DE139940C - - Google Patents
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- DE139940C DE139940C DENDAT139940D DE139940DA DE139940C DE 139940 C DE139940 C DE 139940C DE NDAT139940 D DENDAT139940 D DE NDAT139940D DE 139940D A DE139940D A DE 139940DA DE 139940 C DE139940 C DE 139940C
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- DE
- Germany
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- balls
- ball
- rollers
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C19/00—Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß Kugel- oder Rollenlager, die eine oder mehrere Reihen aneinander
laufende Kugeln oder Rollen haben, nicht so günstige Reibungsverhältnisse aufweisen als
solche, deren Kugeln oder Rollen durch Zwischenstücke getrennt sind. Insbesondere gilt
dies für Spurlager,
Bei Zapfenlagern liegen die Verhältnisse von vornherein nicht so günstig.
Angenommen, die drei Kugelreihen in Fig. 1 wären nicht in der Achsenrichtung gegeneinander
versetzt, sondern deckten sich, und der Lagerkörper α zeigte statt der eckigen Bohrung
eine runde, genau den Kugeln angepaßte Öffnung, so würden die drei Kugeln oder Rollen
c\ c% C3 gegen Zapfen und Lagerschale anliegen.
Dasselbe gilt für die beiden anderen Reihen. Unter der Voraussetzung genau gleicher
Kugeln oder Rollen und genau gearbeiteter, vollständig unnachgiebiger Zapfen und Lagerflächen
erhalten die Kugeln c1 und c3 ziemlich
bedeutende Drucke. Diese Drucke werden nur zum Teil zwischen Lager und Zapfen unmittelbar
übertragen. Ein großer Teil geht in die die Kugeln auseinander haltenden Ringe
und äußert sich bei Bewegung des Lagers in gleitender Reibung zwischen Kugeln und Ring.
Die gleitende Reibung zwischen Ring- und Kugelkörper wird noch vergrößert, wenn die
Kugeln c1 und c2 genau gleiche Drucke erhalten.
In Wirklichkeit haben Kugeln oder Rollen von vornherein ungleichen Durchmesser; auch
ist Lager und Achse weder vollständig unnachgiebig, noch mathematisch genau bearbeitet,
so daß die Kugeln unter allen Umständen ungleiche Belastungen erfahren. Hierdurch wird
der Nutzeffekt ebenfalls beeinträchtigt. Es kann außerdem der Pail sein, daß nur eine oder
zwei Kugeln zum Anliegen kommen, so daß die wirkliche Beanspruchung derselben rechnerisch
nicht genau ermittelt werden kann.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, wurden, wie bereits in früheren Ausführungen bekannt
geworden, die Kugeln oder Rollen gegeneinander versetzt.
Durch diese Maßnähme wird die Reibung zwischen Ring und Rollkörper wesentlich
vermindert. Es ließ sich jedoch noch immer nicht genau feststellen, welche Drucke die
einzelnen Rollkörper erfahren. Zu diesem Zweck wird das Lagerauge α bezw. der Zapfen d
so ausgebildet, daß die in höchster Stellung sich befindende Kugel c2 allein trägt. .
Wird der Kugelring weiter bewegt, kommt entweder die Kugel c1 oder c3 zunächst in
Angriff, so daß entweder eine Kugel den ganzen Druck erhält oder aber zwei Kugeln
beansprucht werden. Die höchsten Kräfte, welche bei jeder einzelnen Kugel zu übertragen
sind, können nunmehr genau bestimmt werden und ist die Abmessung der Rollkörper infolgedessen nicht von Wahrscheinlichkeitsberechnungen abhängig, die durch Ungenauig-
keiten in der Ausführung noch dazu wertlos werden.
Die zulässige Beanspruchung und Lebensdauer einer gehärteten Kugel hängt nicht allein
von der Belastung, sondern hauptsächlich von
der Geschwindigkeit, der Dauer des Druckes und den Pausen zwischen den einzelnen Belastungen
ab.
Die Dauer des Eingriffs und der Höchstbelastung jeder einzelnen Kugel ist äußerst
gering. Die Zeit zur Abkühlung bei etwaiger Erwärmung ist dagegen unverhältnismäßig groß,
so daß Lager vorliegender Bauart nicht nur den Vorzug genau bestimmbarer Kugelbeanspruchung,
sondern auch Anspruch auf größte Haltbarkeit haben.
