DE512671C - Tellerbrecher mit waagerechter Welle - Google Patents
Tellerbrecher mit waagerechter WelleInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/02—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
- B02C7/06—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with horizontal axis
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tellerbrecher mit waagerechter Welle zum Zerkleinern von
Erz, Stein u. dgl. und besteht im wesentlichen aus zwei in derselben Drehrichtung
umlaufenden und sich axial hin und her schiebenden Brechplatten, von denen die eine am
Ende einer Hohlwelle und die andere am entsprechenden Ende einer in der Hohlwelle
gelagerten Welle angeordnet ist, wobei die Wellen durch ein oder mehrere exzentrisch
an ihren Enden gelagerte, das Verschieben der Wellen erzeugende Druckglieder verbunden
sind.
Bei den bisher bekannten, so gebauten Maschinen ist die Vorrichtung zur Erzeugung
der Axialverschiebung der Brechplatten an einem Ende an der inneren (in der Hohlwelle
gelagerten) Welle und am anderen Ende an einer zweiten, zum Antrieb dienenden
Welle abgestützt. Diese ist in einem besonderen Lager gelagert. Diese Bauart hat
folgende Nachteile: Die Radialkomponente der Druckkraft, welche die zur Axialverschiebung
dienende Vorrichtung ausübt, wird an einem Ende auf die Antriebswelle und damit auf das entsprechende Lager und am
anderen Ende auf die innere Welle, die Hohlwelle, und von hier auf das die Hohlwelle
tragende Lager übertragen. Die Radialkomponenten der Druckkraft ergeben also eine
zusätzliche Belastung der Lager. Da nun die Größe der Radialkomponenten bei jeder
Umdrehung zwischen ο und einem Größtwerte schwankt und die Umlaufzahl derartiger
Zerkleinerungsmaschinen etwa 300 bis 500 Umdrehungen je Minute beträgt, so erzeugen
diese Radialkomponenten starke Erschütterungen der ganzen Maschine und eine starke Beanspruchung der Lager, die nicht
nur eine sehr große Abnutzung, sondern auch ein Heißlaufen verursachen. Infolge der starken
Abnutzung haben die Lager sehr bald ein beträchtliches Spiel, wodurch die zerstörenden
Erschütterungen in stark erhöhtem Maße zur Wirkung kommen. Aus diesem Grunde haben sich diese Bauarten in der
Praxis als ungeeignet erwiesen.
Dieser Nachteil wird nun gemäß Erfindung dadurch vermieden, daß die Vorrichtung
zur Erzeugung der Axialverschiebung vollständig in das Innere der Hohlwelle eingebaut
wird, so daß das oder die die Axialverschiebung der Brechplatten erzeugenden Druckglieder mittelbar oder unmittelbar nur
gegen Wandungen der Hohlwelle abgestützt sind. Man erreicht dadurch, daß die Radialkomponenten
der von der Vorrichtung ausgeübten Druckkraft von der Hohlwelle aufgenommen werden und daher nicht die die
Hohlwelle tragenden Lager zusätzlich belasten können. Erst durch diese Bauart erhält
man einen praktisch brauchbaren Brecher.
Vorteilhaft ist die durchschnittliche Entfernung der Brechplatten voneinander der
Stückgröße des Mahlgutes (entsprechend durch axiales Verschieben eines oder mehrerer die
Brechbewegung erzeugender Druckglieder veränderlich. Dadurch hat man die Möglichkeit,
das Mahlgut auf jede gewünschte Stückgröße zu zerkleinern und sowohl groß- als auch kleinstückiges Mahlgut zu verarbeiten.
ίο Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch die ganze Maschine,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Antrieb für die hin und her gehende Bewegung,
jedoch in einer zu Abb. 1 um 900 versetzten Lage,
Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Maschine zwischen den beiden Brechplatten,
Abb. 4 und 5 den Bewegungsverlauf des Antriebs für die hin und her gehende Bewegung,
Abb. 6 in größerem Maßstab einen Längsschnitt durch die Brechplatten.
