DE513480C - Vorrichtung zum Erleichtern des Treppensteigens - Google Patents

Vorrichtung zum Erleichtern des Treppensteigens

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DE513480C
DE513480C DEM101289D DEM0101289D DE513480C DE 513480 C DE513480 C DE 513480C DE M101289 D DEM101289 D DE M101289D DE M0101289 D DEM0101289 D DE M0101289D DE 513480 C DE513480 C DE 513480C
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rope
climbing stairs
stairs
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Expired
Application number
DEM101289D
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English (en)
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COMTE DE MORIANA MARQUIS DE CA
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COMTE DE MORIANA MARQUIS DE CA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Erleichtern des Treppensteigens Die Erfindung betrifft eine Torrichtung zum Erleichtern des Treppensteigens und besteht darin, daß ein im Treppenhaus angebrachtes, über eine Rolle laufendes und .an einem Ende mit einem Handgriff versehenes Seil am anderen Ende mit einem Gewicht versehen wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, mit Handgriffen versehene Seile zur Erleichterung des Treppensteigens zu benutzen. Der Antrieb des Seiles erfolgte hierbei durch einen Motor, der so eingerichtet war, daß das Seil nicht mehr mitgenommen wurde, wenn die darauf ausgeübte Kraft zu groß wurde.
  • Diesem Antrieb haften jedoch eine große Reihe von Nachteilen an.
  • Die Aufstellung eines Motors ist teuer und umständlich. Der zum Betrieb erforderliche Strom belastet die Betriebskosten der Anlage. Ist der Motor :in Reparatur, so ist die Anlage außer Betrieb. Wenn der Motor in einer Richtung umläuft, muß er zunächst ausgeschaltet werden, bevor er ;in anderer Richtung umlaufen kann. Schließlich hat der Umstand, däß die Bewegung,des durch einen Motor angetriebenen Seiles maschinell erfolgt, wiederum zur Folge, daß das Seil den jeweiligen Bedürfnissen des Benutzers nicht angepaßt werden kann, weil ein maschineller Antrieb nicht genügend elastisch ist. Um diese Nachteile zu beheben, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Seil über eine im Treppenhaus angeordnete Rolle laufen zu lassen und an Stelle des maschinellen Antriebs ein Gegengewicht vorzusehen.
  • Das Seil wird an dem anderen Ende mit einem Griff versehen, der im Ruhezustand ein einen Haken eingehängt werden kann.
  • Befindet sich nun das Seil beispielsweise im Erdgeschoß, :d. h. ist der Handgriff in einen Haken im Erdgeschoß eingehängt, so wird der Handgriff, wenn eine Person die Treppen steigen will, ausgehakt und von der Person ergriffen. Das Gegengewicht, das niedersinken und das Seil hochziehen wird, hat,daher das Bestreben, !das Treppensteigen zu erleichtern, da ein Teil rdes Gewichtes der betreffenden Person durch das Gewicht ausgeglichen wird.
  • Wenn der Benutzer dann in irgendeinem Stockwerk angelangt ist, wird das Seil in einem auf diesem Stockwerk befindlichen Haken befestigt.
  • Will er schließlich die Treppen hinuntersteigen, löst erden Handgriff aus dem Haken und ergreift ihn; in diesem Augenblick hat das Seil das Bestreben, sich nach oben zu bewegen. Da der Benutzer aber die Treppen heruntersteigen will, findet er einen gewissen Widerstand. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Kinder und alte oder schwächliche Personen Treppen hinuntersteigen wollen, da sie selbst bei Fehltritten nicht stürzen können, weil sie durch .das Gegengewicht gehalten werden.
  • Es ist einleuchtend, daß diese Vorrichtung zum großen Teil die Vorteile der bereits bekannten Vorrichtungen zum Erleichtern des Treppensteigens besitzt, daß sie aber deren Nachteile bewußt vermeidet.
  • Der Betrieb ist zunächst sehr elastisch, weil die Vorrichtung den bei oder Verschiedenheit der Personen auch verschieden hoch auftretenden Beanspruchungen jederzeit leicht folgen kann. Die Anlagekosten und die Betriebskosten sind verschwindend gering. Die Vorrichtung ist dauernd betriebsfähig, weil irgendwelche Organe, die zum Stillstand führen könnten, nicht vorhanden sind. Schließlich kann die Vorrichtung ohne besondere Schaltung jederzeit sowohl zum Hinaufsteigen als auch zum Hinuntersteigen der Treppen benutzt werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abb. i bis :1. dargestellt, während die Gesamtanordnung aus der Abb. 5 hervorgeht.
  • In Abb. i bedeuten i das Seil, z die Seilrolle, 3 den Handgriff, der im Ruhezustand eingehakt ist und bei Benutzung .der Vorrichtung von der betreffenden Person ergriffen wird, und q. das Gegengewicht. An Stelle -einer Rolle können auch mehrere Rollen vorgesehen sein, welche im Treppenhaus oder -an irgendeiner geeigneten Stelle angeordnet werden können.
  • Wie Abb. .4 zeigt, kann der vom Gewicht q. zurückgelegte Weg in weiten Grenzen verändert werden. In diesen Fällen ist es allerdings erforderlich, die Gewichtsmasse entsprechend zu erhöhen, wenn mehrere Gewichte beispielsweise nach Ab.b. q. dieselbe Wirkung wie ein Gewicht nach Abb. i ausüben sollen.
  • Im Ruhezustand kann das Gewicht durch Haken, die auf jedem Stockwerk vorgesehen sind und in die der Handgriff 3 eingehängt wirrt, festgehalten werden.
  • Es ist aber auch leicht möglich, die Anordnung so auszubilden, daß das Gewicht in diesem Falle selbsttätig festgehalten wird, beispielsweise durch eine Vorrichtung, wie sie in den Albb. 2 und 3 dargestellt ist. Wie diese Abbildungen zeigen, wind die Rollenachse durch eine federnde Lagerung 5, 5a getragen. Sofern die Vorrichtung in Betrieb ist, werden die Federn 5" zusammengedrückt, so daß die Rolle 2 von den Bremsbacken :2e fortbewegt und freigegeben wird. Wenn dagegen kein Zug auf den Handgriff 3 und das Seil i ausgeübt wird, drücken die Federn die Rolle gegen die Bremsbacken 2e, so daß sie zum Stillstand kommt. An Stelle der Bremszacken könnte auch eine andere Breinsvorr ichtung vorgesehen werden, beispielsweise eine Sperrklinke, die je nach Bedarf automatisch mit an der Rolle angebrachten Zähnen in Eingriff gebracht werden könnte. Ebensogut könnten auch Windflügel an der Rolle oder eine Flüssigkeitsbremse vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Erleichterndes Treppensteigens, bei der ein über eine Scheibe laufendes Seil zur Verwendung kommt, das im Treppenhaus angeordnet ist und das an,dem einen Ende mit einem Handgriff o. dgl. versehen ist, den,der Benutzer ergreift, während an dem anderen Ende eine Zugvorrichtung angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung aus einem Geseicht besteht.
DEM101289D 1926-09-17 1927-09-17 Vorrichtung zum Erleichtern des Treppensteigens Expired DE513480C (de)

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