DE51364C - Sicherung für Fafsverschlüsse - Google Patents

Sicherung für Fafsverschlüsse

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DE51364C
DE51364C DENDAT51364D DE51364DA DE51364C DE 51364 C DE51364 C DE 51364C DE NDAT51364 D DENDAT51364 D DE NDAT51364D DE 51364D A DE51364D A DE 51364DA DE 51364 C DE51364 C DE 51364C
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Germany
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locking pin
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Application number
DENDAT51364D
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A. SCHROFF, Kgl. Ober-Kontrol-Assistent in Görlitz, Kroelstr. 26
Publication of DE51364C publication Critical patent/DE51364C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim. Versandt von Fässern mit Flüssigkeiten aller Art werden von Fabrikanten und Behörden verschiedenartige Merkmale zur Controle wegen unversehrter Ablieferung angewendet, wie z. B. das Aufkleben von Marken auf die Spunde und ähnliches mehr,. welches sich umgehen läfst; die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt, eine unfehlbare Controle über die Fafsspunde und Zapfen ausüben zu können, indem man bei Anwendung derselben bei Ablieferung sofort erkennt, ob ein Versuch gemacht wurde, das Fafs zu öffnen oder nicht.
Es ist. auf der Zeichnung:
Fig. ι die Ansicht eines Controlverschlusses für Fafsspunde, Fig. 2 der Grundrifs desselben, Fig. 3 die Seitenansicht des Stahlbandes, Fig. 4 die Seitenansicht eines Controlverschlusses für Zapflochspunde, Fig. 5 die Vorderansicht desselben, Fig. 6 der Längsschnitt einer Modification von Fig. 4, Fig. 7 die Vorderansicht desselben, Fig. 8 die Ansicht des Stahlbandes in Fig. 6 vor dem Einbringen.
Der Controlverschlufs eines Fafsspundes, Fig. ι, 2 und 3 besteht aus einem eigenthümlich gebogenen Stahlband A, welches auf beiden Seiten nach aufsen stehende Zacken B hat, Fig. ι und 3, und unten derartig gebogen ist, dafs die scharfen Biegungen C mit anschliefsenden Rundungen und in der Mitte die zusammengelegte Stelle D gebildet wird. Beim Einbringen des Stahlbandes A kann man den Untertheil desselben etwas . zusammenbiegen, in das Spundloch stecken und wieder gerade biegen, so däfs die scharfen glasharten Biegungen C seitlich an das Spundloch zu sitzen kommen; der eingetriebene Spund E prefst die Zacken B beiderseitig in die Fafsdaube hinein, und die beiden Enden des Stahlbandes A werden aufsen umgebogen, so dafs die Oesen derselben über einander liegen und eine Schnur durchgeschlungen werden kann, deren Enden mit einer Bleiplombe gesichert werden.
Sobald der Versuch gemacht wird, das Band A bei Seite zu schieben oder dergleichen, wird eine glasharte Biegung C abbrechen und dadurch constatirt, dafs eine Oeffnung des Spundes beabsichtigt war, oder wenn man den Spund wirklich etwas gehoben hatte, so war schon ein Bruch eingetreten, und kann somit die Verletzung constatirt werden.
Der Zapflochspund, Fig. 4 und 5, besteht aus zwei runden Holzkörpern F und G; der Verschlufszapfen -F hat eine Ausbohrung H und einen an der Innenseite scharfkantigen Haken J; der andere Verdeckungszapfen· G hat einen Zapfen K, welcher in die Ausbohrung H des Zapfens F pafst, und eine Ausbohrung für den Haken J, sodann zwei kleine Löcher, durch welche ein Draht oder eine Schnur durchgesteckt, in den Haken / eingehängt und aufsen durch eine unmittelbar an den Haken gelegte Bleiplombe gesichert wird. Man kann dadurch an den Verschlufszapfen F von aufsen nicht gelangen, ohne den Draht oder die Schnur zu verletzen, welches ' sofort zu erkennen ist.
Die Modification, Fig. 6, 7 und 8, hat einen Verschlufszapfen L mit einer Bohrung M, welche innen eine scharfkantige Erweiterung N hat; in diese Bohrung M wird das besonders
gebogene Stahlband O, Fig. 8, hineingeschoben, mit einem Stempel die gebogene untere Bandfläche P gerade gedrückt, so dafs die ä'ufseren Ansätze in die Erweiterung N eintreten, Fig. 6, der andere Deckzapfen Q pafst mit seinem Zapfen in die Bohrung M und hat zwei rechteckige Oeffhungen für die beiden Arme des Stahlbandes O, welche, aufsen umgebogen, mit einer in Oesen durchschlungenen Schnur und einer Bleiplombe gesichert werden, so dafs man nicht ohne Verletzung eines Theiles an den Verschlufszapfen L gelangen kann und dieser gewissermafsen gesichert ist.

Claims (2)

  1. Patent-A NSPrüche:
    i. Ein aus einem Verschlufszapfen F und einem Verdeckungszapfen G bestehender Zapflochspund (Fig. 4 und 5), bei welchem der Zapfen K des Deckzapfens G in die Bohrung H des Verschlufszapfens F hineingeht, an dessen scharfkantigem Haken / eine durch den Deckzapfen G gehende Schnur (oder Draht) angehängt und. aufsen mit einer Bleiplombe gesichert ist, zum Zwecke, nicht ohne Verletzung der Theile an den Verschlufszapfen F gelangen' zu können.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Zapflochverschlufs die Aenderung, bestehend entweder in der Anordnung einer Erweite-, rung N der Bohrung M des Verschlufszapfens L (Fig. 6, 7 und 8), in Combination mit dem in die Erweiterung N eingreifenden Stahlbande O, welches durch zwei schmale Oeffnungen des Deckzapfens Q hindurchgeht und aufsen, über einander gelegt, durch eine Schnur mit ■ Bleiplombe gesichert wird, oder unter Fortlassung des Verschlufszapfens L die Anordnung des Stahlbandes A direct in der Spundlochdaube (Fig. 1 und 3).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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