DE520751C - Gewaechshaus - Google Patents

Gewaechshaus

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DE520751C
DE520751C DEH122238D DEH0122238D DE520751C DE 520751 C DE520751 C DE 520751C DE H122238 D DEH122238 D DE H122238D DE H0122238 D DEH0122238 D DE H0122238D DE 520751 C DE520751 C DE 520751C
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Germany
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glazing
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pipes
greenhouse
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DEH122238D
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Hoentsch & Co
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Hoentsch & Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/24Devices or systems for heating, ventilating, regulating temperature, illuminating, or watering, in greenhouses, forcing-frames, or the like
    • A01G9/245Conduits for heating by means of liquids, e.g. used as frame members or for soil heating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

Die Erfindung bezweckt, bei Gewächshäusern, deren Tragkonstruktion durch ein Heizmittel aufnehmende Rohre gebildet wird, eine vollkommen freie Bewegung dieser Tragkonstruktion gegenüber den die Fensterrahmen tragenden Teilen zu erzielen. Die Gesamtlänge der von dem Heizmittel durchflossenen Rohre nimmt bei der Erwärmung der letzteren erheblich zu, während sich die Länge der die Fenster tragenden Teile, besonders wenn diese aus Holz bestehen, auch bei dem starken Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter nur wenig ändert. Diese Verschiedenheit des Verhaltens der Rohre einerseits und der die Verglasung tragenden Teile anderseits hat, wenn die Rohre und diese Teile starr miteinander verbunden sind, das öffnen von Fugen oder Brüche zur Folge.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Rohre und die die aufliegenden Fenster oder, was der häufigere Fall ist, eine feste Verglasung tragenden Teile derart nachgiebig mit der sie tragenden, von dem Heizmittel durchflossenen Tragkonstruktion verbunden sind, daß diese letztere sich völlig frei dehnen, also keine oder keine beachtenswerten nachteiligen Kräfte auf die die Verglasung enthaltenden, gewöhnlich aus Holz bestehenden Rahmen übertragen kann.
Die diese gegenseitige Unabhängigkeit bei den Hauptanordnungen des Gewächshauses bewirkenden Verbindungsteile können, wie nachstehend noch näher dargelegt wird, von der verschiedensten Bauart sein.
Die Abbildungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführung.
Abb. ι ist ein teilweiser Querschnitt durch ein mehrschiffiges Gewächshaus.
Abb. 2 ist ein teilweiser Grundriß.
Abb. 3 und 4 zeigen Sonderausführungen der Verbindungsmittel.
Die Rohre α und b bilden Ständer, auf denen der Dachbinder c ruht; auch dieser letztere besteht aus Rohren. Die Rohre a, c und b sind so miteinander verbunden, daß das Heizmittel, welches beispielsweise bei d eintritt, durch c nach b und α und von hier in flüssiger Form zur Wärmequelle zurückgeleitet werden kann. Die unter dem Dachsattel A befindliche Rohrverbindung d ist mit diesem Sattel durch ein einen Schwalbenschwanz bildendes oder einem solchen ähnliches Prismenpaar e verbunden. Bei B, also etwa auf der halben Länge der Schenkel des Dachbinders c, sind die Verbindungsstücke f ebenfalls durch schwalbenschwanzähnliche Prismen mit den Stäben g verbunden, welche die Dachverglasung des Gewächshauses tragen. Diese letzteren Schwalbenschwänze haben aber ein solches Spiel, daß sich der Dachbinder c frei dehnen kann, ohne in den die Verglasung tragenden Stäben g eine Spannung zu erzeugen. An seinen beiden unteren Enden ist der Dachbinder c mit anderen, nicht durch das Heizmittel erwärm-
δ20751
ten Teilen, beispielsweise mit der Rinne h und den die Seitenfenster i haltenden Teilen, überhaupt nicht verbunden.
In Abb. 2 bezeichnet E in die Längsrohre eingeschaltete Stopfbuchsen, welche das Auftreten von Schubkräften gegen die Giebel des Hauses verhüten sollen. Diese Stopfbuchsen können durch andere gleichwertige Ausdehnungsteile ersetzt werden.
ίο Wesentlich an der Erfindung ist, daß die ganze vom Heizmittel durchströmte Tragkonstruktion, vorzugsweise die Dachbinder, mit den nicht von einem Heizmittel durchflossenen und demgemäß nicht erwärmten Teilen des Hauses durch eine genügende gegenseitige Lagenänderung ermöglichende Glieder verbunden sind. Statt durch schwalbenschwanzähnliche Führungsprismen kann die Verbindung auch durch an beiden Enden ge-
zo lenkig befestigte Abstandglieder, sogenannte Lenker, hergestellt werden. Auch sonstige für den betreffenden Zweck geeignete Verbindungsmittel, ζ. Β. solche, die federn können, kommen in Betracht. Die erwähnten Lenker könnten z. B. als Blattfedern oder auch als allseitig federnde Glieder, etwa als eng gewickelte Schraubenfedern, ausgebildet sein, beispielsweise könnten die Gänge solcher eng gewickelten Schraubenfedern aufeinanderliegen, also sich gegenseitig berühren.
Die Abb. 3 veranschaulicht eine Ausführung, bei der die abwärts gerichteten hölzernen Rahmenstäbe g, welche die Verglasung ν tragen, mit Augen I und die Rohrmuffen /, in denen die Rohre c sitzen, mit Augen m fest verbunden sind. Die Augen / und m sind untereinander durch Lenker η verbunden, welche den von den Heizmitteln durchflossenen Rohren c diejenige allseitige Bewegung gestatten, welche durch die Verschiedenheit der Temperaturen der Rohre c einerseits und der die Verglasung tragenden Rahmen g andererseits bedingt ist.
Bei der Ausführung nach Abb. 4 sind mit dem. hölzernen Rahmen g kurze Zapfen 0 und mit den Rohrmuffen f ebensolche Zapfen p verbunden. Auf den Zapfen p ist die eng gewiekelte Feder q geschraubt, und in das andere Ende dieser Feder ist der mit einem Befestigungsflansch versehene Zapfen 0 eingeschraubt. Auch diese Verbindung ist in jeder Richtung elastisch.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gewächshaus, bei welchem die Tragkonstruktion für die Verglasung von Rohren gebildet wird, die von einem Heizmittel durchflossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Dachbinder (c) mit den die Verglasung ent- haltenen Teilen des Daches in einer eine freie Längenänderung gestattenden Weise verbunden sind.
2. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch schwalbenschwanzförmige Prismen gebildet wird, die reichlich Spiel gegeneinander haben.
3. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch starre, gelenkig gehaltene oder in sich biegsame Lenker gebildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerü
DEH122238D 1929-06-27 1929-06-27 Gewaechshaus Expired DE520751C (de)

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