingebaut ist, die mit einem mit Verzahnung für beide Drehrichtungen versehenen Sperrad auf der Druckspindel in der einen oder anderen Richtung durch einen federnden Druckbolzen in Eingriff gebracht wird, der mittels eines unter dem Schneckenrade liegenden und gegen dieses vierdrehbar angeordneten Handrades auf dem Rücken der Sperrklinke verschiebbar ist. 3. Antrieb der Druckspindeln für die Zungen von Brikettpressen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ch<L'@ die Schneckenräder als Segmente ausgebildet sind. .l. Antrieb der Druckspindeln für die Zungen von Brikettpressen nach den Anspriichen i bis 3 für Zwillingsdoppelpressen, dadurch gekennzeichnet, daß dis Schneckenräder für die außenliegenden Spindeln zuunterst liegen und die zugehörigen Schneckenwellen senkrecht zur Längsrichtung der Presse angeordnet sind, <<-ährend die obenliegenden Schneckeni-;ider der nach innen liegenden Druck-,pindeln von parallel zur Pressenlängsachse angeordneten Schneckenwellen aus angetrieben werden. 5. Antrieb der Druckspindeln nach Anspruch i und : hei Zwillingsdoppelpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Seite des Preßkopfes aus der Reihenfolge nach gezählten Druckspindeln mit gerader Zahl mit zuunterst liegenden, zwischen Zahnkranz und Nabe ausgesparten Schneckenrädern versehen sind, welch letztere die benachbarten Druckspindeln in an sich bekannter Weise umgreifen und durch senkrecht zur Längsachse der Presse liegende Schneckenwellen angetrieben werden, während die Druckspindeln mit ungerader Zahl mit hochliegenden vollen Schneckenrädern und ebenfalls senkrecht zur Längsachse der Presse gelagerten Schneckenwellen versehen sind, welch letztere mittels auf den Schneckenwellen der geradzahligen Druckspindeln lose laufenden Handrädern über Stirnradgetriebe angetrieben werden.
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