DE51153C - Verdampfvorrichtung - Google Patents

Verdampfvorrichtung

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Publication number
DE51153C
DE51153C DE188951153D DE51153DD DE51153C DE 51153 C DE51153 C DE 51153C DE 188951153 D DE188951153 D DE 188951153D DE 51153D D DE51153D D DE 51153DD DE 51153 C DE51153 C DE 51153C
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DE
Germany
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pipe
evaporation device
condensation water
hollow shaft
steam
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Expired
Application number
DE188951153D
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English (en)
Original Assignee
EUSTACE W. HOPKINS in London, N. 45, Farleigh Road, Stoke Newington
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Publication date
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Publication of DE51153C publication Critical patent/DE51153C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/02Evaporators with heating coils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Verdampfvorrichtung ist gekennzeichnet durch die Verwendung mehrerer neben einander angeordneter Heizschlangen, welche in dem Verdampfungsgefä'fs rotiren und die in besonderer Weise neben einander so eingeschaltet sind, dafs kurze Rohrgänge resultiren, deren Dampfzuführung und Condensationswasserabführung nach der gemeinsamen Drehachse erfolgt. ' . .
Die Nebeneinanderschaltung der Rohrspiralen ist derart, dafs die in der- Mitte getheilte rotirende Welle A A1, welche bei α die Dampfeinströmung, bei a1 die Condensationswasserausströmung besitzt, an dem Seitenstutzen s die erste Rohrschlange R trägt und dieselbe mit Heizdampf speist. Diese Rohrschlange R endigt bei t in ein der Mittelachse paralleles Rohr P, welches mit dem dampfaufnehmenden Theil A der hohlen Welle nicht verbunden ist, dagegen mit dem das Condensationswasser aufnehmenden Theil A ] bei ν in Verbindung steht.
Der Dampf strömt also aus der hohlen Welle A durch Stutzen s in das rotirende Schlangenrohr R und wird bei der Drehung durch die zu heizende Flüssigkeit des Gefäfses χ abgekühlt. Das Condensationswasser tritt bei ί aus dem Rohr R heraus und in das parallele Rohr P, von wo es nach A1 abfliefst.
An den Stutzen s1 der Welle A schliefst -sich nun, da durch die Ueberführung des Rohres R in P Platz an dem Röhrenmantel gewonnen ist, das zweite Rohrsystem R1 an, welches nach mehrfachen concentrischen Windungen bei tl in das Parallelrohr P mündet und sein Condensationswasser in dasselbe ergiefst. /
Es befindet sich nun am Rohr A noch ein dritter Stutzen s2, an den sich aber nicht, wie bei den ersten Systemen, · sofort die dritte Dampfschlange schliefst, sondern an den ein Parallelrohr Q in ähnlicher Weise wie das Parallelrohr P am Rohr A1 und Stutzen ν angeschlossen ist. Von diesem Parallelrohr Q zweigt sich am Stutzen s3 das dritte Rohrsystem i?2 ab und am Stutzen s4 das vierte Rohrsystem -R3. Diese beiden Rohrsysteme endigen direct im Rohr A1, und zwar in die Stutzen i2 ts un'd führen dort ihr , Conden-. sationswasser ab.
Es werden also zur Schaffung kurzer Rohrsysteme an der in der Mitte getheilten hohlen Zu- und Abführungsachse A A1 die Rohre erst in Schraubenwindungen am Mantel entlang geführt, darauf nach innen geleitet, um einem später von der hohlen Achse abgezweigten Heizrohr Platz zu machen, und das erstere Rohr entweder direct nach der Condensationsabtheilung der hohlen Achse oder nach einem Sammelrohr geführt, welches mit der Condensationsabtheilung der hohlen Achse in Verbindung steht. Aehnlich werden die hinter der Dampfzuführungsabtheilung A der hohlen Welle notwendigen Schlangenrohre von der Dampfabtheilung A der hohlen Welle abgeleitet und zuerst im Innern des eigentlichen Heizmantels entlang geführt, um an entsprechender Stelle nach aufsen mit schraubenförmigen Windungen in den Heizmantel einzutreten.
Die verschiedenen Systeme von Schlangenrohren werden, wie die Zeichnung zeigt, durch
die Streben k und die Verbindungsstangen e und Schellen i in geeigneter Lage gehalten und mit einander und mit der Welle A A1 verbunden. Die Zahnräder b c dienen zur Einleitung einer langsamen Rotation der hohlen Welle AA1.
Die zu kochende oder zu verdampfende Flüssigkeit oder Masse befindet sich in dem Behälter χ und es wird ein Theil derselben von den rotirenden Heizschlangen angehoben, erwärmt und der atmosphärischen Luft ausgesetzt. Es findet auf diese Weise, da die Flüssigkeit in dünner Schicht an der Röhrenoberfläche haftet, eine sehr energische Verdampfung und Verdunstung statt.
In gleicher Weise kann der Apparat zur Kühlung von Flüssigkeiten benutzt werden, indem statt Dampf Kühlwasser in die Welle A eingepumpt wird.
Der Apparat kann mit Rippenrohrschlangen versehen werden, um gröfsere Oberfläche zu bieten. Die Verwendung kann sowohl in offenen Gefäfsen, wie in geschlossenen Gefäfsen unter Druck oder unter Vacuum erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Verdampfvorrichtung, bestehend aus der durch Scheidewand getheilten, den Heizdampf zu- und das Condensationswasser abführenden rotirenden, hohlen Welle A-A1, welche mit den neben einander geschalteten, in die zu verdampfende Flüssigkeit eintauchenden Schlangenrohrsystemen RR1... in der Weise verbunden ist, dafs jedes einzelne Rohrsystem sowohl mit der Dampfabtheilung A, als auch mit der Condensationswasserabtheilung A1 communicirt. ■
DE188951153D 1889-03-02 1889-03-02 Verdampfvorrichtung Expired DE51153C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE51153T 1889-03-02

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Publication Number Publication Date
DE51153C true DE51153C (de) 1890-04-01

Family

ID=33459881

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DE188951153D Expired DE51153C (de) 1889-03-02 1889-03-02 Verdampfvorrichtung

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