DE511990C - Mischung fuer die aluminothermische Schweissung - Google Patents

Mischung fuer die aluminothermische Schweissung

Info

Publication number
DE511990C
DE511990C DEE39116D DEE0039116D DE511990C DE 511990 C DE511990 C DE 511990C DE E39116 D DEE39116 D DE E39116D DE E0039116 D DEE0039116 D DE E0039116D DE 511990 C DE511990 C DE 511990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
steel
aluminothermic
mixture
mass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE39116D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goldschmidt ETB GmbH
Original Assignee
Elektro Thermit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektro Thermit GmbH filed Critical Elektro Thermit GmbH
Priority to DEE39116D priority Critical patent/DE511990C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE511990C publication Critical patent/DE511990C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/34Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material comprising compounds which yield metals when heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

KLASSE 49 h
Folge hat.
thermischen
Bei aluminothermischen Schweißungen, bei denen das aluminogenetische Eisen als Schweißmittel benutzt wird, also bei dem sogenannten Zwischenguß und bei der kombinierten Schweißung, ist es wünschenswert, diesem Eisen eine dem jeweiligen Werkstück möglichst gleichartige Beschaffenheit zu geben. Insbesondere ist dieses bei Schienenschweißungen wichtig, weil ein Zwischenguß zwischen den Schienen von anderer Härte ais der der Schiene eine ungleichmäßige Abnutzung der Fahrfläche herbeiführt und das Eintreten von sogenannten Schlaglöchern zur Da das Eisen aus der alumino-Reaktion ein außerordentlich reines, sehr kohlenstoffarmes Eisen ist, hat man daher der aluminothermischen Masse allgemein sogenannte Stahl bildende Zusätze, z. B. Mangan, Silicium und Kohlenstoff in
ao Form von kohlenstoffhaltigem Ferromangan oder Ferrosilicium, beigegeben. Außerdem wird zumeist auch noch etwa 10 bis 20 °/„ Eisenschrott unter die aluminothermische Masse gemischt, um die Menge des aluminogenetischen Eisens zu vergrößern und dabei gleichzeitig die für die Praxis zu hohe Temperatur des Eisens herabzusetzen.
Bei diesem bisher üblichen Verfahren besteht der Übelstand, daß die Stahl bildenden Zusätze nicht so gleichmäßig und vollständig in das aluminogenetische Eisen eingehen, wie dieses im Interesse der Gewinnung einer stets gleichmäßigen Zusammensetzung des Schweißeisens erwünscht ist. Wird nämlich Ferromangan und Ferrosilicium zwischen die aluminothermische Masse gemischt, so verbindet sich ein mehr oder minder großer Teil dieser Stoffe mit dem Sauerstoff des Eisenoxyds zu Manganoxyd, Kieselsäure und Kohlenoxyd und geht in dieser Form teils in die Schlacke, teils entweicht es als Gas. Nur ein Teil des Stahlzusatzes, dessen Größe sehr verschieden ausfällt, legiert sich mit dem Eisen. Es wird hierdurch nicht nur die in das Eisen gehende Menge der Stahl bildenden Zusätze bei den verschiedenen Reaktionen ungleichmäßig, sondern es bleibt auch durch den anderweitig gebundenen Sauerstoff des Eisenoxyds ein Teil des Aluminiums unoxydiert und legiert sich unerwünschterweise mit dem aluminogenetischen Eisen.
Um diese Ungleichmäßigkeit im Reaktionsverlauf zu vermeiden, ist man allgemein dazu übergegangen, die Stahl bildenden Zusätze nicht mit der aluminothermischen Masse zu mischen, sondern sie in einem besonderen Päckchen auf diese aufzugeben, so daß sie erst im letzten Augenblick des Niederschmelzens der Schweißmasse in diese eingehen. Da dann die eigentliche aluminothermische Reaktion bereits annähernd vollendet und kein Sauerstoff mehr frei ist, geht in diesem Falle eine größere Menge des Stahlzusatzes in das Eisen. Diese kurz vor dem Tiegelabstich vorgehende Legierung führt aber häufig zu einer nicht hinreichenden Durchmischung der
Legierung, so daß in dem aluminothermischen Guß die Stahl bildenden Zusätze ungleichmäßig verteilt bleiben.
Nach der Erfindung werden nun diese unerwünschten Erscheinungen vermieden und ein in allen Güssen gleichartiges und in jedem Gusse gleichmäßiges Eisen dadurch gewonnen, daß man die Stahl bildenden Zusätze von vornherein mit dem der aluminothermischen
ίο Masse beizumischenden Eisenschrott legiert, diese Legierung körnt und sie sodann in möglichst gleichmäßiger Körnung der aluminothermischen Masse beimischt. Bei der Zusammensetzung der Legierung ist auf den Stoff der zu verschweißenden Werkstücke Rücksicht zu nehmen, und die Legierungsbestandteile sind so zu wählen, daß sie beim Eingehen in das aluminogenetische Eisen einen Zwischenguß erzeugen, der in seiner
zo Zusammensetzung dem zu verschweißenden Werkstoff möglichst gleichartig wird, wobei sich für die Zusatzlegierung ein mit Mangan, Silicium und Kohlenstoff in einem Verhältnis legiertes Eisen ergibt, wie es sonst in der Technik nicht verwendet wird.
Es hat sich gezeigt, daß der mit verhältnismäßig großen Mengen von Eisen legierte, Stahl bildende Zusatz in dieser Legierung weniger leicht an der Reaktion teilnimmt und deshalb in größerem Umfange und gleichmäßiger in das aluminogenetische Eisen übergeht als bei der früher üblichen getrennten Zugabe von Eisenschrott und Stahl bildenden Zusätzen, wobei die gleichmäßige Korngröße des Legierungszusatzes und die Untermischung in die aluminothermische Masse dazu beitragen, daß der Reaktionsverlauf sich jedesmal in gleicher Weise abspielt, und daß ferner bei jeder Reaktion ein in sich gleichmäßiger aluminogenetischer Stahl erzeugt wird. ' ■. .