Es bezeichnet 1 einen äußeren Zylinder, der am einen Ende mit einem tellerförmigen
Flansch 2 und am andern Ende mit einem erweiterten Teil 3 versehen ist, der ebenfalls
zylinderförmig und mit dem Zylinder gleichachsig ist. Der Zylinder ι ist in Lagern 5
und 6 drehbar gelagert, die in einem auf eine Unterlage aufzustellenden Maschinengestell
7 angebracht sind. Der mit dem Zylinder ι verbundene bzw. mit diesem meinem
Stück ausgeführte Flansch 2 ist mit Schrauben 8 und Abstandstücken 9 mit einer ringförmigen
Platte 10 verbunden, welche in der Mitte die eine Brechplatte 11 trägt. Zwischen
der Brechplatte 11 und der ringförmigen Platte 10 ist vorzugsweise eine Zwischenlage
aus Zink oder einem anderen Metall gegossen, um ein gutes Anliegen zu erhalten,
und die Brechplatte ist mittels eines mit Mutter 13 versehenen Befestigungsringes 12 und
eines mit ihr zusammenwirkenden Bajonettverschlusses an die Platte 10 festgespannt.
Im äußeren Zylinder 1 ist ein innerer Zylinder 14 angeordnet, in dessen der Brechplatte
11 zugewendeten Ende ein mit Zapfen versehenes scheibenförmiges Endstück 1S eingepaßt
ist, das zum Tragen der anderen Brechplatte 16 bestimmt ist, und zwar ebenfalls
unter Zwischenschaltung eines verhältnismäßig weichen und leicht schmelzbaren
Metalls. Dieser Teil des Brechers ist in Abb. 6 deutlicher dargestellt. Die Brechplatte
16 ist mit Hilfe einer Scheibe 17 und einer Schraube 18 an ihrem Platz gehalten.
Um das Endstück 15 mit der Brechplatte 16
am inneren Zylinder 14 sicher festzuhalten, sind ein mit einem geteilten Ring 19, 20 versehener
und im Zylinder 14 eingeschobener Boden2i sowie Schrauben 22, 23 verwendet.
Der Boden 21 ist im Zylinder gut eingepaßt,
und der geteilte Ring 19, 20 ist mit seinen
Kanten in eine im Zylinder vorgesehene Ringnut eingeschoben, während die Schrauben 22,
23 durch Löcher im Endstück^ frei hindurchgeführt und in mit Gewinden versehene
Löcher im Boden 21 eingesehraubt sind. Der Boden 21 und die Ringteile 19, 20 sind nach
Einführung der letzteren in die Ringnut mit (nicht gezeichneten) Schrauben miteinander
verbunden. Der Boden 21 dient auch noch als Stützplatte beim Herausnehmen des End-Stückes
15, wenn beispielsweise eine neue Brechplatte 16 eingesetzt werden soll. Zu diesem
Zweck werden zunächst die Schraube 18, die Scheibe 17 und die Schrauben 22, 23 entfernt,
woraufhin eine lange Hilfsschraube in das Gewinde für die Schraube 18 so weit eingeschraubt
wird, bis sie den Boden 21 berührt. Bei weiterer Drehung dieser Hilfsschra.ube
wird das Endstück 1S offenbar herausgedrückt und kann entfernt werden.
Schließlich schraubt man die Schrauben 22, 23 vorübergehend in ihre Löcher, um das
Innere der Maschine staubdicht abzuschließen. Der innere Zylinder 14 ist an seinem der
Brechplatte 16 entgegengesetzten Ende mit einem Boden 24 versehen, an dessen Außenseite
eine zur Zylinderachse außerachsig angeordnete Schale 25 angebracht ist, die ein
Stützlager für eine an beiden Enden' mit sphärischen Flächen versehene Druckstange
26 bildet. Das andere Ende dieser Stange ruht in einer der Schale 25 ähnlichen Schale
27, die an einem Stehlagerstück 28 angebracht ist, das mit einem axial gerichteten
zylindrischen oder kegelförmigen Zapfen 29 versehen ist. Dieser Zapfen ist außerachsig
zur Maschinenachse bzw. zur gemeinsamen Achse der Zylinder 1 und 14 in einem Wellenstumpf
30 gelagert, der mit Hilfe eines Gestänges 31, 32 an einer Drehung verhindert
ist und gegen das Lager stück 28 von einer Feder 33 gedrückt gehalten wird, welche
mit dem einen Ende am Maschinengestell 7 verankert und mit dem anderen Ende mittels
eines Bolzens 24 an der Stange 31 befestigt ist. Um den Wellenstumpf 30 ist ein mit
Lagermetall 35 gefüttertes Schlußstück 36 drehbar gelagert, das den erweiterten Teil· 3
des Zylinders ι abschließt. Der Teil 3 und das Schlußstück 36 sind mit Gewinde versehen,
damit das Schlußstück durch Drehen um seine Achse in axialer Richtung verschoben
werden kann. Diese Verschiebung des Schlußstückes dient zur Einstellung des
Abstandes zwischen den Brechplatten, und nach vorgenommener Einstellung kann das
Schlußstück mittels einer Sperrmutter und
durch diese hindurchgeführten Schrauben 37, 38 verriegelt werden.
