DE511607C - Nietverbindung - Google Patents

Nietverbindung

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DE511607C
DE511607C DEB142452D DEB0142452D DE511607C DE 511607 C DE511607 C DE 511607C DE B142452 D DEB142452 D DE B142452D DE B0142452 D DEB0142452 D DE B0142452D DE 511607 C DE511607 C DE 511607C
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rivet
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DEB142452D
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Um die Nachbearbeitung des Verstetnmens der Nietköpfe, wodurch bisher allein die Dichtheit der Nietkopfauflagen erreicht werden konnte, zu vermeiden, hat man schon versucht, durch Verwendung einer Dichtungshülse, welche in das vorgebohrte Nietloch eingeführt und bei der Bildung des Nietkopfes auf Anlage gebracht wird, die erforderliche Dichte der Nietverbindung herbeizuführen. Die Anwendung solcher Dichtungshülsen ist aber für Nietverbindungen außerordentlich nachteilig insofern, als die den Nietschaft umgebende Hülse eine Schwächung des Materials herbeiführt, denn durch die Einfügung der Hülse wird naturgemäß eine größere Bohrung des Nietloches oder eine Verringerung des Nietschaftquerschnittes erforderlich. Des weiteren führt die auf den Nietschaft aufgebrachte Dichtungshülse
ao mit Notwendigkeit zu einer Lockerung des Nietes, wodurch die Anwendbarkeit derartiger Dichtungshülsen in der Praxis sich völlig ausschließt.
Die Erfindung bezweckt, die zeitraubende, das Werkstück beschädigende und auch schlecht nachprüfbare Verstemmarbeit zu vermeiden, ohne daß die dem bekannten Verfahren anhaftenden Nachteile in Erscheinung treten.
Es wird erfindungsgemäß zwischen Nietkopf und Werkstück ein dünner Ring aus Kupfer oder anderem zweckdienlichen Material gelegt, der sowohl in Hinsicht auf den Setzkopf als auch auf den Schließkopf völlige Dichtheit der Nietkopfauflage gewährleistet, dabei das Verstemmen nicht mehr notwendig macht.
Die Abb. 1, 2 und 3 veranschaulichen den Erfindungsgedanken.
Durch die Abb. 1 wird gezeigt, wie bei einer einfachen Laschenverbindung der auf den Nietschaft aufgebrachte dünne, im Handel überall erhältliche Ring c aus Kupfer angeordnet ist. Beim Anpressen des Nietkopfes α auf das Werkstück b bzw. beim Formen des Nietkopfes wird sodann der dünne Ring aus weichem Material in die am Rande des Werkstückes vorgesehenen Aussenkungen d zwangsläufig hineingepreßt und schließt die Nietkopfauflage, wie bei g ersichtlich, völlig dicht. (Das in die Aussenkungen eingepreßte Material ist bei g besonders stark gezeichnet, um die Darstellung im Bilde klar zu zeigen; in Wirklichkeit stellt sich das eingepreßte Material viel feiner dar.) Die viel Zeit erfordernde nachträgliche Verstemmarbeit ist deshalb nicht mehr erforderlich, ebenso werden auch Beschädigungen aller Art des Werkstückes, die durch das Verstemmen leicht entstehen können, vermieden, und die Nachprüfung, ob das Verstemmen richtig durchgeführt ist, erübrigt sich, da durch die Anordnung des auf den Nietschaft aufgebrachten Ringes gemäß der Erfindung die Dichtheit der Nietkopfauflagen automatisch herbeigeführt wird.
Die Abb. 2 und 3 veranschaulichen den Erfindungsgedanken z. B. in Anwendung auf einen Kessel e, der mit einem Winkeleisen vernietet ist. Dabei stellt die Abb. 2 eine Vernietung des Winkeleisens mit der äußeren, die Abb. 3 eine solche Vernietung mit der inneren Kesselwand dar, und zwar zeigen die in der Abb. 2 und 3 gezeichneten Beispiele jeweilig den Arbeitsvorgang vor und nach erfolgter Nietung. Selbstverständlich kann erforderlichenfalls auch gleichzeitig sowohl auf der Seite des Setzkopfes als auch des Schließkopfes gedichtet werden.
Der Fortfall der Nachbearbeitung durch Verstemmen ist in diesem Falle insofern noch von besonderem Vorteil, als beispielsweise im Kesselinneren vielfach infolge Raummangels die Verstemmarbeit nur äußerst schwer, mitunter völlig einwandfrei überhaupt nicht auszuführen bzw. zu kontrollieren sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Nietverbindung unter Verwendung eines besonderen ringförmigen Dichtungsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmittel aus einem so dünnen und niedrigen Ringe aus Kupfer oder anderem geeigneten Material besteht, daß es beim Schlagen des Nietes in der Abfasung der Bleche zerpreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB142452D Nietverbindung Expired DE511607C (de)

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