DE511779C - Zweiteiliger, durch Keilwirkung ausspreizbarer Befestigungsdorn fuer Tuerdruecker, Fenstergriffe u. dgl. - Google Patents
Zweiteiliger, durch Keilwirkung ausspreizbarer Befestigungsdorn fuer Tuerdruecker, Fenstergriffe u. dgl.Info
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- DE511779C DE511779C DEST44982D DEST044982D DE511779C DE 511779 C DE511779 C DE 511779C DE ST44982 D DEST44982 D DE ST44982D DE ST044982 D DEST044982 D DE ST044982D DE 511779 C DE511779 C DE 511779C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B3/00—Fastening knobs or handles to lock or latch parts
- E05B3/08—Fastening the spindle to the follower
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dowels (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
!.NOVEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 511 KLASSE 68 a GRUPPE
Hugo Sträub in München
Zweiteilige, durch Keilwirkung ausspreizbare Befestigungsdorne für Türdrücker, Fenstergriffe
u. dgl. sind bereits mehrfach bekannt. Die Keilwirkung wird bei ihnen entweder
durch eine sich über die ganze Dornlänge erstreckende oder nur in der Mitte der Dornteile vorgesehene kurze Schrägführung
der Paßflächen oder durch Eintreiben eines stift- oder schraubenförmigen Längskeiles
ίο zwischen die Dornteile erzielt.
Bei den auf die ganze Länge ihrer Paßflächen schrägen Befestigungsdornen zeigt
sich der Nachteil, daß infolge des geringen Keilanzuges eine beträchtliche Längenver-Schiebung
beider Dornteile erforderlich ist, um den notwendigen festen Sitz bei den verschiedenen
Schloßnuß- und Drückergrößen zu erhalten. Diese Längenverschiebung ist oftmals so groß, daß sich die Befestigungsstifte
für die Türdrücker u. dgl. in die Dornschlitze nicht mehr einführen lassen. Zudem
kommen die Schlitze für die Drückerstifte nicht in einer Achse zu liegen, sondern werden
seitlich zueinander verschoben, so daß normale Drücker nicht ohne weiteres verwendet,
sondern umgebohrt bzw. neu angebohrt werden müssen.
Andere Drückerdorne, die nur in der Mitte der Paßflächen auf ein kurzes Stück mit
schräg geführten Keilflächen versehen sind, haben ebenfalls verschiedene Nachteile. Die
Längsverschiebung ist bei ihnen zwar kleiner, doch haben auch 'bei ihnen die beiden
Dornteile nicht auf ihrer ganzen Länge den gleichen Querschnitt. Sie sind vielmehr auf
der einen Hälfte schwächer als auf der anderen, wodurch sich oftmals ein Ausweichen
der schwächeren Dornhälfte zeigt, daß ein Schlottern des stets auf Drehung beanspruchten
Domes mit sich bringt. Zur Vermeidung dieses Schlotterns hat man zwar bereits vorgeschlagen,
den sich ergebenden Spalt zwischen den Dornt eilen durch Keilbleche auszufüllen.
Dies erfordert jedoch viel Arbeit und eine beträchtliche Anzahl verschieden starker Blechzwischenkeile. Zudem können
auch bei diesen Befestigungsdornen die Schlitze für die Befestigungsstifte der Türdrücker
u. dgl. nicht in einer Achse liegen, so daß die im Handel befindlichen vorgebohrten
Drücker nicht ohne weiteres verwendet werden können, weshalb bei diesen Befestigungsdornen
von vornherein auf die Drückerstiftschlitze verzichtet ist.
Die Befestigungsdorne mit stift- oder schraubenförmigen Längskeil zum Anpressen
an die Nuß sind verhältnismäßig umständlich einzubauen, da der dünne Keil schlecht
zu handhaben ist und deshalb oft nachlässigerweise fortgelassen wird, so daß der Dorn
in der Nuß nicht festsitzt.