Um für jede Vorwärtsbewegung, d. h. nach der Brechplatte 11 hin gerichtete Bewegung
des Zylinders 14 und der damit verbundenen Brechplatte 16, eine entsprechende Rückwärtsbewegung
zu erhalten, sind Spiralfedern 39, 40 vorgesehen, die zwischen zwei durch Bolzen
43, 44 miteinander verbundenen Scheiben 41, 42 mit einer für Überwindung des der
Bewegung entgegengesetzten Widerstandes geeigneten Spannung eingesetzt sind (s. Abb. 2).
Die Federn 39, 40 bilden somit zusammen mit den Scheiben 41, 42 und den Bolzen
43, 44 ein als besondere Einheit ausgeführtes federndes System, das in seiner Gesamtheit
eingebaut und herausgenommen werden kann. Die Scheibe 42 ruht auf der Innenseite
des Bodens 24, und die Scheibe 41 ist in den Zylinder 14 lose eingeführt. Mittels
zweier Bolzen 45, 46 und einem lose eingelegten, gegen einen Ansatz im Zylinder 1 sich
stützenden Ring 47 ist das eben erwähnte Federsystem mit dem Außenzylinder 1 verbunden,
und da es sich gegen den Boden 24 des inneren Zylinders 14 stützt, ist es den Federn
39, 40 ermöglicht, die Rückwärtsbewegung des inneren Zylinders 14 zu verursachen.
Die Federn 39, 40 sind so bemessen und eingespannt, daß sie den Zylinder 14 vollkommen
sicher in seine äußerste, zurückgezogene Lage zurückzuführen vermögen, jedoch derart, daß sie entsprechend dem größtmöglichen
Verschleiß beider Brechplatten noch weiter zusammengedrückt werden können. Der Verschleiß wird durch Einschrauben des
Verschlußstückes 36 ausgeglichen.
Alle beweglichen Teile im Innern der Maschine werden durch Einfüllen eines Schmiermittels
durch das im Außenzylinder 1 mit einem Stöpsel 48 verschlossene Schmieiioch
geschmiert. Die Menge des Schmiermittels wird so abgepaßt, daß es infolge der Schleuderkraft
bis innerhalb die innere Mantelfläche des Zylinders 14 eintritt. Der Zylinder ist in
Abständen mit Schmierlöchern versehen, durch die das Schmiermittel in den Raum zwischen den beiden Zylindern 1 und 14 und
zu den zwischen diesen angebrachten Führungshülsen 49, 50 geschleudert wird. Fuldas
Schmieren der Gleitflächen zwischen der Welle 30 und dem Schlußstück 36 und zwischen
diesem und dem Lagerstück 28 sowie des Zapfens 29 wird mit Hilfe der selbsttätigen
Schmiervorrichtung 51, 52 Sorge getragen.
Die Maschine wird vorzugsweise mittels Riemen angetrieben, der um die als Schwungrad
ausgebildete Riemenscheibe 53 gelegt ist, die ungefähr in der Mitte des Zylinders 1 mittels
Nut und 'Feder an diesem befestigt ist.
