DE520441C - Stossverbindung der einzelnen Schuesse von Foerderrinnen an Pendelrutschen - Google Patents
Stossverbindung der einzelnen Schuesse von Foerderrinnen an PendelrutschenInfo
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- DE520441C DE520441C DEL72910D DEL0072910D DE520441C DE 520441 C DE520441 C DE 520441C DE L72910 D DEL72910 D DE L72910D DE L0072910 D DEL0072910 D DE L0072910D DE 520441 C DE520441 C DE 520441C
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Description
- Stoßverbindung der einzelnen Schüsse von Förderrinnen an Pendelrutschen Die Erfindung betrifft eine Stoßverbindung der einzelnen Schfsse von Förderrinnen an Pendelrutschen, bei der Endflächen von Rutschenansätzen in ein konisch gestaltetes, hängendes Spannorgan gespannt sind.
- Die bekannten -Verbindungen :der Rutschenschösse weisen den Nachteil auf, :d:aß sie sich alsbald lockern, zu klappern beginnen, zu häufigen Betriebstörungen Anlaß geben und große Betriebskosten (Reparaturen und Beschaffung von Ersatzteilen) verursachen.
- Die bisher vorgeschlagenen Keilverbindungen nutzen sich schnell ab, besonders dann, wenn :der Antriebsmotor am rückwärtigen Ende der Rutsche angebracht ist und an die Leistung -der Rutsche große Anforderungen gestellt werden.
- Auch bei der Schraubenstoßver.bindung, die als günstigste Lösung betrachtet wird, treten schon bei der geringsten, häufig vorkomanenden Lockerung :der Schraubenmutter kräftige Stöße und Schläge auf, unter deren Wirkung lie Schrauben häufig abreißen.
- Die Erfindung ermöglicht die Kutschenschüsse derart zu verbinden, aaß eine Lockerung der Verbindung nicht zu befürchten ist. Dies wird gemäß rler Erfindung .dadurch erreicht, daß die von gegen seitliche Verschiebung sichernden Bolzen :durchsetzten Rutschenösen zwischen Schenkel eines nachgiebigen, offenen Bügels gespannt sind, an Jer en Enden die Ztugorganederart angreifen, daßderen Zugkraft die Bügelschenkel gegeneinanderpreßt.
- Gegenüber Einrichtungen dieser Art, hei ,lenen Ansätze der Rutschenstöge in starren Muffen oder geschlossenen, gleichfalls starren Bügeln gelagert sind, weist der Erfindungsgegenstand Zen Vorteil auf, daß :die Verbinclung bei einer besonders einfachen Bauart und besonderer Festigkeit die nötige Elastizität besitzt und demnach selbst den größten praktischen Anforderungen bei Massenförderung in mächtigen Flötzen unter den schwierigsten Verhältnissen Rechnung trägt.
- Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt ebb. i die Rutschenv erbindung m schaubildlicher Darstellung, .U,1). 2 in Seitenansicht, Abb. 3 in Vorderansicht, zum Teil im lotrechten Schnitt.
- Abb. -. stellt eine Variante und Abb. j eine Einzelheit dar.
- :3n de.n Stoßstellen der Kutschenelemente 8 (Abb. i ) sind zu beiden Seiten der Rutsche in bekannter Weise mit ihren Stirnflächen aufeinander aufliegende, Hülsenförmige Üseti 2 angeordnet (Abb. z), rlie gemäß 1:@#- E: ';ndung zwischen die nach oben auseinandergehende Schenkel eines Bügels i an der Stoßstelle eingespannt sind, und zwar zweckmäßig unter Vermittlung von unter der Einwirkung des Eigengewichtes der Rutsche und der Rutschenlastsich verspannenden Keilen.
- Im dargestellten Ausführungsbeispiel bildet cler keilförmige Kopf 7 des die Ösen 2 und den einen Bügelschenkel i durchsetzenden Zapfens 3 den gegen den einen Bügelschenkel angepreßten Keil, während ,der andere Keil .1 gegen den zweiten Bügelschenkel drückt (Abb. i). Zapfen3 durchsetzt den letzteren Keil. Die beiden Bügelschenkel greifen in je einen Haken 5 der Aufhängekette ein.
- Infolge der au@seinandergehnclen BüWlschenkel i im Verein mit .den gegen diese angepreßten Keilen 4, 7 uml der gegabelten Kettenaufhängung 5 bewirkt dasEigengewicht der Rutsche und ihre Last selbsttätig eine feste, sich nicht lockernde Verbindung und eine sichere Aufhängung der Rutschenelem.ente B.
