DE514110C - Operationsspekulum - Google Patents

Operationsspekulum

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DE514110C
DE514110C DEK111649D DEK0111649D DE514110C DE 514110 C DE514110 C DE 514110C DE K111649 D DEK111649 D DE K111649D DE K0111649 D DEK0111649 D DE K0111649D DE 514110 C DE514110 C DE 514110C
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speculum
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surgical
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/32Devices for opening or enlarging the visual field, e.g. of a tube of the body

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Description

  • Operationsspekulum Bei der Revision der Cervix und bei Versorgung und Naht von tiefergehenden; besonders seitlichen Muttermundverletzungen besteht die Hauptschwierigkeit in dem Einstellen dieser Verletzungen und der Möglichkeit einer exakten Naht.
  • Die Schwierigkeiten steigern sich bei Fällen, bei welchen eine größere Episiotomie angelegt wurde und damit das hintere Blatt oder Spreizprgan des Spekulums seines festen Haltes verlustig wird, so daß ohne entsprechende Assistenz ein Abgleiten des hinteren Blattes nur schwer vermieden werden konnte.
  • Da dem Geburtshelfer, der in der Praxis auf sich selbst angewiesen ist, in der Regel keine Assistenz zur Verfügung steht, so war es wünschenswert, für diese Zwecke ein Spekulum zu konstruieren, welches den Assistenten erspart und dabei doch eine übersichtliche Einstellung des Operationsfeldes gewährleistet, bei vollständiger Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen Größenverhältnisse der Scheide und des Dammes, wobei allen Anforderungen an die Asepsis in dem Wundgebiete Rechnung getragen wird.
  • Es sind zwar Operationsspekula bekannt, die aus zwei unabhängig voneinander einstellbaren Spreizorganen bestehen, die eine scharfe Bogenkrümmung aufweisen, jedoch haben diese Apparate keinen festen Halt und können durch Herausfallen die Asepsis gefährden. Außerdem ist die Verwendung dieser Apparate schmerzhaft, und es können die Scheidenwände nicht für sich allein gedehnt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß die verschwenkbaren Spreizorgane desselben nah e - ihren freien Enden abnehmbare muschelartige Erweiterungsansätze besitzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Operationsspekulums dargestellt, und zwar in der Abb..i in Stirnansicht, wobei die rechte Hälfte des Gehäuses abgedeckt ist, in Abb. 2 in Seitenansicht. Abb. 3 ist ein Längsschnitt,4-B mach Abb. 2.
  • Das neue Operationsspekulum besteht aus zwei rinnenförmigen Spreizorganen i, welche um Schraubenzäpfen 2, die sich in einem abgeschlossenen Gehäuse 3 befinden" verschwenkbar gelagert sind. Die Lagerenden q. der Rinnenhälften i besitzen unten ein Zahnsegment 5, in welches eine seitwärts, angebrachte Schraube 7 mit einer Schnecke 6 .eingreift, so daß durch Drehung der Schraube 7 die betreffende Rinnenhälfte i verschwenkt werden kann, und zwar so, daß sich jede Rinnenhälfte i unabhängig für sich nach der Seite bewegen läßt. Behufs festeren Haltes in der Scheide sind die Rinnenhälften i bogenförmig stark gekrümmt (Abb. z). Zur Entfaltung des hinteren Scheidengewölbesbesitzen dieselben an den freien. Enden abnehmbare muschelartige Erweiterungsansätze 8; die mittels Zapfen g in einem Längsschlitz io an den Rinnenhälften z. verschiebbar gehalten werden.
  • Durch die bekannte Seitwärtsbewegüng der beiden Binnenhälften. paßt sich das neue Opierationsspekulum an die jeweiligen Größenverhältnisse der Scheide an, und gleichzeitig wird eine gute Übersicht. des Operationsfeldes erreicht; da dabei durch die- erwähnten Erweiterungsansätze nach der Erfindung eine entsprechende Entfaltung des seitlichen Scheidengewölbes einhergeht, so daß dem Operateur die Verletzungen in demselben nicht entgehen können.
  • Zu erwähnen ist noch; daß das Operätiönsspekulum so konstruiert ist, daß es z. B. auf normalem Scherbakgriff befestigt werden kann und somit durch den gewöhnlichen Gewichtszug ohne Assistenz in seiner Lage gehalten wird. Bei tieferen Episiotomien empfiehlt es sich, dieselben mit einem Longuetbenstreifen zu tamponieren und erst darüber das Spekulum zu Cervixrevisionen einzuführen. Ein Weiterreißen der Episiotömien beim Aüscinanderschrauben des Spekulums ist nicht zu befürchten, da die Drehung der Schrauben die beiden Spreizorgane z nur schrittweise auseinandergehen läßt. Ein Hervortreten der Scheidenschleimhaut zwischen beiden auseinandergeschraubten Spreizorganen i ist infolge der Anspannung des Scheidengewölbes nach der Seite hin nicht möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Operationsspekulüm; bestehend aus zwei unabhängig voneinander .einstellbaren rinnenförmigen Spreizorganen mit starker Bogenkrümmung, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren Spreizorgane (i) desselben nahe ihrer freien Enden abnehmbare muschelartige Erweiterungsansätze (8) besitzen.
  2. 2. Operätionsspekulum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Ansätze (8) mittels Zapfen (9) in Längsschlitzen (io) der Spreizorgane (i) verschiebbar sind.
DEK111649D 1928-07-19 1928-10-19 Operationsspekulum Expired DE514110C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS514110X 1928-07-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE514110C true DE514110C (de) 1930-12-08

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ID=5453294

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK111649D Expired DE514110C (de) 1928-07-19 1928-10-19 Operationsspekulum

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