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Signaturenheftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausrückvorrichtung
für Signaturenheftmaschinen, die mi, einer Zuführvorrichtung zusammenarbeiten, deren
auf einem endlosen Förderban(1 angeordnete Mitnehmer die einzelnen Signaturen von
den längs des Förderbandes eordneten Lagerplätzen abstreifen und @.# gruppenweise
dem Heftmechanismus zu-Es ist bekannt, unvollständige Signaturenruppen durch eine
Abtastvorrichtung zu f@ntdecken. jedoch ist dieses Verfahren aufgegeben worden,
weil die Dicke der einzelnen Signaturen in einer einzigen Papierbahn verschieden
ist, so daß die Abtastvorrichtung unzuverlässig arbeitet.
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Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Nachteile der durch
eine Abtastvorrichtung ausgelösten Ausrückvorrichtung zu vermeiden, und zwar wird
dieses Ziel durch neuartige, an der f,7ördervorrichtung sitzende Jlitnehmer erreicht,
welche, wenn sie eine unvollständige Signaturengruppe dem Heftnieclianistntis zuführen,
den letzteren ganz unabhängig %-on der i)iclce der Signaturengruppe außer Betrieb
setzen. Diese neuen llitnehmer arbeiten finit einer Klinke welche an je einem l#;igiiatui-enlagerplatz
längs der Fördervorrichtung altgeordnet ist und welche außer BetriAsstellung bleibt,
wenn sich an dein betreffenden Lagerplatz eine Signatur befindet. «-elche jedoch
in Auslösestellung gerät und ciiie in dem Mitnehirier sitzende Feder verschiebt,
wenn sich an den-i Lagcrltlatz keine Signatur befindet. Wenn in dieser Weise :durch
die Klinke die in dem Mitnehmer sitzende Feder verstellt worden ist, dann wird durch
-diesen Mitnehmer d ie Ausrückvorrichtung ausgelöst, welche den Heftmechanismus
außer Betrieb setzt, wenn dieser Mitnehmer die unvolls t# 'in(lie -e Signaturengruppe
t' dem Heftmechanismus zuführt. Die in dem Mitnehmer sitzenden Federn werden, nachdem
die Mitnehrner ihren Kreislauf beendet haben, bevor sie aufs neue zum Sammeln von
Signaturen benutzt werden, in diejenige Stellung zurückgebracht, in welcher sie
bei richtiger Arbeitswei@e die Ausrückvorrichtung des Heftmechanismus nicht auslösen.
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in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es ist einleuchtend, claß die Erfindung nicht auf das dni-gestellte und beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern dai3 Andertirigen sehr wohl möglich
sind, ohne daß dadtii-cli das Wesen der Erfindung geändert wird.
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Abb. i ist eine Seitenansicht der Saitinielu.rd l,örclervorriclitung
einer Signaturenlieftniaschine, wobei "feile leerausgebrochen sind und links das
Einlaßende der Sign:aturenliefttitaschine teilweise zu sehen ist.
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Abb. 2 -zeigt itit vergrößerten Maßstabe citien ()verschnitt durch
(las I=iiig@tngseutle der L"licrwaclitnigsvorriclitting für den Heftieiecleanisteetis
ieach Linie 2-2 der Abb. i.
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Abb.3 stellt schaubildlich einen Teil der Auslösevorrirhtung für die
Stillsetzung des T-ic#ftniecliatiisnuts dar.
Abb. 4. zeigt im vergrößerten
Maßstabe teilweise im Querschnitt und teilweise in Seitenansicht einen Schnitt nach
der Linie 4-_t der Abb. i, und zwar ist die Vorrichtung zum Verstellen des Xlitnehmers
dargestellt, die dann in Betrieb gerät, wenn sich auf einem Lagerplatz keine Signaturen
befinden sollten.
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Abb. 5 zeigt im vergrößerten Maßstabe einen Schnitt nach 5-5 der Abb.4.
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Abb. 6 zeigt im vergrößerten Maßstabe die Vorrichtung zum Verstellen
des Mitnehmers. Abb. 7 ist eine Draufsicht auf einen Signaturenlagerplatz und eine
Verstellvorrichtung für die Mitnehmer.
