DE516005C - Vorrichtung zur Hilfeleistung bei der Geburt von Tieren - Google Patents

Vorrichtung zur Hilfeleistung bei der Geburt von Tieren

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DE516005C
DE516005C DEH118839D DEH0118839D DE516005C DE 516005 C DE516005 C DE 516005C DE H118839 D DEH118839 D DE H118839D DE H0118839 D DEH0118839 D DE H0118839D DE 516005 C DE516005 C DE 516005C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/08Veterinary obstetrical instruments or devices

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Description

  • Vorrichtung zur Hilfeleistung bei der Geburt von Tieren Die bisher bekannten Vorrichtungen zur Hilfeleistung bei der Geburt von Tieren haben den Nachteil, daß sie den Bewegungen' des "gebärenden Tieres nicht genügend nachgiebig folgen. Es ist ferner nicht möglich, bei Zuhilfenahme der bekannten Vorrichtungen festzustellen, wie stark der Druck bei der Geburt ist. Diese Feststellung ist aber gerade sehr wesentlich, da nur bei ständiger Beobachtung des auftretenden Druckes die Seilzüge in geeigneter Weise bedient werden können.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine.Vorrichtung zur Hilfeleistung bei der Geburt von Tieren, bei welcher die Stangen des Windengestelles federnd gegen in Führungsrohren angeordnete Federn stoßen und eine dieser Federn auf einen Druckanzeiger einwirkt, so daß jede Bewegung des Tieres genau verfolgt und die daraus zu ergreifenden Maßnahmen getroffen werden können. Damit die Seilzüge schnell und einfach in Tätigkeit gesetzt werden können, wird erfindungsmäßig nur ein Getriebe mit zwei Übersetzungen verwendet. Zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit ist der Ansatzring gelenkig an den in Führungsrohren laufenden Stangen des Windengestelles befestigt. Die ganzeiVorrichtung ist zusammenschiebbar ausgeführt und aus Leichtmetall hergestellt, so daß er keine Polsterung benötigt. Eine Desinfektion des Gerätes kann daher in einfacher Weise durchgeführt werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht des Gerätes gemäß der Erfindung. Am Ansatzring i sind Führungsrohre 2 gelenkig angebracht für ausziehbare und mit einer Flügelschraube 3 oder ähnliche Mittel zu befestigende Stangen q., die fest an der einen Seite eines zweiten Ringes 5 angeordnet sind. An der anderen Seite dieses Mittelringes 5 sind wiederum Führungsrohre 6 befestigt, in denen sich Stangen 7 bewegen, welche innerhalb der Rohre 6 gegen Federn 8 drücken. Gewinderinge g dienen zum Feststellen der Stangen 7. Die Feder 8 des einen Führungsrohres 6 ist mit einem Druckmesser io verbunden, so daß der Druck der Stange 7 und damit die Zugkraft, die mittels der Seile auf das Jungtier ausgeübt wird, an dem Druckmesser io abgelesen werden kann. Die Stangen 7 sind an einem Oberring 12 des Windengestelles befestigt, in dem das Getriebe angeordnet ist. Letzteres besteht nach Abb. 2 aus zwei Paar . Zahnrädern-i3, 1q. und 15, 16, von denen je nach Bedarf die einen oder anderen in Eingriff bzw. durch eine Klinke 1i zur Ausschaltung gebracht werden können. Die Zahnräder 13 und 16 sitzen auf einer Achse 17, die mittels Zahnräder 18 von Hebeln 1g in Bewegung gesetzt wird. Die Zahnräder 1q. und 15 sind auf einer Achse 2o befestigt, auf der sich eine Trommel 21 zum Aufwickeln der Seilzüge22 befindet, deren Schlingen 23 am Körper des Jungtieres befestigt werden.
  • Die Bedienung des Gerätes erfolgt in der Weise, daß, nach Ansetzen des Ringes i am Muttertier und Befestigung der Schlingen 23 am Jungtier, der eine der Hebel 1g in Bewegung gesetzt wird, bis sich die Seilzüge 22 straffen. Alsdann wird auch der andere Hebel 1g bedient und der Druckmesser io beobachtet. Sobald sich ungünstige Druckverhältnisse zeigen, werden die Zahnradpaare 13, 14. bzw. 15, 16 entsprechend eingeschaltet oder die Bedienung des Apparates unterbrochen, bis der Druck wieder normal wird.

Claims (1)

  1. ' Vorrichtung zur Hilfeleistung bei der Geburt von Tieren, dadurch gekennzeichnet, daß in den zur Führung der Stangen (7) dienenden Rohren (6) Federn (8) angeordnet sind, deren eine auf einen Druckmesser (1o) einwirkt.
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