DE520201C - Verfahren zur Fernuebertragung von Tonfilmen - Google Patents

Verfahren zur Fernuebertragung von Tonfilmen

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DE520201C
DE520201C DET36554D DET0036554D DE520201C DE 520201 C DE520201 C DE 520201C DE T36554 D DET36554 D DE T36554D DE T0036554 D DET0036554 D DE T0036554D DE 520201 C DE520201 C DE 520201C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/36Scanning of motion picture films, e.g. for telecine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing Not Specific To The Method Of Recording And Reproducing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fernübertragung von Tonfilmen.
Durch die Erfindung wird es ermöglicht, einen Tonfilm, beispielsweise drahtlos oder über eine Kabelleitung, an beliebige Empfangsorte zu übertragen.
Der scheinbar einfachste Weg wäre, die Bildstromimpulse und die Tonstromimpulse gleichzeitig auf getrennten Leitungen zu übertragen oder eine Trägerwelle mit beiden Impulsen, gegebenenfalls unter Anwendung emer Zwischenmodulation zu modulieren. Auch könnte eine Sendung auf zwei verschiedenen Trägerwellen stattfinden.
Hierdurch ist jedoch der Nachteil gegeben, daß entweder mehrere Empfänger mit den dazugehörigen Verstärkern erforderlich sind oder Störungen und Überlagerungen bei einer Übertragung stattfinden.
Die genannten Mängel werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Bildstrom- und Tonstromimpulse nacheinander übertragen werden, und zwar die Tonstromimpulse während der Pausen zwischen der Übertragung zweier Einzelbilder, und empfangsseitig, also nach der Beendigung einer Bildzusammensetzung vor dem Beginn der nächsten Bildzusammensetzung eine Zwischenaufzeichnung der Tonstromimpulse während der Bildpausen angefertigt wird, die während der Wiedergabe des folgenden Einzelbildes verlangsamt zur Wiedergabe gelangt.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf Vorrichtungen zur Durchführung des genannten Verfahrens, die unter anderem in besonderen Anordnungen zur Anfertigung und Wiedergabe der Zwischenaufzeichnung der Tonströme bestehen.
In der Zeichnung sind Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Sendeeinrichtung in schematischer schaubildlicher Darstellung,
Abb. 2 eine Empfangseinrichtung in schaubildlicher schematischer Darstellung,
Abb. 3 eine Vorrichtung zur Anfertigung und Wiedergabe der Zwischenaufzeichnung der Tonströme im Empfänger,
Abb. 4 und 5 weitere Ausführungsformen nach Abb. 3.
In dem Sender nach Abb. 1 ist 1 das in der angegebenen Pfeilrichtung durch die bekannte Fördereinrichtung 2 weitergeschaltete, die Bild- und Tonaufzeichnung enthaltende Filmband, das von einer Lichtquelle 3 über eine Kondensorlinse 4 beleuchtet wird. Der Bildausschnitt des Filmbandes, enthaltend das eigentliche Bild 5' und die Tonaufzeichnung 6', wird durch ein geeignetes Objektiv 7 nach 5 bzw. 6 auf die Bildzerlegevorrichtung eines Fernsehsendegerätes, im dargestellten Falle eine Nipkowscheibe 8 projiziert, die in Riehtung des Pfeiles 17 mit genau gleichbleibender Tourenzahl umläuft. Das Bild 5 wird durch die längs einer logarithmischen Spirale ange-
ordneten Löcher 9 bis 15 der Nipkowscheibe zerlegt, während die Schallaufzeichnung durch einen Schlitz 16 der Nipkowscheibe abgetastet wird. Dieser Schlitz 16 ist zwischen dem innersten Loch 15 und dem äußersten Loch 9, also hinter der Stelle angeordnet, an der die Bildzerlegung beendet ist.
Die Helligkeitswerte der einzelnen Bildpunkte des Bildes 5 und der einzelnen Streifen der Tonaufzeichnung 6 werden in der Fotozelle 18 in Stromschwankungen umgesetzt und mit diesen die Trägerwelle eines Senders 19 moduliert.
Durch diese Anordnung wird also immer ein Einzelbild 5 durch die Löcher 9 bis 15 zerlegt und übertragen und alsdann die Tonaufzeichnung 6 durch den Schlitz 16 zerlegt und übertragen. Alsdann erfolgt die Weiterschaltung des Filmbandes und derselbe Vorgang wiederholt sich von neuem.