- Unter der Einwirkung .des Eigengewichtes der Rutsche und der Rutschernlast werden die aneina.ndergefügten und zwischen den Keilflächen angeordneten Ösen 2 dz-r Rutschenelemente 8 zwischen den auseinanderg?henden Bügelschenkeln i verspannt, die ihrerseits von den eingehängten Kettengliedern zusammengehalten werden.
- Zur Verhinderung der Seitenverschiebung des Bügels kann man an einem Sch;nkel einen Anschlag 7 ausbilden (Abb. 5), der gegen den keilförmigen Kopf des Zapfens 3 stößt.
- Die Ausführungsform gemäß Abb. .4 unterscheidet sich von jener nach Al)b. i bis 3 nur darin, daß ein Schenkel des Bügels i durch Vermittlung eines gekrümmten Zwischenstückes 6 aufgehängt ist. Dieses Zwischenstück wirkt nach Art eines zweiarmigen Hebels und preßt die Rutsche gegen den Bügel. Diese Ausführungsform findet hauptsächlich dort Anwendung, wo die Rutsche stellenweise unbelastet ist, wobei infolge von Erschütterungen eine Lockerung an den \[erbindungsstellen zu befürchten ist.
- Vorteile .der beschriebenen Vorrichtung: i. Sie sichert selbsttätig eine stramme Rutschenverbindung. Dadurch entfallen die durch Lockerung der Verbindungsstellen bedingten Betriebsstörungen und die durch das Austauschen von Schraubenbolzen und das zeitweise Anziehen von Schraubenmuttern verursachten Kosten.
- 2. Das Entf@all_-i von Schraubenbolzn, deren Gewinde infolge des häufigen Uminontierens und wegen der im Bergbaubetriebe unvermeidlichen derben Behandlung und sonstiger Gründe beschädigt wurden oder einem bedeutenden Verschleiß unterworfen waren. Infolgedessen waren diese Verbindungen nicht :dauerhaft. Auch Schraubensicherungen mit Gegeninuttern konnten diesem Vbelstand nicht abhelfen.
- 3. Infolge Beseitigung der Schraubenverbindungen wird die Rutsche für elektroinotorischen Antrieb geeignet, der bekanntlich größere Erschütterungen als der pneninatisclu Motorenantrieb verursacht.
Claims (5)
- PATrNTANSPRÜcHR: i. Stoßverbindung der einzelnen Schüsse von Förderrinnen an Pendelrutschen, bei der Endflächen von Rutschenansätzen in ein konisch gestaltetes, hängendes Spannorgan eingespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von Bolzen durchsetzten Rutsch2nösen zwischen Schenkel eines nachgiebigen, offenen Bügels eingespannt sind, an deren Enden die Zugorgane derart angreifen, daß deren Zugkraft die Bügelschenkel gegeneinander preßt,
- 2. Stoßverbindung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Bügelschenkel und Rutschenösen Keile geschaltet sind, die sich .unter dein Einflusse des Eigengewichtes der Rutsche und ihrer Last verspannen.
- 3. Stoßverbindung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Verbindungsbolzens den einen Anpreßkeil bildet.
- Stoßverbindung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Bügelschenkel ein Anschlag (7') ausgebildet ist, der gegen den keilfU)i-inigen Bolzen- oder Schraubenkopf anschlägt.
- 5. Schüttelrutsche nach Anspruch: i bis .4, .dadurch gekennzeichnet, daß an einem Bügelschenkel ein Schlitz angeordnet ist, der bei wechselnder Belastung und Verspannung die Bewegungsmöglichkeit des Bolzens sichert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU520441X | 1927-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE520441C true DE520441C (de) | 1931-03-11 |
Family
ID=10979471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL72910D Expired DE520441C (de) | 1927-11-26 | 1928-09-20 | Stossverbindung der einzelnen Schuesse von Foerderrinnen an Pendelrutschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE520441C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2491405A (en) * | 1945-09-19 | 1949-12-13 | Goodman Mfg Co | Shaker conveyer |
-
1928
- 1928-09-20 DE DEL72910D patent/DE520441C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2491405A (en) * | 1945-09-19 | 1949-12-13 | Goodman Mfg Co | Shaker conveyer |
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