DE62852C - Verfahren zur Herstellung von Eisen. Legirungen zum Giefsen von Bohr- und Schneidwerkzeugen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Eisen. Legirungen zum Giefsen von Bohr- und SchneidwerkzeugenInfo
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- DE62852C DE62852C DENDAT62852D DE62852DA DE62852C DE 62852 C DE62852 C DE 62852C DE NDAT62852 D DENDAT62852 D DE NDAT62852D DE 62852D A DE62852D A DE 62852DA DE 62852 C DE62852 C DE 62852C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C7/00—Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C33/00—Making ferrous alloys
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Darstellung von Legirungen,
welche sich besonders zur Herstellung von Bohr- und Schneidwerkzeugen eignen.
Werkzeuge, welche aus diesen Legirungen hergestellt'sind, haben die Härte von solchen
aus gehärtetem und getempertem Stahl und sind nicht der Gefahr ausgesetzt, ihre Härte
durch Glühen oder durch die Hitze, welche beim ,Gebrauch durch Reibung sich entwickelt,
zu verlieren, wie· dies bei Werkzeugen aus gewöhnlichem Stahl der Fall ist.
Zudem können diese Legirungen zu denselben Zwecken Verwendet werden, wie der
gehärtete und getemperte Stahl.
Sie setzen sich im allgemeinen immer aus denselben Stoffen zusammen und besitzen auch
stets ähnliche Eigenschaften, jedoch variiren die Mengenverhältnisse der Bestandtheile je nach
den verschiedenen besonderen Zwecken, für welche sie gebraucht werden sollen.
Die hierunter gegebene procentische Zusammensetzung giebt
> eine nach vorliegender Erfindung hergestellte Legirung, welche zur Fabrikation von Bohrwerkzeugen, wie Bohrer,
Mühlenmeifsel etc., sich vorzüglich eignet. . ·
ioo Theile der Legirung enthalten:; ·.] .
■'■'. ca. 17,25 Theile Roheisen, ■ .;
,:·■- 3,00 . >- ;, Manganeisen,
■;.: -'..- ■■ ■: 1,50 ..- Chrom, ■ '
' ■" ■ 5>25 " ■·" . Wolfram-(Tungeten-) Metall,
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' ■" ■ 5>25 " ■·" . Wolfram-(Tungeten-) Metall,
- ' 1,25 - Aluminium,
. ·'■ - 0,50 -:. Nickel, . . .· ;.'
·. - ■' 0,75 , - ■; Kupfer, /:/,
- 70,50' „-.·:■■: Stabeisen. ;..',,,; '·'. .
Eine andere Legirung,. welche, sich zur Fabrikation von Schneidwerkzeugen besonders
eignet, setzt sich folgendermafsen zusammen:
100 Theile der Legirung bestehen aus:
ca. 17,25 Theilen Roheisen,
ca. 17,25 Theilen Roheisen,
| 4,50 | Manganeisen, |
| 2,00 | Chrom,' ; . |
| 7 50 - | Wolframmetall, |
| 2,oo - | Aluminium,' ι |
| 0,75 | Nickel, r -. '.; |
| 1,00 | Kupfer, |
| K 00 - | Stabeisen. |
Zur Herstellung obiger. Legirungen wird zuerst das Roheisen, Manganeisen, Chrom und
Wolframmetall in Graphittiegeln unter einer Decke von Holzkohlen und calcinirtem Borax
geschmolzen. Es ist vorteilhaft, das Roheisen mit dem Wolframmetall zuerst zu schmelzen
und die anderen Elemente der geschmolzenen Mischung beizufügen.
Diese in Graphittiegeln hergestellte Legirung wird in Thontiegeln mit dem Stabeisen wiederum
zum Schmelzen gebracht, worauf dann Nickel, Kupfer und Aluminium in den vorher angegebenen
Verhältnissen zugefügt werden. Hierbei ist es von Vortheil,: Nickel und Kupfer in Form einer
Legirung, anstatt jedes einzeln, beizufügen. Man( stellt deshalb zuvor eine solche von Nickel
und Kupfer in den angegebenen Verhältnissen her und setzt dann diese- Legirung den übrigen
geschmolzenen Bestandtheilen zu. Hierauf wird die ■ Legirung in den Thontiegeln mit Holzkohlen
bedeckt, denen etwas Flufsmittel beigemischt sein kann. ·:' ;
Claims (1)
- Aus diesen Legirungen werden dann schliefslich Bohrer, Meifsel und andere Werkzeuge in Sandformen auf ähnliche Weise gegossen, wie dies beim Giefsen von Gegenständen aus Stahl geschieht.Werkzeuge, aus diesen Legirungen hergestellt, haben die Härte von gehärtetem und getempertem Stahl, ohne dafs bei denselben ein besonderes Härten nothwendig war, und. diese Härte wird durch Glühen der Werkzeuge' -oder durch die Hitze, welche sich durch Reibung während des Gebrauches derselben entwickelt hat, nicht geändert. .Obschon die Mischungsverhältnisse der verschiedenen Bestandtheile der betreffenden Legirungen im Vorstehenden angegeben sind, so können dieselben um 5 bis 10 pCt. verändert werden, ohne dafs sich dadurch die erwähnten Eigenschaften wesentlich ändern. ■Selbstverständlich kann auch von der Art und Weise der Herstellung derselben abgewichen werden, ohne dem .Wesen der Erfindung Eintrag zu thun. . ■ . . NPatεnt-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Eisenlegirungen zum Giefsen'von Bohr- und Schneidwerkzeugen,'. dadurch gekennzeichnet, dafs man Roheisen, mit Wolframmetall in Graphittiegeln unter einer Holzkohlen- und Boraxdecke schmilzt, sodann dieser Mischung Manganeisen und Chrom zusetzt, worauf man die sich ergebende Legirung in Thontiegeln mit Stabeisen wiederum zum Schmelzen bringt, eine Legirung von Kupfer und Nickel, sowie Aluminium zusetzt und schliefslich durch Giefsen· in Sandformen Werkzeuge herstellt. ■·■■■■.:'■'·■.··'■-,C-'-.■.■'-.'.. ,·; ..'/■.'■'·■ ■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62852C true DE62852C (de) |
Family
ID=336817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62852D Expired - Lifetime DE62852C (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisen. Legirungen zum Giefsen von Bohr- und Schneidwerkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62852C (de) |
-
0
- DE DENDAT62852D patent/DE62852C/de not_active Expired - Lifetime
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