Empfangsseitig werden die Empfangsströme in dem Empfänger 20 (Abb. 2) gleichgerichtet und verstärkt und durch eine geeignete Schaltvorrichtung, beispielsweise eine Schleifringanordnung, nach Bildströmen und Tonströmen gesondert. Die Bildströme werden in einer Bildzusammensetzvorrichtung zu dem gesendeten Bild aufgebaut, während von den Tonströmen eine Zwischenaufzeichnung angefertigt wird, die während des Aufbaues eines Bildes durch eine entsprechende Tonwiedergabevorrichtung, beispielsweise einen Lautsprecher, verlangsamt wiedergegeben wird.
Im dargestellten Falle ist die Einrichtung, die Bild- und Tonströme voneinander trennt, als Walze 21 ausgebildet, die auf der gleichen Achse wie die als Nipkowscheibe ausgebildete Bildzusammensetzvorrichtung 22 angeordnet ist und demgemäß mit dieser genau synchron umläuft. Die Walze ist mit zwei Ringen versehen, einem leitenden Ringabschnitt 22, der sich über den Teil des Urnfanges der Walze 21 erstreckt, auf dem die den Löchern 9 bis 15 der Nipkowscheibe im Sender entsprechenden Löcher 9 bis 15 der empfangsseitigen Nipkowscheibe angeordnet sind, während an der Stelle der Bildpause, entsprechend dem Schlitz 16 des Senders ein entsprechend kürzerer Ringabschnitt 23 angeordnet ist. Über den von diesem Ringabschnitt bedeckten Winkel ist die empfangsseitige Nipkowscheibe ohne Lochung ausgeführt. Der Schlitz 16 fehlt also hier. Der eine Pol des Empfängers 20 ist an die Bürste 24 angeschlossen, die die Ringabschnitte 22 und 23 gleichmäßig mit den Empfangsströmen versorgt. Solange das Bild gesendet wird, läuft die Bürste 25 auf dem leitenden Kontaktringäbschnitt 22 und schaltet somit das Empfangsrelais, beispielsweise die Glimmlampe 26, an den Empfänger 20, wenn jedoch die Zusammensetzung des Bildes 28 beendet ist, gelangt die Bürste 27 auf den Kontaktringabschnitt 23 und schaltet hiermit die weiter unten beschriebene Einrichtung 29 zur Anfertigung und Wiedergabe der Zwischenaufzeichnung an den Empfänger, während die Glimmlampe 26 gleichzeitig dadurch vom Empfänger abgeschaltet wird, daß die Bürste 25 auf den isolierenden Teil des Umfanges der Walze 21 tritt. Während der Zeitdauer der durch den Schlitz 16 bewirkten Zerlegung des Tonstreifens 6 wird also die Vorrichtung 29 an das Empfangsgerät 20 geschaltet. Nachdem die Zwischenaufzeichnung angefertigt ist, tritt die Bürste 27 von dem Kontaktringabschnitt 23 auf den isolierenden Teil des Umfanges der Walze 21, während die Bürste 25 wieder auf den Kontaktringabschnitt 22 tritt, so daß das nächste Bild 28 zusammengesetzt wird. Während der Zeitdauer dieser Zusammensetzung gibt nun die Vorrichtung 29 die Schallzwischenauf zeichnung durch den Lautsprecher wieder usf. Die Vorrichtung 22 kann auf die verschiedenste Weise ausgestaltet sein. In Abb. 3 bis 5 sind lediglich einige Ausführungsbeispiele wiedergegeben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist eine Stahlwalze 31 vorgesehen, auf die nach dem Poulsenschen Verfahren mittels eines Schreibmagneten 32 die Zwischenaufzeichnung aufmagnetisiert wird. Während der Dauer der Anfertigung der Zwischenaufzeichnung wird die Stahlwalze 31 durch ein Malteserkreuz 33 schnell fortgeschaltet, so daß sich die genannte Walze 31 mit großer Geschwindigkeit unter dem Schreibmagneten 32 hindurchbewegt. Nachdem die Zwischenaufzeichnung angefertigt ist und demgemäß wieder ein Bild durch die Fernsehvorrichtung wiedergegeben wird, erfolgt die Wiedergabe der angefertigten Zwischenaufzeichnung durch den Abhörmagneten 34, unter dem die Aufzeichnung dadurch verlangsamt hindurchgeführt wird, daß die Stahlscheibe 31 über ein gleichmäßig umlaufendes Ritzel 35 und ein mit diesem zusammenarbeitendes, mit der genannten Stahlscheibe fest verbundenes Zahnrad 36 gedreht wird. Das Ritzel 35 ist auf der gleichen Scheibe 37 angeordnet wie der Schaltstift 38 des Maltheserkreuzes 33. Ist die Wiedergabe der Schallaufzeichnung durch den Abhörmagneten 34 erfolgt und die wiedergegebene Aufzeichnung durch den Löschmagneten 39 wieder ausgelöscht worden, gelangt der Schaltstift 38 wieder in Eingriff mit dem Maltheserkreuz und bewirkt eine schnelle Weiterschaltung der Stahlscheibe 31 während der Zeitdauer der Anfertigung der Zwischenaufzeichnung durch den Schreibmagneten 32. Während dieser schnellen Wei-
