DE516201C - Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope

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DE516201C
DE516201C DEZ18464D DEZ0018464D DE516201C DE 516201 C DE516201 C DE 516201C DE Z18464 D DEZ18464 D DE Z18464D DE Z0018464 D DEZ0018464 D DE Z0018464D DE 516201 C DE516201 C DE 516201C
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mirror
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • G02B21/08Condensers
    • G02B21/082Condensers for incident illumination only

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope Zur Beleuchtung mikroskopischer Präparate im durchfallenden Lichte bedient man sich in der Regel. eines kardanisch gelagerten Plan- oder Hohlspiegels und einer beliebigen Lichtquelle, die ein mehr oder weniger konvergierendes Lichtstrahlenbündel auf den Spiegel wirft. Die Lichtstrahlen werden vom Spiegel ungefähr in Richtung der optischen Achse des Mikroskops zurückgestrahlt und beleuchten das Objekt entweder unmittelbar oder nach Durchsetzung .eines Kondensors. Bei dieser Beleuchtungsart ist die genaue Einstellung oder Nachprüfung der Beleuchtungsrichtung schwierig und die Zentrierung des Lichtbündels oft sehr ungenau.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist eine Beleuchtungsvorrichtung für Mikroskope, bei der der Spiegel mit der Lichtquelle starr verbunden und .erfindungsgemäß mit dieser um einen auf der optischen Achse des Mikroskops gelegenen Punkt schwenkbar ist. Diese Beleuchtungsvorrichtung ist frei von den genannten Nachteilen, wenn dafür gesorgt ist, daß der Schwenkungsmittelpunkt auf der Achse des vom Spiegel zurückgestrahlten Lichtbündels liegt. Ist diese Lage einmal eingestellt, dann bleibt sie auch bei Schwenkungen des Spiegels erhalten, weil die Lichtquelle an den Schwenkungen teilnimmt und demzufolge ihre Lage gegenüber dem Spiegel nicht ändert. Wegen der Reflexe an der Oberfläche rückseitig versilberter Glasspiegel ist es zweckmäßig, den Spiegel als Winkelprisma auszubilden, dessen spiegelnde Fläche im Bedarfsfalle auch gewölbt sein kann, wobei man den Mittelpunkt der Schwenkbewegungen ungefähr in die Lichtaustrittsfläche dieses Prismas verlegt.
  • Die Einstellung der Beleuchtungsvorrichtung gegenüber dem Mikroskop kann erleichtert werden, wenn man die Vorrichtung durch Anbringung einer Marke vervollkommnet, die den Mittelpunkt der Schwenkbewegungen bezeichnet. Da diese Marke nur der Einstellung dient und beim eigentlichen Arbeiten mit dem Mikroskop überflüssig, möglicherweise sogar störend ist, macht man sie vorzugsweise nicht fest, sondern in den Beleuchtungsstrahl.engang einschaltbar.
  • Zur Lagerung der Beleuchtungsvorrichtung dient zweckmäßig eine Grundplatte, auf der das Prisma in einer Hohlkugelfläche beweglich ist und auf der das Mikroskop so angeordnet wird, daß der Mittelpunkt der Hohlkugelfläche auf seiner optischen Achse liegt. Zur Ausführung der nötigen Schwenkbewegungen werden am einfachsten zwei Träger seitlich am Prisma bzw. der Prismenfassung befestigt, an denen das Gehäuse der Lichtquelle hängt und die mit Schrauben in Höhe verstellbar auf die Grundplatte gestützt sind. Durch Verstellung dieser Stützschrauben werden Drehungen des Prismas uni den Kugelmittelpunkt bewirkt, an denen die Lichtquelle teilnimmt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. i im Aufriß, teilweise im 1Iittelschnitt, in Abb. 2 im Grundriß und in Abb. 3 in einem. Schnitt nach der Linie Ä-!1 der Abb. i dargestellt.
  • Die Vorrichtung hat eine Grundplatte r, die mit einer Festspannvorrichtung für die Mikroskopstative, bestehend aus zwei mit Flügelmuttern 2 versehenen Schraubenbolzen 3 und einer Halteschiene q. ausgestattet ist. Die Platte i trägt in einer Aussparung eine Kugel schale 5. In dieser Kugelschale 5 ruht ein verschiebliches Prismengehäuse 6, welches ein gleichschenkliges Spiegelprisma 7 enthält. Eine durch eine zentrale Bohrung 8 der Kugelschale 5 hindurch am Gehäuse 6 angeschraubte kugelige Gegenplatte 9 verhindert das Abheben des Gehäuses 6 aus seinem Lager. Die Lichteintrittsfläche des Prismas 7 ist in der Mittellage des Gehäuses 6 schwach geneigt gegen die Lotebene, die Lichtaustrittsfläche ist waagerecht. An seitlichen Ansätzen io des Gehäuses 6 sind zwei Träger i i so befestigt, daß ihre Längsachse senkrecht auf der Lichteintrittsfl.