DE516014C - Verfahren zum Zusammenbringen zerrissener Quecksilbersaeulen bei der Herstellung vonBarometern - Google Patents

Verfahren zum Zusammenbringen zerrissener Quecksilbersaeulen bei der Herstellung vonBarometern

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DE516014C
DE516014C DEK99900D DEK0099900D DE516014C DE 516014 C DE516014 C DE 516014C DE K99900 D DEK99900 D DE K99900D DE K0099900 D DEK0099900 D DE K0099900D DE 516014 C DE516014 C DE 516014C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges

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Description

  • Verfahren zum Zusammenbringen zerrissener Quecksilbersäulen bei der Herstellung von Barometern Bei Quecksilberbarometern dringt häufig bei ihrer Herstellung Luft in die Röhre ein und zerreißt die Quecksilberfüllung in mehrere Teile. Auch beim Ver- oder Auspacken kann dieser Übelstand auftreten. Es sind nun schon mechanische Verfahren bekannt, um die in einzelne Teile zerrissene Säule wieder zu einer geschlossenen zu machen. Hierzu wird die Röhre vom Rahmen gelöst, der die Öffnung verschließende Korken entfernt, die Öffnung mit dem Daumen geschlossen und die Röhre umgedreht. Durch sorgfältiges, leichtes und anhaltendes Klopfen mit dem langen Ende auf ein Brett oder dergleichen gelingt es, die Säule wieder zu einer geschlossenen zu machen, oder das losgeschraubte Rohr wird durch gleichmäßige, nicht zu starke Schwingungen so lange geschüttelt, bis die eingedrungene Luft entwichen ist und die Säule sich wieder geschlossen hat. Einzelne Luftblasen, die trotzdem bestehen bleiben, werden dann dadurch entfernt, da,ß die Spitze des Rohres beispielsweise über eine raube Tischplatte gerieben wird, so daß durch die gleichmäßige Erschütterung die kleinsten Luftbläschen herausgetrieben werden. Ein weiteres bekanntes Verfahren besteht darin, daß das Quecksilber dauernd gekocht wird, um durch die Wärmewirkung die Luft auszutreiben und so die Säule zu schließen. Auch kleine Luftblasen werden dann durch die Erwärmung in der Röhre hinaufgetrieben. Um zu verhüten, da.ß diese Luftblasen sich zurückziehen, wird stärker erwärmt und mittels einer Stricknadel im Querschnitt an der Oberfläche der Röhre ein wenig gerührt. Alle Schwierigkeiten bei den bekannten Verfahren werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Diese bringt den technischen Fortschritt, daß durch ein einfaches mechanisches Hilfsmittel und ohne Wärmebehandlung oder Erschütterung die zerrissene Quecksilbersäule leicht zusammengebracht werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Saite aus biegsamem Material, beispielsweise ein dünner Stahldraht, der etwas länger als die Röhre und am Ende beispielsweise umsponnen oder sonstwie geraubt ist, mit dem rauben Ende durch die offene leere Kugel und durch die Krümmung in den senkrechten langen Teil der Röhre geführt, und zwar so tief, bis er die unterste Unterbrechung der Säule erreicht hat. Durch Aufundabbewegen des Drahtes entweichen dann die Luftteilchen an den Unterbrechungsstellen sofort, und die Säule schließt sich wieder zu einem Ganzen.
  • In den Abb. i, 2 und 3 ist eine Ausführungsform des Verfahrens erläutert.
  • In Abb. i bezeichnet K die kugelförmige Erweiterung des Quecksilberrohres und S1, S2 die Teile der zerrissenen Quecksilbersäule.
  • In Abb. 2 bezeichnet D den Draht, der durch die Krümmung in das Rohr durch die Trennstellen Dl, D2, D3, D4 geführt ist.
  • In Abb. 3 bezeichnet S die wieder geschlossene Säule.
  • Zur Ausführung des Verfahrens wird die Glasröhre aus dem Heizrahmen genommen, die Öffnung fest mit dem Kork verschlossen und die Röhre umgedreht, so daß die kugelförmige Erweiterung K oben liegt (Abb. i). Unter diese wird sodann ein Gefäß G gestellt, der Kork gelockert und das Quecksilber, das sich in K befindet, in das Gefäß G gefüllt. Nach Abb. 2 wird nunmehr der Draht D mit dem rauhen Ende vorsichtig in: die Kugel K und durch die Krümmung in die Röhre geführt, und zwar so tief, bis er die unterste Quecksilberunterbrechung D4 erreicht hat. Wird nun der Draht einige Male auf und ab bewegt, so verschwinden die unterbrechenden Luftstellen und die Quecksilbersäule schließt sich sofort vollständig. Nun wird der Draht herausgezogen und die Röhre langsam und vorsichtig umgedreht. Das Quecksilber fällt nach der Krümmung und läßt in dem oberen Teil der Röhre wieder den nötigen luftleeren Raum entstehen. Hat die Säule die senkrechte Stellung, so braucht nur nach Abb. 3 das der Kugel entnommene Quecksilber wieder eingegossen und die Röhre mit dem Kork fest verschlossen zu werden. Die Röhre wird schließlich bei senkrechter Haltung wieder an den Rahmen befestigt und der Verschlußkorken gelockert, so däß die äußere Luft wirken kann. Das Barometer wird dann nach dem Stande eines richtig zeigenden Barometers eingestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE N i. Verfahren zum Zusammenbringen zerrissener Quecksilbersäulen bei der Herstellung von Barometern, dädürch gekennzeichnet, daß zur Entfernung der Luft ohne Wärmebehandlung oder Erschütterung des Barometerrohres von außen eine Saite aus biegsamem Material in das Rohr eingeführt und in demselben auf- und abwärts bewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saite aus Stahldraht besteht, der am Ende oder völlig umsponnen oder gerauht ist.
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