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Abb.8 ist eine schaubildliche Darstellung des äußeren Endes der Sammel-
:und Fördervorrichtung und stellt die Vorrichtung dar, welche die Mitnehmer in ihre
gewöhnliche Lage zurückbewegt, und Abb.9 zeigt im vergrößerten Maßstabe teilweise
im Schnitt einen der Mitnehmer, nachdem er von der Fördervorrichtung entfernt ist.
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Eine Signaturenheftmaschine besteht gewöhnlich aus einer Signaturensammel-
und -fördervorrichtung, welche die einzchien Signaturengruppen auf einen umgekehrten
V-förmigen Tisch oder Sattel aufbringt, ferner aus einer Vorrichtung, um die einzelnen
Signaturengruppen dem Heftmechanismus auszusetzen, welcher die Gruppen zusammenheftet,
um vollständige Bücher zu bilden, und einer Vorrichtung, um die fertigen Bücher
von der Heftmaschine zu entfernen. Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf
die Sammel- und Fördervorrichtung und den- Heftmechanismus, und zwar ganz besonders
auf diejenige Vorrichtung, -,welche anzeigt, wenn die vollständige Signaturengruppe
dem Heftmechanismus zugeführt wird, und welche verhütet, daß unvollständige Signaturengruppen
zusammengeheftet werden.
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Der Maschinenrahmen io der Signaturenlieftmaschine besitzt einen umgekehrten
V-förmigen Tisch oder Sattel i i, welcher mit geeigneten Spannvorrichtungen, die
nicht gezeigt sind, versehen ist und über welchem eine oder mehrere Heftvorrichtungen
12 angeordnet werden. Die Heftvorrichtungen und die Spannvorrichtungen werden von
einer Welle i3 betätigt. Die Heftvorrichtungen werden von einem nicht dargestellten
Exzenter angetrieben, welcher für gewöhnlich lose an der Welle (Abb.2) sitzt und
eine Schubstange 1.t hat. Der Exzenter wird in Antriebsverbindung mit der Welle
i3 durch eine Stiftkupplung i5 gebracht. Die Stiftkopplung wird durch Federkraft
in diejenige Stellung gebracht, in welcher sie mit <lern nicht chirgestellten
latenter und der Welle 13 verbunden wird. Die Welle 13 wird jedoch
mittels eines gleitbaren Klotzes i6 für gewöhnlich außer- Antriebsverbindung mit
dem Exzenter gehalten; denn der Klotz 16 wird gewöhnlich mittels einer Feder r;
in Eingriff mit dem Stift gehalten, um denselben in Außereingriffsstellung zu schieben.
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Ein Stift 18, der von dem Klotz r6 getragen wird, kann mit einem Hebel
i g in Eingriff geraten, der an einer Welle 2o befestigt ist, die ebenfalls einen
13ebe121 trägt. Dieser wird um die Welle 2o gedreht, wenn das Ende 22 eines Winkelhebels
23 ausgeschwungen wird. Hierdurch ,wird der Klotz 16 entgegen seiner Feder ;; verschoben,
um die Verbindung der Welle 13 mit dem nicht dargestellten E@:zenter herzustellen.
Der Winkelgebet 23 ist an seinem Mittelpunkt bei 24 drehbar gelagert, und das andere
Ende 25 desselben ist an ein Ende einer Stange 26 angeschlossen, welche bei 27 mit
einem Hebel 28 verbunden ist, der an einer Welle 29 sitzt, die in Längsrichtung
in dem Sattel gelagert ist.
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An den Enden der Welle 29 sind Schwingarme 30, von denen in der Zeichnung
nur einer zu sehen ist, befestigt. Die freien Enden dieser Schwingarme 3o sind durch
eine Längsleiste 31 miteinander verbunden, welche beweglich in einer \Tute 32 in
einer Oberfläche des Sattels i i liegt. Die 'Tute 32 ist von größerer Breite als
die Leiste 31, so daß genügend Platz bleibt, um eine Klinke 33 aufzunehmen, welche
drehbar an dem ersten Heftmechanismus 12 bei 34 befestigt ist. Wenn sich diese Klinke
mit ihrem äußersten Ende in der Nute zwischen einer Seite der Leiste und der gegenüberliegenden
Seite :der 'Tute 32 befindet, dann wird dadurch eine Verschiebung der Leiste 3 i
verhindert. Der Arm 22 des Winkelhebels 23 trägt eine Rolle 35, welche für gewöhnlich
mittels einer Schraubenfeder 37 in Eingriff mit dein Rand einer Hubscheibe 36 sich
befindet, welche an der Welle 13 befestigt ist. Wenn also eine Signaturengruppedurch
dieFördervorrichtung dein Heftinechanistmis zugeführt ist, dann wird durch die Signaturengruppe
die Klinke 33 aus der Nute 32 herausbewegt, und die regen den Rand der Hubscheibe
36 gedrückte Rolle 35 folgt der Vertiefung 38 in dieser Hubscheibe 36, weil der
Hebel 22 durch die Feder 3; stets mit der Hubscheibe in Eingriff gehalten wird.