Auf den Zeichnungen Fig. ι bis 8 sind die Lager in der Mitte geschnitten dargestellt; die
strichpunktierten Kugeln oder Rollen liegen vor und die punktierten Kugeln hinter dem
Schnitt.
Ist die Welle d stark genug, können die drei nebeneinander liegenden Kugelreihen theoretisch
als in einer Ebene liegend betrachtet werden.
Als besonderer Vorteil dieser Bauart gilt die Unempfindlichkeit des Lagers gegen nicht allzu
große Ungenauigkeiten in der Ausführung.
Liegt nur die Kugel oder Rolle c1 an, ist gleitende Reibung nicht vorhanden. Geringfügige gleitende Reibung tritt erst auf, wenn z. B. die Kugel c1 in Eingriff kommt. Die größte gleitende Reibung zwischen Kugel und Kugelring entsteht erst dann, wenn die Kugeln c1 und c2 gleichen Abstand von der senkrechten Achse des Lagers haben. Da diese Abstände äußerst gering sind, ist auch der vom fraglichen Ring aufzunehmende Druck gering. Die dadurch verursachte Reibung hat auf den Nutzeffekt des Lagers nur unmerklichen Einfluß.
Liegt nur die Kugel oder Rolle c1 an, ist gleitende Reibung nicht vorhanden. Geringfügige gleitende Reibung tritt erst auf, wenn z. B. die Kugel c1 in Eingriff kommt. Die größte gleitende Reibung zwischen Kugel und Kugelring entsteht erst dann, wenn die Kugeln c1 und c2 gleichen Abstand von der senkrechten Achse des Lagers haben. Da diese Abstände äußerst gering sind, ist auch der vom fraglichen Ring aufzunehmende Druck gering. Die dadurch verursachte Reibung hat auf den Nutzeffekt des Lagers nur unmerklichen Einfluß.
Der Nutzeffekt dieser Lager ist also bedeutend höher als der anderer Bauarten. Mit
der Anzahl der gegeneinander versetzten Kugelreihen steigt der Nutzeffekt.
In Fig. ι und 2 ist ein Kugellager dargestellt. Zapfen d beansprucht das Lager in
Richtung des Pfeiles. In dem Lagerkörper a ist eine gehärtete Platte e eingelegt. Die Kugeln
c, cl, c2 und c3 usf. sind in dem Ringe b
geführt.
Zur Vereinfachung des Zusammenbaues ist der Kugelring b an der Innen- und Außenseite
der Kugellöcher etwas verjüngt, so daß die Kugeln nicht herausfallen können.
Fig. 3 und 4 stellen ein Rollenlager, sonst wie vorstehend, dar. Auf der Zeichnung sind
in diesem Falle die Verjüngungen der einzelnen Walzenlöcher zum Schütze gegen das
Herausfallen der Walzen nicht gezeichnet.
Nach Fig. 5 und 6 dreht sich ein Lager a um die feste Achse d. Die Achse d erhält
eine solche Form, daß in der gezeichneten Stellung nur eine Kugel zum Anliegen kommt.
Rückt der Kugelring b etwas weiter vor, kommen zwei Kugeln zum Anliegen. Das
Lager drückt auf den Zapfen d in Richtung des Pfeiles.
In Fig. 7 und 8 ist unter sonst gleichen Bedingungen ein Rollenlager dargestellt.
Claims (3)
1. Kugel- oder Rollenlager, deren Kugeln oder Rollen entweder aneinander
laufen oder durch Zwischenstücke voneinander getrennt sind, und bei denen eine
oder mehr Reihen Kugeln oder Walzen nebeneinander laufen, die in der Achsenrichtung
entweder gegeneinander versetzt sind oder einander decken, dadurch gekennzeichnet,
daß nur eine oder zwei Kugeln oder Rollen in ein und derselben Reihe zur Anlage kommen.
2. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
obere Hälfte des Lagers (a) nicht rund, sondern so ausgebildet ist, daß gleichzeitig
nicht mehr als zwei Kugeln oder Rollen in ein und derselben Reihe an der oberen Lagerhälfte zur Anlage kommen.
3. Kugel- oder Rollenlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
feste Welle (d) in der Druckrichtung so ausgebildet ist, daß nicht mehr als eine
oder zwei Kugeln oder Rollen in ein und derselben Reihe in Eingriff kommen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen;
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139940C true DE139940C (de) |
Family
ID=407651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139940D Active DE139940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139940C (de) |
-
0
- DE DENDAT139940D patent/DE139940C/de active Active
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