An der Drehung des Außenzylinders 1 und aller mit diesem verbundenen Teile nehmen
auch der Innenzylinder 14, das Endstück 15
mit der Brechplatte 16, das Lagerstück 28, die Druckstange 26 und die Schalen 25, 27
teil, und zwar mit etwa der gleichen Umlaufgeschwindigkeit infolge der Reibung, die zwischen
den Anliegeflächen der verschiedenen Teile herrscht. Während des Betriebes unterstützt
auch noch die zwischen den Brechplatten und dem Gut auftretende Reibung das Mitfolgen des Innenzylinders und seiner Teile
mit dem Außenzylinder mit in der Hauptsache gleichen Geschwindigkeit. Da nun das
Lagerstück 28 in obenerwähnter Weise mit seinem Zapfen 29 sich um eine Achse dreht,
die zur Maschinenachse bzw. der Achse der Zylinder 1 und 14 radial verschoben ist,
und da ferner die Schale 25 für das innere Ende der Druckstange 26 ebenfalls außerachsig
angeordnet ist, wird die Druckstange 26 eine pendelnde Bewegung ausführen, wie in den Abb. 4 und 5 mit gestrichelten Linien
angedeutet ist. Diese Bewegung verursacht im Verein mit dem obenerwähnten Federsystem
39 bis 44 eine axiale hin und her gehende Bewegung des Innenzylinders 14 und
der damit verbundenen Brechplatte 16, welche Bewegung ihrer Größe nach durch die Länge
der Druckstange und die Außerachsigkeit ihrer beiden Lagerungen bestimmt ist.
Durch die Schleuderkraft wird das zerkleinerte Gut vom Raum zwischen den tellerförmigen
Brechplatten 11, 16 in einen durch die
Platten 54, 55 und 56 begrenzten Raum geschleudert und fällt aus diesem durch eine
unten angeordnete Öffnung heraus. Die Platten 54, 55, 56 bilden zusammen ein geteiltes
Gehäuse 59, dessen Teile um die Zapfen 57, 58 auseinandergeschwenkt werden können.
Das Einfüllen des zu zerkleinernden Gutes erfolgt durch einen feststehenden Trichter
60, der in das Mittelloch in der Brechplatte 11 mündet.
Abb. 6 zeigt eine Abänderung der Vorrichtung zum Befestigen der Brechplatte 11 an
die Platte 10, die sich von der in Abb. 1 dargestellten
unterscheidet. Anstatt des Bajonettvenschlusses 12 und der Mutter 13 gemäß
Abb. ι werden nämlich gemäß Abb. 6 Schrauben 61 mit besonders geformten Köpfen, die
in entsprechenden Aussparungen in der Kante der Brechplatte 11 passen, verwendet und
durch Löcher in der Platte 10 hindurchgeführt, auf deren Außenseite die Schrauben
mit Muttern versehen werden. Durch Festziehen der Muttern erhält man eine feste Verbindung zwischen Platte 10 und Brechplatte
11, die leichter zu lösen und auch billiger
herzustellen ist als die in Abb. 1 dargestellte.
Es ist noch zu erwähnen, daß natürlich nichts im Wege steht, den Wellenstumpf 30
derart einzurichten, daß er mit Hilfe eines Riemenantriebs in einer den Zylinderdrehungen
entgegengesetzten Richtung gedreht werden kann, wodurch die Zerkleinerungsbewegungen vermehrt werden können. In einem
solchen Fall werden die Stangen 31, 32 und die Feder 33 überflüssig, während die Welle
30 verlängert werden muß, so daß ein Lager außerhalb der vorgeschlagenen Riemenscheibe
angeordnet werden kann.
Die die Zerkleinerungsbewegungen erzeugende Druckstange 26, das Lagerstück 28 und
die schalenförmigen Lager 2 ζ und 27 laufen
also mit ungefähr (bzw. genau) der gleichen Geschwindigkeit um wie die beiden Zylinder 1 Und 14 und die mit diesen verbundenen
Teile. Hieraus folgt, daß die
ao Druckstange 26 nur eine unbedeutende wälzende oder abrollende Bewegung, also keine
umlaufende Gleitbewegung in den Lagern 25 und 27 ausführen wird, und daß die Relativbewegung
zwischen Lagerstück 28 undSchlußstück 36 als Kreis ausgedrückt werden kann,
dessen Halbmesser dem Abstand zwischen der Achse des Zapfens 29 und derjenigen des
Außenzylinders 1 bzw. des Wellenstumpfes 30 gleich ist. Die durch den Zerkleinerungsdruck
erzeugte Reibungsarbeit wird daher infolge der eben erwähnten unbedeutenden Bewegungen verhältnismäßig gering, und
der Wirkungsgrad der Maschine somit ein guter.