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Durch diese Bewegung wird die Welle 2o ausgeschwungen, weil der .Arm
22 des Winkelliebe1s mit dein Hebel 21 in Eingriff gerät, wobei der Hebel i9 ausgeschwungen
und der Klotz t6 -zurückgeschoben wird, so daß die Verbindung des Exzenters mit
der Welle 13 hergestellt ist und somit der Heftmechanisfassen
und'
mitnehmen. Die Lagerplätze 48 sind in jeder passenden Weise an demselben Arm ;3
befestigt, welcher bei 54 einstellbar an einer Stütze 5 ; befestigt ist, die ihrerseits
an den äußersten Enden der nächstliegenden Stütze 51 befestigt ist. Die anderen
Stützen 5i sind mit einem Arm 56 versehen, welcher sich nach aufwärts erstreckt,
um diejenige Vorrichtung aufzunehmen, welche zum Verschieben der Federn in dem l#litnehmei-
dient. wie später beschrieben wird.
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Das innere Ende der Platte 50 ist mit einem Schlitz 57 versehen,
der das freie Ende 58 eines finit der Signatur in Eingrite kommenden Fingers 59
aufnimmt. Dieser Finger 59 ist an einer Welle 6o befestigt, die bei 6i drehbar in
der Stütze 56 gelagert ist und mit einem Ausgleichgewicht 62 versehen ist. Eine
Stange oder ein Hebe163, welcher an der Welle 6o befestigt ist, kann in Eingriff
mit einem Querarm 64 gebracht werden, der sich @ an einer Hülse 65 erstreckt, die
an einem Stift 65' drehbar gelagert ist. Der Stift 0.;' befindet sich an dem äußeren
Ende der Stütze 56 und liegt mit einer Achse in einem rechten Winkel zu der Achse
der Welle (So. Die Hülse 65 ist mit einer Fortsetzung ()6 versehen. an welcher eine
Blattfeder 67 o. dgl. befestigt ist. Diese Blattfeder t>7 liegt für gewöhnlich so,
daß sie mit .dem nächstliegenden Ende des llitnehmers in Eingriff gerät, und zwar
dann, wenn das Ende 58 des Fingers 59 in dem Schlitz 57 der Platte 5o liegt.
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jeder llitnehmer besteht vorzugsweise aus eineue bogenförmig oder
halbkreisförmig gebogenen Rohr, welches eine Bohrung 68 hat, iii welcher eine bogenförmige
Feder 69 ange-Ordnet ist. Diese bogenförmige Feder (i9 hat eine größere Länge als
der llitnehmer und ist ferner gleitbar in der Bohrung 68 angeordnet. so daß stets
ein Ende der Federn aus den linden Herausragt. Jeder llitnehmer ist an einer Stelle
ausgespart, um eine Schulter 7o zu bilden, welche gegen eine Seite der Förder-I<ctte,
nämlich dort, wo sich die öffnung 7 i befindet. anliegt. Der Mitnehiner erstreckt
sich durch die Glieder der Kette hindurch und wird durch eine Feder 72, welche an
dein 1litnehiner befestigt ist, an der Förderkette in der gewünschten Stellung festgehalten.
