DE512440C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen der Schalldose auf die Anfangsrille nach der Groesse der zu spielenden Schallplatte - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen der Schalldose auf die Anfangsrille nach der Groesse der zu spielenden Schallplatte

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DE512440C
DE512440C DEG74750D DEG0074750D DE512440C DE 512440 C DE512440 C DE 512440C DE G74750 D DEG74750 D DE G74750D DE G0074750 D DEG0074750 D DE G0074750D DE 512440 C DE512440 C DE 512440C
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DEG74750D
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    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

Es sind bereits selbsttätige Sprechmaschinen bekannt, bei denen eine Anzahl von Platten nacheinander unabhängig von der Plattengröße abgespielt werden können, indem die Schalldose selbsttätig in die richtige Anfangslage gebracht wird, ganz gleich, welche Plattengröße zuletzt gespielt wurde.
Die Erfindung betrifft eine derartige Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen der Schalldose auf die Anfangsrille der gerade zu spielenden Schallplatte in Abhängigkeit von deren Größe für Sprechmaschinen, bei denen die Schallplatten durch einen in waagerechter Ebene schwenkbaren Zubringer aus dem Magazin auf den Plattenteller befördert werden, und bei denen das Maß der Tonarmbewegung in die Anfangslage von der Stellung eines beweglichen Anschlages abhängig ist.
Erfindungsgemäß wird bei Maschinen der
ao erwähnten Art in der Bahn des waagerecht schwenkbaren Plattengreifers ein vom Tonarm und vom Schwinghebel des Tonarmes unabhängig drehbarer Doppelhebel derart angeordnet, daß er mit einem oder beiden seiner Enden beim Überführen einer Schallplatte vom Stapel auf den Plattenteller mit dem Plattenrand in Eingriff kommt und in Abhängigkeit von der Plattengröße in die eine oder andere Endlage gebracht wird. Durch dieses Verschwenken des Doppelhebels wird die entsprechende Stellung des die Anfangslage des Tonarmes bestimmenden Anschlages veranlaßt.
In der Unabhängigkeit der den Ausschlag der Schwingbewegung des Tonarmes regelnden Einrichtung vom Tonarm und der für diesen vorgesehenen Schwingvorrichtung ist ein erheblicher Fortschritt gegenüber anderen Einrichtungen zu erblicken.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar für eine Maschine, die Platten von zwei verschiedenen Größen spielen kann, etwa 254 mm und 305 mm Durchmesser, veranschaulicht. Es zeigt
Abb. ι den Grundriß einer selbsttätigen Sprechmaschine zum Abspielen zweier Plattengrößen, wobei die für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht wesentlichen Teile fortgelassen sind,
Abb. 2 und 3 Ansichten des Anschlaghebels für den Tonarm in verschiedener Stellung,
Abb. 4 die Stellung der Teile, wenn die Schalldose die Stellung bei Spielbeginn erreicht hat.
Hierin ist mit 1 die Grundplatte bezeich-
net, auf der die Teile der Maschine angeordnet sind, mit 2 der Plattenteller, der durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Elektromotor angetrieben werden kann, mit 3 der Tonarm, der sich sowohl waagerecht als auch senkrecht bewegen kann, und mit 4 die vom Tonarm getragene Schalldose. Seitlich vom Plattenteller ist der Halter 5 angeordnet, auf dem eine Anzahl von Platten 5' untergebracht sind. Diese Platten, die verschiedenen Durchmesser haben können, werden einzeln nacheinander in die Spielstellung auf den Plattenteller 2 befördert, und zwar mittes eines in waagerechter Ebene schwingenden Zubringers 7, der um eine Achse 8 zwischen der in gestrichelten Linien dargestellten Stellung über dem Plattenstapel 5. und der in ausgezogenen Linien über dem Plattenteller 2 dargestellten Stellung schwingt.
Das Schwingen des Armes 7 um seinen Drehbolzen 8 wird mittels eines Schwinghebels 9 dadurch bewirkt, daß sein Ende 9' mit einem Ansatz 10 an einem Glied n in Eingriff steht, das durch eine entsprechende Übertragung durch den Maschinenmotor hin und her bewegt wird, wenn ein entsprechende Kupplung betätigt wird, was entweder selbsttätig nach dem Abspielen einer Platte oder von Hand in irgendeinem gewünschten Augenblick erfolgen kann.