. terschaltung wird der Eingriff zwischen dem Ritzel 35 und dem Zahnrad 36 dadurch aufgehoben, daß der Zahnkranz des Ritzels 35 bei 40 ausgespart ist. Sobald die Weiterschaltung des Maltheserkreuzes beendet ist, gelangt der Zahnkranz des Ritzels 35 wieder in Eingriff mit dem Zahnrad 36 und bewirkt die gleichmäßige verlangsamte Weiterdrehung der Stahlscheibe 31 zwecks Wiedergabe der Zwischenaufzeichnung durch den Abhörmagneten 34.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 wird die wechselweise schnelle und langsame Drehung der Stahlscheibe 31 durch eine schwingende Kurbelschleife erzeugt, die aus einer um den festen Drehpunkt 41 schwingenden Kulisse 42 besteht, in der ein Kulissenstein 43 läuft, welcher auf der mit gleichmäßiger Drehzahl umlaufenden Scheibe 44 angeordnet
ao ist. Die Kulisse 43 schwingt in der Zeichnung von rechts nach links schnell, da der Kulissenstein 43 von seiner dargestellten Stellung in die gegenüberliegende Endlage 45 nur einen kurzen Weg im Sinne der durch einen Pfeil dargestellten Drehrichtung der Scheibe 44 zurückzulegen hat. Um von dem Punkt 45 im Sinne der Drehrichtung wieder in die dargestellte Stellung zu gelangen, muß jedoch der Kulissenstein 43 einen wesentlich größeren Weg zurücklegen, so daß der Endpunkt 46 der schwingenden Kulisse sich in der Zeichnung von rechts nach links schnell, von links nach rechts langsam bewegt. Die schwingende Bewegung dieses Endpunktes 46 wird über einen Kreuzkopf 47 und eine Kurbelstange 48 auf den Kurbelzapfen 49 übertragen, der an der umlaufenden Stahlscheibe 31 befestigt ist, die auf diese Weise abwechselnd schnell und langsam gedreht wird. Während der schnellen Bewegung erfolgt die Schallaufzeichnung durch den Schreibmagneten 32, während der langsamen Bewegung die Wiedergabe durch den Abhörmagneteri 34 und darauf während eines beliebigen Bewegungsteiles die Löschung der Aufzeichnung durch den Löschmagneten 39.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 wird die Scheibe 31 in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 durch einen Kurbeltrieb (Kurbelstange 48 und Kurbelzapfen 49) wechselweise schnell und langsam gedreht, jedoch erfolgt der Geschwindigkeitswechsel hier durch eine Nockenscheibe 50, die mit gleichmäßiger Drehzahl im Sinne des Pfeiles umläuft. Von dem Punkte 51 des Nockens bis zum Punkt 52 wird die durch eine Spiralfeder 53 gegen die Nockenscheibe gedruckte, am Ende der axial beweglichen Stange 55 angeordnete Rolle 54 langsam gehoben und hierdurch eine langsame Drehung der Stahlscheibe 31 bewirkt, während vom Punkt 52 zum Punkt 51 ein schneller Abfall erfolgt, der sich in einer entsprechend beschleunigten Drehung der Stahlscheibe 31, die ebenso wie bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 3 und 4 mit den Magneten 32, 34 und 39 zusammenwirkt, auswirkt.
Das gleichmäßig umlaufende Antriebsorgan zum Antrieb der Vorrichtung zur Anfertigung und Wiedergabe der Zwischenaufzeichnung (nämlich das Ritzel 35 in Abb. 3 und vScheibe 44 in Abb. 4 und die Nockenscheibe 50 in Abb. 5) läuft synchron mit der Bildzusammensetzvorrichtung des Empfängers und somit mit der Bildzerlegevorrichtung im Sender. Es kann zu diesem Zwecke mit den genannten Einrichtungen mechanisch oder elektrisch gekoppelt sein, die einfachste Ausführung wäre die Anordnung auf der Drehachse der Nipkowscheibe 22 im Empfänger.
