DE51749C - Taschenmesser mit "Wägevorrichtung für Briefe - Google Patents

Taschenmesser mit "Wägevorrichtung für Briefe

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DE51749C
DE51749C DENDAT51749D DE51749DA DE51749C DE 51749 C DE51749 C DE 51749C DE NDAT51749 D DENDAT51749 D DE NDAT51749D DE 51749D A DE51749D A DE 51749DA DE 51749 C DE51749 C DE 51749C
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Germany
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knife
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letter
pocket knife
weighing device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51749D
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English (en)
Original Assignee
F. R. JAHN in Dresden-A., Palmstrafse 49
Publication of DE51749C publication Critical patent/DE51749C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/002Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche an Taschenmessern des täglichen Gebrauches, ohne deren Form und Einrichtung zu verändern, angebracht werden soll, um das Meistgewicht von Briefen und Postsendungen überhaupt ohne Zuhülfenahme von Waagen und Gewichten feststellen zu können.
Da man bei Absendung eines Briefes nicht immer eine Wägevorrichtung zur Hand hat, so soLl man das Taschenmesser dazu benutzen können, um festzustellen, ob der Brief das zulässige Meistgewicht für einfachen Gebührensatz (1 5 g) überschreitet, und es wirkt die Vorrichtung in der W7eise, dafs an einer besonderen Klinge des Taschenmessers eine Nadel oder an einer beliebigen vorhandenen Klinge ein Loch zum Einstecken einer Nadel angebracht ist, woran man den zu wägenden Brief befestigt, während an einer bestimmten Stelle des Messerkörpers sich eine Lagerschneide befindet. Man legt das Messer auf eine beliebige ebene Fläche, Tischplatte oder dergleichen so, dafs die als Hebel wirkende Klinge frei schwebt, während das Messer mit der Waagebalkenschneide nach unten nahe dem Rande der Fläche aufliegt. Die Stellung dieser Schneide am Messer und die Länge des Hebels sind vorher justirt, so dafs bei einem Gewicht des Briefes von 15 g das Messer von seiner Lagerfläche durch Niederziehen des Hebels abgehoben wird. Bleibt das Messer dagegen ruhig liegen, so ist das Meistgewicht nicht erreicht.
Auf beiliegender Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen ein Taschenmesser A, bei welchem eine besondere Klinge a mit gegabeltem Ende b angeordnet ist. Bei Benutzung der Vorrichtung legt man das Messer auf eine Tischplatte P oder dergleichen mit der Schneide c nach unten. Den zu wägenden Brief B durchsticht man mit einer Nadel d und führt ihn in die Gabel ein, so dafs die Nadel in die Rinne e zu liegen kommt, wodurch der Brief festgehalten wird. Ueberschreitet dessen Gewicht die bestimmte Grenze, so geht derselbe mit der Klinge α nieder und das Messer hebt sich mit seinem links von der Schneide c liegenden Theil. Anderenfalls bleibt dasselbe unbeweglich liegen.
In Fig. 3 ist ein Messer in Ansicht von unten dargestellt, bei welchem ebenfalls eine besondere Klinge α angebracht ist, die sich in einer Führung f verschiebt. Die Verschiebungsgrenze ist durch einen in einer Nuth gehenden Stift angezeigt.
Auf der Klinge α ist die Schneide c fest und am anderen Ende eine Nadel η zum Aufstecken des Briefes angeordnet.
In Fig. 4 und 5 ist die einfachste Form gezeichnet, wobei auf dem Messer nur die Schneide c und in der Messerklinge α ein oder mehrere Löcher angeordnet sind. Um den Brief zu befestigen, steckt man am einfachsten eine Stecknadel durch das betreffende Loch so, dafs sie mit ihrem Kopf darin hängen bleibt, und steckt den Brief von der anderen Seite an.
In den Fig. 6 bis 8 ist eine Vorrichtung dargestellt, um die Schneide c durch zwei Stifte c1 c1 zu ersetzen, welche für gewöhnlich vertieft in der Messerschale m liegen und nur im Gebrauchsfalle herausgedrückt werden. Die
Stifte sind unterhalb des Messers durch einen Steg c2 verbunden, auf welchen Federn c3 c3 wirken, um die Stifte nach innen zu ziehen. Ueber dem Steg c2 liegt ein Keil c4, welcher durch einen Stift c5 verschoben werden kann, um im Gebrauchsfalle die Stifte c1 c1 nach aufsen zu drücken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Taschenmesser, welches behufs der Bestimmung von Gewichtsgrenzen für Briefe
    u. dergl. mit einer besonderen Klinge (a) mit gabelartigem Ende versehen ist, an welchem der mit einer Nadel durchstochene Brief aufgehängt wird.
    Das unter ι. bezeichnete Messer in der Ausführung, in welcher die Lagerschneide (c) durch zwei an einem federnden Steg (c1) befestigte Stifte (c1 C1J gebildet wird, die zum Gebrauch durch Verschieben eines Keiles c* nach aufsen gedrückt werden und bei Nichtgebrauch vertieft liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51749D Taschenmesser mit "Wägevorrichtung für Briefe Expired - Lifetime DE51749C (de)

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