DE511376C - Ausrueckvorrichtung fuer Breitfaerbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberuecklauf - Google Patents

Ausrueckvorrichtung fuer Breitfaerbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberuecklauf

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DE511376C
DE511376C DES92581D DES0092581D DE511376C DE 511376 C DE511376 C DE 511376C DE S92581 D DES92581 D DE S92581D DE S0092581 D DES0092581 D DE S0092581D DE 511376 C DE511376 C DE 511376C
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DE
Germany
Prior art keywords
release device
fabric
dyeing machines
reversible tissue
sector
Prior art date
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Expired
Application number
DES92581D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Schlenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Ausrückvorrichtung für Breitfärbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberücklauf Bei Breitfärbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberücklauf wird der Stoff von einer Walze durch einen Färbebottich gezogen auf die andere Walze und wieder zurück gewickelt. An jeder Walze ist ein besonderes Stück Vorlauftuch befestigt, an dem der umzuwickelnde Stoff angenäht wird. Nähert sich der Umwickelvorgang seinem Ende, so ist die Maschine rechtzeitig stillzusetzen, damit der umzuwickelnde Stoff von dem Vorlauftuch nicht abreißt. Hierzu verwendet man Endschalter. Diese bestehen gewöhnlich aus einem in der Walze liegenden Sektor, der durch Federkraft oder durch die Fliehkraft nach außen gegen die innere Lage des Haltestoffes gedrückt wird. Sobald sich die letzte Lage des Haltestoffes abzuwickeln beginnt, wird dieser Sektor frei und schlägt, durch die Feder oder die Fliehkraft getrieben, nach außen und schaltet hierdurch über ein Gestänge o. dgl. den elektrischen Antrieb ab.
  • Bei den erhöhten Arbeitsgeschwindigkeiten genügt eine Umdrehung vor beendeter Abwicklung des Stoffes nicht mehr, um die Maschine rechtzeitig stillzusetzen, da infolge der erhöhten Arbeitsgeschwindigkeiten die umlaufenden Massen nicht schnell genug zum Stillstand kommen, so daß hierdurch das Gewebe beschädigt oder von dem Haltestoff abgerissen werden kann. Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, daß der Motor bereits früher als bisher vor beendetem Ablauf des Gewebes stillgesetzt wird. Das geschieht nach der Erfindung dadurch, daß das Vorlauftuch einen Ausschnitt hat, durch den das den Schalter steuernde Glied hindurchtreten kann, also z. B. drei Lagen vor beendeter Abwicklung. Die Aussparung im Stoff kann sich an beliebiger Stelle der Stoffbahn befinden, beispielsweise an einer oder an beiden Seiten oder auch in der Mitte. Soll der Motor stufenweise abgeschaltet werden, so können auch mehrere verschieden lange Aussparungen nebeneinander in dem Stoff angebracht sein, die mit verschiedenen Schaltgliedern zusammenarbeiten. Dadurch kann man erreichen, daß sich die Schaltglieder nacheinander in bestimmten Abständen bewegen und den Lauf des Motors beeinflussen. Z. B. kann durch den ersten herausfallenden Schalter der Motor auf halbe Drehzahl geschaltet werden, und durch den zweiten kann der Strom vollständig abgeschaltet werden; durch einen dritten kann man beispielsweise den Motor elektrisch bremsen oder auch umsteuern.
  • Die Abb. i bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit einem in der Wickelwalze gelagerten Schaltsektor, während in den Abb.4 und 5 das den Schalter steuernde Glied von außen auf dein Stoff aufliegt. In den Abb. i bis 3 ist die Walze i mit einem schwenkbaren Sektor 2 versehen, der sich um die Achse 3 drehen kann. Der herausfallende Sektor gibt ein Auslösegestänge q. frei, das seinerseits über einen Hebel 5 einen Stromkreis öffnet; wodurch der Antriebsmotor über nicht gezeichnete Relais oder sonstige Schalteinrichtungen stillgesetzt wird. Die Vorlauftuchbahn 7 ist mit einem Ausschnitt 8 versehen. Der Ausschnitt 8 reicht etwa bis zu zwei bis drei Lagen auf der Walze, je nach der Geschwindigkeit, mit der die Walzen gedreht werden. Die Vorlauftuchbahn 7 ist auswechselbar, so daß Stoffbahnen mit verschieden langen Aussparungen eingesetzt werden können und hierdurch die Vorgabezeit für das Abschalten gewissermassen auf die Betriebsbedingungen eingestellt werden kann.
  • Die Einrichtung wirkt so, daß, nachdem genügend Stoff von der abzuwickelnden Walze abgelaufen ist, der Schlitz 8 den Sektor 2 freigibt. Der Sektor fällt heraus. Dadurch wird das Gestänge. freigegeben, und die Feder 9 bewirkt über den Schalter 5, 6 das Stillsetzen des Antriebsmotors.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Abb. 4. und 5. Auf dem Stoff 7 läuft eine Rolle io, die an einem Hebel i i befestigt ist. Der Hebel dreht sich um den Punkt 12, und sein Ende 13 öffnet bei einer Bewegung der Rolle in Pfeilrichtung den Kontakt 1q., wodurch über Schütze o. dgl. der Motor stillgesetzt oder auch umgesteuert wird, damit der Stoff wieder zurückgewickelt wird. Die Walze i ist mit einer Ringnut 15 versehen. Sobald der Stoff 7 weit genug abgelaufen ist, wird durch die Aussparung im Stoff die Rolle io in die Nut 15 hineinfallen und dadurch den Kontakt 14 öffnen.
  • Die Erfindung gibt, wie erwähnt, die Möglichkeit, nebeneinanderliegende, verschieden lange Aussparungen in ein und derselben Vorlauftuchbahn bei nebeneinanderliegenden Schaltgliedern anzuwenden, so daß der Stoffhalter nicht jedesmal bei Änderung der Färbegeschwindigkeit ausgewechselt werden braucht.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCfIR: i. Ausrückvorrichtung für Breitfärbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberücklauf, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorlauftuch an seinem der Wickelwalze zunächst befindlichen Ende mit einer. Aussparung (8) versehen ist, durch die ein den Ausschalter steuernder Fühler bei Ablauf des Vorlauftuches eintritt.
  2. 2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Wickelwalze (i) mit einem sektorförmig ausgestalteten schwenkbaren Teil (2) versehen ist, der unter Federwirkung derart stellt und mit einer Auslösevorrichtung so verbunden ist, daß beim Ablaufen des Tuches die Abstellvorrichtung gesteuert wird.
  3. 3. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stoffbahn verschieden lange Aussparungen nebeneinander für mehrere nacheinander zu steuernde Schalter vorhanden sind.
DES92581D 1929-07-03 1929-07-03 Ausrueckvorrichtung fuer Breitfaerbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberuecklauf Expired DE511376C (de)

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DE (2) DE511376C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2622812A (en) * 1947-03-22 1952-12-23 Gen Mills Inc Reel stop and drive
US3127122A (en) * 1961-04-20 1964-03-31 Rewinding mechanism for printing machines

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2622812A (en) * 1947-03-22 1952-12-23 Gen Mills Inc Reel stop and drive
US3127122A (en) * 1961-04-20 1964-03-31 Rewinding mechanism for printing machines

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DE563060C (de) 1932-11-02

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