Naturgemäß kann die Einrichtung zur Erzeugung der wechselweise schnellen und langsamen Bewegung des Zwischenaufzeichnungsträgers auf beliebige andere Art, als in den Ausführungsbeispielen nach Abb. 3 bis 5 beschrieben, durchgebildet werden, beispielsweise als elliptische Zahnräder, umlaufende Kurbelschleifen o. dgl. Auch kann der Abhörmagnet während der Dauer seiner Tätigkeit mit der Scheibe 31, jedoch mit kleinerer Winkelgeschwindigkeit als jene, mitgedreht werden, so daß die Relativbewegung zwischen den beiden Teilen verringert ist. Die Zurückbewegung des Abhörmagneten in die Grundstellung erfolgt dann während der Anfertigung der Zwischenaufzeichnung durch den Schreibmagneten. Umgekehrt kann auch der Abhörmagnet feststehen und der Schreibmagnet zur Erzielung einer größeren Relativwinkelgeschwindigkeit entgegen dem Drehsinn des Schallaufzeichnungsträgers während der Dauer seiner Tätigkeit geschwenkt werden und während der Wiedergabe der Zwischenaufzeichnung durch den Abhörmagneten in seine Grundstellung zurückgeführt werden. Auch kann der Zwischenaufzeichnungsträger feststehen und anstatt seiner das Magnetsystem umlaufen.
Statt des Poulsenschen magnetischen Schallaufzeichnungsverfahrens kann auch ein be- no liebiges anderes verwendet werden, beispielsweise durch Verwendung einer Wachswalze, eines gewachsten Seidenfadens oder einer chemischen Schallaufzeichnungsmethode. Am Wesen der Erfindung wird hierdurch nichts geändert.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Fernübertragung von Tonfilmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildstromimpulse und die Tonstrom-
    impulse abwechselnd nacheinander übertragen werden und im Empfänger während des Bildwechsels eine Zwischenaufzeichnung der Tonströme angefertigt wird, die während der Dauer des folgenden Bildes zur Wiedergabe gelangt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangsseitige Zwischenaufzeichnung während der BiIdpause mit großer Geschwindigkeit, die Wiedergabe derselben während des folgenden Bildes verlangsamt erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild und die Schallaufzeichnung des Filmes nebeneinander auf die Bildzerlegevorrichtung im Sender projiziert, durch die gleiche Bildzerlegevorrichtung zerlegt und durch den gleichen Sender übertragen werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der als Bildzerlegevorrichtung eine Nipkowscheibe dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe mit einer normalen Lochung für die Bildzerlegung und einer besonderen, zweckmäßig als Schlitz von der Breite der Tonaufzeichnung des Filmes entsprechenden Öffnung für die Zerlegung dieser Tonaufzeichnung versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung für die Zerlegung der Tonaufzeichnung zwischen dem äußersten und dem innersten Loch für die Zerlegung des Bildes angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Empfänger eine selbsttätige Schaltvorrichtung vorgesehen ist, die die Empfangsströme wechselweise nach Bild- und Tonströmen trennt und die Bildströme auf die Bildzusammensetzvorrichtung, die Tonströme auf die Vorrichtung zur Anfertigung einer Schallzwischenaufzeichnung schaltet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Schaltvorrichtung aus einem synchron mit der Bildzusammensetzvorrichtung umlaufenden Schleifringsystem besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Schaltvorrichtung aus zwei Schleifringabschnitten besteht, von denen der eine, die Schaltung der Bildströme bewirkende Schleifringabschnitt, sich über den Winkel der zur Bildzusammensetzung dienenden Lochung einer Nipkowscheibe erstreckt, während der andere, für die Schaltung der Tonströme dienende, sich über den Winkel der Tonwiedergabe, dementsprechend über den isolierten Zwischenraum des erstgenannten Schleifringabschnittes erstreckt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 mit Nipkowscheibe als Bildzusammensetzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Nipkowscheibe auf einem Teil ihres Umfanges, der der Tonübertragung entspricht, ohne Lochung ausgeführt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselnd schnelle Relativbewegung zwischen Schallaufzeichnungsträger und Schallaufzeichnungs-, Schallwiedergabe- und Löschvorrichtung durch ein Malteserkreuz, eine schwingende oder umlaufende Kurbelschleife, elliptische Zahnräder o. dgl. erzeugt wird.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallaufzeichnungsträger innerhalb einer Umdrehung mit wechselnder Winkelgeschwindigkeit umläuft und die Schallaufzeichnungs-, Schallwiedergabe- und Löschvorrichtung längs des Umfanges des Schallaufzeichnungsträgers feststehend angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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