Da der gesamte Antrieb für die Zerkleinerungsbewegungen im Zylinder 1 eingebaut ist,
werden alle von der Zerkleinerung herrührenden Beanspruchungen vom Zylinder aufgenommen
und nicht auf die Lager 5 und 6 überführt. Diese Lager haben somit nur die
von der Riemenspannung und dem Gewicht der umlaufenden Teile herrührenden Belastungen
aufzunehmen, weshalb sie verhältnismäßig kurz gehalten und in einfacher Weise, z. B.
mit Fett von geeigneter Festigkeit geschmiert werden können. Ein weiterer Vorteil der
neuen Bauart ist, daß keine nennenswerten Erschütterungen auf das Maschinengestell
übertragen werden, weshalb die Maschine auf eine schwache Unterlage aufgestellt und
sogar auf einem mit Rädern ausgerüsteten Untergestell angeordnet werden kann, um sie
beweglich zu machen.
Für den Fachmann dürfte es somit klar sein, daß sämtliche ähnlichen Brechern bekannter
Art anhaftenden Nachteile und Mangelhaftigkeiten
durch die Erfindung vermieden und beseitigt sind und daß die Maschine
gemäß der Erfindung Betriebssicherheit, einfache Bauart sowie im Betrieb leichte Bedienbarkeit
in sich vereinigt.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Tellerbrecher mit waagerechter Welle zum Zerkleinern von Erz, Stein u. dgl. mit zwei in gleicher Drehrichtung umlaufenden und sich axial hin und her schiebenden Brechplatten, von denen die eine am Ende einer Hohlwelle und die andere am entsprechenden Ende einer in der Hohlwelle gelagerten Welle angeordnet ist, welche Wellen durch ein oder mehrere exzentrisch an ihren Enden gelagerte, das Verschieben der Wellen bewirkende Druckglieder verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß. das oder die die Axialverschiebung der Brechplatten erzeugenden Druckglieder (26) mittelbar oder unmittelbar nur gegen Wandungen der Hohlwelle (1, 3) abgestützt sind, so daß diese die von den Druckgliedern bei der Zerkleinerung ausgeübten Axial- und Radialkräfte aufnehmen.
- 2. Brecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Ende eine Brechplatte (11) tragende Hohlwelle (i, 3) in bekannter Weise als Antriebswelle ausgebildet und daß an der Innenseite des in ebenfalls bekannter Weise am anderen Ende der Hohlwelle (1, 3) vorgesehenen Schlußstückes (36) ein Stützlager (27, 28) exzentrisch zur Achse der Hohlwelle (1, 3) angeordnet ist.
- 3. Brecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlußstück (36) in der Hohlwelle (3) z. B. durch Gewinde axial verschiebbar ist.
- 4. Brecher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützlager (27, 28) für die Druckstange (26) an einem im Schlußstück (36) zentrisch gelagerten Wellenstumpf (30) angeordnet ist, der .am Maschinenrahmen nicht drehbar abgestützt ist oder entgegen der Drehrichtung der Brechplatten (11, 16) ge-105 dreht wird.
- 5. Brecher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenstumpf (30) eine exzentrische Bohrung für einen am Stützlager (27, 28) zentrisch angeordneten Zapfen (29) hat.
- 6. Brecher nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Brechplatte (16) tragende, in der Hohlwelle verschiebbare Welle als Zylinder ausge- ng bildet ist und zur Aufnahme des die Axialverschiebung von der Druckstange auf die Brechplatte übertragenden Federsystems dient.
- 7. Brecher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Zylinder (14) angeordnete Federsystem aus meh-reren zwischen zwei zueinander verschiebbaren Scheiben (41, 42) mit Spannung gehaltenen Federn (39, 40) besteht.
- 8. Brecher nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hohlwelle (1) mit dem inneren Zylinder (14) mittels einer eine Drehbewegung hindernden, aber eine axiale Verschiebung zulassenden Vorrichtung, z. B. mittels Feder und Nut, verbunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| SE512671X | 1926-11-04 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512671C true DE512671C (de) | 1930-11-17 |
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ID=20311004
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE36345D Expired DE512671C (de) | 1926-11-04 | 1927-10-11 | Tellerbrecher mit waagerechter Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512671C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1296936B (de) * | 1966-03-23 | 1969-06-04 | Koeppern & Co Kg Maschf | Tellerbrecher |
-
1927
- 1927-10-11 DE DEE36345D patent/DE512671C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1296936B (de) * | 1966-03-23 | 1969-06-04 | Koeppern & Co Kg Maschf | Tellerbrecher |
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