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In der -Nähe (los Ablieferungsendes der Fördervorrichtung und (los
Empfangsendes des Sattels i i ist ein Winkelhebel 73 bei 74 iAbb. 3) drehbar befestigt,
und zwar geschieht diese Befestigung an einem Arm ,lerart, daß das Ende ; (i cles
Winkelhebels ; 3 in den \\'e- der Feder (,9 hineinragt, wenn die Feder (jo aus dem
nächstliegenden Ende des Mitnehmen; herausragt. Das andere Ende 77 kies Winkelhebels
73 ist mit einer Kerbe 78
versehen, um das obere Ende eines Hebels 79 aufzunehmen,
der an einer Welle 8o befestigt ist, welche drehbar in den Armen 75 und 8i ruht.
Eine Schraubenfeder 82, welche an dem \\"inkelhebel 7 3 und an einem Stift 82',
der sich an dem Arm 75 befindet, befestigt ist, zieht gewöhnlich (las Ende 77 des
Winkelhebels 73 in Richtung auf den Hebel 79 zu. An der Welle 8o befindet sich ferner
ein Hebel 83, welcher mittels einer Leiste 85 mit einem Winkelhebel 84 verbunden
ist. Der Winkelhebel 84 ist bei 86 drehbar gelagert, und ein Schenkel 87 desselben
ist drehbar mit einer Stange 88 verbunden, welche derartig gleitbar gelagert ist,
daß ihr Ende 89 in den Weg .des Hebels 9o hineingeraten kann, welcher an der Welle
29 befestigt ist, um dadurch das Ausschwingen der Welle 29 und damit .das Arbeiten
des Heftmechanismus zu verhindern. Der andere Schenkel 9i des Winkelhebels 84 trägt
eine Rolle 92, welche in Eingriff mit einer 1 ocke 93 einer Hubscheibe 94 gebracht
werden kann, welche an der Welle 46 sitzt, um das Ende 89 der Stange 88 aus dem
Wege des Hebels 9o, entgegen der Wirkung einer Feder 9@, herauszubewegen. Ein Ende
der Feder 95 ist an einer Querleiste 96 befestigt, die an dem Arm 81 sitzt, an ,welchem
der Arm 75 einstellbar befestigt ist. Das andere Ende der Feder 95 ist an die Leiste
85 angeschlossen.
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Wenn eine Signatur auf einen Lagerplatz 48 aufgebracht wird und von
dem nächsten Mitnehmer 47 erfaßt und auf die Fördervorrichtung aufgebracht wird,
dann gerät die Signatur, wenn sie von dein Lagerplatz .18 herabgleitet, unter das
freie Ende des Fingers 59. so daß das äußere Ende des Hebels 63 nach aufwärts geschwungen
wird, wodurch der Querarm 64 ebenfalls nach ufwärts schwingt, wobei der Auslösefinger
67 aus dem Weg (los Mitnehrners herausbewegt wird, wenn dieser unter .dein Auslösefinger
hinweggleitet. Die Feder 69, welche mit ihren hervorstehenden Enden aus den rückwärtigen
Enden des iVlitnehmers herausragt, wird in diesem Falle nicht finit der Auslösevorrichtung
in Eingriff geraten und bleibt daher in ihrer Anfangsstellung stehen, so daß, wenn
der Mitnehmer an dein Ende 76 des Winkelhebels 73 vorbeigeht, dieser Winkelhebel
73 in seiner in Abb. 3 dargestellten Stellung umverändert stehenbleibt.
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Falls jedoch an dein Lagerplatz sich keine Signatur befindet, wenn
der llitnehmer denselben passiert, dann bleibt der Finger 67 in seiner tiefsten
Stellung stehen und koninit in Eingriff finit dem nächstliegenden Ende des Mitnehiners,
aus welchem die Feder h9 herausragt. Dadurch wird die Feder 09 nach einwärts gedrückt,
so claß das entgegengesetzte rncle aus dem anderen Ende des
seine
Arbeit ausführt. In dein Falle, wo Signaturen oder Signaturengruppen dem meclianisinus
zugeführt werden, bleibt .linke 33 in der Nute 32. und damit wird Schwingbewegung
der Leiste 31, der ingarme 3o und der Welle 29 verhütet, der Arm 22 des Winkelhebels
=3 kann Vertiefung 38 der Hubscheibe 3 6 nicht #.n. Hieraus geht hervor, Bali jedesmal,
i die Ausschwingung der Welle 29 v erert wird. keine Antriebsverbindung zwider Welle
13 und ,dein nicht dargestell-'sxzenter besteht, und daß somit der Heftianismus
nicht arbeiten kann.