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Aus einer Eisenoxyd-Aluminium-Mischung, Eisenschrott und Stahl bildenden Zusätzen bestehende Mischung für die aluminothermische Schweißurig, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenschrott und die Stahl bildenden Zusätze miteinander legiert und in gekörnter Form der Eisenoxyd-Aluminium-Mischung beigemengt sind.
DEE39116D 1929-04-18 1929-04-18 Mischung fuer die aluminothermische Schweissung Expired DE511990C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE39116D DE511990C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Mischung fuer die aluminothermische Schweissung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE39116D DE511990C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Mischung fuer die aluminothermische Schweissung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE511990C true DE511990C (de) 1930-11-03

Family

ID=7078528

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE39116D Expired DE511990C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Mischung fuer die aluminothermische Schweissung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE511990C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0274677A1 (de) * 1986-12-23 1988-07-20 Elektro-Thermit GmbH Aluminothermisches Gemisch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0274677A1 (de) * 1986-12-23 1988-07-20 Elektro-Thermit GmbH Aluminothermisches Gemisch

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE612426C (de) Schweissstab zur Herstellung harter Arbeitsflaechen an Werkzeugen o. dgl. durch Auftragschweissung
DE511990C (de) Mischung fuer die aluminothermische Schweissung
DE2356640C3 (de) Seelenelektrode
DE2123313C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hüttenkoks
DE898989C (de) Verfahren zur Beigabe von stahlbildenden und stahlverguetenden Metallen und/oder Metalloiden in das sich bei der aluminothermischen Umsetzung bildende Eisen
DE2126335B2 (de) Verfahren mit Desoxydation zur Herstellung von gut zerspanbaren Kohlenstoffstählen
CH146917A (de) Verfahren zum aluminothermischen Schweissen.
DE760239C (de) Verfahren zum Herstellen von legiertem Stahl
DE2250165C3 (de) Nodularisierungszusammensetzung zur Verwendung bei der Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit
AT164487B (de) Verfahren zur Herstellung von molybdänhaltigen Eisenlegierungen und hiezu geeignetes Legierungsmittel
DE1433621C (de) Brikett fur den Zusatz zu geschmolze nem Stahl
DE408705C (de) Verfahren zur Herstellung von Legierungen, insbesondere von legierten Staehlen
DE879193C (de) Verguetung von aluminogenetischem Stahl fuer Schweisszwecke
DE601988C (de) Verfahren zur Herstellung von synthetischem Schweiss- oder Puddelstahl
DE581749C (de) Schweissmassen oder Schweissdraehte
DE2157905C3 (de) Verwendung eines Zusatzmittels für ein SchweiBgut von Lichtbogen-SchweJBverfahren
DE561365C (de) Aus einer Eisen-Nickel-Kupfer-Legierung bestehende Schweissstaebe
DE567029C (de) Verfahren zur Herstellung von Gussstuecken aus zwei verschiedenartigen Metallen
DE2510630C3 (de) Elektrodenband mit Pulverfüllung zum Auftragsschweißen verschleißfester Kompositionslegierungen
DE635189C (de) Verfahren zum Herstellen von grauem Roheisen mit niedrigem, 0, 6% nicht uebersteigendem Siliciumgehalt
DE722389C (de) Schweissdraht
DE612651C (de) Verfahren zur Herstellung von hitzebestaendigen Legierungen
DE62852C (de) Verfahren zur Herstellung von Eisen. Legirungen zum Giefsen von Bohr- und Schneidwerkzeugen
AT149667B (de) Verfahren zur Herstellung von Gußeisen und Temperrohguß unter Verwendung von brikettierten Ferrolegierungen.
DE829030C (de) Elektroden zur Lichtbogenschweissung