Nach dem Abspielen einer Platte'wird der Tonarm mit der Schalldose zunächst angehoben, und dann wird die abgespielte Platte von dem Plattenteller auf irgendeine an sich bekannte Weise abgenommen. Der Tonarm 3 wird dann nach außen in die in Abb. 1 in gestrichelten Linien dargestellte rechtsseitige Stellung gebracht, in der die Nadel außerhalb des Umfanges der größten der zu spielenden Platte liegt, ehe eine neue Platte vom Stapel 5 auf den Plattenteller 2 gebracht wird. Das Auswärtsschwingen des Tonarmes 3 geschieht mittels eines Hebels 12, der ♦5 sich um eine senkrechte Achse 13 drehen kann und auf seiner Unterseite mit einem nach unten vorstehenden Stift 14 ausgerüstet ist, dessen Ende in ein winkelförmiges Loch 15 im Schieber 11 eingreift. Wenn sich nun der Teil 11 nach rechts (Abb. i) bewegt, so wird der Bolzen 14 von einer Seite des Teiles 15' des Loches 15 erfaßt und der Hebel 12 im Uhrzeigersinne um seine Achse geschwungen. Diese Bewegung des Hebels 12 erfolgt aber nur so lange, als der Stift 14 innerhalb des Teiles 15' des Loches bleibt, während er unbeweglich ist, wenn er sich im Teil 15" befindet. Das äußere oder freie Ende des Hebels 12 kommt mit einem senkrechten Ansatz 16 auf einem Arm 17 in Eingriff, der fest auf dem senkrechten Teil des Tonarmes 3 befestigt ist, so daß der Ansatz 16, der Arm 17, der Tonarm 3 und die Schalldose 4 in die rechtsseitige Stellung (Abb. 1) gebracht werden, wenn sieh das Glied 11 nach rechts bewegt. Es wird nun eine neue Platte auf den Plattenteller durch den Zubringer 7 aufgelegt, und der Tonarm 3 wird dann nach innen in eine Stellung bewegt, in der sich die Nadel über der Plattenkante befindet, bevor der Tonarm gesenkt wird, um die Nadel in Eingriff mit der Schallrille zu bringen.
Diese nach innen gerichtete Bewegung des Tonarmes wird durch eine rückläufige Bewegung des Hebels 12 herbeigeführt, wenn sich der Teil 11 nach links (Abb. 1) bewegt und der Zapfen 14 wieder den Teil 1.5' des Loches 15 erreicht.
Hierfür ist der Hebel 12 auf seinem Ende mit einem Schwinghaken 18 ausgestattet, dessen Schwanzstück 19 sich unter dem Hebel 12 befindet. Beim Auswärtsschwingen des Hebels 12 kommt das Schwanzstück 19 in Eingriff mit einem aufwärts stehenden Bolzen 20, so daß der Haken 18 um seinen Drehbolzen auf dem Hebel 12 in die Stellung bewegt wird, die in Abb. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist und in der er in Eingriff mit dem Ansatz 16 kommt. Während der Rückwärtsbewegung des Hebels 12 wird der Ansatz 16 durch den Haken 18-nach innen gezogen, wodurch der Tonarm 3 und die Schalldose über den Anfangspunkt der Platte geführt werden.
Die Einwärtsbewegung des Tonarmes hört auf, wenn der Haken 18 um seinen Bolzen gedreht wird, um den Ansatz 16 freizugeben. Diese Bewegung erfolgt je nach der Größe der zu spielenden Platte bei verschiedenen Stellungen.
Die bisher beschriebenen Einrichtungen zur Tonarmsteuerung und zur Beförderung der Platten vom Stapel auf den Plattenteller sind nicht Gegenstand der Erfindung.
Die Mittel zur Bestimmung des Punktes, 10g an dem der Haken 18 verschwenkt wird, um den Ansatz 16 freizugeben, bestehen aus einem Hebel 21, der um einen Bolzen 22 der Grundplatte 1 (Abb. 2 und 3) .geschwenkt werden kann. Dieser Hebel trägt den obenerwähnten Bolzen 20. Das freie Ende des Hebels 21 wird normalerweise durch eine Feder 23 nach oben gedrückt, die zwischen dem Hebel und der Grundplatte 1 sitzt. Ein Bolzen 24, der mit einem Kopf versehen und an der Grundplatte-i befestigt ist, geht durch eine öffnung im Hebel 21 hindurch und begrenzt dessen Äufwärtsbewegung. Der Hebel 21 ist an seinem freien Ende mit einem nach oben gerichteten Schenkels ausgestattet, der bei 26 abgeschrägt ist und an seinem höchsten Teil eine Abflachung aufweist.. Auf der
Oberseite des Hebels 21 ist ein Block 28 befestigt, der einen unterschnittenen Teil 29 (Abb. 2 und 3) aufweist. Die Flächen 30 und 31 bilden Anschläge, die mit dem Schwanzteil 19 des Hakens 18 zusammenwirken, um den Haken um seinen Bolzen zu verschwenken, sobald der Ansatz 16, der Arm 17 und der Tonarm 3 um ein genügendes Stück nach innen bewegt worden sind.
