DE52169C - SelbstthätigerFlüssigkeitsverkäufer - Google Patents

SelbstthätigerFlüssigkeitsverkäufer

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DE52169C
DE52169C DENDAT52169D DE52169DA DE52169C DE 52169 C DE52169 C DE 52169C DE NDAT52169 D DENDAT52169 D DE NDAT52169D DE 52169D A DE52169D A DE 52169DA DE 52169 C DE52169 C DE 52169C
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liquid
lever
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corn cob
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DENDAT52169D
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English (en)
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Eisenwerke Gaggenau A. G. in Gaggenau
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1889 ab.
Bei den gebräuchlichen selbstthätigen Flüssigkeitsverkäufern geschieht die Entleerung der Flüssigkeit meistens nach unten, so dafs also der ganze Vorrath von Flüssigkeit auf die Ablauföffnung drückt und man deshalb sehr viel mit Dichtung der Ventile zu kämpfen hat. Aufserdem sind die meisten Flüssigkeitsverkäufer nur für ein bestimmtes Mafs geaicht, so dafs man für jede Sorte und für jedes Mafs einen anderen Verkaufsapparat braucht.
Diese Uebelstä'nde sollen durch den nachstehend beschriebenen und auf beiliegender Zeichnung dargestellten Apparat beseitigt werden.
Fig. ι stellt den Apparat 'in Ruhe,
Fig. 2 denselben in dem Augenblick dar, in dem die abgemessene Flüssigkeitsmenge abläuft. ■ ' ' ■
Fig. 3 und 4 stellen den Doppelhebelschiebermechanismus im Grundrifs in Ruhe und am Ende eines Arbeitsganges dar.
A ist der Flüssigkeitsbehälter, am besten aus Glas,
:S die Einfüllöffnung,
B der Mefsbehälter, ebenfalls am besten aus Glas,
C die Führungshülse, ebenfalls am besten aus Glas,
N die Kasse, , .
-R der Doppelhebelschieber.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Das Mefsgefäfs B ist mit dem Hebelwerk G und H verbunden, welches von dem Schlofsmechanismüs bei Eindrücken des Knopfes J in Bewegung gesetzt wird. Ist das Geldstück eingeworfen und bei M angelangt, und es wird auf den Knopf J gedrückt, so wird die Nase r1 des Doppelhebelschiebers R durch die schiefe Ebene r2 von dem vorstehenden Umfang des Geldstückes bei Seite gedrückt, so dafs die Nase T1 den Hebel H1 an seinem vorstehenden Theil trifft. Durch die weitere Verbindung des Hebelwerkes G und H wird das Mefsgefäfs B so hoch in' die Höhe gezogen, bis die Auslauföffnung \ mit dem Auslauf χ zusammentrifft und so die Flüssigkeit frei laufen läfst. Sobald der eingedrückte Hebel J wieder losgelassen wird, zieht der am Hebel H angebrachte federnde Mitnehmer K den excentrischen Hebel L an der Nase ο herunter und es geht infolge der Drehung um y das andere Ende von L in die Höhe, wodurch das eingeklemmte Geldstück in die Kasse N fallen kann; ferner ziehen die Spiralfedern ν und w den Mechanismus in die alte Lage; das Mefsgefäfs B füllt sich wieder durch die Oeffnungen u und u1 und der Verkauf kann aufs Neue beginnen.
Das Mefsgefäfs B braucht, wie Fig. 2 zeigt, in der Führung nur mit dem unteren Rand D eingeschliffen zu sein. Ebenso kann auch, wie. in Fig. ι gezeichnet ist, statt dessen der Boden mit einem Pfropfen FF versehen werden, welcher mit seinem vorstehenden Rand die Abdichtung im Führungscylinder ersetzt. Durch diese Anordnung ist aber auch möglich, dafs man je nach der Gröfse bezw. Höhe des eingesteckten Pfropfens den Inhalt des Mefsgefäfses ganz nach Belieben wählen kann, wie dies in Fig. ι bei FF gezeigt ist. Diese Einrichtung bietet den Vortheil, dafs durch das Einstecken des Pfropfens nur ein Mefsgefäfs für verschiedene Getränke erforderlich ist und der Besitzer

Claims (1)

  1. des Apparates sich so bei Aenderung der zu verkaufenden Getränke leicht selbst helfen kann. In Fig. 2 ist das Mefsgefäfs B mit schiefem Deckel b angeordnet, und zwar aus dem Grunde, weil durch das rasche Abwärtsgehen des Mefsgefäfses Flüssigkeit nach oben geschleudert wird, die schiefe Ebene aber ein rasches Ablaufen derselben bewirkt. Auch wird die Menge der emporgeschleuderten Flüssigkeit wesentlich geringer, als dies bei ebenem Deckel der Fall ist.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Ein selbstthätiger Flüssigkeitsverkäufer, bei welchem eine bestimmte Menge Flüssigkeit dadurch verabfolgt wird, dafs ein Maiskolben B bis zur. Auslauföffnung gehoben wird, indem der durch das eingeworfene Geldstück, bei dem Einwärtsdrücken der Stange /, abgeleitete Doppelhebelschieber mit seinem Arm r1 die Nase des Hebels H1 trifft und dadurch mittelst des Hebels H den an den Maiskolben angreifenden Hebel G anhebt.
    An dem unter i. gekennzeichneten Flüssigkeitsverkäufer· der Schöpf- bezw. Maiskolben B, dessen Decke b in eine schiefe Ebene endigt, zur Verringerung der aufgeschleuderten Flüssigkeit und zum beschleunigten Ablauf derselben, welcher ferner einen einsteckbaren verstellbaren Boden F hat und bei welchem der Einlauf u und u1 und die Luftzuführung von den Seitenwänden aus geschieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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