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-r Sattel oder der V-förmige Tisch i r @t ini wesentlichen die Fortsetzung
einer aturensammel- oder -Fördervorrichtung he aus einer endlosen Kette besteht,
deren elglieder 39 umgekehrte V-förmige Form n. Das obere Kettentruin bewegt sich
an - Unterstützung .4o entlang, die von Beil.i getragen wird, und das untere Ketteni
geht durch einen Trog .42 hindurch. Die lervorrichtung läuft an ihren äußeren inneren
oberen Enden über lose Kettenr 43 hinweg und an ihren unteren inne-Enden über ein
angetriebenes Ketten-Das Kettenrad 44 wird durch ein Beetes Übersetzungsgetriebe
4.5 angetrieben, :ges seinerseits mit einer Antriebswelle .I6 ehen ist, welche sich
entlang der Vorderder Maschine erstreckt. Die endlose lerkette ist mit im Abstand
voneinander ordneten Mitnehmern 47 versehen, welche er beschrieben werden. Diese
Mitnehiner #iten mit Lagerplätzen 48 zusammen, um einzelnen Signaturen zu sammeln
und zu i l:inlaliende der Signaturenheftmaschine befördern. Sobald die Signaturen
den tel i i der Signaturenheftmaschine erhell, werden sie von hin und hei- gehenden
dervorrichtungen erfaßt, die nicht gezeigt 1, und den Heftwerkzeugen zugeführt.
oder Lagerplatz .48 bestellt aus einem umehrten V-förmigen Glied, welches oberhalb
Fördervorrichtung und in einem Abstand derselben mittels geeigneter Stützvorrichgen
.I9 angeordnet ist. Es sind so viel ,erpiätze angeordnet, als Signaturen vor-.den
sind, die alle zusaininen ein voll:.tänes Buch darstellen. Die innerste Signatur
es Buches wird all dellijenigen Lagerplatz gebracht, welcher am weitesten von dein
örmigen Tisch oder Sattel i i entfernt liegt. # rückwärtigen Kanten dieser Signatur
gern mit eineng der Mitnehmer in Eingriff. clier die hetrelfeilde Signatur % oll
dein ,erplatz entfernt und auf die Fördervor-!itung aufbringt, und sobald dieser
Mitinier den nächsten Lagerplatz erreicht. entit er von demselben die auf diesem
Lager-Matz aufgebrachte Signatur, welche auf die bereits auf :der f@<irdervoi-richtung
befindliche Signatur aufgebracht «wird. Auf diese Weise werden alle Signaturen auf
den von der För-(lrrvorrichtung angeordneten Lagerplätzen entfernt und aufeinandergeschichtet,
so daß, weih der Mitnehiner .das äußerste Ende der Fördervorrichtung erreicht hat,
er eine vollständige Signaturengruppe den hin und her gehenden, nicht dargestellten
Empfangsgliedern der Signaturenheftmaschine zuführt. welche die Signaturengruppe
den L3e@t«-eil:-zeugen zuführen.
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Hin und wieder kommt es jedoch vor, durch Nachlässigkeit des Arbeiters
oder durch Versagen der Maschine, wenn nämlich die Signaturen mittels einer maschinellen
Vorrichtung auf die Lagerplätze aufgebracht werden, daß eine Signatur nicht an dem
Lagerplatz vorhanden ist, wenn der Mitnehmer denselben passiert. Die Folge davon
ist natürlich. daß die Signaturengruppe, wenn sie dem Heftinechanismus zugeführt
wird, unvollständig ist, und wenn sie zusatninengeheftet wird, besteht leicht die
Möglichkeit, daß diese Signaturengruppe als ein vollständiges Buch angesehen wird,
mit anderen Worten, das fehlerhafte Buch wird erst entdeckt, wenn dasselbe zusammengeheftet
ist. Es ist bereits versucht worden, diesen Nachteil dadurch auszuschalten, daß
man die Signaturenheftmaschine mit einer Vorrichtung zum Abtasten jeder vollständigen
Signaturengruppe versehen hat, so daß, wenn die Dicke einer Signaturengruppe geringer
ist, als es notwendig ist, dann der Heftmechanismus außer Betrieb gesetzt wird,
so daß man die unvollständige Signaturengruppe ausscheiden kann. Dieses Verfahren
ist jedoch nicht -zuverlässig, weil die Dicke der einzelnen Papierblätter veränderlich
ist, und das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Ausscheidevorrichtung
zu schaffen, welche diese Nachteile nicht hat. Die neuartige Vorrichtung der Erfindung
zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß sie in keiner Weise die Betriebsweise
der Maschine stört und verzögert, wenn eine von den nacheinander folgenden Signaturengruppen
unvollständig sein sollte, so daß dieselbe nicht zusainnlengeheftet wird.
