DE522492C - Hochdruck-Acetylenentwickler nach dem Verdraengungssystem - Google Patents
Hochdruck-Acetylenentwickler nach dem VerdraengungssystemInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
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Description
- Hochdruck-Acetylenentwickler nach dem Verdrängungssystem Die -Erfindung betrifft einen Hochdruck-Acetylenentwickler nach dem Verdrängungssystem mit geschlossenem Gegendruckraum und getrennt angeordnetem Gassammelraum. Bei bekannten Apparaten dieser Art wird durch eine vom Gasdruck gesteuerte Sperrvorrichtung der Gassammelraum bei normalem Druck des Gases ausgeschaltet und tritt erst bei einem erhöhten Druck in Funktion, so daß er nur die bei einer Unterbrechung des Gasverbrauches auftretende Nachentwicklung aufnimmt und bei Wiederaufnahme des Verbrauches zunächst das unter höherem Drucke aufgespeicherte Gas abgibt, bevor die neue Entwicklung einsetzt. Hierbei arbeitet der Entwickler mit erheblichen. Druckunterschieden und bedarf daher einer selbsttätigen Druckregelungsvorrichtung.
- Gemäß der Erfindung wird ein praktisch gleichbleibender Druck unter Fortfall beweglicher Druckregler dadurch erreicht, daß eine Drosselstelle von konstanter feiner Durchlaßöffnung in die zum Gassammelraum führende Leitung eingeschaltet ist. Hierbei ist der Gassatnmler also dauernd mit der vom Entwickler zur Verbrauchsstelle führenden Leitung in Verbindung, indessen wird durch die Drosselstelle der Gasdurchtritt zum und vom Gassammler verzögert. so daß bei Öffnung der zur Verbrauchsstelle führenden Leitung die die Entwicklung verursachende Druckabnahme im Entwickler sofort erfolgt, ohne durch das aus dem Gassammler allmählich zuströmende Gas gestört zu werden. Ebenso erhöht sich bei einer Unterbrechung des Gasverbrauches der Druck im Entwickler sofort, wodurch die Entwicklung sogleich aufhört, ohne daß dieser Vorgang durch die Gasaufnahme des Gassammlers gestört wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
- Der Entwickler E ist mit dem Prellraum P durch ein Absperrorgan i zu verbinden oder bei Bedarf abzusperren. Das im Entwickler E erzeugte Acetylen geht durch die Leitung -z und das Rückschlagventil 3 in den Reiniger R und wird am Hahn 4. entnommen. Die Leitung 5 verbindet den Apparat mit dem Gasaufnahmeraum_ G. In diese Leitung ist die Drossel 6 eingebaut. Um ununterbrochenen Betrieb zu ermöglichen, kann der Entwickler E mehrfach angeordnet sein, und es wird dann durch entsprechende Schaltung eines Mehrweghahnes an Stelle des Absperrorgans i der in Betrieb zu nehmende Entwickler mit dem Prellraum P verbunden.
- Erfindungsgemäß stehen der Entwickler E und der Prellraum P in dauernder Verbindung mit dem Gasaufnahmeraum G, indes ist der Zugang zum Gasaufnahmeraum G bis auf die Öffnung 6 von etwa i mm Durchmesser verengert. Durch diese Abdrosselung wird erreicht. daß-bei Öffnung des Gasentnahmehahnes 4. die Druckminderung im Enticklerraum rasch erfolgt, weil durch die nur etwa i mm weite Drosselbohrung 6 das im Gasaufnahmeraum G aufgespeicherte Gas nur dem engen Durchgang entsprechend langsam bis zum Druckausgleich mit in die Verbrauchsleitung geblasen wird.
- Beim Unterbrechen der Gasentnahme wirkt die Drosselbohrung 6 in entgegengesetztem Sinne. Im Entwicklerraum E erhöht sich der Druck sofort, als ob kein Gasaufnahmeraum G vorhanden wäre, denn die feine Drosselbohrung 6 erlaubt nur einer ganz geringen Gasmenge den sofortigen Durchgang. Der Druck im Entwickler E erhöht sich also plötzlich und verdrängt das Wasser vom Karbid. Infolgedessen hört die Hauptentwicklung des Gases sofort auf, und die Größe der Nachentwicklung wird erheblich verkleinert, so daß eine merkliche Drucksteigerung in dem Apparate bei Betriebsunterbrechungen nicht auftritt.
- Bei den bekannten Entwicklern, bei denen der Gasaufnahmeraum ungedrosselt durch die Rohrleitung mit dem Entwickler in Verbindung steht, strömt bei Gasentnahme zunächst der Gasvorrat des Gasaufnahmeraumes in die Verbrauchsleitung, und erst nach dem erforderlichen Druckabfall kann das Wasser an das Karbid gelangen. Der Zeitraum vom Beginn der Gasentnahme bis zum Eintritt der Entwicklung dauert der Brennergröße entsprechend lange und macht .ein beständiges Nachregulieren des Brenners bis zur erfolgten Wasserverschiebung von der Prellraumseite her erforderlich. Beim Abstellen der Gasentnahme bleibt das Wasser so lange beim Karbid, bis auch im Gasaufnahmeraum so viel Druckerhöhung eingetreten ist, wie die Verdrängung des Wassers vom Karbid erfordert. Die Wasserverdrängung geht also langsam vor sich, und durch die große Nachentwicklung wird eine bedeutende Drucksteigerung in der ganzen Apparatur unvermeidlich.
- Durch die Anwendung der Drosselbohrung 6 ist die Druckschwankung im Betriebe so gering, daß praktisch Gleichdruck erreicht ist, wobei der Sammelraum G und der Prellraum P sehr klein bemessen sein können. Ein empfindlicher Reguliermechanismus ist nicht erforderlich. Der Betriebsdruck ist beliebig einstellbar. Durch die Teilung von Entwickler und Prellraum in getrennte Behälter wird erreicht, daß der Entwickler fast ganz mit Wasser gefüllt werden kann, so daß da., gefährliche Luftgasgemisch im Apparat nicht vorkommen kann.
- Der Gasaufnahmeraum ist somit bei dem Entwickler nach der Erfindung gleichzeitig Gasraum und Druckausgleichsbehälter. Er steht dauernd mit dem Entwickler und dem Prellraum in Verbindung, nimmt während des Betriebes überschüssige Gasmengen auf und gibt diese bei Bedarf wieder in die Verbrauchsleitung ab, wodurch unerwünschte Druckschwankungen im Betriebe der Brenner verhütet werden.
Claims (1)
- PATnNTANSPRÜCFlL: i. Hochdruckacetvlen-Entwickler nach dem Verdrängungssystem mit geschlossenem Gegendruckraum und getrennt angeordnetem Gassammelräum, dadurch - gekennzeichnet, daß eine Drosselstelle von konstanter feiner Durchlaßöffnüng in die zum Gassammelraum führende Leitung eingeschaltet ist. z. Hochdruckentwickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegendruckraum aus einem vom Entwickler getrennten Behälter besteht, der oben mit dem Entwickler (oder mehreren nacheinander in Betrieb tretenden Entwicklern) durch eine verschließbare Leitung verbunden ist, die eine größere Weite hat als die Verbindungsleitung zwischen Entwickler und Gassammelraum.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE522492T | 1930-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522492C true DE522492C (de) | 1931-04-09 |
Family
ID=6551680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930522492D Expired DE522492C (de) | 1930-01-16 | 1930-01-16 | Hochdruck-Acetylenentwickler nach dem Verdraengungssystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522492C (de) |
-
1930
- 1930-01-16 DE DE1930522492D patent/DE522492C/de not_active Expired
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