DE51672C - Form des Schwimmers bei elektrischen Regulatoren - Google Patents
Form des Schwimmers bei elektrischen RegulatorenInfo
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- DE51672C DE51672C DENDAT51672D DE51672DA DE51672C DE 51672 C DE51672 C DE 51672C DE NDAT51672 D DENDAT51672 D DE NDAT51672D DE 51672D A DE51672D A DE 51672DA DE 51672 C DE51672 C DE 51672C
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B11/00—Automatic controllers
- G05B11/01—Automatic controllers electric
- G05B11/011—Automatic controllers electric details of the correcting means
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung, welche sich auf elektrische Regulatoren mit Solenoid und Kernen,
Solenoide allein, Magnet und Anker u. s. w. bezieht, besteht aus einem oder mehreren
Schwimmern in einer oder mehreren getrennten Flüssigkeiten.
Wenn man den Schwimmern und Gefäfsen für die Flüssigkeit eine passende Form giebt,
kann man den hydraulischen Auftrieb nahezu jeder beliebigen Curve folgen lassen. Es ist
nun nothwendig, bei Regulatoren, welche direct durch Einziehung von Eisenkernen in
Solenoide oder bei analoger Anordnung mit Magneten u. s. w. reguliren, daß der Einziehungskraft
von einer in allen Stellungen des Regulators mit der Einziehungskraft gleich grofsen Kraft entgegengewirkt wird. Bekanntlich
ist aber die Einziehungskraft sehr verschieden bei verschiedenen relativen Stellungen
der Solenoide zu den Kernen, Magnet zum Anker u. s. w.
Der hydraulische Auftrieb läfst sich nun
leicht der Einziehungskraft anpassen. Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Regulators,
welcher Widerstände W in den Stromkreis b b1 ein- und ausschaltet.
Als Flüssigkeit ist Quecksilber sehr geeignet. Die Schwimmer S ! . . . S9 sind hier ebenso
wie das Quecksilber als Stromleiter benutzt worden. Der grofse Schwimmer Ss dient
nicht nur dazu, die Curve des hydraulischen Auftriebes derjenigen der Anziehung der Solenoide
CC1 auf die Kerne KK1 anzupassen,
sondern auch um. das Gewicht des ganzen beweglichen Systems (Kerne KKJ, Schwimmer
S1....??9, Führungsstangen FF1 nebst
Verbindungen) auszubalanciren.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung nimmt beim Aufwärtsgehen der Kerne K K 1
die Anziehung der Solenoide auf die Kerne zuerst schnell zu, dann langsamer und dann
wieder schneller. Man sieht ohne Weiteres, dafs die Volumina derjenigen Theile sämmtlicher
Schwimmer, welche in der Flüssigkeit sind, stets mit den Entfernungen zwischen den
Linien d-e und f-g-, Fig. 3, in der entsprechenden
Stellung proportional sein müssen.
Läfst man die Anziehung der Kerne nach unten wirken, so ergiebt sich die graphische
Darstellung Fig. 4.
■ Der hydraulische Auftrieb mufs hier dem Gewicht und der Einziehung entgegen wirken
und wird für jede Stellung bestimmt durch die Entfernung von der Abscissenachse nach der
Linie h-i. Der hierzu gehörige Schwimmer S 5
bekommt die in Fig. 2 ungefähr . dargestellte Form.
Der untere Theil des Schwimmers entspricht dem Gewicht plus der Einziehung in der höchsten
Stellung. Der obere Theil entspricht der Zunahme der Einziehung.
Bis jetzt war angenommen, dafs für jeden Schwimmer auch ein ExtraflUssigkeitsgefäfs vorhanden
war; dieses ist, wie schon im Anfang betont, nicht nöthig, sondern es kann die Anordnung
auch so getroffen werden, wie Fig. 5 angiebt.
Die Anordnungen in den Fig. 1 und 5 unterscheiden sich, abgesehen von der Schal-
tungsweise, nur dadurch, dafs die Schwimmer S1 . .. S"7, Fig. 5, dem Schwimmer S8 entgegenwirken,
während die Schwimmer S1... S9 Fig. i, alle in derselben Richtung wirken.
Die Form des oberen Theiles des Schwimmers Ss, Fig. 5, wird hier durch die Differenz
zwischen der Einziehung der Solenoide auf die Kerne plus dem Auftrieb des unteren Theiles
des Schwimmers S8 einerseits und dem Gewicht des ganzen beweglichen Systems plus
dem Druck der Schwimmer S1 ... S1 andererseits
bestimmt. Die Formbestimmung des oberen Theiles des Schwimmers S8 geschieht
aus analogen Diagrammen, wie in Fig. 3 und 4.
Hieraus geht also hervor, dafs der obere Theil des Schwimmers S 5, Fig. 1, und 58,
Fig. 5, sowie auch der obere Theil des Schwimmers, Fig. 2, die eigentliche ausgleichende
Wirkung besitzt und den eigentlichen Gegenstand des Patentes ' bilden soll.
Kommen Magnete oder sich gegenseitig anziehende Solenoide zur Anwendung, so ist
das Verhältnifs analog. · .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei elektrischen Spannungsregulatoren und Mefsinstrumenten, welche auf der Verwendung von Solenoiden oder Elektromagneten beruhen und mit Schwimmern versehen sind, die Anordnung eines oder mehrerer Schwimmer, deren Querschnitt in verschiedener Höhe wächst oder abnimmt, je nach der mehr oder minder grofsen Anziehung, welche der oder die Kerne bei verschiedenen Höhenlagen erfahren, zum Zweck, die ungleichmäfsige Anziehung der Kerne aufzuheben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51672C true DE51672C (de) |
Family
ID=326432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51672D Expired - Lifetime DE51672C (de) | Form des Schwimmers bei elektrischen Regulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51672C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3008110A (en) * | 1959-02-02 | 1961-11-07 | Hoskins Mfg Company | Variable rheostat |
-
0
- DE DENDAT51672D patent/DE51672C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3008110A (en) * | 1959-02-02 | 1961-11-07 | Hoskins Mfg Company | Variable rheostat |
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