Der Schwanzteil 19 des Hakens 18 greift in den Anschlag 30 bzw. 31 ein, je nachdem sich der Hebel 21 in der gehobenen oder gesenkten Lage befindet. Somit ist die Stellung des Hebels 21 bestimmend für das Maß des Einwärtsschwenkens des Tonarmes, das sich nach der Größe der Platte auf dem Plattenteller richten muß. Zur Einstellung des Hebels 21 ist ein Hebel 32 so angeordnet, daß er eine begrenzte Bewegung um seinen BoI-zen 33 auf der Grundplatte ausführen kann, wobei Anschläge 34 und 35 die Bewegung dieses Hebels begrenzen. Am Ende des Hebels 32, nahe beim Tonarm, ist eine Rolle 36 vorgesehen, die auf den Flächen 26 und 27 des nach oben gerichteten Schenkels 25 des Hebels 21 aufliegt. Wenn der Hebel 32 die in gestrichelten Linien in Abb. 1 gezeichnete Lage gegen den Anschlag 34 einnimmt, so wird der Hebel 21 durch den Eingriff der Rolle 36 mit der Fläche 27 am Ende der Abschrägung 26 nach unten gedrückt. In dieser Stellung kommt der Anschlag 30 mit dem Teil 19 des Hakens 18 zur Wirkung, so daß die Schalldose in ihrer Stellung über der Anfangsrille einer Platte von großem Durchmesser bleibt.
Wenn der Hebel 32 in der in Abb. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung sich befindet, ist die Rolle 36 unten an der Abschrägung, und der Hebel 21 ist angehoben, so daß das Schwanzstück 19 vom Anschlag 31 gefaßt ist, um den Haken 18 zu verschieben (Abb. 4). In diesem Falle befindet sich die Nadel in der Stellung über dem Anfang einer Platte kleineren Durchmessers. Um die selbsttätige Einstellung des Hebels 21 in Abhängigkeit von der Größe der auf den Plattenteller aufzulegenden und zunächst abzuspielenden Platte zu ermöglichen, idt der Hebel 32 an jedem Ende mit einem vertikalen Ansatz versehen. Diese Ansätze sind mit 37 und 38 bezeichnet. Die oberen Enden der Ansätze tragen Muttern o. dgl. 37', 38'. Befindet sich der Hebel 32 in der in gestrichelten Linien in Abb. 1 dargestellten Stellung, so wird beim Überführen der nächsten Platte vom Stapel S auf den Plattenteller 2 mittels des Zubringers 7 der Plattenrand, ganz gleich, ob es sich um Platten von 254 oder 305 mm Durchmesser handeltj gegen den Ansatz 37' stoßen und dadurch die Rolle 36 von der Abflachung 27 abstoßen, worauf die Rolle infolge ihres Eingriffs mit der nach oben gedrückten geneigten Fläche 26 bewegt wird, bis der Hebel 32 diejenige Stellung erreicht, die in Abb. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Der Hebel 21 nimmt nun die angehobene Stellung ein. Wenn es sich um eine Platte von größerem Durchmesser handelt, so wird sie während ihrer weiteren Bewegung gegen den Plattenteller hin mit dem Ansatz 38' in Berührung kommen, so daß der Hebel 32 in die mit gestrichelten Linien in Abb. 1 dargestellte Lage zurückgeführt wird, wo die Rolle 36 auf der Abflachung 27 auf ruht und der Hebel 21 nach unten gedruckt ist.
Wenn es sich indessen um eine Platte von 254 mm Durchmesser handelt, bleibt der Hebel 32 während der weiteren Bewegung der Platte gegen den Plattenteller hin unbeeinflußt. Die Rolle 36 bleibt am unteren Ende der Abschrägung 26 und der Hebel 21 in angehobener Stellung.
Es ist zu beachten, daß in beiden Fällen, sowohl bei Verwendung einer 254-mm- als auch bei einer 395-mm-Platte, der Plattenrand, wenn die Spielstellung auf dem Plattenteller erreicht ist, außer Berührung mit dem Ansatz 38' ist, nachdem sich der Hebel in die richtige Stellung eingestellt hat, so daß die Platte mit dem Plattenteller frei umläuft, ohne irgendein Geräusch zu verursachen oder Widerstand zu finden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen der Schalldose auf die Anfangsrille nach der Größe der jeweils auf dem Plattenteller befindlichen Schallplatte für Magazinsprechmaschinen mit in waagerechter Ebene schwenkbarem Plattenzubringer, bei denen das Maß der Tonarmbewegung in die Anfangslage \ron der Stellung eines beweglichen Anschlages abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn des Plattenzubringers (7) ein vom Tonarm (3) und vom Schwinghebel (12) des Tonarmes unabhängig drehbarer und die Stellung des Anschlages (21) bestimmender Doppelhebel (32) derart angeordnet ist, daß er mit einem oder beiden Enden beim Überführen einer Schallplatte vom Stapel auf den Plattenteller mit deren Rand in Eingriff kommt und dadurch je nach der Plattengröße in die eine oder andere Endlage gebracht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (32) an seinen Enden mit Ansätzen (37, 38)
versehen ist, die mit der zu überführenden Schallplatte in Eingriff kommen, bis diese auf dem Plattenteller ruht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppel hebel (32) mittels einer Rolle (36) auf einer schrägen Bahn (25) des Anschlaghebels (2.1) gleitet, so daß dieser durch das Schwenken des Doppelhebels (32) in verschiedene Stellungen gebracht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEG74750D 1927-01-18 1928-01-17 Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen der Schalldose auf die Anfangsrille nach der Groesse der zu spielenden Schallplatte Expired DE512440C (de)

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