Es sind schließlich noch zweiteilige Befestigungsdorne
bekannt, die nicht durch Keilwirkung auseinandergespreizt, sondern mittels Keilen in der Nuß festgeklemmt werden,
die sich auf zwei einander gegenüberliegen-
den Außenseiten der Dornteile befinden. Diese Befestigungsdorne erfordern die Umarbeitung
der Schloßnuß, und ergeben zudem keinen genügend festen Sitz des Domes in
der letzteren, weil die Außenkeile nie voll, sondern zumeist nur mit ihren Kanten aufliegen.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein zweiteiliger Befestigungsdorn, der alle diese Nachteile
beseitigt.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der das Auseinanderspreizen der Dornteile
bewirkende Keil aus einer zahnartig aus der Paßfläche vorspringenden Nase besteht,
die in eine ihr angepaßte Pfanne im anderen Dornteil eingreift.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt. Abb. 1 zeigt schaubildlich die beiden Dornhälften. Abb. 2 zeigt
teils im Schnitt und teils in Ansicht dieselben in einem Drücker und in die Schloßnuß
eingesetzt, und Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
An dem einen Teil« des im Querschnitt viereckigen Befestigungsdornes ist innen in
der Mitte seiner Paßfläche eine aus dieser vorspringende, zahnartige, kurze und genügend kräftige Keilnase b vorgesehen. Der
Keilzahn fällt zweckmäßig mit einer abgerundeten Absetzung c in die Paßfläche ein; er
kann besonders eingesetzt oder aus einem Stück mit dem Teile α bestehen bzw. aus
dem Vollen herausgearbeitet sein. Zweckmäßig ist die Keilnase außen, wie aus Abb. 3
ersichtlich, abgerundet. Im anderen Befestigungsdomteil d ist für die Keilnase b eine
dieser angepaßte Pfannen ausgespart, in welche sich die Keilnase b ohne Spiel einlegt.
Die Dornteile« enthalten, gleichachsig lie"-gend,
die üblichen Längsschlitze / für die Drückerstifte.
Durch gegenseitiges Verschieben der Dornteile
a, d spreizt der Keil b, c die letzteren
auseinander, wOdurch sie sich in dem Vierkantloch eines entsprechenden Teiles, z. B.
in der Schloßnußg" (Abb. 2 und 3), unverrückbar
und undrehbar festklemmen, ohne daß hierzu besondere Behelfe, wie Blechkeile,
Längskeile in einer mittleren Nut usw., erforderlich sind. Die abgerundete Außenfläche
der Keilnase gibt dieser einen guten Sitz in der Pfanne. Nach dem Anpassen der Schloßnuß werden die normalen, vorgebohrten DrükkerÄ
aufgeschoben und in bekannter Weise durch die Keilstifte ζ abnehmbar befestigt.
Der verhältnismäßig große Anzug der Keilnase b, c bewirkt nur eine kleine Versetzung
der Schlitze /, so daß die Stifte i immer Platz
finden.
Die beiden Dornteile sind ihrer ganzen Länge nach, abgesehen vom Keilnasenstück,
von ganz gleichem Dreieckquerschnitt, also auch ungefähr gleich kräftig und lassen sich
rasch, mühelos und einfach so mit den zugehörigen Teilen verbinden, daß jedes Schlottern
ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zweiteiliger, durch Keilwirkung ausspreizbarer Befestigungsdorn für Türdrücker, Fenstergriffe u. dgl. mit einem in der Mitte des einen Dornteiles angeordneten Keil, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Keil aus einer zahnartig aus der Paßfläche vorspringenden Nase (b, c) besteht, die in eine ihr angepaßte Pfanne (e) im anderen Dornteil eingreift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST44982D DE511779C (de) | 1928-11-01 | 1928-11-01 | Zweiteiliger, durch Keilwirkung ausspreizbarer Befestigungsdorn fuer Tuerdruecker, Fenstergriffe u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST44982D DE511779C (de) | 1928-11-01 | 1928-11-01 | Zweiteiliger, durch Keilwirkung ausspreizbarer Befestigungsdorn fuer Tuerdruecker, Fenstergriffe u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511779C true DE511779C (de) | 1930-11-01 |
Family
ID=7464786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST44982D Expired DE511779C (de) | 1928-11-01 | 1928-11-01 | Zweiteiliger, durch Keilwirkung ausspreizbarer Befestigungsdorn fuer Tuerdruecker, Fenstergriffe u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511779C (de) |
-
1928
- 1928-11-01 DE DEST44982D patent/DE511779C/de not_active Expired
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