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All jedem Lagerplatz d.8 wird eine schräge Platte 5o finit Hilfe einer
Stütze 5i, die sich voll einem Glied 52 erstreckt, befestigt. Die äußere Oberfläche
der Platte 5o liegt im wesentlichen in derselben Ebelie finit den äuLleren aneinanderliegenden
Oberflächen des Lagerplatzes. Die nebeiieinanderliegenden 1`anten liegen jedoch
in einem Abstand voneinander, um (las Hindurchgehen der Mitnehmer zti gestatten,
welche die auf dein latgerl)latz 4,9 aufgebrachten Signaturen er-
Mitnehmers
herausragt, und wenn nun der Mitnehnier in den Weg des Endes 76 des Winkelhebels
73 gerät, dann wird dieser Winkelhebel um seinen Drehpunkt ausgeschwungen, weil
das hervorragende Ende finit der Feder 69 in Eingriff gerät. Bei dieser Ausschwingung
des Winkelhebels 73 wird derselbe entgegen der Kraft der Feder 82 ausgeschwungen,
so daß der Hebel 79 aus der Kerbe ; 8 herausgebt und in Richtung auf die
Fördervorrichtung schwingt. Dadurch wird die Welle 8o infolge der Feder 95 in Uhrzeigerrichtung
(Abb. 3) gedreht. Dabei wird das äußerste Ende des Schenkels 87 des Winkelhebels
84 nach aufwärts geschwungen, so daß das Ende 89 der Stange 88 in den Weg
des Hebels .9o gerät und die Schwingbewegung der Welle 29 unterbrochen wird. Wenn
also die unvollständige Signaturengruppe sich unter dem Heftmechanismus befindet
und durch diese Signaturengruppe die Klinke 33 ausgeschwungen ist, so daß eigentlich
der Heftmechanismus arbeiten könnte, dann wird derselbe doch am Arbeiten verhindert,
weil die Welle 29 infolge des Hineinragens des Endes 89 in den Weg der Klinke 9o
nicht ausschwingen kann.
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achdein diejenige Zeit vergangen ist, N N
welche für gewöhnlich
für das Heften der Signaturengruppe notwendig ist, wird durch die hin und her gehende,
nicht dargestellte Zuführvorrichtung die unvollständige und nicht geheftete Signaturengruppe
aus der Maschine ausgestoßen, und eine neue Signaturengruppe wird dem Heftmechanismus
zugeführt, wobei in der Zwischenzeit die Nocke 93 mit der Hubscheibe der Rolle 92
des Winkelhebels 84 in Eingriff gekommen ist, wodurch der Winkelhebel entgegen der
Irraft der Feder 95 zurückbewegt ist, so daß das Ende 89 der Stange 88 aus dem Weg
des Hebels 9o herausgescliwtiligen ist und das freie Ende des Hebels 79 wieder in
der Kerbe 78 des Winkelliebels 73 liegt.
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Die Feder des Mitnehmers, «-elche den Winkelhebel 7 3 zum Ausschwingen
gebracht hat, bleibt in ihrer Stellung so lange, bis der Mitnehiner seinen Kreislauf
beendet hat und wieder in das obere Kettentrum eintritt. An derjenigen Stelle, wo
der 1-litnchlner wieder dem oberen Kettentruin zugeführt wird, befindet sich eine
Feder 97 (Abb. h, 9), welche die Feder 69 in ihre Anfangsstellung zurückschiebt,
in welcher das hervorstehende Ende sich an dein rückwärtigen Ende des Mitneliniers
befindet, uni finit der Auslösevorrichtung an den einzelnen Lagerplätzen in Ein-"rif*f
zu geraten, «Benn sich auf den Lagerplätzen leine Signaturen befinden sollten.