äche des Prismas 7 steht. Sie tragen an ihren freien Enden das Gehäuse 12 einer Lichtquelle 13. Hinter der Lichtquelle i3 sind in einem am Gehäuse 12 vorgesehenen Stutzen. 14 lein Kondensur 15 und eine Irisblende 16 eingebaut. Die Träger i i ruhen in Haltern 17, die mit Hilfe von Schrauben 18 in Höhe verstellbar sind. Die Schrauben 18 tragen an ihren Enden Kugeln 19, mit denen sie sich auf Bolzen 2o, 21 stützen, wobei die eine Kugel i 9 in einer kegelförmigen Bohrung 22 ruht, während die andere auf einer waagerechten Fläche aufliegt. Über der Lichtaustrittsfläche des Prismas 7 ist eine Blende 23 am Prismengehäuse 6 schwenkbar befestigt, deren Blendenöffnung mit einer eine Kreuzmarke 24. tragenden Mattglasscheibe 25 verschlossen ist. Der Kreuzungspunkt der Marke 24. gibt bei der in Abb. i gezeichneten Lage der Blende z3, bei welcher sie an einem Anschlagstift 23' anliegt, den Mittelpunkt der Schale 5 an.
  • In der Zeichnung ist ein zur Anwendung, der Beleuchtungsvorrichtung geeignetes Mikroskop gestrichelt angegeben. Das Mikroskop hat einen hufeisenförmigen Fuß 26, einen Tisch 27, an dem ein mit einer "Irisblende ausgestatteter Kondensur 28 in einer Schiebhülse 29 befestigt ist, und einen Mikroskoptubus 30.
  • Zum Gebrauche der Beleuchtungsvorrichtung klemmt man zuerst das Mikroskop mit seinem Fuße 26 unter der Schiene .l. mit Hilfe der Flügelmuttern 2 in der Lage fest, bei weicher -die optische Achse des Tubus 3o den Kugelmittelpunkt der Schale 5 trifft. Um diese Lage zu prüfen, entfernt man den K ondensor 28 und stellt den Tubus auf die Marke 2q. ein, während die Mattscheibe z5 mit Hilfe der Lichtquelle 13 erleuchtet und die Blende 23 bis zum Anschlag 23' in den Beleuchtungsstrahlengang .geschaltet ist. Das Mikroskop ist so lange zu verschieben, bis der Kreuzungspunkt der Marke 24 in den Mittelpunkt des mikroskopischen Gesichtsfeldes fällt. Durch Drehen der Schrauben 18 wird nun das Prisma 7 so lange um den Kreuzungspunkt geschwenkt, bis beide Kreuzstriche gleichmäßig scharf erscheinen, wodurch erreicht wird, daß die Ebene der Marke 24. de optische Achse des Tubus 3o senkrecht schneidet, d. h. daß die Achse des aus dem Prisma 7 austretenden Beleuchtungsstrahlenbündels mit der optischen Tubusachse zusammenfällt. Sind auf diese Weise Mikroskop und Beleuchtungsvorrichtung zueinander eingerichtet, dann kann mit der Vorrichtung gearbeitet werden. Dabei wird die Blende 23 wieder aus dem Beleuchtungsstrahlengang geklappt und in der Regel der Kondensur 28 in die Schiebhülse 29 eingeschoben. Die Abmessungen der Vorrichtung sind so gewählt, daß die Lichtquelle 13 vom Kondensur 15 in der Blendenebene des Kondensurs 2$ und die Blende 16 vom Kondensur 28 in der Objektebene auf der Oberfläche des Tisches 27 abgebildet werden. Die Blende 16 wirkt als Leuchtfeldblende; die Blende des Kondensurs 28 als Aperturblende für das Beleuchtungsstrahlenbündel.

Claims (5)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Beleuchtungsvorrichtung. für Mikroskope mit einer Lichtquelle und einem starr damit verbundenen Spiegel zur Ablenkung -des Beleuchtungsstrahlenbündels in die Richtung der Mikroskopachse, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel mit der Lichtquelle um einen auf der optischen Achse des Mikroskops gelegenen Punkt schwenkbar ist. z.
  2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel als Winkelprisma ausgebildet ist und der Mittelpunkt der Schwenkbewegungen ungefähr in der Lichtaustr ittsüäche dieses Prismas liegt.
  3. 3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine in den Beleuchtungsstrahlengang einschaltbare Marke, die den Mittelpunkt der Schwenkbewegungen bezeichnet. q..
  4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch ä, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma auf einer Hohlkugelfläche einer Grundplatte beweglich gelagert ist, deren Kugelmittelpunkt auf der optischen Achse des Mikroskops liegt.
  5. 5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspr uch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle mit dem Prisma durch zwei seitlich daran befestigte Träger verbunden ist, die mit Stützschrauben in Höhe verstellbar auf der Grundplatte ruhen.
DEZ18464D 1929-07-14 1929-07-14 Beleuchtungsvorrichtung fuer Mikroskope Expired DE516201C (de)

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