DE51574C - Spindelanordnung für Spinn- und Zwirn Maschinen - Google Patents

Spindelanordnung für Spinn- und Zwirn Maschinen

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DE51574C
DE51574C DENDAT51574D DE51574DA DE51574C DE 51574 C DE51574 C DE 51574C DE NDAT51574 D DENDAT51574 D DE NDAT51574D DE 51574D A DE51574D A DE 51574DA DE 51574 C DE51574 C DE 51574C
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DE
Germany
Prior art keywords
spindle
spinning
neck bearing
twisting machines
disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51574D
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THIERON SÖHNE in Eupen
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/041Spindles with sliding contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1889 ab.
Die Spindelbank α und die Scheibe b haben beide eine gleich grofse Bohrung von 2 bis 3 mm geringerem Durchmesser als der Durchmesser der an dem Halslager befindlichen kugel-"" förmigen Wölbung c. Das Halslager liegt mit seiner Wölbung auf dem Rande der in der Spindelbank befindlichen cylindrischen Bohrung. Die Scheibe b wird von oben herab mit dem Rande ihrer Bohrung auf die Wölbung c gelegt, so dafs ein Theil der Wölbung zwischen Spindelbank und Scheibe b zu liegen kommt.
Nachdem dasHalslager in der Weise richtige Stellung erhalten, wird dasselbe durch Anziehen der beiden Schrauben d unverrückbar festgestellt. ·,
Die vorhin beschriebene Einrichtung kennzeichnet sich durch die eigenthümliche Lagerung und Feststellung des Halslagers, welche in der Weise erfolgt, dafs die Kugelform des Lagers in zwei cylindrische Bohrungen hineingezwängt wird, und zwar in mit der Spindelachse paralleler Richtung, ferner dadurch, dafs der' Lagerrumpf und der Deckel mit ausgefräster Hohlkugel, wie solche die sogenannten Sellers'schen und andere Kugellager zum Halten der Lagerschale nothwendig besitzen, weil die Feststellung der letzteren stets in diametraler Richtung zur Spindel erfolgt, bei der neuen Einrichtung ganz entbehrlich geworden sind. Der Abstand der Spindeln bei Zwirn- und Spinnmaschinen ist sehr gering und beträgt manchmal nicht mehr als 35 bis 40 mm von Mitte zu Mitte Spindel, weshalb nur eine solche Lagerung dazu benutzt werden kann, die möglichst wenig Raum einnimmt. Es sind daher auch nur sogenannte Spindelbüchsen oder Plattbänder mit rechteckigem Ansatz im Gebrauch, welche entweder fest in die Bohrungen der Spindelbank eingetrieben oder eingeschraubt werden. Eine solche Lagerung kann aber nur dann richtig sein, wenn die Bohrung der Spindelbank ganz genau in Richtung der Spindelachse ausgeführt ist. Da dies aber nur sehr schwierig zu erreichen ist, so werden denn auch die Plattbänder bezw. Spindelbüchsen nur vorgebohrt und erst nach dem Einschrauben beim Zusammenstellen der Maschine fertig nachgebohrt. Lager mit zur Achse diametral gerichteten Deckelschrauben nehmen ihrer Construction wegen viel Raum weg und können für genannten Zweck nicht gebraucht werden. Die neue Einrichtung bezweckt demnach, an Stelle der festen Spindelbüchsen und Plattbänder eine solche Spindellagerung zu schaffen, bei welcher jede Nachbohrung vermieden wird, und deren eigenthümliche, mit der Spindelachse parallel gerichtete Befestigung so wenig Raum erfordert, dafs sie für die kleinsten Spindelabstände angewendet werden kann.
Nach Fig. 1 und 2 ist die Befestigung des Halslagers mit kugelförmiger Wölbung in der Weise erfolgt, dafs die kugelförmige Wölbung des Halslagers vermittelst Schrauben zwischen den Rändern zweier Bohrungen, die etwas kleiner als der Wölbungsdurchmesser des Halslagers sind, in mit der Spindelachse paralleler Richtung festgeklemmt wird; dabei ist es gleich-

Claims (1)

  1. gültig, ob die Wölbung c und die Scheibe b beide, wie in Fig. i, oberhalb oder, wie Fig. 2 zeigt, beide unterhalb der Spindelbank angebracht sind.
    Nach Fig. 3 ist die Anordnung des Halslagers so getroffen, dafs die Wölbung c oberhalb, die Scheibe b aber, die in diesem Falle als Kugelabschnitt ausgeführt ist, unterhalb der Spindelbank α liegen.
    Pate nt-Ans ρ ruch:
    Eine Spindelanordnung für Spinn- und Zwirnmaschinen, bei welcher die klemmfreie Stützung der Spindel im Halslager beim Montiren dadurch herbeigeführt wird, dafs die Befestigung des Halslagers im Spindelwagen durch Einklemmen einer kugelig gestalteten Verdickung (c) desselben erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51574D Spindelanordnung für Spinn- und Zwirn Maschinen Expired - Lifetime DE51574C (de)

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